Als Walter Lüden (1914 bis 1996) anfing, im Hamburger Hafen zu fotografieren, dauerte es Tage, ein Schiff zu beladen. Arbeiter wuchteten Sack für Sack an Bord. Kurz nachdem er 1965 aufhörte und aus seiner Heimatstadt auf die Nordseeinsel Föhr zog, brauchte es oft nur Stunden, bis riesige Pötte abfahrbereit waren. Auf über 30.000 Schwarz-Weiß-Bildern hielt Lüders fest, wie sich dieser Wandel ankündigte. Er beobachtete Schiffsbauer, Schauerleute und Stückgutfrachter. Eine Auswahl seiner Eindrücke ist nun in einem Buch erschienen.