Hamburg (dpa/lno) - Die HSH Nordbank präsentiert sich potenziellen Käufern mit einem Vorsteuergewinn von 639 Millionen Euro in ihrem operativen Geschäft 2016. "Die Kernbank hat Wachstumspotenzial", teilte die HSH Nordbank am Donnerstag mit. Im Vorjahr betrug dieser Wert 204 Millionen Euro. Die milliardenschweren Altlasten aus den Jahren vor 2009, die in der Abbaubank gebündelt sind, sowie die komplexe Garantie von 10 Milliarden Euro blieben aber eine große Bürde auf dem Weg zum Eigentümerwechsel. Als Gewinn weist der Konzern für 2016 rund 69 Millionen Euro aus, nach 98 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein muss nach einer EU-Vereinbarung bis Ende Februar 2018 verkauft sein, andernfalls wird sie abgewickelt. Am 31. März läuft die Frist aus, bis zu der Interessenten ein Kaufangebot abgeben können. Nach Angaben der Finanzbehörden in Hamburg und Kiel gab es bislang zahlreiche Interessenten.

Website HSH Nordbank