Hamburg (dpa/lno) - Nach dem Brandanschlag auf einen zum Schutz von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) abgestellten Mannschaftswagen der Polizei laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Es gab zunächst aber keine Hinweise auf konkrete Verdächtige, wie ein Polizeisprecher am Samstag in der Hansestadt sagte. Mutmaßlich haben Gegner des G20-Gipfels den Mannschaftswagen angezündet.

Der Transporter war in der Nacht zum Freitag in Altona-Altstadt völlig ausgebrannt. Kurz zuvor war bereits im Stadtteil Winterhude ein Wagen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Flammen aufgegangen. Im Internet hatten sich Unbekannte anonym unter der Überschrift "In Hamburg sagt man tschüss - auch zu Bullenkarren" zu den Anschlägen bekannt.