Hamburg (dpa) - Kurz vor dem G20-Gipfel hat die Bundespolizei am Hamburger Flughafen zwei als Gewalttätern bekannten Italienern die Einreise verweigert. Die 23-jährige Frau und der 36 Jahre alte Mann würden mit der nächstmöglichen Maschine nach Italien zurückgeschickt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Beide seien im Zusammenhang mit Landfriedensbruch polizeibekannt. Bei ihnen seien außerdem Gegenstände zur Vermummung gefunden worden.

Die Bundespolizei kontrolliert seit Tagen an den deutschen Außengrenzen sowie an Flughäfen Reisende. Mit den temporären Grenzkontrollen sollen mögliche Gewalttäter vom G20-Gipfel in Hamburg ferngehalten werden. Am Mittwoch war bereits 33 Menschen die Einreise nach Deutschland verweigert worden. Sie wollten mit einem Sonderzug aus Basel nach Hamburg zu den Gipfelprotesten fahren.

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