Hamburg (dpa) - Die jeweils zwölf weltbesten Beachvolleyball-Teams bei den Frauen und Männern spielen ab Mittwoch in Hamburg um den Sieg im Welttour-Finale und ein Gesamtpreisgeld von 800 000 Dollar. "Das ist ein Event vom Feinsten. Man merkt einfach, dass die Leute hier Bock auf Beachvolleyball haben. Das ist grandios für unsere Sportart", erklärte Olympiasiegerin und Weltmeisterin Laura Ludwig am Dienstag.

Zusammen mit ihrer Partnerin Kira Walkenhorst möchte Abwehrspielerin Ludwig im umgebauten Tennisstadion am Rothenbaum Platz eins aus dem Vorjahr verteidigen. "Es sind noch genau elf Tage bis zum Urlaub. Die WM und die EM waren sehr anstrengend für Körper und Kopf. Aber wir werden uns nochmal durchkämpfen", versprach Walkenhorst. Die Finalspiele werden am Wochenende ausgetragen.

Das Hamburger Turnier gehört zur Major-Serie. Am Welttour-Finale dürfen die jeweils ersten Acht der Weltrangliste teilnehmen, dazu wurden je vier Wildcards vergeben. Die EM-Dritten Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) sind als Weltranglisten-Zweite dabei. "Das ist eine Bestätigung dafür, dass wir in der Weltspitze angekommen sind", erklärte die 29-jährige Sude. "Das Besondere an diesem Turnier ist, es sind nur Topteams dabei. Es werden alles High-Level-Spiele. Da gibt es kein Spiel, in dem man sich einspielen kann", bemerkte Partnerin Laboureur (27).

Im Männerwettbewerb starten Jonathan Erdmann und Armin Dollinger sowie das Interimsduo Markus Böckermann und Lorenz Schümann (alle Hamburg) im Gegensatz zu den deutschen Frauenteams als Außenseiter.

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