Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

glauben Sie mir, ich würde auch gern mit etwas anderem anfangen als wieder mit dem Auftritt des türkischen Außenministers in Hamburg. Aber dieser endete für einen Kollegen der ZEIT:Hamburg mit Blessuren, aus dem Gesicht geschlagener Brille und bösen Drohungen. Warum anwesende Ordner und die Polizei nicht eingriffen, ist nicht bekannt. Der Senat hat den türkischen Generalkonsul um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten. Wie schrieb die "Welt": Der Vorfall war "ein Praxistest für die Meinungsfreiheit – mit bösem Ende".

"Du verdankst es Erdoğans Menschlichkeit, dass du noch lebst!"

ZEIT:Hamburg-Kollege Sebastian Kempkens war vorgestern Abend zum türkischen Generalkonsulat gekommen, um die Rede des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu zu hören. Als er dann spontan ein Plakat mit der Aufschrift "Free Deniz" hochhielt, eskalierte die Situation.

Sebastian, was ist passiert?

"Ich habe mir die Rede des Außenministers mit einer Kollegin angehört, die für mich übersetzt hat. Çavuşoğlu hat auf die deutsche Demokratie geschimpft und gefordert, die Bundesregierung solle sich nicht in türkische Angelegenheiten einmischen. Die Leute haben ihm dafür zugejubelt. Ich musste da an meinen Kollegen Deniz Yücel denken: Der Korrespondent der "Welt" sitzt in einem türkischen Hochsicherheitsgefängnis, weil er nur seinen Job gemacht hat. Am Ende habe ich mir eins der herumliegenden Plakate gegriffen, "Free Deniz" draufgeschrieben und es hochgehalten – drei Sekunden lang. Dann riss es jemand herunter, und die Umstehenden schubsten mich und schlugen auf mich ein. Sekunden später stand ich schon vor dem Gartentor der Konsulatsresidenz, leider ohne Brille, die hatte mir jemand aus dem Gesicht geschlagen. Draußen haben mich dann Männer umringt und bedroht, einer sagte: 'Du verdankst es Erdoğans Menschlichkeit, dass du noch lebst.'"

Bei allem Entsetzen über und allem Unverständnis für diesen Gewaltausbruch: War die Aktion mit dem Schild nicht auch eine ziemliche Provokation?

"Für die Leute dort natürlich, das erklärt die Reaktion. Das rechtfertigt aber noch lange keine Gewalt."

Warst du als Journalist vor Ort – oder als Aktivist?

"Als Journalist. Deshalb war es auch ein Fehler, das Schild hochzuhalten. Man sollte als Reporter nicht kurzfristig zum Aktivisten werden, sondern die Rollen klar trennen. In diesem Moment hat es mich aber so sehr geärgert, dass sich Çavuşoğlu als Held der Demokratie feiert, dass ich zumindest stumm an Deniz Yücel erinnern wollte. Es war eine Solidaritätsaktion, nicht mehr. Ich hätte erwartet, dass mich die Leute zur Rede stellen oder ärgerlich werden. Damit, dass sie gleich handgreiflich werden, habe ich nicht gerechnet. Schließlich leben wir in einer Demokratie, und hier gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung."

Offenbar verstanden einige der Anwesenden etwas anderes unter Demokratie als du. Wie geht es jetzt weiter?

"Ich war bei der Polizei und habe Anzeige gegen unbekannt erstattet. Leider konnte ich die Leute, die mich bedroht und geschlagen haben, nicht erkennen, weil ich ohne Brille kaum etwas sehe. Die Sache anzuzeigen war mir aber ganz grundsätzlich wichtig."

Ein ausführliches Protokoll der Geschehnisse finden Sie hier bei ZEIT ONLINE.

Türkei und Deutschland: "Feind oder Freund"

Mevlüt Çavuşoğlu kam und pöbelte. Dass dem türkischen Außenminister nicht gefiel, dass ihm vor seinem Hamburgbesuch Steine in den Weg gelegt wurden, damit war zu rechnen. Das aber als "systematische Gegnerschaft zur Türkei" zu verstehen, ist doch recht hanebüchen. "Dieser Auftritt und seine Äußerungen sind eine Grenzüberschreitung", bemerkt André Trepoll. Der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert: "Wer hier lebt, muss sich jetzt entscheiden, ob er unsere demokratischen und freiheitlichen Grundwerte oder diesen Irrweg Erdoğans unterstützen möchte. Beides ist nicht möglich." Was ist nur mit der deutsch-türkischen Freundschaft passiert, möchte man sich da fragen. Und auch Çavuşoğlu fordert Antworten. Bei seinem gestrigen Frühstücks-Stelldichein mit Sigmar Gabriel (ebenfalls Außenminister) erbat er sich, dass Deutschland sich entscheiden solle, wie man die Türkei nun sehe, als "Freund oder Feind". Was nun? Die deutsche Regierung bleibt ruhig, deeskaliert, besänftigt, wo getobt wird. Kann sich Recep Tayyip Erdoğan mittlerweile alles erlauben? Michael Thumann und Özlem Topçu haben sich für den Politikteil der aktuellen ZEIT genau angesehen, wer politisch die dickeren Muckis hat, und festgestellt: "Das wahre Kräfteverhältnis verhält sich umgekehrt zur Lautstärke." Zwar bleibt die Angst einer türkischen Verbrüderung mit Russland oder China, aber verspielt die Türkei den Goodwill der Deutschen, dann kann sich Erdoğan den EU-Beitritt endgültig in den Schnauzer schmieren, der türkische Exportmarkt würde einbrechen, die All-inclusive-Hotels würden leer stehen. Warum die Methode Merkel dennoch auch ein Wagnis ist, lesen Sie in der aktuellen ZEIT oder digital hier.

Neues gigantisches Bauprojekt an der Elbe

Ein futuristischer Turm, der bei der Fahrt über die Elbbrücken den Eingang zu Hamburg markiert, ein Gigant, der alles andere überragt. Skulptural, monumental – der Name: Elbtower. Zukunftsmusik? Ja, noch, aber gestern wurde bekannt: Schon bald könnte Hamburg ein neues Großbauprojekt am östlichen Ende der HafenCity ins Haus stehen. Von Superlativen ist die Rede, ein neues Wahrzeichen für Hamburg soll es werden, einzigartig, auf höchstem internationalem Standard. Hm, Moment, kommt Ihnen das auch irgendwie bekannt vor? … Gerade einmal vier Monate ist es her, dass das letzte Mega-Bauprojekt in der Hansestadt (genau, die Elbphilharmonie) einen sehr späten und teuren (aber letztendlich immerhin positiven) Abschluss gefunden hat. Und schon sucht man sich eine neue Herausforderung. Das Hochhaus soll bis zu 200 Meter in den Himmel ragen, neben Büros, Hotelzimmern und Ausstellungsflächen sind für die Nutzung auch Wohnungen angedacht. Kommende Woche will man das Projekt auf der internationalen Immobilienmesse Mipim in Cannes vorstellen, und wenn ein privater Bauherr gefunden ist und die Hamburgische Bürgerschaft zustimmt, könnten die Bauarbeiten 2020/21 beginnen. Fragt sich, ob uns da eine neue Elbphilharmonie ins Haus steht, diesmal leider nur ohne Musikgenuss. Oder ob die Politik es dieses Mal – besser macht.

Nicht so rot, wie der Monitor anzeigt?

Wenn etwas rot markiert ist, ist das eigentlich nicht gut. Das weiß man noch aus Schulzeiten. Daran gemessen steht es um die Bürgerverträge der Stadt, welche Mitte Juli geschlossen wurden, nicht sehr gut. Zumindest suggeriert das der Blick auf das Ampel-Monitoring der Volksinitiative Hamburg für gute Integration. Ist die Unterbringung und Integration von Geflüchteten in der mit den Stadtteilinitiativen vereinbarten Form misslungen? Wir fragten den Leiter des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge, Anselm Sprandel.

Elbvertiefung: Wer sich das Bürgerverträge-Monitoring einmal ansieht, sieht eine Menge Rot – das heißt: Handlungsbedarf. Warum ist das so?

Anselm Sprandel: Das viele Rot entspricht nicht meiner Wahrnehmung der Situation. Gemeinsam sind wir doch schon ziemlich weit vorangeschritten. Man muss ja auch bedenken, dass die Bürgerverträge langfristig ausgelegt sind, zum Teil bis 2020; nicht alles kann man innerhalb eines halben Jahres umsetzen.

Elbvertiefung: Dem Monitoring zufolge werden von elf Bürgerverträgen nur vier korrekt umgesetzt. Was genau läuft bei den anderen schief?

Sprandel: Es läuft nicht schief, sondern es müssen unterschiedlich harte Brocken bewältigt werden, deren Bearbeitung auch unterschiedlich lang dauert. In Bergedorf beispielsweise fehlt eine zweite Lärmschutzwand, für den Bau brauchen wir aber die Bahn. Dennoch sind wir mancherorts tatsächlich noch nicht so weit, wie wir sein wollten. In Klein Borstel fehlen Kindergartenplätze, dort gibt es eine Zwischenlösung.

Elbvertiefung: Die Volksinitiative bemängelt auch die Planung und Koordination. Kocht da jede Behörde, jedes Amt doch ein eigenes Süppchen?

Sprandel: Hamburg hat einen ziemlich guten Ruf – gerade für sein Management in der Flüchtlingskrise. Wir haben eine sehr gute Steuerung, und da ziehen auch alle an einem Strang. Ich bin mir sicher, dass wir die Verträge gut erfüllen werden.

Elbvertiefung: Während die Arbeit mit Ihnen und der Sozialbehörde gelobt wird, ernten die Stadtentwicklungs- und die Schulbehörde sowie die Bezirksämter Kritik – vieles, was brachliegt, ist Aufgabe der Stadtentwicklungsbehörde …

Sprandel: Man muss auch sehen, dass die Stadtentwicklungsbehörde die härtesten Brocken zu bewältigen hat. In Rissen zum Beispiel muss für den Wohnungsbau mit Investoren, Grundeigentümern, Vermietern und Interessensgruppen gesprochen werden. Das geht nicht so schnell. Wir müssen beharrlich gemeinsam daran arbeiten, dann werden Zug um Zug auch die roten Balken verschwinden.

Elbvertiefung: Es klingt, als gefiele Ihnen das Monitoring überhaupt nicht. Müssten denn die Ämter und Behörden die getroffenen Vereinbarungen nicht so umsetzen, dass es einer solchen Kontrolle erst gar nicht bedürfte?

Sprandel: Das Monitoring hilft dabei, den Überblick zu behalten und Transparenz zu schaffen. Wir gleichen die Ergebnisse darüber hinaus regelmäßig mit der Volksinitiative ab und haben zudem unsere eigenen Kontrollinstrumente. In diesem Sinne ist das Ampel-Monitoring allerdings auch als politisches Instrument zu verstehen, mit welchem eine Seite Druck auf eine andere ausübt.

Politischer Aktivismus – oder Erpressung?

Klar, Tickets der Band Coldplay sind teuer, auch in Grönemeyer-Konzerte kommt man nicht so einfach – warum also nicht ein paar Tweets oder eine halbgare Petition starten, in der Hoffnung, dafür eines der Tickets für das Konzert am Tag vor dem G20-Gipfel in Hamburg zu gewinnen? Dafür muss man ja nicht wirklich politisch sein oder Gesicht zeigen, da haut vielleicht auch mal einer in die Tastatur, der sonst eher verhalten politisch aktiv ist, geschweige denn für etwas auf die Straße gehen würde. An dem mit Pop garnierten Widerstand 2.0, den die Initiative Global Citizen (wir berichteten) zum Mitmachen anbietet, scheiden sich die Geister – auch in der Redaktion. Was für die einen ein Nährboden für Populismus ist – mangels Raum für Hintergründe und Nachdenken über die Folgen des Votens per Klick –, ist für andere die Erprobung neuer Aktionsformen in einer fortwährend digitaler werdenden Welt. In die – und vielleicht auch ins Konzert – hineinkommt, wer vermeintlich Gutes tut; zumindest für den Moment. Das kann oberflächlich sein, aber auch die Auseinandersetzung mit den Weltproblemen fördern – immer abhängig davon, wer da am PC sitzt, wer da postet. Aber muss die Idee, neue Felder des Protests zu bestellen, die Digital Natives im Internet abzuholen, unbedingt in eine große Popsause münden? Ist es nötig, die Leute für das Einstehen für Ideale mit Entertainment zu ködern? Antworten darauf findet man im argumentreichen Pro und Kontra der beiden ZEIT:Hamburg-Kollegen Daniel Haas und Maximilian Probst in der aktuellen ZEIT:Hamburg und digital hier.

Videokünstlerin erhält 56.000-Euro-Stipendium

Die diesjährige Preisträgerin einer der höchstdotierten Auszeichnungen für europäische Nachwuchsförderung heißt Annika Kahrs. Die Eimsbütteler Künstlerin hat gerade das diesjährige VG Stipendium der schweizerischen Stiftung Vordemberge-Gildewart erhalten, dotiert mit umgerechnet rund 56.000 Euro. Das Beste daran: Wie sie das Geld einsetzt, ist ihr freigestellt. Vorgeschlagen wurde Kahrs anonym, eine Jury wählte sie aus einer Finalistenrunde von insgesamt zwölf Künstlern aus. Sie überzeugte die Juroren unter anderem mit ihrer Videoarbeit "Sea-Pool". Diese spielt auf der Weserfähre, und ihr Mittelpunkt ist ein Billardtisch, "für die Seemänner eigentlich ein Symbol für festen Boden unter den Füßen", erläutert Kahrs. "In jedem Seemannsheim befindet sich einer. Ich habe ihn aus diesem Kontext gelöst und in einer einfachen Anordnung auf See gebracht: Die Bewegung des Schiffs und der Wind bewegen die Kugeln." Es gehe dabei auch um die Wahrnehmung von Heimat, von Kommunikation und sozialer Interaktion. Den unverhofften Preisgeldsegen investiert die 32-Jährige natürlich in die Kunst. Aktuell in die Fertigstellung einer neuen Video-Sound-Installation zum Thema Musik und Akustik. Den ersten Teil hat sie bereits in Oslo gedreht. Die Hauptfiguren diesmal: eine Musikerin und – eine Giraffe (!).

Und für alle, die nun endlich wissen wollen, wie das Video aussieht, mit dem das VG Stipendium gewonnen wurde: Künstlerin und Produzentengalerie Hamburg haben "Sea-Pool" von Annika Kahrs exklusiv für uns hier eine Woche lang freigeschaltet.

Mittagstisch

Kantinenatmosphäre

Das Julius Tagesessen ist ein Anlaufpunkt meist jüngerer Gäste, welche die günstigen Preise und das umstandslose und schnelle Mittagessen in dem einfach eingerichteten Laden schätzen. Serviert werden großteils vegane Suppen und Eintöpfe (wie Möhre-Ingwer-Orangen-Suppe für 3,90 €, Süßkartoffel-Linsen-Dal für 4,20 €) sowie deutsche Küche (Rindergulasch für 6,50 €) und international inspirierte Gerichte (Erdnuss-Chili-Huhn für 5,90 €). Dazu holt man sich ein Getränk aus dem Kühlschrank (zum Beispiel Caté-Limonade aus den Fruchtschalen der Kaffeekirsche). Das Essen kommt unprätentiös und ein wenig unterwürzt in Schüsseln daher und wird im Stehen oder auf einem Barhocker sitzend verzehrt. Im Durchgangszimmer gibt es wenige Sitzplätze an einem Tisch auf einer Hochbank. Hier kann man nicht nur in die renovierte Küche blicken, sondern auch in engen Kontakt mit anderen Gästen kommen. Einen Besuch der Toilette sollte man sich übrigens zweimal überlegen – findet sich diese doch hinter einer nicht abschließbaren Tür in einer Art Abstellkammer im Keller.

Julius Tagesessen; Schanzenviertel, Juliusstraße 2 a, Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr

Christiane Paula Behrend

Was geht

Kind trifft Huhn: Wie lebt eigentlich eine glückliche Henne? Schmecken ihre Eier besser als andere, sind ihre Küken hübscher? "Ich wünscht’, ich wär ein Huhn", Ferienevent für Kids zwischen sechs und neun Jahren.

Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 10 Uhr, 4 Euro, Anmeldung online

Lager im Museum: Wie bewahrt ein Museum uralte Stoffe auf? Was tun, wenn sich Würmer in Pharaonenkunst graben? Im Rahmen der Reihe "Hinter den Kulissen: Abgebaut & Weggeräumt" lädt die Abteilung Konservierung zur Sprechstunde ein.

Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64, 14 Uhr, im Eintritt inbegriffen

Ausgezeichnete Autoren: Hamburgs Bücherfrühling startet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, die Nominierten der Shortlist Belletristik stellen sich vor. Auf der Bühne lesen unter anderem Lukas Bärfuss, Anne Weber und Natascha Wodin.

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.30 Uhr, 12 Euro

Kunst-Dusche: Das Eigene, das Fremde und das Fremde als Teil von sich selbst begreifen; so lautet der Fokus der Ausstellung "Gute Aussichten 2016/2017". Nachwuchskünstler präsentieren unter anderem Videos, laubgesägte Holzbäume – und einen Duschvorhang.Ob er wohl jemandem entgegenweht?

Haus der Photographie, Deichtorstraße 2, Eröffnung um 19.30 Uhr

Schnack

Ein Autofahrer bleibt vor einem Fußgängerübergang stehen, um einen Vater und seine kleine Tochter über die Straße zu lassen. Der Vater winkt ab: "Danke, wir üben noch."

Gehört von Martina Cerovsek

Meine Stadt

Gesehen in der Simon-von-Utrecht-Straße, St. Pauli © Herbert Jochen

SCHLUSS

Zurück zu unserer liebsten Storchen-Lovestory Rolf und die Frauen. Wir wollten eigentlich auch nicht (die große tragische Homestory unseres Meteorologen in 242 Folgen wartet), aber uns blieb nichts anderes übrig: Denn was wollte da eine Leserin entdeckt haben: Die Kamera zeigt eine völlig falsche Zeitzone an! Befindet sich das gemachte Nest des gefiederten Schwerenöters etwa gar nicht in Curslack, Vier- und Marschlande, sondern in weiter Ferne, dort, wo die Uhren anders gehen und die Sonne später untergeht? Betrügt Rolf uns alle??  "Sollte die Liveschaltung gar keine sein???" Die Nabu-Webcam-Techniker geben Entwarnung. Alles echt, nix Drehbuch und definitiv live! Von fehlerhafter Zeitanzeige keine Spur. Wie es zu der zeitverzögerten Darstellung gekommen sein soll? Schwer erklärbar. "Vielleicht die Übertragung unterbrochen und später vergessen, wieder auf den Livebutton zu drücken?" Alles also nur falscher Alarm – es wird im Normalbetrieb weitergeschnäbelt. Mit Maria II.

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.