Hamburg (dpa/lno) - Fluglärmgeplagte Anwohner des Hamburger Airports haben laut einer Studie 2016 ihr lautestes Jahr seit der Jahrtausendwende erlebt. So sei in den sechs flugverkehrsreichsten Monaten beispielsweise das ab 23.00 Uhr geltende Nachtflugverbot überhaupt nur an 12 von 184 Nächten eingehalten worden, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Manfred Braasch am Dienstag in Hamburg bei der Präsentation des ersten Fluglärmreports der Umweltorganisation. Er erneuerte seine Forderung nach einem Nachtflugverbot ab 22.00 Uhr. Bereits seit dem 1. März sammelt der BUND dafür Unterschriften, die noch vor der Sommerpause eine Volkspetition bei der Bürgerschaft ermöglichen sollen. Vom Fluglärm betroffen seien in Hamburg und im Umland rund 200 000 Menschen.