Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

der Wahlkampf in der Türkei kommt mit Wucht zu uns: Gestern Abend trat der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci in einem Kölner Hotel auf, um für das von Recep Tayyip Erdoğan angestrebte Präsidialsystem in der Türkei zu werben, das dem Staatspräsidenten deutlich mehr Macht verleihen und das Parlament schwächen würde. An der Volksabstimmung am 16. April dürfen auch im Ausland lebende wahlberechtigte Türkeistämmige teilnehmen; in Deutschland sind das über 1,41 Millionen Menschen. Und morgen will in Hamburg Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in gleicher Mission auftreten.

Um die Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland gibt es seit Tagen Auseinandersetzungen, der Fall des in der Türkei inhaftierten deutsch-türkischen "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel belastet das Verhältnis zwischen beiden Ländern ohnehin schwer. Ein paar deutsche Städte hatten Wahlkampfvisiten türkischer Politiker zum Beispiel wegen "Sicherheitsbedenken" abgesagt. Erdoğan polterte daraufhin, die Verantwortlichen müssten wegen "Beihilfe zum Terror vor Gericht kommen", er packte die "Nazi"-Keule aus und sagte, Deutschland habe nichts mit Demokratie zu tun.

Mittlerweile bemüht man sich in Ankara und Berlin dennoch um eine Verständigung. Ein Verbot des Auftritts in Hamburg, sagte im Gespräch mit NDR 90,3 auch Aydan Özuğus von der Hamburger SPD, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, würde nur neue diplomatische Verwerfungen verursachen und helfe den inhaftierten Journalisten in der Türkei nicht. "Und möglicherweise könnten wir dann gar nicht mehr darüber debattieren, eben auch mit Türken nicht, was das eigentlich bedeutet, ein solches Präsidialsystem in der Türkei einzuführen."

Diese Debatte sollte man dann aber auch wirklich führen.

Europäische Bewegung

Europa geht auf die Straße, und zwar für Europa. Die Initiative "Pulse of Europe", begründet von einem Ehepaar aus Frankfurt, weitet sich aus. In mehr als 30 europäischen Städten versammeln sich sonntags um 14 Uhr Menschen, um für den Erhalt des Staatenverbunds aufzustehen. Gestern kamen auf dem Hamburger Rathausmarkt mehr als 200 zusammen, wedelten mit blauen Europa-Fähnchen und Luftballons und klatschten, als die Redner über die Vorzüge von Europa sprachen und darüber, warum man diese Gemeinschaft schützen muss. Entscheidende Begriffe dabei sind Frieden und Freiheit, denn – so stand es auf einem Plakat – "Frieden ist keine Selbstverständlichkeit". Auf blauen Karten, aufgereiht auf einer Schnur hinter der kleinen Rednerbühne, konnte man lesen, was Hamburger dazu bringt, sich dieser Bewegung anzuschließen, warum Europa ihnen wichtig ist: weil "Grenzen voll 80er sind", "weil Verschiedenheit das Gehirn öffnet" oder "weil ich auch für meinen Sohn eine grenzenlose Vielfalt erhalten will". Einer der Gründe, warum die Bewegung gerade jetzt aktiv wird, sind die anstehenden Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich. Auf der Website heißt es dazu: "Wir, die Initiatoren des Pulse of Europe, wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt." In Berlin versammelten sich am Sonntag vor einer Woche sogar 1200 Menschen, nächste Woche werden sich schon 45 Städte beteiligen, darunter auch Mailand und Lissabon. Auch die Zahl der Facebook-Anhänger wächst; fast 20.000 sind es bereits.

"Noch in diesem Frühjahr starten wir unseren YouTube-Kanal"

Unter dem Hashtag #12hPEZ hat die Hamburger Polizei einen halben Tag lang per Twitter von ihren Einsätzen in der Stadt berichtet. Zehn Mitarbeiter twitterten über 859 Polizeieinsätze vom Einbruch bis zur Schlägerei. Warum? Wir sprachen mit Ralf Militzer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, der den Einsatz koordiniert hat.

Elbvertiefung: Herr Militzer, wie hat sich das Social-Media-Team der Polizei auf diesen speziellen Einsatz vorbereitet?

Militzer: Wir sind nicht die erste Stadt, die einen Twitter-Marathon veranstaltet, in Berlin und München hat das große Aufmerksamkeit erregt, und wir haben geguckt, wie es da abgelaufen ist. Unser Social-Media-Team besteht aus drei Leuten, das reicht aber nicht für so einen Zwölf-Stunden-Einsatz. Also haben wir weitere Leute geschult, und uns noch mal mit Datenschutz auseinandergesetzt. Wir haben immer genau überlegt, welche Tweets können wir sofort raushauen und welche nicht. Eine große Schlägerei hätten wir zeitversetzt gebracht, damit wir nicht noch zusätzlich Leute animieren. Es gab sogar eine, die hat sich aber schnell beruhigt…

Elbvertiefung: Warum investieren Sie so viel Zeit und Personal in eine solche Aktion?

Militzer: Im Laufe des Abends kamen etwa 500 neue Follower dazu, danach noch mal 500, ich bin gespannt, wo die Zahl nachher liegen wird. Uns ging es natürlich nicht nur um den Zuwachs, aber die Anzahl der Follower ist wichtig, wenn wir Nachrichten haben, die an den Mann sollen, wie Öffentlichkeitsfahndungen. Und auch Präventionstipps, also wie schütze ich mich vor Einbruch, Diebstahl, Cyberkriminalität. Es ist wichtig, dass wir damit die Leute erreichen.

Elbvertiefung: Wie hat die Netzgemeinde auf Ihre Tweets reagiert?

Militzer: Viele waren überrascht, wie viele Einsätze die Polizei an so einem Tag hat. Dabei waren das nicht mal alle, dazu kamen ja noch etliche Verkehrsbehinderungen, die wir nicht getwittert haben. Bei den meisten Leuten überwog die Freude, dass sie einen Blick hinter die Kulissen bekommen konnten. Aber es gab auch Kritik, ein Follower aus dem linken Spektrum hat sich beschwert, dass wir zu viel getwittert hätten. Und zu manchen Einsätzen gab es auch Kommentare wie: "Was? Wegen so ’nem Kram rufen Leute die Polizei an?"

Elbvertiefung: Zum Beispiel?

Militzer: Zum Beispiel hat uns ein Mann angerufen, deutlich angetrunken, und uns gebeten, einen Bus anzuhalten, weil seine Frau es nicht geschafft habe rechtzeitig auszusteigen. Da können wir natürlich nichts machen, dafür ist der Notruf nicht gedacht.

Elbvertiefung: War das nun insgesamt eine einmalige Aktion, oder gibt’s das jetzt öfter?

Militzer: Wir wollen das auf jeden Fall wiederholen. Jetzt kommt erst mal der Großeinsatz beim G20-Gipfel, dazu werden wir auch verstärkt mit Personal auf den sozialen Kanälen unterwegs sein. Es geht dann um interne Storys, wie geht’s der Polizei dabei, aber auch: Wo gibt es Behinderungen, vielleicht Gewalt? Etwa 30 Leute werden sich allein um die sozialen Medien kümmern.

Elbvertiefung: Das klingt nach einer richtigen Social-Media-Strategie. Gibt es dann womöglich bald noch einen Instagram-Account der Hamburger Polizei?

Militzer: Bei Instagram sehen wir uns an, für welche Art der Öffentlichkeitsarbeit sich das eignet, auch Snapchat haben wir auf dem Schirm. Und noch in diesem Frühjahr, wenn alles gut läuft, schon in zwei bis drei Wochen, starten wir unseren YouTube-Kanal. Es wird einen Imagefilm der Polizei zu geben, und wir planen, besondere Dienststellen vorzustellen, wie zum Beispiel die Hundestaffel oder die Pferdestaffel.

Wie funktioniert Schienenersatzverkehr?

Willkommen zu einer neuen Folge unserer lockeren Reihe: Wir erklären die Bahn. Das heutige Thema – Ersatzverkehr und was das bedeutet – kam aktuell gleich aus zwei Richtungen auf uns zu: Ein Leser vermutete nach der Erfahrung mit einem Bus, der als "Ersatzverkehr" begann und dann in Wilhelmsburg unversehens zum Linienbus mutierte, es gehe um "das Kennenlernen neuer Stadtteile". Zugleich legen Bauarbeiten ab heute einen Teil des Hamburger S-Bahn-Verkehrs lahm. Zwei Wochen wird der Citytunnel voll gesperrt sein, wird zwischen Landungsbrücken und Hauptbahnhof kein Zug fahren. Ein Fall für den Ersatzverkehr? Wann gibt es den eigentlich? Ein Sprecher der Bahn, der lieber anonym bleiben möchte, erklärt uns: "Wie der Name schon sagt: Wenn aus irgendeinem Grund, zum Beispiel Störung oder Bauarbeiten, die Strecke gesperrt ist, werden andere Beförderungsmittel eingesetzt, um die Fahrgäste auf dem Streckenabschnitt, auf dem keine Züge verkehren können, zu transportieren." In der Innenstadt gibt es diesmal allerdings keinen Ersatzverkehr. Der Sprecher: "Wenn die Fahrgäste auch mit anderen Linien von A nach B kommen, ist es gar nicht notwendig, Busse einzusetzen." Somit werden die bereits vorhandenen U-Bahnen und Busse quasi  automatisch zum Ersatzverkehr. Und dürften somit mühelos das prominenteste Merkmal des Ersatzverkehrs erfüllen: Wie eng es wird, wann man ankommt und in welchem Zustand ­– das ist egal. (Die aktuellen Einschränkungen stehen hier)

Goldene Peinlichkeiten

Offenbar sind die Glanzzeiten nun wirklich vorbei: Zum 52. Mal wurde die Goldene Kamera am Samstag in den Hamburger Messehallen verliehen. Zwar versuchte man, mit internationalen Stars wie Nicole Kidman, Colin Farrell und Ed Sheeran einen Hauch von Hollywood in die Hansestadt zu bringen, aber Farrell, der als bester Schauspieler international ausgezeichnet wurde, konnte nicht verbergen, was er vom Auftritt des als Briefumschlag verkleideten Moderators Matthias Matschkeund dem Tanz von Annette Frier hielt. Die Mimik verriet es: Peinlich! Zu allem Überfluss schickte das Witzbolde-Duo Joko und Klaas auch noch einen Fake-Ryan-Gosling auf die Bühne – zur Überraschung auch der Veranstalter der Goldenen Kamera. Die gratulierten später sogar noch: "Chapeau, Circus Halli Galli! Joko & Klaas, ihr kleinen Schlingel..." Einziger Lichtblick: Dieter Thomas Heck, der die Goldene Kamera für sein Lebenswerk erhielt, zu dem selbstverständlich die Moderation der "Hitparade" gehört. Ihm zu Ehren sangen Howard Carpendale, Roberto Blanco, Barbara Schöneberger und Max Giesinger ein ganz persönliches Schlager-Medley, das auf Heck umgetextet war. Weil das vorher ja keiner wissen konnte, schalteten gerade einmal 3,09 Millionen Zuschauer (10,4 Prozent) die Show im ZDF ein. Zu erfahren, wie viele im Laufe der Sendung abgeschaltet haben, das wäre in dem Zusammenhang noch spannender gewesen.

Worauf ich mich diese Woche freue

Antje Flemming © Gunter Glücklich

... verrät uns Antje Flemming

"Ich freue mich sehr auf diese Woche, weil viel los sein wird, ganz nach meinem Geschmack: Am Mittwoch veranstalten die "LiteRaten", zu denen ich gehöre, zum fünften Mal das Quiz "Salon des Questions" im Literaturhaus. Wir haben weit über 100 Fragen ausgetüftelt und sind gespannt, ob alle Rätselnüsse geknackt werden. Unser Publikum ist unglaublich belesen.

Am Donnerstag gehe ich zum ersten Mal zu einem Konzert in die Elbphilharmonie. Und dann gleich zu John Malkovich. Für mich als Cineastin ist das ein Muss. Apropos: Auf der Berlinale habe ich den koreanischen Film "On the Beach at Night Alone" gesehen, der zum Teil in Hamburg spielt. Kim Minhee hat dafür den Silbernen Bären bekommen. Nun wollen eine Freundin und ich unbedingt koreanisch essen gehen. "Han Mi" in der Rentzelstraße soll dafür die beste Adresse sein.

Und weil zum Lesen immer Zeit ist, nehme ich mir noch einmal Stefan Beuses neuen Roman "Buch der Wunder" vor. Bei der Leseclub-Veranstaltung im mairisch-Verlag haben die anderen Teilnehmer ganz andere Dinge entdeckt als ich – das muss ich nachlesen. Buchpremiere ist übrigens am 17. März bei "Stories!"

Antje Flemming ist Literaturreferentin der Freien und Hansestadt Hamburg und hat über den Filmemacher Lars von Trier promoviert.

Mittagstisch

Italienische Gastlichkeit

"Ich bin so genudelt", sagt die Dame am Nebentisch lachend – ihre Portion Pasta hat sie nicht aufessen können. Man sitzt im Pittarello, einem kleinen, stilvollen italienischen Restaurant; ganz edel in Grau, Weiß und Schwarz gehalten. Auf der wöchentlich wechselnden Mittagstischkarte stehen neben Pasta und Salat, Kalbsinvoltini mit getrüffeltem Püree (12,50 €) und Rote-Bete-Risotto (7,90 Euro). Letzteres wird bestellt. Die Gastgeber des Hauses, Carlo und Dario Pittarello, die sich mit dem Restaurant einen Lebenstraum erfüllten, sind freundlich, lustig und geschwind mit Schritt und Mund. Immer wieder fliegen Lachsalven durch den kleinen Raum. Und auch das Risotto kommt in rasantem Tempo. Großzügig hobelt Senior-Patron Carlo Pittarello am Tisch den Parmesan darüber. Die Rote Bete gibt dem Reis eine frische Note; er ist weder zu cremig noch zu buttrig, noch zu gar – einfach perfekt. In einer Wolke aus "Prego!", "Fantastico!" und dem Lachen des Wirtes im Ohr tritt man frohgemut auf die Straße. So geht Mittagstisch auch: Nicht nur der Bauch ist gefüllt, auch die Stimmung ist gehoben.

Pittarello; Winterhude, Mühlenkamp 8, Mittagstisch 12 bis 15 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Elefant im Theaterladen: Elmar ist ein karierter Elefant und immer gut drauf. Als ihm aber klar wird, dass er anders ist als alle anderen, fühlt er sich einsam. "Elmar, der bunte Elefant", ein musikalisches Theaterspiel über das Besondere in jedem – für Kinder ab vier Jahren.

Bücherhalle Lokstedt, Kollaustraße 1, 15 Uhr, Eintritt frei

Angst-Kino: Deutschland, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In einem kleinen Ort leitet der Dorflehrer den Schul- und Kirchenchor, bis seltsame Unfälle die scheinbare Harmonie zerstören. "Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte".

Torhaus Wellingsbüttel, Wellingsbüttler Weg 75, 19.30 Uhr, Spenden erbeten

Blues als Lebenselixier: Der "Vater des weißen Blues" tourt durch Europa; John Mayall beehrt mit rund 80 Lebensjahren noch immer die Clubs. Der Titel seiner Tournee ist wörtlich zu nehmen: "Livin’ & Lovin’ The Blues".

Fabrik, Barnerstraße 36, 21 Uhr, 38,85 €

Revolution mit Musik: Ihr Album "Future Politics" verpflichtet sich radikalen Hoffnungen, will "drohende Dystopien verdrängen". So ambitioniert klingt auch der Pop-Sound, den Austras Leadsängerin Katie Stelmanis auf die Bühne bringt.

Übel & Gefährlich, Ballsaal, 21 Uhr, 24,90 €

Was kommt

Verlosung für die ZEIT Matinee: Am Sonntag können Sie Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und ZEIT-Redakteur Roman Pletter erleben. Thema: Die Grünen im Wahljahr 2017. Vor wenigen Tagen meldete Cem Özdemir via Facebook einen "neuen grünen Mitgliederrekord", und dennoch wird der Bundestagswahlkampf 2017 kein Spaziergang für seine Partei. Je heller der Stern der SPD wieder leuchtet, umso mehr scheinen sich die Aussichten für Bündnis 90/Die Grünen zu verdüstern. Und wir verlosen exklusiv 3x2 Tickets: Bitte senden Sie Ihren Namen und den Namen Ihrer Begleitung bis morgen 12 Uhr an elbvertiefung@zeit.de, Stichwort: Matinee. Viel Glück!

Matinee: Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße 9–11, So., 12. März 2017,

11 Uhr

Metal-Könige: Eine Legende des Trash Metal beehrt das Docks – Anthrax sind auf "Among the Kings"-Tour. Neben dem Album "Among the Living" lässt die Band Klassiker aus ihrer frühen Ära klirren.

Docks, Spielbudenplatz 19, Dienstag, 19 Uhr, 43,60 Euro

Ball gegen Berlin: Kriegt der FC St. Pauli die Kurve und klettert die Tabelle wieder hoch? Seine Chance bekommt er Freitag gegen den 1. FC Union Berlin. Schnell Restkarten ordern – oder Public Viewing anvisieren.

Millerntor-Stadion, Harald-Stender-Platz 1, Freitag, 18.30 Uhr, ab 10 Euro

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Aimen Abdulaziz-Said schreibt bei ZEIT ONLINE die HSV-Kolumne

"Nach der 0:8-Klatsche gegen Bayern München und der unnötigen Pokalniederlage gegen Gladbach hatte der HSV etwas gutzumachen. Gegen Hertha BSC Berlin ist das am Sonntagabend mit viel Kampf und Einsatz gelungen: Beim 1:0-Sieg spielte zwar auch etwas Glück mit, aber verdient war er dennoch. Albin Ekdal erzielte in der 77. Spielminute den erlösenden Siegtreffer. Es war sein erstes Tor für die Hamburger. Nächsten Sonntag geht der Abstiegskampf weiter – da trifft der HSV erneut auf Gladbach."

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Erik Hauth bloggt über den FC St. Pauli

"St. Pauli hat einen Lauf,  gewinnt plötzlich die wichtigen Punkte. Selbst ein Rückstand gegen stark aufspielende Münchner führte nicht zur Resignation, sondern zu einer energischen Gegenreaktion: wieder gelang es den Boys in Brown, ein Spiel in einer Viertelstunde zu entscheiden. Cenk Sahin bildete mit seiner Bilderbuchflanke zum 2:1 auf Torjäger Bouhaddouz den Drehpunkt des Spiels. Zuvor hatte Lasse Sobiech per Foulelfmeter das 1000. Zweitligator für den FC markiert.

Mit diesem Sieg zieht St. Pauli seinen Gegner und alle Teams bis zum 13. Platz (FCK) in den Abstiegskampf hinein."

Mehr über Fußball von Erik Hauth

Meine Stadt

Nein, dieses Foto unseres bewährten Paparazzo, das gerade recht kommt, um unserer viel gelesenen und oft geteilten Storchen-Soap erneut eine überraschende Wendung zu verleihen – es ist echt! Rolf, eben erst zum Witwerdasein verurteilt, nachdem seine langjährige Gefährtin Maria so tragisch dahinschied, Rolf also – ist nicht mehr allein! Bei ihm im Nest tummelt sich vor der Nabu-Kamera ein zweiter Storch, wie wir annehmen dürfen, weiblichen Geschlechts (anderenfalls, keine Sorge, würden wir auch das schonungslos aufklären). Weiteres, gar Eindeutiges war gestern noch nicht zu beobachten, gegen Mittag verließ man den Horst gemeinsam, vermutlich um fernab der Presse zu speisen. Wo die Storchendame herkommt, wie sie heißt, woher sie wusste, dass sie bei Rolf nun einfach so landen kann (!), wie es kam, dass Rolf, gerade erst Witwer, sie einfach so landen ließ (!!) – darüber können wir vorerst nur spekulieren... © Georg Bednorz

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle


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