Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

heulen Sie gern beim Filmegucken? Das ist gut! Zumindest, wenn Sie den Film gemeinsam mit anderen ansehen. Diese emotionale Erfahrung, berichtet das Online-Magazin spektrum.de, schweiße Menschen nämlich nicht nur stärker zusammen, es senke sogar ihr Schmerzempfinden: Wissenschaftler der University of Oxford haben das ausprobiert; sie zeigten Versuchspersonen das alles andere als heitere TV-Drama "Stuart: A Life Backwards"; der Film handelt von einem drogenabhängigen Obdachlosen, der in seiner Kindheit missbraucht wurde.

Vor und nach dem Film mussten die Probanden einen Test absolvieren, bei dem sie sich so lange wie möglich, wie auf einem imaginären Stuhl sitzend, mit dem Rücken an die Wand lehnen sollten. Keine leichte Übung. Aber nach dem Film, entdeckten die Forscher, gelang das den Teilnehmern besser: Sie hielten es länger in der unbequemen Position aus – und fühlten sich ihren Mitguckern intensiver verbunden als zuvor.

Dafür verantwortlich, schreibt spektrum.de, seien laut Untersuchungsleiter Robin Dunbar vor allem Endorphine, die bei besonders bewegenden Filmen ausgeschüttet werden und Glücksgefühle erzeugen können. Wie übrigens auch bei anderen Gruppenaktivitäten, bei denen Menschen sich gemeinsam ihren Emotionen hingeben, etwa beim Singen oder Tanzen. Falls Sie also beim Filmegucken nicht gern heulen: Es ist nicht ausgeschlossen, dass Ihnen lustige Filme auch guttun.

Noch eine kleine Richtigstellung: Am Mittwoch schrieben wir von 10.500 Menschen, die in Hamburg auf der Straße leben. Das ist allerdings die Zahl aller Wohnungslosen. Ohne Obdach, also tatsächlich auf der Straße, leben rund 2000 von ihnen.

Mehr Stadtradstationen – gleiches Glücksspiel?

Wer kennt das nicht: Jetzt möchte man gern mal mit dem Fahrrad fahren – wie gut, dass es in Hamburg ein zusammen mit der Deutschen Bahn betriebenes Projekt namens Stadtrad gibt. Schade aber, wenn dann an der Station alle funktionsfähigen Räder bereits vergriffen sind und das einzige verbliebene – mal wieder – "Defekt" auf dem Display anzeigt. Es ist wie mit dem Speisenangebot in den Zügen der Deutschen Bahn: Stadtrad ist eine nette Option, aber nur wenn man schneller ist als andere. Nun verkündete die Stadt die frohe Botschaft, dass das Stadtrad-Netz bis Ende des nächsten Jahres um sechs auf 209 Stationen ausgebaut werden soll, unter anderem an der Osterstraße und dem Klosterstern sollen neue entstehen, und es soll auch mehr Räder geben. Doch hilft der Ausbau auch gegen den Radmangel, am späten Vormittag in den innenstadtnahen Wohngebieten, ab dem Nachmittag in der City? Es sei nicht so, dass im Innenstadtbereich ein grundsätzlicher Mangel bestehe, sagt dazu Susanne Meinecke, Sprecherin der Wirtschaftsbehörde, "da ist viel subjektives Empfinden dabei". Dass es an der einen oder anderen Station einmal zum Engpass komme, sei normal. Außerdem würden die einzelnen Standorte von Mitarbeitern regelmäßig kontrolliert, und Räder würden "umdisponiert". Laut Egbert Meyer-Lovis, Sprecher der Bahn, geschehe das sogar an sieben Tagen die Woche von 6 bis 22 Uhr. Warum dann manche Stationen wie am Paulinenplatz in St. Pauli in den Abendstunden vor Rädern überlaufen und andere in Bahnhofsnähe meist leer sind – da sind wir ganz subjektiv ratlos.

Vorsicht am Steuer: Räuber

Dass Menschen in ihren eigenen Autos ausgeraubt werden, das kennen wir eigentlich nur aus Ghetto-Filmen, nicht aber aus Hamburg. Trotzdem, zwischen August und September ist genau das hier mehrfach passiert. Die Täter drohten den Autofahrerinnen mit Messern, einmal sogar mit einer Schusswaffe. Vier solcher Delikte verzeichnete die Polizei in den vergangenen Wochen, ein fünfter angeblicher Raub in Stelligen entpuppte sich als Trittbrettfahrerei auf "Opferseite". Wir fragten Gerhard Kirsch, den Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Hamburg, nach den Hintergründen.

Elbvertiefung: Hat die Zahl der Raubüberfälle in Hamburg in den letzten fünf Jahren zugenommen?

Gerhard Kirsch: Nein, dies ist nicht der Fall. Dass es sich Täter allerdings erlauben, Frauen am helllichten Tag in ihren Autos zu überfallen, ist aber tatsächlich eine eher neue Art des Raubes. Doch in Relation zu allen Raubüberfällen in Hamburg handelt es sich dabei ganz klar um seltene Einzelfälle.

EV: Also ist es nur eine Laune der Statistik, dass sich die Zahl der Raubüberfälle auf Autofahrerinnen in der letzten Zeit häuft?

Kirsch: Ja, auch wenn die Vermutung naheliegt, dass es sich bei den aktuellen Raubüberfällen auf Autofahrer um ein und dieselbe Tätergruppe handelt.

EV: Überfälle auf Menschen, die in ihrem Auto sitzen, sind ja auch psychologisch etwas anderes als ein Überfall auf offener Straße...

Kirsch: Die Täter greifen stark in die Privatsphäre des Opfers ein, ähnlich wie bei einem Einbruch in die Wohnung. Das Auto dient unterwegs als Ort der Sicherheit, stellvertretend für das eigene Zuhause. Menschen, denen so ein Raubüberfall widerfahren ist, sind traumatisiert und fühlten sich in der Situation oft hilflos.

EV: Wie kann man sich schützen?

Kirsch: Wie bei der Prävention anderer Straftaten ist es auch in diesen Fällen wichtig, stets aufmerksam zu sein, das Umfeld möglichst im Blick zu behalten. Und die Türen zu verriegeln. Sollte es doch zu einem Überfall kommen: ruhig bleiben und sich so viel vom Täter einprägen wie möglich. Mit einer detaillierten Beschreibung stehen die Chancen gut, den Räuber ausfindig zu machen.

Integrative Handarbeit

Nähen, stricken, häkeln – Frauensache? Bei dem Projekt "Made auf Veddel" definitiv. Seit acht Jahren bekommen Frauen mit migrantischem Hintergrund in dem Ausbildungsatelier auf der Veddel die Möglichkeit, ihre handwerklichen Fertigkeiten beim Häkeln, die zuvor nur im familiären Hausgebrauch zum Einsatz kamen, zum Geldverdienen zu nutzen. 15 Frauen aus der Türkei, der Ukraine, Ägypten, Russland und Kasachstan treffen sich selbstverwaltet in einem ehemaligen Ladenlokal. Aber sie lernen nicht nur, mit professionellen Nähmaschinen umzugehen, sondern sie lernen auch Deutsch. Initiatorin sind die Modedesignerin Sibilla Pavenstedt und der Verein "Förderwerk Elbinseln". Die Designs für die Arbeiten stammen aus Pavenstedts Atelier; jedes Stück trägt auf dem Etikett den Namen seiner Herstellerin. Mittlerweile haben sich die Veddelerinnen einen Ruf erarbeitet, sie bekommen Aufträge von Privatleuten und Unternehmen wie Montblanc, die Frauen verdienen zwischen 200 und 1000 Euro im Monat. "Inzwischen", sagt Pavenstedt, seien einige sogar so weit, dass sie eigene Entwürfe etwa für Häkelmuster vorlegen, "von denen ich mich inspirieren lasse". Und demnächst starten in Wilhelmsburg erfahrene Mitarbeiterinnen von "Made auf Veddel" ein Projekt mit geflüchteten Frauen – und künstlerisch begabten Männern.

"Studio Braun": Schön gestört

Schamoni! Palminger! Strunk! Drei Namen, die in der Hamburger Kulturszene für sich stehen und die zusammengefasst als Künstlertrio "Studio Braun" dem Theater-, Film- und Konzertpublikum seit beinahe zwei Jahrzehnten die Lachtränen in die Augen treiben – mit dem Punk im Herzen und einer lockeren Schraube im Kopf. Letzteres sei, so Rocko Schamoni ("Dorfpunks"), sogar der "Urmotor dafür, Kunst zu machen". Er sei überzeugt davon, "dass wir drei und alle anderen Künstler, die ich kenne, an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden". Der künstlerische Antrieb sei weniger politisch motiviert als "irgendein Grundloch, in das ganz viel Energie, Liebe und Aufmerksamkeit fließen muss" und. Und das Loch ist wohl noch längst nicht gefüllt, mit den "surrealistischen Verfremdungen", wie Jacques Palminger ("Dackelblut") sein Tun nennt, ist noch nicht Schluss. Vielmehr handele es sich beim Studio Braun, so Heinz Strunk ("Der goldene Handschuh"), um eine "Lebensendpartnerschaft". Man hat sich noch lieb im Studio Braun, und das feiern die hanseatischen Show-Silberrücken, einem Familienalbum nicht unähnlich, mit einer 400-seitigen Werkschau: "Drei Farben Braun" erscheint in der kommenden Woche.

Saison eröffnet: Hass und Panik im Theater

Der Theatervorhang hat sich gehoben, die neue Spielzeit ist angebrochen, und auf den Hamburger Brettern, die die Welt bedeuten, im Schauspielhaus und im Thalia Theater, geht es mal wieder um uns Menschen und das, was in uns gärt. In Karin Beiers Inszenierung "Hysteria – Gespenster der Freiheit" ist die Festung Europa Thema. In einer Villa drücken sich die Partygäste von innen die Nase an der Scheibe platt, schauen raus in die Welt, doch als sie sehen, dass die Welt, das Publikum, zurückschaut, ist sie da, die Panik, das Ressentiment gegen das andere, Fremde. Dabei gibt es eine Gefahr von außen in Beiers Inszenierung nicht, dafür aber Paranoia und Verschwörungstheorien unter den Partygästen. Und auch im Thalia Theater geht es in Sebastian Nüblings "Wut/Rage" ums Zeitgeschehen – als Zusammenschnitt von Elfriede Jelineks Stück "Wut", das nach den Anschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" entstanden ist, und Texten von Simon Stephens, der sich auf die Manchesteraner Silvesterpartybilder des Fotografen Joel Goodman bezieht. Eine moderne Schutzgöttin in Brandschutzuniform auf der einen Seite, eine Partymeute auf der anderen. Es wird gekotzt, gepinkelt, geschrien – unterm Strich bleibt gärender Hass, heuchlerischer Gottesglaube und die Idee von Macht. Warum die Kollegen Ulrich Greiner und Jenny Hoch von den Inszenierungen alles andere als begeistert sind, das eine als "Paranoia banal", das andere als "Exzess trivial" betiteln, lesen Sie in der aktuellen ZEIT:Hamburg.

Mittagstisch

Aus einer anderen Zeit

Durchreichen mit Holzschiebeläden sind ja in den letzten Jahren ziemlich aus der Mode gekommen. Im Panaelme findet sich noch eine solche funktionelle Öffnung zwischen Küche und Speiseraum. Der Eindruck, das Restaurant, das erst im vergangenen Sommer eröffnet hat, sei ein wenig in einer anderen Zeit hängen geblieben, bestätigt sich auch in anderen Details wie der Auswahl des Nachtisches (Erdbeeren mit Vanilleeis für 3,50 Euro), den eckigen Tellern oder dem Anteil von Sahne an den sonst sehr leckeren Cappellini, der den würzigen Geschmack von Putenfiletstreifen, Waldpilzen und Frühlingslauch überdeckt (9 Euro). Die Mittagstischkarte verspricht mit Beefsteak (8,50) gebratenem Schollenfilet (11,50) oder Suppen und Salaten (ab 3,50) ansonsten viel Abwechslung. Der Grund, warum die Stammkundschaft zahlreich und regelmäßig das Lokal mit dem recht ungewöhnlichen Namen aufsucht, ist aber ohne Zweifel die Herzlichkeit, mit der man hier bedient und umsorgt wird.

Panaelme, Mitte, Steckelhörn 12, 11 bis 16 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Verlosung: Am Samstag hat das lange Warten ein Ende: Das Theaterstück "Harry Potter und das verwunschene Kind" von J. K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne erscheint. Zu diesem Anlass veranstaltet der Carlsen Verlag heute Abend ab 21.30 Uhr eine "Harry Potter"-Lesenacht, Potter-Fans können sich mit "trimagischem Programm" und Potter-Buffet die Zeit bis Mitternacht vertreiben. Zur Geisterstunde kann dann jeder auf dem Lesesofa in sein persönliches Exemplar eintauchen... Das wissen Sie längst? Und ärgern sich, weil der Anmeldeschluss bereits vorbei ist? Wir haben noch Karten und verlosen 2 x 2 Tickets. Schreiben Sie uns bitte heute bis 12 Uhr eine Mail an elbvertiefung@zeit.de, Betreff: Harry Potter. "Harry Potter"-Lesenacht, von Freitag auf Samstag, Lichtwerk beim Carlsen Verlag, Völckersstr. 14–20

Forum Flüchtlingshilfe: Sie wollten sich schon lange für geflüchtete Menschen in Hamburg einsetzen, wissen aber noch nicht so richtig, wie? Beim Forum Flüchtlingshilfe kommen am Freitagnachmittag viele unterschiedliche Gruppen und Menschen zusammen, die bereits dabei sind und Tipps geben können. Neben Erfahrungsaustausch und Vorträgen gibt es eine Kunstausstellung und Improtheater. Bürgermeister Olaf Scholz spricht ein Grußwort. Kampnagel, Jarrestraße 20, 14 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Benefiz-Fußball: Es wird mal wieder für den guten Zweck gegen den Ball getreten. Zum fünften Mal schickt das deutsche Indie-Label Grand Hotel van Cleef zwei Mannschaften auf das Fußballfeld zwischen Bunker und Millerntorstadion. Beim Spiel FC Grand Hotel St. Pauli gegen die Musikindustrie versuchen unter anderem Marcus Wiebusch (Kettcar), Aki Bosse (Bosse) und Sven Lauer (Jupiter Jones) zu netzen. Die Erlöse gehen an die "Neven Subotic Stiftung". Grand Hotel van Cleef kickt Sportplätze an der U-Bahn-Station Feldstraße, Anstoß ist um 14 Uhr, Eintritt frei

Oper zum Mitträllern: Da hat sich das gewissenhafte Singen unter der Dusche doch endlich mal gelohnt! Heute Abend wird nämlich eine Oper am Jungfernstieg aufgeführt – und Sie können dabei sein. Um 18 Uhr nimmt der "Moin Mozart!" seinen Lauf: Profimusiker der Staatsoper verteilen sich auf alle Bezirke der Stadt und proben mit sangesfreudigen Laien je ein Stück eines "Zauberflöte"-Medleys. Dann fahren alle mit dem HVV zum Jungfernstieg, wo das Arrangement um 19.30 Uhr aufgeführt wird (den Koloratursopran übernimmt dankenswerterweise Profisängerin Hellen Kwon). Zum Abschluss wird die Premiere der "Zauberflöte", die zeitgleich in der Staatsoper läuft, auf Großleinwand übertragen. "Moin Mozart!", Jungfernstieg, Proben um 18 Uhr, Aufführung um 19.30 Uhr, Eintritt frei

Infoabend mit Film: Olympia und Paralympics sind gelaufen, die Fernsehteams reisen aus Brasilien ab – doch für die indigene Bevölkerung am Amazonas bleiben die Folgen der sportlichen Großevents spürbar. Die Gesellschaft für bedrohte Völker lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Dazu zeigen die Aktivisten heute Abend im Kulturladen St. Georg die Dokumentation "Count Down am Tapajos" und diskutieren über Chancen, Gefahren und Schutz für die Regenwaldbewohner. Kulturladen St. Georg, Alexanderstraße 16, 19 Uhr, Eintritt frei

Was kommt

Kindertheater: Heißer Tipp für helle Köpfchen – im Fundus Theater könnt ihr mit Schauspielern zusammen die Rätsel des Lichts erforschen. Ohne Licht könnten wir zum Beispiel nichts sehen, aber das Licht selbst ist meistens unsichtbar. Wie kann das sein? Und warum vertreibt das Licht der Nachttischlampe böse Träume, während das Rampenlicht auf der Bühne uns ganz kribbelig macht? Das Theaterstück "Mehr Licht!" für Drei- bis Zehnjährige läuft noch bis Samstag, danach wird’s wieder zappenduster. Fundus Theater, Hasselbrookstraße 25, noch heute und morgen jeweils um 10 Uhr, Eintritt 6–8 Euro

Letzte Chance: Die OZM Galerie für Street-Art und Graffiti im Schanzenviertel schließt am Samstag endgültig ihre Türen. Fast zehn Jahre lang gingen hier internationale Künstler der Szene ein und aus, arbeiteten in und mit den Räumen und präsentierten ihre Werke. Umso sehenswerter ist die finale Ausstellung von Darko FBI: Mit zischenden Dosen ist die Sprayerlegende über Wände, Decken, Ecken, Pfeiler und Fußböden hergefallen und hinterlässt die Galerie zu guter Letzt als begehbares Gesamtkunstwerk. Morgen ist die finale Finissage, danach wird das Haus abgerissen. OZM Art Space Gallery, Bartelsstraße 65, Dienstag 13 bis 19 Uhr, Samstag 13 bis 23 Uhr und nach Absprache, Eintritt frei

Musikfilmfestival: Hamburg, höre diese Soundtracks! Beim Musikfilmfestival "Unerhört!" kommen kleine Produktionen ganz groß raus. Hier gibt es Einblicke in Szenen und Subkulturen, die von außen kaum zu durchdringen sind: Favela Funk und Düsseldorfer Punk, Tuareg-Blues und Rechtsrock sind nur einige davon. 17 Filme werden von Mittwoch bis Samstag auf der Reeperbahn gezeigt, für den besten gibt es einen Preis. Reeperbahn, heute und morgen ab 19 Uhr, Eintritt pro Veranstaltung 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, Festivalkarte 25 Euro, ermäßigt 20 Euro, Tageskarte 15 Euro

Urbanize Festival:"Housing the Many" ist das Thema des Stadtplanungs- und Kulturfestivals, das in seinem siebten Jahr von Wien an die Elbe übersiedelt. Bei der Suche nach Wohnraum für alle sollen die Erfahrungen, die selbstverwaltete Initiativen und Projekte heute sammeln, in konkrete Planungen einfließen – wie das gelingen kann, darüber können alle Interessierten bei Workshops, Vorträgen und Rundgängen mitdiskutieren. Darüber hinaus gibt es Filme, Konzerte und Partys. Gängeviertel, Valentinskamp/Caffamacherreihe, ab heute bis zum 3. Oktober, Eintritt frei

Schnack

In einem rheinischen Restaurant auf der Fleetinsel in der Hamburger Innenstadt. Ein älteres, hanseatisch-vornehm aussehendes Ehepaar will zahlen. Die Kellnerin zu der Dame: "Zahlst du, oder zahlt der Kerl?" Der "Kerl" guckt irritiert, die Dame schmunzelt und antwortet: "Der Kerl zahlt!"

Gehört von Edda Oltmann

Meine Stadt

Schlappgemacht © Foto: Kerstin Hagemann

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir unbedingt berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Montag lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr

Mark Spörrle


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