Hamburg (dpa/lno) - In der Hochbunkeranlage eines Stahlwerks in Hamburg-Waltershof hat die Feuerwehr gefährliche Glutnester gelöscht. Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, entstanden die Glutnester vermutlich bei Handwerksarbeiten. Der Sicherheitsdienst bemerkte am Donnerstagabend den brennenden Staub und alarmierte die Feuerwehr. Durch die Stahlverarbeitung entwickelte sich in der Bunkeranlage Mangan-Kohle-Staub. "Wird dieser Staub aufgewirbelt, kann er sich sofort entzünden", erklärte der Sprecher. Daher müsse man bei den Löscharbeiten sehr vorsichtig vorgehen.

Insgesamt brannten in der Anlage den Angaben zufolge mehrere Quadratmeter der hochexplosiven Staubablagerungen. Nach mehr als vier Stunden gelang es den 45 Feuerwehrkräften, die Glutnester zu löschen und eine Explosion zu verhindern. Verletzt wurde niemand.