Hamburg (dpa/lno) - Ein Eisfuchs aus Kanada, der mit dem Weiß der Landschaft verschmilzt, ein Gepard aus Südafrika, der hinter braunem Steppengras verschwindet und ein Chamäleon, das sich durch ein helles Grün im Blätterdickicht tarnt: Unter dem Titel "Meisterhaft getarnt" sind seit Donnerstag bis zum Ende Juni rund 50 großformatige Fotografien des amerikanischen Naturfotografen Art Wolfe (66) auf dem Überseeboulevard in der Hamburger Hafencity zu sehen. "Meine Faszination galt schon immer der Symbiose zwischen Tieren und ihrer Umwelt. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, unterschiedlichste Lebewesen in den Augenblicken festzuhalten, in denen sie mit ihrer Umgebung verschmelzen", wird der Künstler zitiert.

Bisher habe er in 62 Ländern nahezu 500 Tierarten beobachtet und fotografiert. "Es ist immer wieder unglaublich, wie viele Gesichter unsere Erde hat und wie ausgeprägt das Anpassungsvermögen ihrer Bewohner ist. Es liegt in unserer Verantwortung, diese Artenvielfalt zu schützen und dafür zu sorgen, dass Mensch, Tier und Natur auch weiterhin mit- und nebeneinander existieren können", sagte Wolfe.

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