Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer erwartet beim G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Anfang Juli keine Übergriffe von Leibwächtern. "Szenen wie in Washington, als Personenschützer des türkischen Präsidenten auf Demonstranten einprügelten, wird es in Hamburg nicht geben", zitiert das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" den Polizeichef. "Die Polizei ist vor Ort und würde in einem solchen Fall sofort einschreiten", kündigte Meyer an. Der Polizeipräsident berichtete, dass das Sicherheitspersonal ausländischer Delegationen beim G20-Gipfel keine polizeilichen Befugnisse habe. "Es darf nur in Fällen von Nothilfe für die jeweilige Schutzperson tätig werden", stellte er im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin klar.

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