Hamburg (dpa/lno) - Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli kann im letzten Heimspiel der laufenden Fußball-Zweitligasaison gegen die SpVgg Greuther Fürth nahezu aus dem Vollen schöpfen. "In der Mannschaft sieht es gut aus", berichtete am Freitag der Coach der Kiezkicker, die sich in der vergangenen Woche dank einer starken Rückrunde schon vorzeitig den Klassenverbleib gesichert haben.

"Das war eine unglaubliche Leistung von allen Beteiligten, vor allem vom Team", lobte der Ex-Profi seine Mannen. Diese wollen am Sonntag (15.30 Uhr) gegen die Fürther auch mit ihren treuen Fans feiern, die selbst in der schwachen Hinrunde stets hinter ihnen gestanden hatten. Das Millerntor-Stadion wird mit 29 546 Besuchern ausverkauft sein.

"Die letzten beiden Spiele haben eine große Bedeutung. Sie sind für uns kein Schaulaufen. Der letzte Eindruck einer Saison bleibt hängen. Und der sollte positiv sein", betonte Lienen. Seine Akteure streben den sechsten Punktspielsieg in Serie an, durch den der Verein in der Tabelle am Tabellennachbarn aus Fürth vorbei noch weiter nach oben klettern würde. Das könnte am Saisonende auch noch mit höheren Zahlungen aus dem Fernsehgelder-Topf belohnt werden.

Lienen muss lediglich auf den an der Schulter operierten Verteidiger Jeremy Dudziak und den erkrankten Joel Keller verzichten. Vor der Partie werden die Leihspieler Mats Möller Daehli und Lennart Thy sowie der langjährige Stadionsprecher Rainer Wulff verabschiedet.

Spielplan FC St. Pauli