Berufstätige Eltern "Das Kind ist nicht das Hindernis"

In ihrem Buch "My way" erklärt Carola Kleinschmidt berufstätigen Müttern und Vätern, wie sie Familie und Job besser in Einklang bringen. Ein Interview mit der Autorin

ZEIT ONLINE: Junge Frauen sind kompromissloser und konsequenter denn je. Sie wollen alles – Kinder und Karriere. Frau Kleinschmidt, Sie sind so eine Frau, die beides hat. Jetzt mal die Wahrheit: Wie gut klappt’s?

Carola Kleinschmidt:(lacht) Es klappt mal besser, mal schlechter. Mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt. Aber es hat auch eine Weile gedauert, bis mein Mann und ich uns mit der neuen Situation als Familie zurechtgefunden haben und die Aufgaben untereinander so aufgeteilt haben, dass wir damit glücklich sind.

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ZEIT ONLINE: Wer ist nach der Geburt zu Hause geblieben?

Kleinschmidt: Das war ich, weil ich es als Freiberuflerin besser konnte. Es war eine bewusste Entscheidung. Die Erfahrung, selbst Mutter zu werden, hat meine Sicht auf das Berufsleben völlig verändert. Mein Blick hat sich geweitet. Mir ist aufgefallen, dass beispielsweise fast alle Karriereratgeber vornehmlich aus der Perspektive "höher, schneller, weiter" geschrieben sind. Das ist aber ein kapitalistischer Blick, der auf Maximierung ausgerichtet ist. Es gibt auch einen ganzheitlichen Blick. Aus dieser Perspektive besteht das Leben aus verschiedenen Säulen, von denen der Beruf eine ist. Mit diesem Blick rückt die Karriere wieder an die Stelle, die ihr gebührt.

ZEIT ONLINE: Also sagen Sie, man muss nur die Perspektive ändern und schon ist alles gut?

Kleinschmidt: Nein. Aber man kann zufriedener sein, wenn man nicht der Argumentation folgt: Ein Job lohnt sich nur, wenn er finanziell mehr einbringt, als die Kinderbetreuung kostet. Wir kennen bisher vor allem ein Muster, Familie und Berufstätigkeit zu vereinbaren und das sieht vor, dass einer der Partner im Beruf zurücksteckt, der andere umso mehr arbeitet. Bei allen anderen Lösungen erwarten wir, dass Schwierigkeiten auftreten. Diese Skepsis wirkt wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

ZEIT ONLINE: Wie sieht er denn aus, dieser andere Weg?

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Die Buchautorin und Mutter Carola Kleinschmidt wünscht sich eine neue Definition von Karriere

Die Buchautorin und Mutter Carola Kleinschmidt wünscht sich eine neue Definition von Karriere

Kleinschmidt: Er ist individueller und kreativer. Die Kinder sind nicht das Hindernis, es ist unsere Definition von Karriere. Wir verstehen sie als etwas, das sich an Einkommen, Positionen, Statussymbolen bemisst. Belohnt wird, wer lange und viel arbeitet. Der Beruf steht an erster Stelle, die Arbeit dringt sogar in unser Privatleben ein. Gleichzeitig ist es aber nicht möglich, das Private – zum Beispiel die Kinder – mit ins Unternehmen zu bringen. Familie findet in einer Parallelwelt statt, die möglichst nicht die Erwerbsarbeit stören soll.

ZEIT ONLINE: Was meinen Sie mit Parallelwelt?

Kleinschmidt: Ich meine das Leben, das außerhalb der Bürowelt geschieht. Wenn man nicht von 9 bis 18 Uhr im Büro ist, merkt man erst, welche Teile man sich von seinem Leben abschneidet. Ich war erstaunt, wie viele kompetente Männer und Frauen ich auf dem Spielplatz treffe. Da gibt es sie, die Leiterin der Werbeagentur, die nur noch zwei Tage in der Woche im Büro ist und zu zwei Dritteln die Leitung an einen Stellvertreter abgegeben hat oder den Manager, der sich die Führungsposition mit einer Kollegin teilt. Man trifft Menschen, die Familienzeit leben, die nicht neben den Job gequetscht ist. Und eigentlich ist man mit diesen Menschen ja auch im Berufsleben zusammen – nur da merkt man es ihnen nicht an. Die Chefin trägt schließlich kein Schild mit sich herum, auf dem steht: Übrigens, nach der Arbeit muss ich noch zur Kita hetzen.

ZEIT ONLINE: Bleiben wir beim Beispiel der Werbeagentur-Chefin. Wenn sie die Leitung zum Großteil abgibt, dann verzichtet sie doch auf ihre Karriere?

Kleinschmidt: Nein. Es ist kein Verzicht. Es ist auch ein großer Gewinn – und sie bleibt ja Leiterin der Agentur. Nur eben nicht mehr mit ständiger Präsenz im Büro. Zum Leben dieser Frau gehört mehr als der Job: Zeit mit den Kindern, Freundschaften außerhalb des Jobs, Partnerschaft – und sie verzichtet trotzdem nicht auf den Beruf.

ZEIT ONLINE: Aber sie muss sich die Reduktion der Arbeitszeit auch leisten können.

Kleinschmidt: Ja, natürlich muss das Einkommen beider Partner ausreichend sein. Aber viele Eltern investieren Geld in Entlastung. Dass daraus immer eine Elitediskussion gemacht wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Kinderbetreuung muss nicht viel kosten und man kann da anfangen zu reduzieren, wo es sowieso Sinn macht: Bei all den Dingen mit einer B- und C-Priorität. Wir kennen diese Tools längst aus dem Arbeitsleben, wir müssen sie auf das Privatleben übertragen.

ZEIT ONLINE: Wie schwer ist Ihnen die Rückkehr gefallen?

Kleinschmidt: Schwer. Man setzt sich so sehr unter Druck. Man möchte so viel aufholen und ja nicht den Anschluss verpassen. Aber es geht nicht. Man kann nicht gleichzeitig im Büro und zu Hause beim Kind sein. Man muss Prioritäten setzen und die Dinge ordnen. Dafür ist es notwendig, sich klar zu machen, was einem wichtig ist und sich zu überlegen, wie viel Zeit man für was verwenden möchte. Und das muss man mit dem Partner ehrlich besprechen. Ein sehr großes Problem in den Partnerschaften ist, dass nicht genug ehrlich kommuniziert wird und sich beide unter Druck setzen. Die Männer neigen dazu, nach der Geburt eines Kindes in die Ernährerrolle zu schlüpfen, weil sie es bisher versäumt haben, andere Rollen zu entwickeln. Die Elternzeit für Väter verändert mittlerweile aber etwas. Diese Männer tauschen sich mit anderen Vätern aus – und erleben ihre Vaterrolle als etwas, auf das sie nicht mehr verzichten möchten.

ZEIT ONLINE: Also glauben Sie, dass eine bessere Vereinbarkeit erst möglich sein wird, wenn auch die Männer dazu bereit sind?

Kleinschmidt: Vielleicht. Zumindest sehen wir: Viele Männer wollen ja gar nicht mehr die Rolle des Familienernährers übernehmen. Und die Frauen leiden ebenfalls unter einem hohen Druck. Sie wollen eine gute Mutter sein – und die gute Mutter ist immer die, die zu Hause bei den Kindern ist. Gleichzeitig möchten die Frauen erfolgreich im Beruf sein. Beide Geschlechter überfordern sich und nehmen den Stress dann mit in die Familie.

ZEIT ONLINE: Und wie geht man mit diesem Druck um?

Kleinschmidt: Man muss gelassener werden. Ich weiß, das klingt schrecklich banal, denn ich weiß selbst, wie schwer es ist. Ich schlage berufstätigen Eltern das Beispiel von jemanden vor, der einen neuen Job hat: Der hat auch 100 Tage, um sich zurechtzufinden. Eltern, die in den Beruf zurückkehren, sollten sich diese Zeit auch nehmen. Und für die Zeit danach heißt es ebenfalls, gelassener mit sich selbst zu sein.

Carola Kleinschmidt hat gemeinsam mit Anne Otto das Buch "My Way" geschrieben, das sich mit der Frage nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschäftigt und im mvg Verlag erschienen ist. Die Fragen stellte Tina Groll.

 
Leser-Kommentare
  1. ... sich gegenseitig erklären, welcher Gewinn die Kinder doch sind, hat das wenig mit dem Leben der meisten Menschen mit Kindern zu tun, die weder freiberufler sind noch auf ihr Einkommen verzichten können und auch keine Leistungen in einem Bereich einkaufen, der hier angesprochen wird.

    Leider mal wieder einer der schönen Berichte von einer bequemen Scholle, die die Meisten nie betreten werden. Und für die Meisten, die mit Kind arbeiten, geht es nicht um Karriere sondern um die Finanzierung des Lebensunterhaltes. Für diese Menschen ist das Kind ein Hindernis, wenn es sich übergebend morgens verhindert, dass der Arbeitsplatz betreten werden kann, weil dieser durch solche Momente in Gefahr gerät, denn bei Verlust des selben winkt am Ende ALG II und nicht die Frage, ob man noch das Schild "Leitung der Werbeagentur, aber nur an wenigen Tagen präsent" an der Tür hängen hat.

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    NETTER VERSUCH TEIL 1: Netter Versuch, die Gesellschaft zu ändern, mehr nicht. Wie jemand, der - mit Kind - lediglich freiberuflich gearbeitet hat, ernsthaft meinen kann, anderen Leuten Lifemanagement-Bücher zu verkaufen zu müssen, will nicht so recht einleuchten.
    Recht hat sie, dass die sog. Karriere nur eine Säule von vielen im Leben ist, oder besser, es sein sollte! Vielleicht aber sollte Frau Kleinschmidt das nicht uns, zwar studiert und in Führungspositionen und einem Brutto-Jahreseinkommen von vielleicht immerhin deutlich überdurchschnittlichen EUR 70.000, sondern den Leuten auf den wirklich oberen Etagen erklären. Wenn bei einem Monatsabschluss abends die Zahlen stehen müssen, aber nichts zusammenpasst, die Amerikaner auf heißen Kohlen sitzen, weil sie ihren Profit um 16 Uhr East Coast Time melden müssen, dann ist kein „Head of Corporate Finance“ mehr geduldig. Scheiß egal ist es dem dann auch, ob das Kind ad hoc krank aus dem Kindergarten – oder, wegen Ansteckungsgefahr – von der Tagesmutter geholt werden muss, dafür aber gerade keine Oma, Tante oder bereits überstrapazierte Nachbarin parat ist, der Papa auf Geschäftsreise oder man alleinerziehend ist und diesen Backup Luxus gar nicht hat. Oder dass die Kollegen tuscheln, weil man schon wieder im sog. Home-Office sitzt. Ganz zu schweigen von dem von Frau Kleinschmidt so angepriesenen Cost Cutting, dass natürlich im Unternehmen längst angewandt wird. Und das heißt schlicht: Mehr Arbeit für weniger „Heads“.

    NETTER VERSUCH TEIL 1: Netter Versuch, die Gesellschaft zu ändern, mehr nicht. Wie jemand, der - mit Kind - lediglich freiberuflich gearbeitet hat, ernsthaft meinen kann, anderen Leuten Lifemanagement-Bücher zu verkaufen zu müssen, will nicht so recht einleuchten.
    Recht hat sie, dass die sog. Karriere nur eine Säule von vielen im Leben ist, oder besser, es sein sollte! Vielleicht aber sollte Frau Kleinschmidt das nicht uns, zwar studiert und in Führungspositionen und einem Brutto-Jahreseinkommen von vielleicht immerhin deutlich überdurchschnittlichen EUR 70.000, sondern den Leuten auf den wirklich oberen Etagen erklären. Wenn bei einem Monatsabschluss abends die Zahlen stehen müssen, aber nichts zusammenpasst, die Amerikaner auf heißen Kohlen sitzen, weil sie ihren Profit um 16 Uhr East Coast Time melden müssen, dann ist kein „Head of Corporate Finance“ mehr geduldig. Scheiß egal ist es dem dann auch, ob das Kind ad hoc krank aus dem Kindergarten – oder, wegen Ansteckungsgefahr – von der Tagesmutter geholt werden muss, dafür aber gerade keine Oma, Tante oder bereits überstrapazierte Nachbarin parat ist, der Papa auf Geschäftsreise oder man alleinerziehend ist und diesen Backup Luxus gar nicht hat. Oder dass die Kollegen tuscheln, weil man schon wieder im sog. Home-Office sitzt. Ganz zu schweigen von dem von Frau Kleinschmidt so angepriesenen Cost Cutting, dass natürlich im Unternehmen längst angewandt wird. Und das heißt schlicht: Mehr Arbeit für weniger „Heads“.

  2. NETTER VERSUCH TEIL 1: Netter Versuch, die Gesellschaft zu ändern, mehr nicht. Wie jemand, der - mit Kind - lediglich freiberuflich gearbeitet hat, ernsthaft meinen kann, anderen Leuten Lifemanagement-Bücher zu verkaufen zu müssen, will nicht so recht einleuchten.
    Recht hat sie, dass die sog. Karriere nur eine Säule von vielen im Leben ist, oder besser, es sein sollte! Vielleicht aber sollte Frau Kleinschmidt das nicht uns, zwar studiert und in Führungspositionen und einem Brutto-Jahreseinkommen von vielleicht immerhin deutlich überdurchschnittlichen EUR 70.000, sondern den Leuten auf den wirklich oberen Etagen erklären. Wenn bei einem Monatsabschluss abends die Zahlen stehen müssen, aber nichts zusammenpasst, die Amerikaner auf heißen Kohlen sitzen, weil sie ihren Profit um 16 Uhr East Coast Time melden müssen, dann ist kein „Head of Corporate Finance“ mehr geduldig. Scheiß egal ist es dem dann auch, ob das Kind ad hoc krank aus dem Kindergarten – oder, wegen Ansteckungsgefahr – von der Tagesmutter geholt werden muss, dafür aber gerade keine Oma, Tante oder bereits überstrapazierte Nachbarin parat ist, der Papa auf Geschäftsreise oder man alleinerziehend ist und diesen Backup Luxus gar nicht hat. Oder dass die Kollegen tuscheln, weil man schon wieder im sog. Home-Office sitzt. Ganz zu schweigen von dem von Frau Kleinschmidt so angepriesenen Cost Cutting, dass natürlich im Unternehmen längst angewandt wird. Und das heißt schlicht: Mehr Arbeit für weniger „Heads“.

  3. NETTER VERSUCH TEIL 2: Kinderbetreuung muss nicht viel kosten??? Auch die Durchschnittstagesstätte hat nur von 8 bis maximal 5, man muss von da ggf. noch zur Arbeit fahren und nach 9 Stunden Außer-Haus-Betreuung wäre es für ein kleines Kind vielleicht auch mal wieder Zeit für die eigenen vier Wände. Wenn man aber „nur“ eine 40-Stunden-Woche schiebt, sich nur eine halbe Stunde Mittag gönnt, aber noch eine Stunde im Berufsverkehr zu dem Arbeitgeber fahren muss (und zurück), der einen trotz Kind(ern) eingestellt hat, dann ist man schon mal per se 11 Stunden pro Tag außer Haus. Montag bis Freitag. Und das, ohne auch nur eine Überstunde gemacht zu haben. Mit „höher, schneller, weiter“ kann man sich vor seinen Single-Kollegen damit nicht profilieren. Und kommt damit gar nicht in die wirklich oberen Etagen, damit sich der ganze Aufwand jedenfalls finanziell dann vielleicht doch wieder lohnt. Den „Manager, der sich seine Führungsposition mit einer Kollegin teilt“, habe ich noch nicht gesehen. Weder im Büro noch auf dem Spielplatz. Oder man braucht eben noch die Kinderfrau, die mit dem Nachwuchs nach der Krippe noch nach Hause geht, die fehlende Tüte Milch einkauft, die Bastelei für den nächsten Schultag fertigmacht oder bei Durchfall ohne die Nase zu rümpfen die Unterhose in die Waschmaschine steckt und den Kinderpopo abduscht.

  4. NETTER VERSUCH TEIL 3: Und die - wenn man überhaupt zu solch unchristlichen Zeiten jemand halbwegs Qualifiziertes, Kinderliebes findet, der nicht zu weit weg wohnt und der nicht nur aufs schnelle Geld nebenbei aus, einen nicht von heute auf morgen sitzen lässt, wenn sie was Lukrativeres gefunden hat - ist unter 10 EUR netto wohl kaum noch zu haben. Am liebsten bar auf die Hand. Nicht zu vergessen den Luxus der Putzfrau, die man sich dann vielleicht mal für 2 Stunden die Woche leistet, damit man wenigstens am Wochenende noch ein bisschen Zeit für´s Kind hat. Sollte eigentlich kein Problem sein für einen Gutverdiener, klappt aber neben den Kinderbetreuungskosten nicht mehr. Und Kinderfrauen, die mit putzen (wollen), gibt es selten. Nicht zu verachten, die Schulferien. Gerade Schulen machen bekanntlich dann Ferien, und zwar mehr als ein normaler Arbeitnehmer. Und zu anderen Zeiten. Wie soll man laut Frau Kleinschmidt eben diese 11 Stunden Tagesbetreuung ohne Oma, Opa, Tante, Onkel, Nachbar bezahlen? Was Frau Kleinschmidt da also für „Tools“ anwenden will, bleibt offen. Der Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte reicht dafür nämlich bei weitem nicht. Und das eigene Zeitmanagement schon gar nicht.

  5. NETTER VERSUCH TEIL 4: Recht hat sie auch, dass man möglichst nicht nur des Geldes wegen arbeiten sollte. Wenn man das Glück hat, so einen Job zu haben. Und sobald man bei deutschen Steuerstätzen ein durchschnittlicher Alleinverdiener ist (oder wird), mindestens ein kleines – oder in Deutschland betreuungstechnisch fast noch schlimmer – schulpflichtiges Kind hat, eine entsprechende Hypothek oder Miete, und Kinderbetreuungskosten von mehreren Hundert EUR pro Monat, dann braucht man kein BWL-Hochschulexamen, um sich auszurechnen, dass das dann finanziell nicht mehr passt. Ob man arbeitet oder nicht, ist bestenfalls ein Nullsummenspiel. Tipps zum Umdenken sind also willkommen, aber bitte an die richtigen Adressen. Und nicht von einer Freiberuflerin, die – wie der Name schon sagt – eben FREI-Beruflerin ist.

  6. Kind und Karriere passen nicht zusammen.
    Eines von beiden bleibt immer auf der Strecke.
    Überhaupt machen nur 5% der Arbeitnehmer Karriere, also auch 90% der Männer sind keine "Karrieremacher".
    Dass man euch immer das Karriere-Märchen erzählt, liegt einfach darin begründet, dass die Wirtschaft eine große Auswahl an Arbeitskräften braucht, um die Löhne niedrig zu halten.
    Es geht als weder um Euer Wohl, noch um das Eurer Kinder, Ihr sollt nur zu billigen Arbeitssklaven erzogen werden.

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    • Anonym
    • 14.09.2009 um 22:05 Uhr

    Wie können Sie nur glauben, Karriere und Kinder seien unvereinbar? Das Gegenteil steht doch hier in der Zeitung - und zwar nicht zum ersten Mal, sondern dies ist bereits das x. Interview zu diesem Thema, bei dem der (ok, meistens die) Interviewte immer die gleiche Meinung vertritt und der Bogen stets gleich geführt ist...da kann es einfach nicht passen, was Sie schreiben, Sie müssen sich irren! Sehen Sie doch endlich ein: Männer und Frauen sind in Wahrheit gleich und ihre Sphären sind, auch wenn dies auf der Erde bei Menschen wie bei anderen Wirbeltieren bisher niemals der Fall war, im Optimalfall auch gleich. Es gilt zu erkennen, dass nach denen, die an allen Miseren der heutigen Gesellschaft schuld sind, mit Aktenzeichen XY (niemals XX!!) zu fahnden ist. Darum lassen Sie uns nun einkuscheln in die Evangelien der Gendermerie, die mit all den überkommenen Klischees aufräumt und Männern wie Frauen beibringt, was sie wirklich wollen und was sie glücklich macht. Aber mir scheint, es sind noch ein paar weitere Artikel gleichen Inhalts und Qualität notwendig, bis Sie zur erforderlichen Einsicht beispielsweise bezüglich Kindern und Karriere gelangen.

    • Anonym
    • 14.09.2009 um 22:05 Uhr

    Wie können Sie nur glauben, Karriere und Kinder seien unvereinbar? Das Gegenteil steht doch hier in der Zeitung - und zwar nicht zum ersten Mal, sondern dies ist bereits das x. Interview zu diesem Thema, bei dem der (ok, meistens die) Interviewte immer die gleiche Meinung vertritt und der Bogen stets gleich geführt ist...da kann es einfach nicht passen, was Sie schreiben, Sie müssen sich irren! Sehen Sie doch endlich ein: Männer und Frauen sind in Wahrheit gleich und ihre Sphären sind, auch wenn dies auf der Erde bei Menschen wie bei anderen Wirbeltieren bisher niemals der Fall war, im Optimalfall auch gleich. Es gilt zu erkennen, dass nach denen, die an allen Miseren der heutigen Gesellschaft schuld sind, mit Aktenzeichen XY (niemals XX!!) zu fahnden ist. Darum lassen Sie uns nun einkuscheln in die Evangelien der Gendermerie, die mit all den überkommenen Klischees aufräumt und Männern wie Frauen beibringt, was sie wirklich wollen und was sie glücklich macht. Aber mir scheint, es sind noch ein paar weitere Artikel gleichen Inhalts und Qualität notwendig, bis Sie zur erforderlichen Einsicht beispielsweise bezüglich Kindern und Karriere gelangen.

  7. @Limoncella: Ich habe selten so gute Kommentare gelesen. Sorry, aber ich habe auch die Nase voll von rosa roten Artikeln, die von solch verwöhnten Feministinnen geschrieben werden, und die nebenbei noch voll auf Kosten der Kinder leben. Die Quittungen für diesen permanenten Stress, dem wir unsere Kinder aussetzen, werden wir dann ADHS, Legastenie, emotionaler Stress, etc. nennen.

    Wenn diese Eltern wie Frau Kleinschmidt so viel Courage besäßen und die Bedürfnisse der Kinder ernsthaft berücksichtigen würden, müssten sie feststellen, dass Kinder eben länger als der Politik lieb ist, die Nähe mindestens eines Elternteils brauchen.

    Die gesellschaftlichen Schäden, die Frau Lügenleyen & Co. heute in die Wege leiten, zeichnen sich schon heute ab - und Frau Kleinschmidt ist auch drauf reingefallen. Ätsch!

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    die kinder, die in der form auffällig werden, stammen in der regel nicht aus elternhäusern, deren eltern ihr leben im griff haben und erfolgreich sind.
    in meinem umfeld sind zahlreiche berufstätige akademikerinnen, deren sprößlinge lediglich damit auffallen, sehr selbständig zu sein´und viele fragen zu stellen.

    die kinder, die in der form auffällig werden, stammen in der regel nicht aus elternhäusern, deren eltern ihr leben im griff haben und erfolgreich sind.
    in meinem umfeld sind zahlreiche berufstätige akademikerinnen, deren sprößlinge lediglich damit auffallen, sehr selbständig zu sein´und viele fragen zu stellen.

    • Anonym
    • 14.09.2009 um 22:05 Uhr

    Wie können Sie nur glauben, Karriere und Kinder seien unvereinbar? Das Gegenteil steht doch hier in der Zeitung - und zwar nicht zum ersten Mal, sondern dies ist bereits das x. Interview zu diesem Thema, bei dem der (ok, meistens die) Interviewte immer die gleiche Meinung vertritt und der Bogen stets gleich geführt ist...da kann es einfach nicht passen, was Sie schreiben, Sie müssen sich irren! Sehen Sie doch endlich ein: Männer und Frauen sind in Wahrheit gleich und ihre Sphären sind, auch wenn dies auf der Erde bei Menschen wie bei anderen Wirbeltieren bisher niemals der Fall war, im Optimalfall auch gleich. Es gilt zu erkennen, dass nach denen, die an allen Miseren der heutigen Gesellschaft schuld sind, mit Aktenzeichen XY (niemals XX!!) zu fahnden ist. Darum lassen Sie uns nun einkuscheln in die Evangelien der Gendermerie, die mit all den überkommenen Klischees aufräumt und Männern wie Frauen beibringt, was sie wirklich wollen und was sie glücklich macht. Aber mir scheint, es sind noch ein paar weitere Artikel gleichen Inhalts und Qualität notwendig, bis Sie zur erforderlichen Einsicht beispielsweise bezüglich Kindern und Karriere gelangen.

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    Ich bin solch ein Ignorant, deshalb wurde ich auch von der Gendermerie zum Genderfizierungs-Kurs vorgeladen, der den schönen Titel trug: Der deutsche Mann im Wandel der Zeiten.
    Dort habe ich gelernt, dass meine Denkweise krankhaft ist; jetzt hoffe ich auf Heilung.

    Ich bin solch ein Ignorant, deshalb wurde ich auch von der Gendermerie zum Genderfizierungs-Kurs vorgeladen, der den schönen Titel trug: Der deutsche Mann im Wandel der Zeiten.
    Dort habe ich gelernt, dass meine Denkweise krankhaft ist; jetzt hoffe ich auf Heilung.

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