Hamburg (dpa/lno) - Nach einem tödlichen Streit im Stadtteil Hamm hat der Angeklagte die Tat am Mittwoch vor dem Hamburger Landgericht gestanden. "Ich wünschte, ich könnte es rückgängig machen", sagte der 27-Jährige zu Prozessbeginn. Er ist wegen Mordes angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft soll er am 9. November 2016 in der Wohnung seiner Lebensgefährtin einen 33-Jährigen mit Messerstichen verletzt haben. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll er in die Küche gegangen, ein Messer mit einer 24,5 cm langen Klinge geholt und damit unvermittelt auf das Opfer eingestochen haben. Der Mann fiel noch in der Wohnung ins Koma und starb trotz einer Notoperation am 1. Dezember 2016.