Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

die Hamburger schlagen immer mehr über die Stränge: Am Hauptbahnhof klagen die Sicherheitsbehörden zunehmend über "Personen im Gleis", die, nein!, nicht den letzten Ausweg wählen und ob des Schienenverkehrs wutentbrannt zur nächsten Mietwagenfirma stapfen, sondern im Gleisbett seelenruhig ihre Notdurft verrichten, ihren verlorenen Schmuck suchen, den Weg abkürzen. Dumm für die anderen Fahrgäste, deren Züge so lange verharren müssen, bis die Polizei den Pinkler, den Sucher oder Abkürzer eingefangen hat, Grund genug gar für den einen oder anderen, wutentbrannt tatsächlich zur nächsten Mietwagenfirma zu stapfen – und will er unbedacht abkürzen, schließt sich der Teufelskreis.

Aber es sind nicht nur die Bahnfahrer. Gestern wieder zogen Beamte in Stellingen einen 60 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr, der "verschiedene Drogen" genommen hatte und sich insofern auffällig verhielt, als er eine Eisenbahnbrücke rammte. Derlei festzustellen geht für die Hamburger Polizei künftig viel leichter, mithilfe nämlich zweier neuartiger Messgeräte: Da ist einmal ein Cannabis-Detektor, bei dem der Autofahrer – wie beim Alkoholtest – nur zu pusten braucht: Sollte die Atemluft den Wirkstoff THC enthalten, wird dies binnen einer Minute angezeigt; angeblich soll das Gerät auch andere Drogensubstanzen nachweisen können. Und dann ist da noch eine Apparatur, die Drogen mithilfe von ein wenig Körperflüssigkeit (Urin, Speichel, Blut ...) identifiziert; mit einem Teststreifen wie beim Schwangerschaftstest. Nur gratulieren dürfte die Polizei dann nicht.

Apropos nicht gratulieren: Gestern verlor der HSV auch in Freiburg (0:1). Am Samstag gegen den FC Bayern wird das wohl so weitergehen.

Hamburg soll Bio-Stadt werden

Hamburg ist schon viel – Perle, Weltstadt, Fahrradstadt. Jetzt kommt noch ein neues Label dazu: "Bio-Stadt". Gestern hat der Senat beschlossen, dass Hamburg dem Bio-Städte-Netzwerk beitreten wird. Dabei gehe es um "öko-regionale Erzeugung, gesunde Ernährung, um Nachhaltigkeit und einen guten Umgang mit Ressourcen" – so die offizielle Ansage. Klingt sehr gut, aber an der praktischen Umsetzung bleiben noch Zweifel. Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg sagt, es sei ein "guter Schritt, den wir uns lange gewünscht haben, aber jetzt muss das auch mit Fakten gefüttert werden". Beim Stichwort Gemeinschaftsverpflegung zum Beispiel stellt sich die Frage, wie etwa Kitas und Schulen die Umstellung auf Bio-Lebensmittel konkret umsetzen können. "Die Schulen vergeben die Aufträge per Ausschreibung, man könnte also nur die Dienstleister beauftragen, sich an die neuen Maßgaben zu halten", so Schwartau. Sie sieht aber auch Probleme: "Viele wollen sich beim Essen nichts vorschreiben lassen, die Veggie-Days kamen ja nicht so gut an." Ein weiterer Knackpunkt sind die begrenzten landwirtschaftlichen Flächen in Hamburg. Ziel des neuen agrarpolitischen Konzeptes ist nämlich auch, die Bio-Anbauflächen zu vergrößern. Klingt paradox. "Die Landwirtschaft muss mit ins Boot geholt werden, zum Beispiel mit Flächenprämien", sagt Schwartau. All das müsse nun erst mal geprüft werden. Und man merkt: Es wird noch dauern bis zur Bio-Stadt.

Mit Licht gegen Krawall und Kriminalität

Die Lage am Jungfernstieg bereitet Polizei und Öffentlichkeit seit einer Weile Probleme. Von Diebstählen, Übergriffen und Pöbeleien ist die Rede, nun will man den Jugendlichen, die sich dort abends sammeln, mit Scheinwerfern beikommen. Wir haben Nils Zurawski vom Hamburger Institut für Kriminologische Sozialforschung gefragt, was er davon hält.

Elbvertiefung: Zuerst hat man es mit Polizeikontrollen versucht, mit niederschwelliger Ansprache und mit Hunden und Pferden, jetzt lautet die Devise: mehr Licht. Ist das sinnvoll?

Nils Zurawski: Licht ist immer toll. Aber im Sommer waren die ja auch da, da war’s ja auch hell. Voll ausgeleuchtete Plätze helfen der Polizei bei der Übersicht; dass sie Jugendliche vertreiben, glaube ich nicht. Offensichtlich hat sich der Jungfernstieg zu einem Ort entwickelt, wo man gerne ist. In der Schanze oder beim Grünen Jäger ist auch viel los, da herrscht auch eine Ballermannatmosphäre, nur dass dort die Hipster rumhängen und keine vermeintlich kriminellen Jugendlichen.

EV: Werden denn Scheinwerfer das Problem erledigen?

Zurawski: Meine Prognose ist, dass das Hamburger Wetter das Problem ganz schnell erledigen wird – ich halte das für eine Sommergeschichte. Bald ist Herbst, damit kommen Regen und Wind. Ab Mitte Oktober lungert da keiner mehr rum.

EV: Damit es im nächsten Sommer genauso weitergeht ...

Zurawski: Jugendliche sind total mode- und impulsabhängig, das kann nächstes Jahr ganz anders sein. Vielleicht stehen dann am Jungfernstieg lauter Foodtrucks mit veganen Burgern, weil der Platz als Szeneort entdeckt wurde. Vielleicht aber auch nicht, und dann sollte man eine bessere Idee haben, um frühzeitig einzugreifen.

EV: Was könnte denn nach dem Licht noch kommen ...? Mozart?

Zurawski: Mit Videoüberwachung, von der ich allerdings nicht viel halte, würde das Problem bestimmt gelöst werden. Die Frage ist nur, zu welchem Preis und ob dann überhaupt noch irgendjemand dahin gehen würde. Der Platz ist ja dazu da, Kaffee oder Bier zu trinken und sich dort aufzuhalten.

EV: Was wäre Ihrer Meinung nach die bessere Strategie?

Zurawski: Straßensozialarbeit am Jungfernstieg wäre eine Möglichkeit. Was spräche dagegen? Nur weil das die Hamburger Wohnstube ist, heißt das ja nicht, dass man da keine Sozialarbeit betreiben kann. Polizei ist nicht immer das Mittel der Wahl, um diese Art von Problemen anzugehen.

Obdachlose vernachlässigt?

Rund 2.000 Menschen leben in Hamburg auf der Straße – plus Dunkelziffer. Sechs Wochen bevor das "Winternotprogramm" der Stadt Hamburg wieder startet, werfen die Wohlfahrtsverbände dem Senat nun eine "massive Vernachlässigung der Obdachlosen" vor. Statt den gesetzlichen Pflichten zur Unterbringung nachzukommen, sei die Politik eher eine der Abschreckung. Dabei habe man doch bei den Flüchtlingen gezeigt, dass es durchaus möglich sei, vielen Menschen in kurzer Zeit Obdach zu geben, so die Kritiker. "Das Problem ist, dass der Senat das Thema Wohnungslosigkeit nicht zur Priorität erklärt", sagt Stephan Nagel von der Diakonie Hamburg und verlangt Konsequenzen: "Wir fordern innerhalb von fünf Jahren eine Halbierung der Wohnungslosigkeit – das ist ambitioniert, aber realistisch. Man weiß, was man sozial- und wohnungspolitisch tun muss. Es fehlt allein der Wille." Aline Zieher, die sich mit dem "Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e.V." in der Münzstraße und im Scharsteinweg engagiert, wo insgesamt rund 900 Menschen Duschmöglichkeiten, Schlafplätze und eine ordentliche Mahlzeit am Abend bekommen – "die Menschen, die hierher kommen, sind in keinem guten Zustand, man sieht ihnen die Beschädigungen an den Händen und im Gesicht an" –, kann die Kritik am Senat nachvollziehen: "Grundsätzlich könnte mehr für die Obdachlosen gemacht werden. Aber zu sagen: Für die Flüchtlinge wird alles getan und für die Obdachlosen nichts – das ist zu einfach."

(Hinweis der Redaktion: In diesem Text war ursprünglich von 10.500 obdachlosen Personen die Rede. Ein Fehler, den wir zu entschuldigen bitten.)

Bodo Kirchhoff für Deutschen Buchpreis nominiert

Der gebürtige Hamburger Schriftsteller Bodo Kirchhoff steht mit seinem Roman "Widerfahrnis" als einer von sechs Autoren auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2016. Kirchhoffs neuestes Werk handelt – natürlich – von der Liebe. Zumindest auch. Die Botschaft, die die Jury darin erkennt: "Alles ist möglich, sogar die große späte Liebe." Der Held der Novelle hat seinen Verlag dichtgemacht, "weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt". Möglicherweise ein Trend, den der Autor auch in der Realität beobachtet? Geschrieben haben auch die rezensierenden Kollegen der Presse, und zwar so einiges über Kirchhoffs "Widerfahrnis": "ein Wahnsinnsbuch" (Spiegel Online), "meisterhaft komponiert" (FAZ), "... mit Bildern, die sich einbrennen, und Erkenntnissen, die aus der Banalität des Erlebens ein wirkliches Sehen machen" (Süddeutsche Zeitung). Ob sich Kirchhoff gegen seine Konkurrenten – alle jünger als er übrigens – durchsetzen kann, zeigt sich dann bei der Preisverleihung am 17. Oktober in Frankfurt, wohin er schon vor langer Zeit ausgewandert ist. Wir drücken ihm trotzdem die Daumen.

Absolut Hamburg

Die ZEIT:Hamburg, ZEIT ONLINE für Hamburg, die Elbvertiefung, der tägliche E-Mail-Newsletter der ZEIT für Hamburg (kennen Sie?!), und seit Kurzem auch das ZEITmagazin Hamburg – jaaaa, wir tun was für unsere Hamburger Leserschaft. Morgen erscheint unter Regie vonChefredakteur Christoph Amend das ZEITmagazin Hamburg zum zweiten Mal. Darin widmet sich Kollege Christoph Dallach einem Film, der Hamburg vor fast 20 Jahren noch ein Stück cooler gemacht hat, als es sowieso schon war. Ja, seit er 1999 ins Kino kam, ist er zum absoluten Kultfilm avanciert: "Absolute Giganten" – ein Mythos. Für Regisseur Sebastian Schipper, zuletzt 2015 mit "Victoria" in den Kinos, war es sein Regie-Debüt, für die damals 18-jährige Julia Hummer war es der Durchbruch als Schauspielerin, für Hamburg ist es bis heute eine Liebeserklärung. Gemeinsam mit den Filmkollegen Florian Lukas und Antoine Monot jr. erinnern sich die beiden zurück an die Zeit des Drehs und diesen besonderen Film über Freundschaft. Wieso Hamburg für Schipper immer ein Sehnsuchtsort war und warum unerwartete Erfolge die schönsten sind, lesen Sie morgen im neuen ZEITmagazin Hamburg in der neuen ZEIT.

Mittagstisch

Mittagstisch auf Portugiesisch

Helle Rundbögen, blau-weiße Kacheln, dunkle Holzmöbel und ein an Kopfsteinpflaster erinnernder Fußboden versuchen ein südländisches Flair in die Schanze zu projizieren, was nur mittelprächtig gelingt. Besser, man konzentriert sich auf das Essen. Wer mittags schlemmen möchte, ist sehr gut aufgehoben im Bairro Alto, dessen südportugiesische Küche dominiert wird von Fisch und Olivenöl. Sowohl das knusprig gebratene Lachssteak mit Pfeffersoße (7,90 Euro) als auch die Tintenfische vom Grill (8,90 Euro) überzeugen. Die Portionen sind üppig, zum Fisch gibt es Kartoffeln, gedünsteten, leichten Rotkohl mit Sesam und einen Gurkensalat; zudem vorneweg eine Kartoffelsuppe mit frischem Koriander und helles Brot mit Aioli. Herrlich! Wer keinen Fisch mag, kann auf Steak, Hühnchen, Lamm, Pute oder Pasta ausweichen, die Auswahl der Mittagstischkarte (ab 4,90 Euro) ist groß. Der Service ist nett, die Musik laut – in Lissabon startet mancher Partyabend in der Bairro Alto, der Oberstadt. In Hamburg läutet der Besuch immerhin einen gut gelaunten Arbeitsnachmittag ein.

http://www.bairro-alto.de/, Schanze, Schulterblatt 58a, Mittagstisch 11.30 Uhr bis 17 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Diskussion: Denkmalschutz – kann man machen, muss man aber nicht? Angesichts des "Hamburger Fassadismus" (O-Ton Frank Pieter Hesse, Ex-Denkmalamtsleiter) liegt der Eindruck nahe. Um alles, was dabei jedoch verloren geht, dreht sich die Podiumsdiskussion "Wertfaktor Geschichte?" zum 51. Deutschen Historikertag im Gängeviertel. Mit Denkmalpfleger Andreas Kellner, Architektin Elinor Schües, Historiker und Stadtplaner Dirk Schubert und Stephan Fender, Vorstand Gängeviertel Genossenschaft. Moderation: Sylvia Necker, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34a, 18.30–20 Uhr, Eintritt frei

Film mit Publikumsgespräch: Jede Saison ein neuer Look – kaum eine Branche rotiert so schnell wie das Karussell des Modekonsums. Wie aber leben die Leute, die unsere Kleider machen? Wie kommen sie zu ihrem Recht, fair bezahlt und behandelt zu werden? Danach fragt der Film "Todschick – Die Schattenseiten der Mode" heute Abend im 3001. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch mit Regisseurin Inge Altemeier und der Clean Clothes Campaign Gruppe Hamburg. 3001, Schanzenstraße 75, 19 Uhr, Eintritt nach Selbsteinschätzung 5,50 bis 10 Euro.

Film-Preview mit Podiumsdiskussion: Der Film "Snowden" von Oliver Stone erzählt nicht nur die Geschichte des Whistleblowers, sondern blickt auch hinter die Kulissen der heiklen Enthüllungen. Im Abaton ist er heute vorab zu sehen. Insider-Einblicke gibt es auch in der Podiumsdiskussion danach: ZEIT-Redakteur Claas Tatje spricht mit Jan Philipp Albrecht (Datenschutzexperte, MdEP, Protagonist des Dokumentarfilms "Democracy – Im Rausch der Daten"), Wolfgang Kaleck (Anwalt von Edward Snowden) und Georg Mascolo (Leiter der Recherche-Kooperation von NDR, WDR und SZ). Vorführung und Diskussion sind eine Kooperation von Abaton-Kino und ZEIT-Stiftung. Abaton, Allendeplatz 3, 19.30 Uhr, Eintritt 6,50 Euro

Theater mit Publikumsgespräch: Eine Familie kehrt nach langer Zeit in ihre Heimat zurück – doch nichts scheint mehr so heimisch, wie es einst war. Der eigene Status, die Leute draußen, die Schlagzeilen schüren Unsicherheit, Angst, ja Panik. Und schon steckt die Krise in den Köpfen. "Hysteria – Gespenster der Freiheit" zeichnet ein beklemmendes Zeitgeist-Porträt. Zum Glück gibt es danach ein Publikumsgespräch zum Nachfragen und Durchatmen. Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20 Uhr, Eintritt 10 bis 37 Euro

Essen und Musik: Es ist wieder Festival-Zeit rund um Hamburgs sündige Meile: Heute startet das Reeperbahnfestival, und neben Musik und Kunst gibt es auch Kulinarisches zu entdecken, zum Beispiel bei den Eatery-Sessions: Im Grilly Idol, der Kopiba und der Amphore gibt es intime Akustik-Konzerte zwischen gedeckten Tischen. Los geht’s am Donnerstag um 15 Uhr mit der Berliner Sängerin und Songwriterin Louka im Grilly Idol, auf den Teller kommen Burger aller Art. Clemens-Schultz-Straße 40

Schnack

Ein etwa fünf- bis sechsjähriger frischgebackener großer Bruder kommt mit seinem Vater auf die Wochenbett-Station im AK Barmbek, um das Geschwisterchen zum ersten Mal zu besuchen. Als sie an der Leitstelle der Station vorbeikommen, fragt der Kleine ganz ehrfürchtig: "Kostet das denn hier Eintritt?"

Gehört von Janett Gielisch

Meine Stadt

Beim Elbfest © Foto: Angelika Zerbe

Der Hamburger Senat hat am Dienstag den Bau eines dritten Lärmschutzdeckels über der A7 in Hamburg-Altona beschlossen. Die Autobahn soll auf einer Länge von 2230 Metern ein grünes Dach bekommen; zwei weitere, deutlich kürzere Deckel sind bereits weiter nördlich im Bau. Die Mehrkosten von 200 Millionen Euro für das Bauwerk in Altona muss die Stadt tragen (und muss die Bürgerschaft noch bewilligen). Auf den drei Lärmschutzdeckeln sollen rund 23 Hektar Grünfläche entstehen, Kleingärten sollen auf das Autobahndach verlegt werden und Platz für 3200 Wohnungen schaffen. Zeit, dass auch Hamburg diese Strategie für mehr Bau- und Grünflächen endlich entdeckt: Straßen zum Übertunneln gibt es hier mehr als genug. Wie wär’s als Nächstes mit dem Ring 2?

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr

Mark Spörrle


PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.