Hamburg (dpa) - Mit dem Eintreffen der ersten Delegationen zum G20-Gipfel ist es am Donnerstag in Hamburg zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen. "Der Verkehr kommt in weiten Teilen des Stadtgebiets vorübergehend zum Erliegen", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Die Polizei errichtete Straßensperren, die bis in den Abend aufrecht erhalten werden sollten. Die Hamburger Hochbahn rief Autofahrer auf Twitter dazu auf, auf Bus und Bahn umzusteigen. Auch der Hamburger Flughafen warnte Reisende vor Staus bei der Anreise zum Flughafengelände.

Gegen das Flugverbot über dem Stadtgebiet gab es bereits erste Verstöße. So begleitete ein Polizeihubschrauber ein Kleinstflugzeug aus den Niederlanden am Donnerstag zur Landung nach Uelzen. Der Pilot muss mit einer Geldstrafe von bis zu 10 000 Euro rechnen. Zudem flogen ein Modellflugzeug sowie eine Drohne im Bereich des Hamburger Stadtparks. Das Modellflugzeug wurde sichergestellt. Den Drohnen-Piloten konnte die Polizei hingegen nicht ermitteln.

Am Airport in Fuhlsbüttel waren am Nachmittag unter anderem der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sowie der US-Präsident Donald Trump in Hamburg eingetroffen.

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