Hamburg (dpa/lno) - Die 2014 eingeführten Gebühren für P+R-Parkplätze in Hamburg verursachen bislang deutlich höhere Kosten als sie einbringen. Wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der CDU hervorgeht, wurden seit Mitte 2014 insgesamt vier Millionen Euro eingenommen. Dem gegenüber standen jedoch Gesamtkosten in Höhe von 13 Millionen Euro, wie die CDU-Fraktion am Mittwoch mitteilte. Aus der Senatsantwort gehe zudem hervor, dass die durchschnittliche Auslastung der Parkplätze seit Einführung der Gebühr um 20 Prozent gesunken sei. "Leere Parkhäuser, weniger Stellplätze, immer mehr Kosten. Das ist die miserable Bilanz von Rot-Grün nach gut zwei Jahren P+R-Gebühren in Hamburg", erklärte der CDU-Verkehrsexperte Dennis Thering. Er forderte den Senat auf, "diesem Spuk endlich ein Ende zu bereiten und die P+R-Gebühren abzuschaffen".