Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Wirtschaft beklagt laut einer Umfrage der Handelskammer Investitionshemmnisse in der Stadt. Als größte Bürokratielasten nannten die befragten Firmen mit 69,7 Prozent die "Höhe der Steuern und Abgaben", wie Präses Fritz Horst Melsheimer am Dienstag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 sagte. Danach folgten mit 57,6 Prozent "unzureichende finanzielle Unterstützung durch den Staat" sowie mit 53,9 Prozent die "Bearbeitungsdauer von Vorgängen durch die Verwaltung". Daran schlössen sich an der "Fachkräftemangel" (53,1 Prozent) und die "Unberechenbarkeit staatlichen Handelns" in Politik und Verwaltung (51,1 Prozent). Die Handelskammer befragte nach eigenen Angaben im November und Dezember 2016 online rund 2500 zufällig ausgewählte Mitgliedsunternehmen.