Hamburg (dpa/lno) - Hamburg hat im ersten Quartal des Jahres 1357 Flüchtlinge aufgenommen. Das waren nur etwa ein Viertel so viele wie im Vorjahreszeitraum, als 5319 Asylsuchende gezählt wurden. Wie der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge am Freitag weiter mitteilte, musste die Stadt in den ersten drei Monaten des Jahres 833 Menschen unterbringen. Von Januar bis März vergangenen Jahres hatte die Stadt 4685 Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf geben müssen.

In Hamburg lebten Ende März in den Erstaufnahmelagern und Folgeunterkünften 32 585 Menschen. Zwei Erstaufnahmen in den Stadtteilen Niendorf und Harburg wurden geschlossen. In den verbleibenden 28 Einrichtungen dieser provisorischen Art sind noch 6481 Menschen untergebracht. Rund 600 Flüchtlinge mussten noch in ehemaligen Baumärkten oder Hallen kampieren. 26 104 Asylsuchende wohnten in den 118 Folgeunterkünften, die in der Regel bessere Bedingungen bieten.