Hamburg (dpa/lno) - Sechs Spieler sind neu im Kader, dazu kommen zwei Eigengewächse, doch das Minimalziel der Hamburg Stealers in der Baseball-Bundesliga bleibt dasselbe wie in den vergangenen Jahren: die Teilnahme an den Viertelfinal-Playoffs. Dafür haben sich die Hanseaten vor allem mit den Pitchern Gianny Fracchiola und Dustin Ward wie auch Outfielder Pontus Byström verstärkt. Dennoch zeigte sich Trainer Jens Hawlitzky vor dem Auftakt bei den Bonn Capitals zurückhaltend: "Es wird schwieriger als im Vorjahr, die anderen Teams schlafen ja auch nicht."

Was das neue Stealers-Team zu leisten vermag, davon kann sich Hawlitzky bei den beiden Partien am Wochenende überzeugen. Und das nicht nur, weil der Coach die Capitals als Favoriten im Kampf um den Nordtitel ansieht. "In der vergangenen Saison haben wir alle vier Spiele gegen sie verloren. Unsere Verteidigung muss stehen und wir müssen sehen, dass wir Bonn kurzhalten, denn unsere Offensive ist nicht ganz so stark."

Der Etat lässt den Hamburgern auch keinen großen Spielraum zu. Zugänge wie Ward und Fracciola bezeichnet Hawlitzky als "Glücksfälle" für den Club. "Bei den Schlägern fehlen uns dagegen die Brecher, die auch einmal einen raushauen."

Ob der neue Modus den Hamburgern entgegenkommt, bleibt abzuwarten. So wird nach der Hauptrunde statt des Viertelfinales wie bisher erst einmal eine Interleague-Runde zwischen den besten vier Teams der Süd- und der Nordliga ausgetragen.

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