Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

mehr als 300 Kontrolleure waren gestern beim dritten hamburgweiten Prüfmarathon im Einsatz. 3,9 Prozent der kontrollierten Fahrgäste hatten kein gültiges Ticket, obwohl der HVV die Massenkontrolle überall angekündigt hatte. Im letzten Jahr, ebenfalls nach Ankündigung, hatte die Quote der Ticketlosen noch bei drei Prozent gelegen. Grund für einen Leser, selbst Unternehmer, vorzuschlagen: "Warum stellt man nicht einfach die Finanzierung des HVV um und macht die Nutzung für alle Fahrgäste kostenlos?" Im Gegenzug könne man die Gewerbesteuer anheben, "besser noch die Kfz-Steuer", und eine Touristen-Abgabe einführen. Dafür spare man sämtliche Kontrollen und Tickets ein. Und: "JEDER, der mit dem Auto fährt, zahlt drauf, weil er den HVV umsonst haben könnte. Das halte ich für den größten Seiteneffekt!" Schließlich muss sowieso etwas gegen die Luftverschmutzung getan werden.

Die Hochbahn will ab kommenden Jahr auch den Einsatz von Elektroshuttles erproben, Prinzip wie folgt: Wer sich jenseits aller Busse und Bahnen (oder nach deren Dienstschluss) im Nirwana des öffentlichen Nahverkehrs wiederfindet, muss nicht mehr heulend und fluchend durch Regen, Sturm und Unrat zum nächsten belebten Haltepunkt marschieren. Er/sie zückt das Smartphone, meldet Standort und Ziel, und dann soll schon bald das umweltfreundliche Shuttle um die Ecke biegen, ähnlich einem Sammeltaxi. Partner bei dem Vorhaben ist eine Tochter von VW. Der Konzern tut gut daran, sich auch mal jenseits des Diesels zu engagieren, man will – wie auch mit Daimler und BMW – helfen, Hamburg zur "Modellstadt für urbane Verkehrskonzepte" zu machen. Dazu gehören auch unbemannte Laster im Hafen. Die HVV-Shuttles sollen noch Fahrer haben, aber nur vorerst: In einigen Jahren, heißt es beim NDR, sollen auch die elektrischen Sammeltaxen autonom fahren. Wenn das ohne tricksen klappt, wird die Heimfahrt aus der Kneipe eine ganz neue Qualität bekommen.

Was war noch? Beim "startsocial"-Wettbewerb zur Förderung ehrenamtlichen sozialen Engagements wurden zwei Hamburger Initiativen zu Recht ausgezeichnet: Den Sonderpreis überreichte Bundeskanzlerin Angela Merkel an Hanseatic Help, den Verein, der erst eine Kleiderkammer für Geflüchtete organisierte und mittlerweile Sachspenden an Bedürftige weltweit weitergibt. Prämiert wurde auch das Projekt Wohnbrücke, das unbefristete Mietverträge an Geflüchtete vermittelt und ihnen mit ehrenamtlichen "Wohnungslotsen" hilft.

Und wenn Sie sich nicht mehr erinnern, warum Sie kommenden Montag freinehmen wollten: Dann beginnt ab 10 Uhr an den Vorverkaufsstellen und online der Einzelkartenvorverkauf für die neue Konzertsaison in Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Aber keine Panik – bei den Eigenveranstaltungen müssen Sie im Internet nicht in der ersten Minute gebucht haben: Kartenbestellungen werden bis zum 1. Juli entgegengenommen, dann entscheidet das Los. Das müsste der Ticketserver verkraften.

G20-Gipfel: Weltgesundheit, Frauenförderung – aber wohl kein Klima

Wenn Sie Anfang Juli lauter Polizisten mit blauen Westen in Hamburg herumlaufen sehen, dann ist G20-Gipfel. Rund 200 Beamte sollen dann den Bürgern jegliche Fragen beantworten. Das ist Teil der gestern enthüllten Öffentlichkeitsarbeitsstrategie zum zweitägigen Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

Was indes inhaltlich passieren wird, darüber ist derzeit nicht allzu viel bekannt. Dass auf der offiziellen Website zum Gipfel unter der Überschrift "Schwerpunkte des G20-Gipfels" im Kapitel "Zukunftsfähigkeit verbessern" als Erstes das Ziel Klimaschutz genannt wird, dürfte kein Zufall sein, angesichts der Schockwelle, die der noch immer amtierende US-Präsident Donald Trump vergangene Woche mit der Ankündigung auslöste, die Vereinigten Staaten würden aus dem Pariser Klimaschutzabkommen austreten. Inwiefern dies auf dem Gipfel thematisiert werde, wollten wir vom Bundespresseamt wissen. Die Antwort: ein Verweis auf das "Hamburg Journal" des NDR. Dort sagte Regierungssprecher Steffen Seibert: "Es gibt da jetzt eine Entscheidung der amerikanischen Regierung, aus Paris auszusteigen, aus dem Klimaabkommen. Die bedauern wir sehr." Aber: "Nun ist G20 im Juli keine Weltklimakonferenz. Das werden wir Ende des Jahres in Bonn ausrichten: eine UN-Klimakonferenz." Klingt nicht nach konkreten Plänen, Trump in Hamburg diesbezüglich ins Gebet zu nehmen. Und wo sieht Seibert nun Chancen, dass die Konferenz die Welt wenigstens ein Stück besser machen könnte? "Ich denke, dass wir bei wichtigen Themen wie Weltgesundheitsthemen, Frauenförderung, dass wir da auch vorankommen", so der Regierungssprecher. Inwiefern Hamburg als Gastgeber Einfluss auf die Themensetzung nehmen könne, beantwortete uns Senatssprecher Jörg Schmoll so: "Der G20-Gipfel wird durch die Bundesregierung ausgerichtet. Die deutsche Präsidentschaft hat verschiedene Themen von globaler Bedeutung auf die Agenda gesetzt." Übersetzt heißt das wohl: Wir haben wenig bis gar keinen Einfluss.

Hamburgs Kiffer-Milieu

Weil es Ihnen offenbar ein ebenso großes Anliegen ist wie uns, kommen wir noch mal zum Thema Rauchen. Heute allerdings geht es um Rauchschwaden der besonderen Art. Wer die erschnüffeln möchte, muss nicht bis nach Holland fahren, ein Besuch im Schanzenpark reicht aus. Und Studien bestätigen: Hamburg ist eine Kiffer-Metropole. 14 Prozent der Hamburger zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren gelegentlich Cannabis, Hausfrauen, Geschäftsmänner, Alte und Junge. Damit ist der Anteil der Konsumenten hier etwa doppelt so groß wie im Bundesdurchschnitt. Aber wie kommt das Gras in die Tüte? Wer raucht es, wer verkauft es, wer jagt die Dealer? Um das herauszufinden, haben sich die ZEIT:Hamburg-Kollegen Frederik Seeler und Alexander Tieg tief ins Drogenmilieu der Stadt begeben. Sie sprachen mit Produzenten, Händlern, Anwälten, Lobbyisten und Konsumenten und haben so manche Überraschung mitgebracht. Oder was dachten Sie, wie der Dealer von heute aussieht? Breite Jeans, ausgelatschte Sneakers, jugendliche Basecap? Zeit, die Klischees über Bord zu werfen. Heute handeln Leute wie Manuela mit Marihuana: "eine Frau Mitte 50, unscheinbar und zurückhaltend, mit kleiner Wohnung in einer gutbürgerlichen Nachbarschaft". Mit welchen Tricks sie arbeitet und wieso die Polizei statt ihrer dunkelhäutige Kleinstdealer jagt, lesen Sie in der neuen ZEIT:Hamburg, ab heute am Kiosk oder gleich hier.

Atomsteuer gekippt: "Keine zu Ende gedachte Lösung"

Gab es vor Wochen noch eine lebhafte Debatte darüber, wofür die Milliardenüberschüsse im Bundeshaushalt ausgegeben werden könnten, steht seit gestern fest: Mehr als sechs Milliarden Euro fließen wohl an die Energiekonzerne. Grund: Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Brennelementesteuer für nichtig. Die mussten Atomkraftwerksbetreiber ab 2011 für jedes neue Brennelement abführen, das sie in die Reaktoren einsetzten – im Gegenzug hatte die Bundesregierung längere Laufzeiten für die AKWs gewährt. Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt" moniert: "Das war damals der Deal: Die Betreiber bekommen längere Laufzeiten für ihre Kernkraftwerke und der Staat wird über die Steuer an der Beute beteiligt. Das wurde nur nicht ausgesprochen." Doch als die Bundesregierung nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 die Laufzeitverlängerung wieder zurücknahm, die Steuer aber weiterhin erhoben wurde, zogen die AKW-Betreiber vor Gericht. Die Klage von E.on beispielsweise befand das Hamburger Finanzgericht für so aussichtsreich, dass sie sie dem Bundesverfassungsgericht vorlegte – und die Karlsruher Richter bestätigten: Die Steuern müssen zurückgezahlt werden. Das sei zu erwarten gewesen, befindet Heinz Smittal, Atom-Experte bei Greenpeace in Hamburg: "Die Konstruktion war von Beginn an umstritten. Das war keine zu Ende gedachte Lösung." Aber immerhin, so Jochen Stay, stehe es der Bundesregierung ja jetzt frei, "ein verfassungskonformes Gesetz zu verabschieden, damit nicht die Allgemeinheit auf den Folgekosten der Atomenergie sitzen bleibt".

"Wir müssen oft bei null anfangen"

Nur wenige Menschen im Norden können nicht schwimmen, so das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage, die die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gerade vorgestellt hat. Die Experten allerdings teilen die Einschätzung vieler befragter Eltern nicht und glauben: Immer weniger Kinder können sicher schwimmen. Aber wie schlimm ist die Lage wirklich? Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Norbert Stephan ist seit 39 Jahren beruflich in Hamburgs Schwimmbädern unterwegs, er war schon Bademeister, Schwimmlehrer, Wasseraufsicht und ist nun Betriebsleiter im Parkbad.

Elbvertiefung: Herr Stephan, können die Hamburger nicht mehr schwimmen?

Norbert Stephan: Insgesamt können die Hamburger noch schwimmen, aber der Anteil an Kindern, die das nicht mehr können, wird größer, das merken wir. In sozial schwachen Bezirken sparen die Menschen das Geld für andere Dinge. Als ich vor ein paar Jahren in Altona gearbeitet habe, war der Arbeiteranteil größer und die Ansicht, dass Kinder schwimmen lernen müssen, war nicht da. Wer das Geld nicht hat, sagt eher: Das Kind lernt ja in der Schule schwimmen.

EV: Also kommen Kinder ohne Vorkenntnisse zum Schulschwimmen?

Stephan: Wir müssen oft bei null anfangen, es fehlen grundlegende Kenntnisse. Die Kinder wissen nicht, dass es einen tiefen Teil gibt und einen flachen Teil, dass man sich aufs Wasser legen kann, wie man sich im Wasser halten kann.

EV: Hat sich das in den letzten Jahren verändert?

Stephan: Absolut, auch Kenntnisse von Badekultur fehlen: Früher wusste jeder: Wenn man in ein Schwimmbad geht, duscht man sich vorher ab. Das wird alles nicht mehr gemacht. Wir mussten als Kinder noch eine Seife im Schwimmbad vorzeigen, wenn ich das verlangen würde, würden mich manche Eltern wohl fragen, ob ich verrückt bin. Viele setzen sich gar nicht mehr mit den Verhaltens- und Spielregeln auseinander. Sie springen einfach ins Wasser und glauben, es geht alles gut.

EV: Obwohl sie nicht schwimmen können?

Stephan: Ja, und dann merken sie, dass es so tief ist, dass sie nicht stehen können. Unsere präventiven Einsätze sind deutlich mehr geworden in den letzten Jahren, die Kollegen sind häufiger im Wasser als früher. Auch die Eltern fühlen sich nicht mehr richtig verantwortlich, die spielen an ihrem Handy rum und merken gar nicht, dass ihr Kind weg ist.

EV: Das ist natürlich nicht gerade günstig ...

Stephan: Das hängt auch mit dem gesellschaftlichen Wandel zusammen. Früher war Schwimmen so wie Fußballspielen, da gehörte es dazu, dass Kinder schwimmen lernen. Heute haben die Eltern so viel um die Ohren, und es gibt außerdem zu viele Angebote, Kinder gehen zum Reiten, zum Sport, lernen ein Instrument, spielen am Computer, alles ist mehr geworden. Schwimmen hat nicht mehr dieselbe Priorität.

EV: Müssen wir uns Sorgen machen, dass wir bald ein Volk von Nichtschwimmern sein werden?

Stephan: Das würde ich nicht sagen. Nur man muss am Ball bleiben. Den Leuten muss bewusst sein, dass jeder Einzelne für seine Kinder verantwortlich ist. Die Möglichkeiten sind ja da. Hamburg hat 20 Hallenbäder, hier ist genug Wasserfläche vorhanden.

"Duckomenta": Schnabeltiere in Hamburg

Während am Sonnabend Hunderttausende nach Kassel zur Eröffnung der weltberühmten Kunstausstellung Documenta pilgern, öffnet das Archäologische Museum Harburg schon morgen die Türen für die "Duckomenta": Etwa 300 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen in Entengestalt werden dort zu sehen sein, erklärt interDuck-Geschäftsführerin Anke Doepner. Mit vier weiteren Berliner Künstlern bildet sie seit den 1980er Jahren berühmte Kunstwerke nach, darunter auch die "Mona Lisa". Auf einem Ölgemälde von 750 mal 600 Millimetern lächelt die brünette Schönheit von der Leinwand – mit einem Entenschnabel. "Wir haben ein modernes Märchen entwickelt. Die Werke erzählen von einer fiktiven Entensippe, die durch alle Jahrtausende parallel zur Menschheit gelebt hat." Und der Sinn dahinter? "Normalerweise geht man nicht ins Museum, um zu lachen, wir aber wollen genau das: den Besuchern ein Lächeln entlocken. Das ist ein Tabubruch in der Kunstwelt", sagt Doepner. Die Entenversionen von Frida Kahlos Selbstporträt, der Venus von Willendorf oder Nofretete (hier: Duckfretete) sind alle in der Technik handgefertigt, mit der auch die Originalkünstler gearbeitet haben. Und wieso die Ente? "Vögel sind kluge Kreaturen, in der Mythologie sind sie das Symbol der Seele." Außerdem könne man durch den Schnabel besonders gut Emotionen darstellen. Eigens für die Ausstellung in Hamburg entstand das Werk "Der heilige Ansgar und seine Ente". Diese gründete, so die Legende, Entenwerder. Hätten wir das auch geklärt.

Mittagstisch

Malerischer Ort inmitten des Stadtparks

 

Auf der Suche nach einem malerischen und ruhigen Ort im Grünen, der dennoch zentral liegt, kommt man an der Trinkhalle im Stadtpark nicht vorbei. In dem historischen Gebäude von 1914, nach Plänen von Fritz Schumacher gebaut, wurden früher Heilwässer ausgeschenkt, seit 2013 gibt es auf der Terrasse und drinnen Waterkant-Kaffee sowie Kuchen, neuerdings auch Mittagsgerichte. Begleitet von einer hausgemachten "Gartenlimo" mit Holunder, Apfel und Minze für 3,70 Euro kommt die "Deluxe"-Currywurst mit (wenig) Brot in einer Schüssel daher (5,60 Euro), hinterlässt aber keinen positiven Eindruck. Sie ertrinkt in zu viel Soße und ist dennoch trocken. Weiterhin gibt es eine fruchtige Tomatensuppe (5,50 Euro) und Sandwiches, die auf der Karte spannend klingen, aber nicht so aussehen. Leider hat auch die Qualität der ehemals großartigen Kuchen und Törtchen stark nachgelassen, seit die Bäckerei gewechselt wurde. Die Donauwelle für 3,90 Euro ist unteres Mittelmaß, da müssen der gute Kaffee und die Limo die Stimmung retten – unterstützt von der wunderbaren Aussicht auf Grünzeug und Blumen.

 

Winterhude, Trinkhalle im Stadtpark, Südring 1, Mi–Fr 12–18 Uhr, Sa und So 10–18 Uhr

 

Christiane Paula Behrend

 


Was geht

Romanze zum Nachtisch: Nach dem Jägerschnitzel noch was Süßes? Das Lunchkonzert in der Handelskammer schließt den Magen mit "Drei Romanzen" von Robert Schumann. Es spielen Juditha Haeberlin an der Violineund Franck-Thomas Link amKlavier.

Handelskammer, Adolphsplatz 1, 12.30 Uhr

Konzert mit Kabarett: Einen Monat bevor der G20-Gipfel stattfindet, lädt St. Katharinen ein zu "Konzert und Poesie für eine offene Welt am Hafen". Dabei sind unter anderem die Musiker Hussein Atfa aus Syrien und Canan Uzerli aus der Türkei sowie Kabarettist Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20 Uhr, 18 Euro

Was bleibt

Trompete auf Leinwand: Er galt als "James Dean of Jazz", aber auf der Höhe seiner Karriere drohten innere Dämonen ihn zu zerreißen. Wäre da nicht diese geheimnisvolle Frau gewesen, hätte Startrompeter Chet Baker wohl nie die Kurve gekriegt. "Born To Be Blue", Liebeserklärung an einen der begnadetsten Musiker aller Zeiten.

Abaton, Allende-Platz 3, 20 Uhr

Szenischer Kongress: Die weltgrößte Fachtagung der szenischen Künste macht erstmals in Hamburg Station – Performance Studies international #23 OverFlow. Quantenphysikerin Vandana Shiva eröffnet die Tagung mit dem Vortrag "Pact for the earth. Towards an earth democracy". DieGlobalisierungskritikerin gilt als eine der wichtigsten Aktivistinnen gegen Gentechnik, 1993 erhielt sie für ihren Einsatz den alternativen Nobelpreis.

Kampnagel, Jarrestraße 20, Do–So, Eröffnungsvortrag heute um 12 Uhr, 8 Euro

Hamburger Schnack

Bei meiner etwas dementen, jedoch sehr resoluten Nachbarin kommt Qualm aus dem Küchenfenster. Da sie nicht öffnet, wähle ich die 112. Ein Feuerwehrmann verschafft sich Zutritt. Die Nachbarin allerdings ist ganz empört: "Nehmen Sie erst mal den Helm ab, bevor Sie mit mir sprechen."

 

Gehört von Sonja Struwe

Meine Stadt

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.