Hamburg (dpa/lno) - Mit einem großen Banner haben auf der Binnenalster paddelnde Aktivisten der "G20 Protestwelle" für ihre Demonstration am 2. Juli geworben. Rund sieben Wochen vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer in Hamburg machten sich unter dem Motto "Rauf aufs Wasser für eine andere Politik" am Donnerstag rund 20 Menschen auf Kanus, Surfbrettern oder Paddelbooten für einen andere Politik der G20 stark. Das Bündnis "G20 Protestwelle" plant am 2. Juli einen Protestzug mit Zehntausenden Teilnehmern, ein buntes Bannermeer und eine Bootsdemo auf der Binnenalster. Der G20-Gipfel selbst findet am 7. und 8. Juli statt.

Getragen wird das Bündnis unter anderem von den Umweltorganisationen Greenpeace und BUND, von Campact, vom DGB Nord und vom Verein Mehr Demokratie. Die Organisatoren betonten in der Vergangenheit, dass sie nicht gegen den G20-Gipfel an sich seien. Anders als bei den G7- und G8-Gipfeln, wo ein illustrer Kreis glaube Politik für die ganze Welt zu machen, seien die G20 als Institution ein Fortschritt, erklärten sie. Die G20 verträten tatsächlich große Teile der Weltbevölkerung. Problematisch sei jedoch deren Politik.

G20 Protestwelle