Hamburg/Husum (dpa/bb) - Der Windkraftanlagen-Hersteller Senvion, der seinen Standort im brandenburgischen Trampe schließen will, ist auch 2016 in den roten Zahlen geblieben. Allerdings hat das Unternehmen seinen Jahresverlust zurückgefahren - von 106 Millionen Euro 2015 auf 65 Millionen Euro. Das geht aus dem am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Geschäftsbericht hervor. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro. Die Festaufträge für 2016 betrugen 1,3 Milliarden Euro. Noch nicht endgültig festgezurrt waren Abschlüsse über 1,765 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 10 Prozent verglichen mit dem Vorjahr, wie die Senvion S.A. mitteilte.

Zu Wochenbeginn hatte die Gruppe angekündigt, in diesem Jahr 780 Stellen abbauen zu wollen, davon 730 in Deutschland. Nach den Planungen sollen Senvion-Werke in Husum (Schleswig-Holstein) und Trampe sowie der Standort der PowerBlades GmbH in Bremerhaven geschlossen werden. Bei dem börsennotierten Unternehmen haben Finanzinvestoren das Sagen.

Senvion zu 2016

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Geschäftsbericht 2016

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