Hamburg (dpa/lrs) - Auf einer Werbung des Sandalenherstellers Birkenstock mit Sitz in Neustadt (Wied) ist die kleine Tochter des Geschäftsführers abgelichtet, eine Künstlerin verwendet das Foto für eine Ausstellung - dagegen wehrt sich die Familie des Mädchens heute vor dem Hamburger Landgericht. Die Norwegerin Ida Ekblad hatte einen Ausschnitt der öffentlichen Werbekampagne an die Wände des Hamburger Kunsthauses tapeziert und mit einem Schriftzug verfremdet. Birkenstock-Geschäftsführer Oliver Reichert klagte daraufhin, die Familie sieht das Recht am eigenen Bild verletzt. Der Fall führte zu mehreren, parallel laufenden Verfahren. Heute wird es in einem Eilverfahren nur um den Bildrechte-Streit zwischen der Familie und dem Kunsthaus gehen.