Hamburg (dpa/lno) - Gut drei Monate vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei damit begonnen, die Bürger im Internet und telefonisch über Einschränkungen wie etwa Sicherheitszonen während des Treffens zu informieren. Auf einer im Internet veröffentlichten Karte ist zu sehen, dass nach aktuellem Stand rund um das Messegelände zwei Sicherheitszonen, 14 Kontrollstellen und mehrere Informationsstellen geplant sind. Zudem können Bürger seit Montag werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter 08000 428650 die Polizei kostenfrei anrufen, um Fragen zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli zu stellen.

Polizeisprecher Timo Zill informierte die Hamburger in einem im Internet veröffentlichten Schreiben darüber, dass auf sie wie während der OSZE-Konferenz im Dezember 2016 "leider erneut Verzögerungen und Umwege" zukommen werden. Er betonte: "Neben der Sicherheit der Konferenzteilnehmer haben wir zwei weitere wichtige Ziele: die Belastungen für die Hamburger Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und das Recht auf friedlichen Protest zu gewährleisten."

Zu dem Treffen von Staats- und Regierungschefs aus Industrie- und Schwellenländern werden mehr als 100 000 Gegendemonstranten erwartet.

Karte mit Sicherheitszonen

Bürgertelefon zu G20-Gipfel