Hamburg (dpa/lno) - Trainer Markus Gisdol setzt für das Fußball-Bundesliga-Heimspiel des Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr) gegen 1899 Hoffenheim auf die angeschlagenen René Adler und Kyriakos Papadopoulos. "Ich bin da ganz zuversichtlich, dass wir das hinbekommen", sagte der Coach am Donnerstag. Schlussmann Adler hatte sich bei der 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund eine Prellung des Brustkorbs zugezogen, Innenverteidiger Papadopoulos könnte nach Adduktoren-Beschwerden in die Startelf zurückkehren. Möglicherweise werde Adler mit einem schützenden Brustpanzer auflaufen. Definitiv weiter nicht dabei ist Gideon Jung mit Muskelbeschwerden.

Auch Johan Djourou dürfte mit Muskelproblemen erneut ausfallen. "Ich glaube, er kann erst nächste Woche einsteigen", meinte Gisdol. Der Coach sieht keinen Grund für Diskussionen um Djourous Ausfälle. "Wenn er nicht spielen kann, akzeptieren wir das." Der Innenverteidiger hatte in einem offenen Brief Spekulationen zurückgewiesen, dass er nicht alles für den Verein geben würde.

Falls es für Papadopoulos nicht reicht, muss Gisdol improvisieren. "Die Lage ist schwierig." Denn auch Aushilfs-Verteidiger Albin Ekdal (Muskelbündelriss) fällt länger aus. So kämen Walace, Ashton Götz, Gotoku Sakai oder Matthias Ostrzolek infrage.

HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen setzt auf die Heimstärke im Volkspark: "Zu Hause haben wir probate Mittel." Sechs der vergangenen sieben Heimpartien gewannen die Hanseaten, die mit 30 Punkten auf Tabellenplatz 14 rangieren. 52 000 Tickets sind bereits verkauft.

Offener Brief Djourou