Hamburg (dpa/lno)  - Eine weitere Automatisierung und Digitalisierung in der maritimen Wirtschaft darf sich nach Auffassung der Gewerkschaften IG Metall Küste und Verdi nicht gegen die Beschäftigten richten. Es dürfe nicht nur um Effizienzsteigerungen und bessere Bedingungen für deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb gehen, sagte der Bezirksleiter der Gewerkschaft, Meinhard Geiken, am Mittwoch in Hamburg. Ebenso dürfe es nicht passieren, dass gute qualifizierte Facharbeiter nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr müssten sie weitergebildet werden, um die Produktion mitgestalten zu können.

Die Arbeitnehmervertreter richteten ihre Forderungen an die Nationale Maritime Konferenz, ein Branchentreffen der Schifffahrt, Häfen, Werften und Zulieferer am 4. April in Hamburg. Um mehr Druck auf die Arbeitgeber auszuüben, wollen sie am Montag (3. April) bei einer Kundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt für Arbeits- und Ausbildungsplätze an der Küste demonstrieren.