Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

mich erreichten in den letzten Tagen einige Mails mit Bitten, es mit der Fußballbegeisterung zur Europameisterschaft nicht zu übertreiben: "Oh Graus!", schrieb eine Leserin, "bitte bedenken Sie, dass es auch Leute gibt, für die Fußball nicht DAS zentrale Thema ihrer Interessen darstellt!" Kurz dazu: Bitte keine Sorge. Damit ich nicht zu sehr vom Fußballfieber angesteckt werde, wird Kollege Johan Dehoust von ZEIT ONLINE dann die Kolumne zu unserem EM-Tippspiel schreiben (für alle Fußballinfizierten: Gut, der Mann!).

Und noch etwas: Ich freue mich darüber, was von einer Kundgebung namens "Asylmissbrauch stoppen – Nein zur Politik Merkel" in Bad Segeberg übrig blieb. Nämlich nichts. Zum geplanten Beginn am Samstag (für manche von Ihnen: Sonnabend) um 13 Uhr im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg erschien nur einer: der Anmelder der Demo. Die fiel dann aus.

So kann gelebte Demokratie auch aussehen.

Wird jetzt effizient gebaut?

SPD und Grüne haben eine neue Idee für den Mietwohnungsmarkt: Sie wollen den "Hamburger Effizienzwohnungsbau" einführen. Hört sich fast so an wie "Expresswohnungsbau". Aber wenn es wirklich stimmt, dass beim Expressbauen keine Baustandards gesenkt werden, kann das Leben im Effizienzbau womöglich wesentlich unangenehmer werden. Nach Information von "Hamburger Abendblatt" und NDR 90,3 will die Regierungskoalition einen "neuen Bautyp" zwischen Sozialwohnung und frei finanzierter Wohnung entwickeln lassen. Der, so SPD-Bauexperte Dirk Kienscherf, garantiere "ganz normalen Hamburgern" wie Krankenschwestern und Polizeibeamten, die sich die Marktpreise nicht leisten könnten, Mietpreise von acht bis neun Euro pro Quadratmeter. Klingt erst mal ganz gut. Nur zur Umsetzung gibt es noch jede Menge Fragezeichen. Die Wohnungen errichtensollen Investoren. Die bekommen dafür zwar städtische Grundstücke zum Sonderpreis, aber werden wohl dennoch deutlich günstiger bauen müssen als sonst. Die Wohnungen sollen trotzdem "höchste Energieeffizienz" aufweisen. Was den Umkehrschluss erlaubt: Die übrigen Standards stehen zur Disposition. Anderswo etwa diskutieren Experten bei Flüchtlingsbauten auch ein Absenken der Vorgaben beim Schallschutz. Das kann allerdings fatale Folgen haben. Viele Bauträger bauen beim Schall sowieso noch nach der technisch veralteten DIN 4109. "Die beschreibt aber nur Mindestanforderungen und ist für den Wohnungsbau nicht ausreichend", so Klaus-Dieter Hammes vom Verband Privater Bauherren. Leidgeprüfte Mieter können ein Lied davon singen – gemeinsam mit dem Nachbarn durch die Wand hindurch. Bei weiterem Absenken der Vorgaben könnte man die auch gleich durch Pappe ersetzen. Und Lärm, weiß die Wissenschaft, macht krank. Ist das also der Plan, ist das alles andere als effizient.

FDP will es besser machen

Die jährliche Klausurtagung von Landesvorstand und Bürgerschaftsfraktion der FDP Hamburg kam zu einem wenig überraschenden Ergebnis. "Unsere wunderschöne Stadt wird von Rot-Grün schlecht regiert", sagte Katja Suding, Vorsitzende des FDP-Landesverbandes und der FDP-Bürgerschaftsfraktion. "Es wird immer deutlicher, dass der Senat für die großen Herausforderungen der Zeit keine Antworten hat. Die Führungsspitze der Stadt sei nach dem Olympia-Aus in "gefährliche Lethargie verfallen". Aber dann kamen die FDPler doch noch mit ein paar Anregungen um die Ecke: Sie fordern eine Reform der Lehrerausbildung, aber keine Einheitsschule, plädieren für einen freiwilligen Test für Kinder vor der weiterführenden Schule und mehr Durchlässigkeit zwischen den Schulformen. Was den Hafen angeht, wollen die Liberalen ihn "in seiner Funktion als Knotenpunkt für Osteuropaverkehr" stärken und die "Fahrrinnenanpassung" beschleunigen. Im Bereich Energie möchte man "den Hamburger Westen mit Fernwärme aus Moorburg versorgen" und Hamburgs Süden zur "Modellregion für neue Lösungen" machen. Außerdem will die FDP die Qualität der Kinderbetreuung verbessern und es finanziell unterstützen, dass Unternehmen Flüchtlinge beschäftigen. Eigentlich könnten sie doch mit den letzten beiden Punkten schon mal anfangen, oder?

"Nächster Termin für einen Kinderreisepass: 1. August"

Auch wenn Sie unsere Berichterstattung darüber nicht verfolgt haben, wissen Sie es vielleicht aus eigener Erfahrung: Einen Termin noch schnell vor den Ferien in einem der Hamburger Bezirksamts-Kundenzentren zu bekommen ist eine Herausforderung. Aber, erklärt Bettina Maak vom federführenden Bezirksamt in Harburg: "Es tut sich insofern was, dass von 40 vakanten Stellen schon einige Stellen nachbesetzt wurden. Gerade werden weitere Bewerbungsgespräche geführt." Wie viele Stellen genau besetzt wurden? Diese Info zu erfragen könne dauern, denn diejenigen, die das wissen könnten, säßen gerade in ebendiesen Bewerbungsgesprächen. Die Antwort kommt dann aber doch: Anzahl der unbesetzten Stellen Ende März: 43,03. Ende Mai waren es nur noch 32,57 unbesetzte Stellen. "Es wurden also 8,5 Stellen besetzt", rechnet Frau Maak. Gut, der Taschenrechner kommt zu einem anderen Ergebnis, aber ein paar halbe Stellen werden es ja nicht ausmachen. Obwohl … vielleicht liegt genau da das Problem? Für alle, die keine Zeit haben, sich ohne Termin, aber mit Mundvorrat und Kotbeutel/Windel in der Schlange vor dem Kundenzentrum anzustellen, hier ein Tipp, der sich bei einer Kollegin unserer Redaktion auszahlte: Auf der Online-Reservierungsseite so lange alle Bezirksämter nacheinander durchklicken, bis ein Termin frei wird – das passiert einigermaßen regelmäßig. Den nächsten "normalen" Termin für einen Kinder-Reisepass im Bezirksamt Barmbek-Uhlenhorst gab es zum Redaktionsschluss dieses Beitrags übrigens am 1. August um 13.30 Uhr.

Wir haben – Landstrom!

Nun ist sie tatsächlich in Betrieb: die Anlage zur Versorgung von Kreuzfahrtschiffen mit Landstrom im Hamburger Hafen, die erste ihrer Art in Europa. Die Anlage am Terminal Altona ging 2014 in Bau, kostete rund 10 Millionen Euro – die EU und der Bund beteiligten sich mit 3,5 und 3,7 Millionen – und hätte bereits im vergangenen Jahr fertig sein sollen (wir kennen das ja schon). Nun also kann das Kreuzfahrtschiff "Aidasol" während der Liegezeit im Hafen die luftverschmutzenden Dieselgeneratoren abschalten und Hamburger Strom saugen. Unsere Stadt, sagte Bürgermeister Olaf Scholz bei der Inbetriebnahme, wolle "zu einem der umweltfreundlichsten Standorte der Kreuzschifffahrt in Europa werden". Der Hafen wird zwar überwiegend von Frachtschiffen angelaufen, aber ein Kreuzfahrtschiff benötigt auch im Hafen so viel Saft wie eine kleine Stadt. Schade, dass die "Aidasol" bisher der einzige Stromkunde ist. Andere Kreuzfahrtschiffe legen lieber an anderen Hamburger Terminals an. Wegen ihrer Größe, aber nicht nur: Laut Alexander Porschke vom Naturschutzbund Nabu ist Landstrom etwa viermal teurer als selber erzeugter. Wer ihn in Hamburg nutzt, erhält Rabatt beim Hafengeld. Dennoch: "Bis auf Aida Cruises legen alle Reedereien bisher noch eine beschämende Verweigerungshaltung an den Tag", sagte Porschke. "Dies gefährdet nicht nur Gesundheit und Umwelt. Die Nutzung der Landstromanlage steht in einem ungeheuren Missverhältnis zu den millionenschweren Investitionen, für die wir Steuerzahler aufkommen."

Fußball-Rekord: Der Titel geht nach Deutschland

Es ist geschafft – schon eine Woche vor der Fußball-Europameisterschaft 2016 haben sie den Titel nach Deutschland geholt: Die Spieler des Kreisklasse-Clubs FC Hamburger Berg und ihre Herausforderer vom VfL Wallhalben (Kreis Südwestpfalz) haben nach mehr als vier Tagen nonstop auf dem Platz im Schanzenpark den Weltrekord im Dauer-Fußball gebrochen. Beim Abpfiff um kurz nach 13 Uhr hatten die zwei Clubs insgesamt 111 Stunden auf dem Platz gestanden. Der bisherige Rekordhalter war laut "Guinness-Buch der Rekorde" das schottische Team The Craig Gowans Memorial Fund mit 105 Stunden. Der Rekordversuch, der noch bestätigt werden muss, begann am vergangenen Dienstag um 22 Uhr. Nach acht Minuten fiel das erste Tor durch den FC-Spieler Moaaz Alhalaky; der Syrer kam vor einem halben Jahr nach Hamburg. Zwischendrin legte der VfL Wallhalben gehörig vor, aber am Schluss gewannen die Kicker aus St. Pauli, bei denen viele Flüchtlinge spielen, mit 722 zu 568. Die Erlöse aus dem Speisen- und Getränkeverkauf während des Spielmarathons sollen der Hamburger Flüchtlingshilfe zugutekommen. Und ohne jetzt allzu fußballbegeistert zu wirken: Von der deutschen Nationalmannschaft erwarten wir in der EM eine ähnliche Zahl von Toren. 

Mittagstisch

   

Welcome to the canteen

   

Betritt man mittags das italienische Bistro "Il Cappuccino" in der Altstadt, kommt einem erst mal eine Kantine in den Sinn: Eine lange Schlange wartender Menschen zieht sich durch den Gastraum bis hin zum Verkaufstresen. Dort angelangt, bestellt man sein Essen und zahlt auch gleich. Dafür bekommt man Besteck in die Hand gedrückt und darf sich einen Platz suchen, die Bestellung wird dann zügig gebracht. Es gibt rund zehn Nudelgerichte und zahlreiche Pizzavarianten, dazu ein paar Salate. Das Essen ist einfach und gut und kostet auch nicht viel: Egal, was man nimmt, man zahlt jeweils 5,50 Euro. Die getesteten Makkaroni Diavolo mit Kapern, Pinienkernen, Oliven und einer schärflichen Tomatensoße sowie die Pizza mit Pilzen und Speck waren sehr ordentlich. Ein weiterer Grund, sich von der Kantinenatmosphäre nicht abschrecken zu lassen, ist die exzellente Sonnenlage vor dem Lokal. Ist das Wetter gut, stehen hier dicht gedrängt zahlreiche Biertische und Bänke. Bei größerem Publikumsverkehr wird es etwas eng. Apropos Verkehr: "Welcome to the canteen" ist ein Live-Album aus dem Jahr 1971. Die Band dazu hieß Traffic. Altstadt, Hopfensack 18

Steffen Richter

 

Was geht

Diskussion: Begrüßenswert! "Bühne frei für Willkommenskultur" mit gemeinsamen Beiträgen Kulturschaffender und MigrantInnen.Kampnagel, Jarrestraße 20, 19.30 Uhr

Abwarten und Tee trinken: Nach "Yuan Shikai und Chinas Weg in die Moderne" weiß man mehr über den 1916 verstorbenen Politiker.
Chinesisches Teehaus Yu-Garden, Feldbrunnenstraße 67, 17 Uhr

Wahnsinn und Hölle, Hölle, Hölle: Die Ausstellung "Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch" mit einem Best-of des Malers.
Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 11–19 Uhr

Was kommt

"Keine Panik!" Klar: Das ist Udo Lindenberg auf Tour und klar: " Keine Panik! Tournee 2016" wird die größte Rockrevue der Welt." Mit dabei: eine LED-Wand, für die der Meister himself bei den Rolling Stones Maß genommen hat, ein Kaleidoskop musischer Artisten als Gäste, seine Künstler-Freunde und natürlich er selbst! Das Ganze jeweils knapp 180 Minuten lang und – alle Tickets sind ausverkauft. Dann brauchen wir jetzt auch gar nicht mehr zu schreiben, wo das am Samstag stattfindet.

Hamburger Motorradgottesdienst (Mogo): Wenn es noch Tickets für Lindenberg gäbe, würden Sie vielleicht trotzdem nicht hinkommen, denn es ist damit zu rechnen, dass knatternde und röhrende Biker die Stadt lahmlegen: Zum 33. Hamburger Motorradgottesdienst – Motto: "Segen tanken" – erwartet man an die 30.000 Besucher. Wer kein Motorradfahrer ist und am Sonntag in der City etwas anderes vorhat, sollte alle Hoffnung fahren lassen. Ab 9 Uhr sind die Ludwig-Erhard-Straße und die Willy-Brandt-Straße gesperrt. Und am frühen Nachmittag wird im Konvoi gefahren. Wohin? Egal. Man wird es hören. Sonntag, Michel, Englische Planke 1, ab 12.30 Uhr

ZEIT-Veranstaltung: Bei dem zu erwartenden Geknatter vielleicht der einzige ruhige Ort in Hamburg: die Kammerspiele. Dort spricht in der ZEIT-Matinee Kanzleramtschef Peter Altmaier mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. Altmaier wird gewissermaßen aus dem Nähkästchen plaudern, nämlich über seinen Job. Normalerweise eine diskrete Sache: die Regierung zusammenhalten, die langen Linien der Politik mitgestalten. Doch jetzt steht er selbst im Rampenlicht, als Flüchtlingskoordinator, und er muss er sich auch noch mit den Folgen von Majestätsbeleidigung beschäftigen, ausgelöst von einer Satire – Sie wissen schon, von welcher. Wirklich? Schreiben Sie uns die Lösung bis heute 12 Uhr mal kurz per E-Mail an elbvertiefung@zeit.de. Wir verlosen 5 x 2 Karten. Da kann man nicht meckern, was? Oder in dem Fall eben doch?

Sonntag, Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße 9–11, 11 Uhr,

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, Karten unter: 040/413 34 40 oder tickets@hamburger-kammerspiele.de

Public Viewing

Ab Sonntag eröffnet das "Lidl Viewing" auf dem Heiligengeistfeld. Auf die Fläche von 35.000 Quadratmetern passen bis zu 50.000 Besucher, die Leinwand ist mit 126 Quadratmetern größer als alle Vorgängermodelle. Nach der Vorrunde gilt aber: Scheidet Deutschland aus, wird auch wieder abgebaut. Ansonsten gibt es größere oder kleinere Viewing-Örtlichkeiten in der Stadt, unter anderem den "EM-Biergarten" auf dem Spielbudenplatz oder den Kukuun Club gleich daneben, wo im "EM-Salon" Spiele von professionellen Comedians und Sportmoderatoren kommentiert werden, Stargäste: Lotto King Karl, Marek Erhard, Lou Richter. Auch vor dem Knust (Neuer Kamp 30) wird eine LED-Wand aufgebaut und die Bullerei (Lagerstraße 34b) stellt ebenfalls eine Leinwand auf die Terrasse.

Hamburger Schnack

   

Am Sonntag beim "Lauf gegen rechts" links um die Alster, die bunte Menge setzt sich seeehr gemächlich in Gang. Es herrscht beste Laune. Eine Frau zu ihrer Laufpartnerin: "Du, meine Nase läuft gerade schneller als ich!"

Gehört von Julia Pfalzer

 


Meine Stadt

»Verflucht!« © Annika Thomse

Ab heute bis zum 4. Juli fasten wieder gläubige Muslime vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – der Ramadan beginnt. Auch in  deutschen Flüchtlingsunterkünften, obwohl, sagt Orhan Kilic, selbst Muslim und Leiter der Hausbetreuung des Deutschen Roten Kreuzes in Neumünster, die Flüchtlinge gar nicht fasten müssten, "denn sie sind quasi Reisende, und für solche gilt die Fastenpflicht nicht". Ein Drittel der Menschen faste dennoch. Das bedeutet nicht nur Verzicht auf Essen, sondern auch auf Wasser. "Normalerweise nutzen die Fastenden im Ramadan tagsüber jede Minute, um zu schlafen und bis zum Abend durchzuhalten", so Orhan Kilic. "Aber in der Erstaufnahme gibt es feste Behörden- oder Arzttermine, da müssen die Flüchtlinge dann hin. Immer wieder mal bekommen Fastende einen Kreislaufkollaps." Manche gäben auch wieder auf, weil sie mit den langen Tagen nicht zurechtkämen, sagt die Sprecherin des städtischen Unternehmens "Fördern und Wohnen", Susanne Schwendtke, in Hamburg. Hier wird das Essen für die Mahlzeit nach Sonnenuntergang vom Caterer Alsterfood vorbereitet. Vor dem Essen gibt es dann getrocknete Datteln und Wasser, damit sich der Magen daran gewöhnt, dass es jetzt gleich etwas zu essen gibt.

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir unbedingt berichten sollten? Haben Sie mehr Schnack? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

 

Ihr

Mark Spörrle

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.