Hamburg (dpa/lno) - Die Bühnen-Inszenierung von Thees Uhlmanns Bestsellerroman "Sophia, der Tod und ich" ist an Hamburgs privatem Altonaer Theater gefeiert worden. Beim tosenden Schlussapplaus für die Premiere am Sonntagabend verbeugte sich auch der sonst als Sänger der Band "Tomte" bekannte 43-jährige Autor. Regisseur Hans Schernthaner präsentiert die Geschichte aus dem Jahr 2015 in seiner eigenen Textfassung als flapsig-unterhaltsames Roadmovie mit einigem Tiefgang - samt Sound zwischen Popsongs und "Schwanensee". Dabei verkörpert Stephan Möller-Titel vor dem Bühnenbild einer aus der Höhe herabführenden Asphaltstraße einen schlurfigen Mittvierziger, der erst in der Begegnung mit dem Anzug und Aktentasche tragenden Tod (Joseph Reichelt) tiefe Beziehungen zu seiner Mutter (Hannelore Droege), seinem Sohn und der Ex-Freundin (Anjorka Strechel) aufnehmen kann.

Altonaer Theater