Hamburg (dpa/lno) - Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat das Damen-Bundesligaspiel zwischen Rot-Weiss Köln und dem Rüsselsheimer RK nachträglich mit 3:0 für die Gäste gewertet. Grund dafür ist, dass beim Kölner 5:1-Erfolg am 1. April Nationalspielerin Franzisca Hauke zum Einsatz kam, die aber keine Spielberechtigung hatte. Die Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016 hatte in der Hallensaison für ihren Heimatclub Harvestehuder THC Hamburg gespielt und war von Köln zur Feldsaison nicht wieder zurückgemeldet worden.

"Das genannte Meisterschaftsspiel wird von Amts wegen gemäß § 23b Absatz 3 SPO DHB wegen des Einsatzes einer nicht berechtigten Spielerin mit 0:3 Toren zugunsten des Gegners gewertet", hieß es in der am Wochenende bekannt gewordenen Mitteilung des Verbandes. Als Folge dieser Entscheidung ist Franzisca Hauke, die in dem Match einen Treffer für Rot-Weiss beigesteuert hatte, auch für den Rest der Rückrunde für die Kölnerinnen nicht spielberechtigt.

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