Nürnberg (dpa/lby) - Nach der ärgerlichen Niederlage beim neuen Spitzenreiter Hannover erwartet der 1. FC Nürnberg in der 2. Fußball-Bundesliga auch eine schwierige Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten. "Gegen St. Pauli wird es nicht leichter. Ich erwarte kein Torfestival", sagte Trainer Michael Köllner vor dem Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky): "Ein Kellerkind, das gegen den Abstieg spielt, ist immer schwer zu bespielen. Ein unangenehmer Gegner."

Zurück im Training ist bei den Franken der Kameruner Edgar Salli, der zuletzt wegen einer Muskelverhärtung fehlte. Der angeschlagene Innenverteidiger Georg Margreitter dürfte dagegen ebenso ausfallen wie Angreifer Tim Matavz. Der Einsatz von Lukas Mühl ist fraglich.

Köllner erwartet einen "Abnutzungskampf" gegen die Hanseaten. "Wir müssen schauen, dass wir Tempo reinbekommen", sagte der Coach des Tabellenachten. "Wir müssen zu Hause unser Ding machen."

Beim 0:1 in Hannover verpassten es die Franken, sich zu belohnen. Das lag auch an der Abschlussschwäche des "Clubs". "Wir werden die Dinge im letzten Drittel schon auch noch hinbekommen", versprach Köllner. "Wichtig ist, dass Fortschritte zu erkennen sind."

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