Berlin (dpa) - Deutschland kann aus Sicht von Olaf Scholz (SPD) nur ein "Hoffnungsland" für Menschen auf der ganzen Welt bleiben, wenn auch die Deutschen selbst ihr Land so sehen. Es gelte sicherzustellen, dass in den Industrieländern "nicht die schlechte Laune überhand nimmt", sagte Hamburgs Bürgermeister am Freitag bei der Vorstellung seines Buchs "Hoffnungsland" in Berlin. Er wehrte sich gegen die aus seiner Sicht verkürzte Darstellung, dass er sich darin für strenge Abschiebungen einsetze. Wer für Freizügigkeit in der EU sei und dafür, viele Flüchtlinge aufzunehmen, müsse auch überlegen, was zu tun sei, damit das funktioniere.