Markus Jung "Nur Schadensfälle zu bearbeiten ödete mich an"

Viele Jahre hat Markus Jung als Versicherungskaufmann gearbeitet. Auf Dauer war es zu wenig: Ein Fernstudium ebnete den Weg zum Gründer eines erfolgreichen Start-ups.

Ein Studium beenden: Manche ziehen ein Studium neben dem Beruf durch

Ein Studium beenden: Manche ziehen ein Studium neben dem Beruf durch

Muss man immer den Beruf ausüben, den man einmal erlernt hat? Keineswegs. ZEIT ONLINE stellt Menschen vor, die in einer zweiten Karriere eine neue Berufung gefunden haben. Im dritten Teil unserer Serie erzählt der 36-jährige Markus Jung, wie er durch ein Fernstudium auf die Idee für sein eigenes Unternehmen kam. 13 Jahre lang hatte er für eine große Versicherung Schadensfälle bearbeitet – heute ist er Internet-Unternehmer und sein eigener Chef.

Wer Menschen kennt, die eine zweite oder sogar dritte Karriere begonnen haben, darf sehr gerne Vorschläge an die Redaktion richten. Wir freuen uns!

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Einfach neu durchstarten: ZEIT ONLINE stellt Menschen vor, die mitten in ihrem Berufsleben eine zweite Karriere begonnen haben

Einfach neu durchstarten: ZEIT ONLINE stellt Menschen vor, die mitten in ihrem Berufsleben eine zweite Karriere begonnen haben

ZEIT ONLINE: Herr Jung, nach dem Abitur machten Sie eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Hand aufs Herz: Waren Sie so brav und haben auf Ihre Eltern gehört, die Ihnen sagten: "Junge, mach was Solides"?

Markus Jung: (lacht) Ehrlich gesagt, war das so eine Entscheidung, ja. Ich bin mit der Berufswahl auch meinem Vater nachgekommen. Ich wollte erst einmal einen Beruf lernen, Geld verdienen, auf eigenen Füßen stehen. Da habe ich die kaufmännische Ausbildung gemacht. Aber ich hatte immer den Wunsch, auch noch zu studieren.

ZEIT ONLINE: Den Wunsch haben Sie allerdings erst einmal vertagt, weil Sie nach der Ausbildung übernommen wurden.

Jung: Ich habe bei einer sehr großen Versicherung gelernt und wurde in einer Niederlassung in Köln übernommen. Nach der Ausbildung fand ich es gut, einige Zeit lang auch in dem Beruf zu arbeiten. Allerdings ödete es mich nach einiger Zeit an, nur Schadensfälle zu bearbeiten. Da habe ich mich nach Weiterbildungsmöglichkeiten erkundigt. In der Versicherungsbranche machen viele eine Fortbildung zum Betriebswirt. Das kam für mich aber nicht infrage. Ich wollte ja immer noch studieren.

ZEIT ONLINE: Sie waren Mitte 20, warum nicht einfach den Job kündigen und noch mal an die Uni gehen?

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Schadensfälle zu bearbeiten, war ihm irgendwann zu wenig: der Unternehmer Markus Jung

Schadensfälle zu bearbeiten, war ihm irgendwann zu wenig: der Unternehmer Markus Jung

Jung: Wenn man erst einmal Geld verdient und im Berufsleben steht, ist das ein harter Schnitt. Das wollte ich auch nicht. Also bin ich auf die Idee gekommen, ein Fernstudium zu machen. Aber die Suche gestaltete sich schwierig. Was ist das richtige Fach, welche Anbieter gibt es, was kosten die und wie seriös sind die? Ich fand Werbung von Fernuniversitäten auf der Rückseite von Fernsehzeitschriften nicht sehr überzeugend. Im Internet gab es auch nicht viele umfassenden Informationen. Also habe ich die Akademien und Fernunis angeschrieben, Material eingeholt, die Angebote verglichen und mich schließlich für Informatik an der Wilhelm Büchner Hochschule in Darmstadt eingeschrieben.

ZEIT ONLINE: Und das ging so einfach? Was hat Ihr Arbeitgeber dazu gesagt, dass Sie nach Feierabend noch studiert haben?

Jung: Das wurde begrüßt und sogar gefördert. Wie erwähnt, war ich in einem sehr großen Unternehmen, in dem Weiterbildung recht verbreitet ist. Mein Arbeitgeber hat mich beispielsweise für Klausurtermine und Prüfungszeiten freigestellt. Und nach dem Abschluss auch einen Teil der Studienkosten bezahlt. Es gab sogar für besonders gute Leistungen einen kleinen Bonus. Dafür musste ich im Gegenzug unterschreiben, dass ich nach dem Fernstudium mindestens noch ein Jahr lang im Unternehmen bleiben würde.

ZEIT ONLINE: Die wollten sichergehen, dass der von ihnen geförderte Diplom-Informatiker nicht gleich anderswo anheuert.

Jung: Richtig. Ich muss aber auch erwähnen, dass die Regelung von Seiten meines Arbeitgebers sehr großzügig war. Meine Studiengebühren haben im Monat 250 Euro betragen. Darin waren die Unterlagen und die meisten Kosten enthalten. Die Prüfungen fanden meist an einem Wochenende in der Hochschule statt. Die Reise- und Unterbringungskosten musste ich zusätzlich bezahlen. Außerdem gab es zur Prüfungsvorbereitung sogenannte Repetitorien, deren Teilnahme auch extra kostete. Da hat man  in einer Kleingruppe mit dem Dozenten intensiv für Klausuren gelernt.

ZEIT ONLINE: Wie viel Zeit hat Sie das Fernstudium gekostet und wie haben Sie das neben der Vollzeitarbeit durchgehalten?

Jung: Man braucht Ehrgeiz und Disziplin, man muss sich sehr gut selbst organisieren. Ich habe das Studium in der vierjährigen Regelstudienzeit abgeschlossen und habe 2004 mein Diplom gemacht. Der Abschluss an einer staatlich anerkannten Fernuniversität ist mit dem einer normalen Hochschule gleichwertig. Aber der Weg dahin ist deutlich anstrengender. Etwa 15 bis 20 Stunden in der Woche muss man für so ein Studium rechnen. Wobei es Spitzenzeiten gibt, da braucht man mehr. Ich habe auch mal zwei Tage Urlaub genommen, um zu lernen. Und es gibt auch diese Phasen, in denen man sich kaum motivieren kann. Problematisch ist ja: Man lernt vor allem allein zu Hause. Für Freunde und Familie ist man scheinbar anwesend, aber man hat gar keine Zeit, weil man den ganzen Stoff lernen muss. Zwar bieten die Fernuniversitäten häufig auch einen Online-Campus an, man tauscht sich mit den Kommilitonen in Foren und per Mail oder am Telefon aus – aber die Hänger-Phasen muss man trotzdem allein bewältigen. Ich habe mich motiviert, in dem ich mich für erfolgreiche Prüfungen belohnt habe – zum Beispiel mit einem schönen Essen. Man darf auf keinen Fall in langen Zeiträumen denken. Und man sollte Abwechslung ins Lernen bringen.

ZEIT ONLINE: Parallel zum Fernstudium haben Sie Ihr heutiges Unternehmen aufgebaut, die Plattform Fernstudium-Infos.de. Wie kam das?

Jung: Mir ist aufgefallen, dass es kaum Infos zum Fernstudium gibt – obwohl immer mehr Menschen diese Form der Weiterbildung nutzen. Ich habe ganz laienhaft angefangen, die von mir zusammengesuchten Informationen ins Netz zu stellen. Erst über ein Forum, dann über die Website. Ich habe immer mehr recherchiert, Interviews mit den Fernuniversitäten geführt, die Angebote verglichen, Service-Stücke zu den Themen geschrieben, die einen Studenten interessieren, der ein Fernstudium macht. Und so ist das gewachsen. Es kamen immer mehr Nutzer, das Material wuchs ständig – und die Serverkosten sind enorm gestiegen. Ganz zu Anfang habe ich alles privat bezahlt, das war so eine Art Hobby von mir. Dann habe ich begonnen, das Angebot über Werbung zu refinanzieren.

ZEIT ONLINE: Heute leben Sie davon. Wie kam das? Wollten Sie der Versicherung schnellstmöglich den Rücken kehren?

Jung: Im Gegenteil, das Unternehmen hat mich die ganze Zeit gefördert. Ich habe auch nach dem Studium in einer anderen Abteilung gearbeitet. Eine Versicherung hat Verwendung für einen Informatiker mit kaufmännischer Ausbildung. Ich war noch zwei Jahre nach dem Studium in der Firma. Doch dann gab es Umstrukturierungen. Zur gleichen Zeit wuchs meine Website und ich spielte immer mehr mit der Idee, mich selbstständig zu machen. Für diesen Schritt kam mir meine kaufmännische Ausbildung zugute. Ich hab auch immer mehr gemerkt, dass mich das Portal viel mehr ausfüllt als mein Job bei der Versicherung. Ich hatte das Gefühl, ich mache etwas, dass mir wirklich Spaß macht, das anderen Menschen nutzt, und dass ich das gerne Vollzeit täte. Schließlich bekam ich von meinem Arbeitgeber ein Abfindungsangebot. Etwas Besseres hätte nicht passieren können.

ZEIT ONLINE: Sie hatten das Startkapital, um mit Fernstudium-Infos.de in die Selbstständigkeit zu gehen?

Jung: Genau. Das war 2007. Ich hatte das schon vorbereitet, und es war ein nahtloser Übergang. Ich hatte während meines Fernstudiums gemerkt, dass ich eigentlich alle Qualifikationen lerne, die man als Freiberufler braucht: Selbstorganisation, effektiv und alleine arbeiten zu können oder auch Ideen sofort umzusetzen.

ZEIT ONLINE: Jetzt dürfen Sie noch mal eben Werbung machen und erzählen, was man auf Ihrem Portal findet

Jung: Einen Überblick über alle wichtigen Fernstudienangebote in Deutschland: Hochschulen, Akademien, Studiengänge und -gebiete. Ich habe noch eine Fortbildung im Journalismus gemacht und schreibe selbst die redaktionellen Inhalte. Zudem lebt das Portal von einer Community mit mehr als 15.000 Nutzern. Etwa 200 sind am Tag aktiv. Sie tauschen sich über alle wichtigen Fragen zum Thema aus. Die meisten von ihnen sind selbst Studierende an einer Fernuni, Dozenten oder Absolventen.

ZEIT ONLINE: Haben Sie schon Mitarbeiter?

Jung: Noch nicht. Ich arbeite aber mit anderen Freiberuflern zusammen. Es gibt ehrenamtliche Moderatoren in der Community, eine PR-Agentur macht für die Site die Pressearbeit und Steuerberater die Buchhaltung.

ZEIT ONLINE: Sie haben auch ein Buch geschrieben.

Jung: Ja, einen kleinen Ratgeber mit den 100 wichtigsten Fragen und Antworten zum Fernstudium. Der erscheint im März.

ZEIT ONLINE: Würden Sie sagen, Sie haben eine zweite Karriere gemacht?

Jung: Von Karriere kann man wohl noch nicht sprechen, aber ich habe den Beruf gewechselt und ich habe gesehen, dass sich die Anstrengung gelohnt hat. Heute habe ich sehr großen Spaß an meiner Arbeit. Ich genieße die Freiheit, alles sofort ausprobieren zu können und meine Erfahrungen selbst zu machen – und nicht mehr in sehr starren Strukturen arbeiten zu müssen.

ZEIT ONLINE: Was raten Sie Menschen, die ganz unzufrieden in Ihrem aktuellen Job sind?

Jung: Auf keinen Fall sofort alles hinzuschmeißen, aber sich neu zu orientieren, zu überlegen, was man gerne tun möchte, was einem Spaß macht, und abzuwägen, ob man damit auch Geld verdienen kann. Wer sich weiterbilden möchte, sollte sich informieren. Ein Studium neben dem Job ist eine Doppelbelastung, aber sie lohnt sich.

Markus Jung betreibt das Weiterbildungsportal Fernstudium-Infos.de. Die Fragen stellte Tina Groll.

 
Leser-Kommentare
  1. ...ist aus meiner Sicht die Kausalität falsch dargestellt.

    Herr Jung war nicht deswegen erfolgreich, weil er ein Fernstudium absolviert hat, sondern weil er ein Unternehmergeist ist. Sonst hätte er niemals "den Hintern hochbekommen", weg aus dem alten Job, rein ins Studium.

    Leider ist diese ganze Fernstudien- und Akademie-Geschichte m.E. eine riesige, mittlerweile privatwirtschaftlich betriebene Abzocke auf Kosten der Arbeitnehmer, die neben Geld in erheblichem Maße Lebenszeit, Lebensqualität, in gewissem Umfang das persönliche Umfeld und ihre Nerven opfern (müssen). In größeren Unternehmen bringt das so gut wie nichts, wenn man ein Fernstudium oder gar eine Berufsakademie absolviert hat, weil für die Jobs, bei denen das Know-How nötig ist, vorzugsweise Leute mit Uni- oder FH-Abschluss eingestellt werden.

    Gibt es irgendwo eine Studie z.B. zu Laufbahnen / Gehaltsunterschieden von Uni-/FH/BA-/Fernstudiums-Absolventen? Würde mich mal sehr interessieren...

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    Wieso bezeichnen Sie das Fernstudiengeschäft ale eine privatwirtschaftliche Abzocke? Unzählige Unternehmen sind gemeinnützig, staatliche Institutionen und Einrichtungen bieten diese Dienstleistung an.

    Als wäre ein Studium an einer Präsenzhochschule nicht mit persönlichen Investitionen in Lebenszeit und Ersparnisse verbunden. Der Fernhochschul-Student hat zudem den Vorteil seinen Verdienst zu erhalten. Unter dem Strich gewinnt dabei der einzelne und die Volkswirtschaft.

    Ein Versäumnis dürfte man eher dem Staat vorwerfen nicht genügend Stipendien anzubieten. Besonders für Personen die über den 3. Bildungsweg Zugang zu akademischer Ausbildung erhalten sollten gefördert werden - wenn sie nebenher noch ihren Job erhalten um so mehr.

    Des weiteren würde ich ihnen anraten die Seite von Herrn Jung zu besuchen um festzustellen, dass ein Fernstudium sowohl an einer Universität als auch an einer Hochschule stattfinden kann ;-)

    Wieso bezeichnen Sie das Fernstudiengeschäft ale eine privatwirtschaftliche Abzocke? Unzählige Unternehmen sind gemeinnützig, staatliche Institutionen und Einrichtungen bieten diese Dienstleistung an.

    Als wäre ein Studium an einer Präsenzhochschule nicht mit persönlichen Investitionen in Lebenszeit und Ersparnisse verbunden. Der Fernhochschul-Student hat zudem den Vorteil seinen Verdienst zu erhalten. Unter dem Strich gewinnt dabei der einzelne und die Volkswirtschaft.

    Ein Versäumnis dürfte man eher dem Staat vorwerfen nicht genügend Stipendien anzubieten. Besonders für Personen die über den 3. Bildungsweg Zugang zu akademischer Ausbildung erhalten sollten gefördert werden - wenn sie nebenher noch ihren Job erhalten um so mehr.

    Des weiteren würde ich ihnen anraten die Seite von Herrn Jung zu besuchen um festzustellen, dass ein Fernstudium sowohl an einer Universität als auch an einer Hochschule stattfinden kann ;-)

  2. 2. @1

    Wieso bezeichnen Sie das Fernstudiengeschäft ale eine privatwirtschaftliche Abzocke? Unzählige Unternehmen sind gemeinnützig, staatliche Institutionen und Einrichtungen bieten diese Dienstleistung an.

    Als wäre ein Studium an einer Präsenzhochschule nicht mit persönlichen Investitionen in Lebenszeit und Ersparnisse verbunden. Der Fernhochschul-Student hat zudem den Vorteil seinen Verdienst zu erhalten. Unter dem Strich gewinnt dabei der einzelne und die Volkswirtschaft.

    Ein Versäumnis dürfte man eher dem Staat vorwerfen nicht genügend Stipendien anzubieten. Besonders für Personen die über den 3. Bildungsweg Zugang zu akademischer Ausbildung erhalten sollten gefördert werden - wenn sie nebenher noch ihren Job erhalten um so mehr.

    Des weiteren würde ich ihnen anraten die Seite von Herrn Jung zu besuchen um festzustellen, dass ein Fernstudium sowohl an einer Universität als auch an einer Hochschule stattfinden kann ;-)

    Antwort auf "Schon im Teaser..."
  3. So wie ich die Sache sehe, war die Idee des Autors zum Fernstudium zwar gut für ihn, indem er seinen Horizont erweiterte und neue Beziehungen knüpfte, aber das Studium an sich war nicht die Grundlage für die Website, deren Chef er jetzt ist und mit der er Geld verdient. Um eine solche Website aufzubauen, bedarf es keiner akademischen Ausbildung. Diese Art von Website mit den Foren ist eine Standardwebsite, die man individuell customizen kann. Keine Ahnung, was die kostet, aber so teuer dürfte die nicht sein. Solche Foren gibt es für Nähmaschinen-Fans und Schachcomputerfreunde genauso wie für andere Hobbies. Ein ordentlicher Computer mit 'ner guten Platte dazu und schon kann man loslegen, die richtige Idee vorausgesetzt. Ein Informatikstudium ist nicht nötig.

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    • Lapje
    • 31.01.2010 um 19:07 Uhr

    ..dass man VERNÜNFTIGE Webseiten einfach so ohne Kentnisse machen kann? Hier mag das zutreffen, weil es ein 08/15-Design ist, aber wenn mans vernünftig machen will, gehört ein wenig mehr dazu...

    Zum Thema: Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn er kein Fernstudium gemacht hatte, wäre er nie auf das Projekt mit der Page gekommen. Also hängt das doch zusammen, wenn auch nicht primär...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 19:07 Uhr

    ..dass man VERNÜNFTIGE Webseiten einfach so ohne Kentnisse machen kann? Hier mag das zutreffen, weil es ein 08/15-Design ist, aber wenn mans vernünftig machen will, gehört ein wenig mehr dazu...

    Zum Thema: Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn er kein Fernstudium gemacht hatte, wäre er nie auf das Projekt mit der Page gekommen. Also hängt das doch zusammen, wenn auch nicht primär...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 19:07 Uhr

    ..dass man VERNÜNFTIGE Webseiten einfach so ohne Kentnisse machen kann? Hier mag das zutreffen, weil es ein 08/15-Design ist, aber wenn mans vernünftig machen will, gehört ein wenig mehr dazu...

    Zum Thema: Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn er kein Fernstudium gemacht hatte, wäre er nie auf das Projekt mit der Page gekommen. Also hängt das doch zusammen, wenn auch nicht primär...

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    ... um eine Website "vernünftig" erscheinen zu lassen. Also eine Photosite sollte schon Expertenwissen über Photographieren und Photoapparate enthalten. Der Leser muss erkennen, dass er es mit einem "As" zu tun hat. Sonst geht man weiter. Die Website-Technik (mit Datenbank und so) wird heute mehr und mehr vom Provider inklusive angeboten, da braucht man nichts mehr zu machen. Schauen Sie sich mal die kostenlosen Auftritte an, die man bei Google (nur ein Beispiel von vielen) erstellen kann - einfach genial. Alles drin, alles dran - für null Cents. Allerdings zunächst als Subdomain. Ich bin sicher, bald machen die noch 'nen Shop mit Abrechnungssystemen etc. gratis dazu. Ich hab' schon viele Formate ausprobiert, sodass ich sofort loslegen könnte - allein mir fehlt noch die "Nischenidee". Herrn Jungs Verdienst ist hauptsächlich, die Beziehungen zu den Fernstudieninstituten hergestellt und seine Idee mit viel Geduld umgesetzt zu haben. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Ich werde ihm jedoch keine Konkurrenz machen. Fernstudieninstitute sind nun mal nicht mein Ding, ich suche weiter, bis es "klick" macht.

    ... um eine Website "vernünftig" erscheinen zu lassen. Also eine Photosite sollte schon Expertenwissen über Photographieren und Photoapparate enthalten. Der Leser muss erkennen, dass er es mit einem "As" zu tun hat. Sonst geht man weiter. Die Website-Technik (mit Datenbank und so) wird heute mehr und mehr vom Provider inklusive angeboten, da braucht man nichts mehr zu machen. Schauen Sie sich mal die kostenlosen Auftritte an, die man bei Google (nur ein Beispiel von vielen) erstellen kann - einfach genial. Alles drin, alles dran - für null Cents. Allerdings zunächst als Subdomain. Ich bin sicher, bald machen die noch 'nen Shop mit Abrechnungssystemen etc. gratis dazu. Ich hab' schon viele Formate ausprobiert, sodass ich sofort loslegen könnte - allein mir fehlt noch die "Nischenidee". Herrn Jungs Verdienst ist hauptsächlich, die Beziehungen zu den Fernstudieninstituten hergestellt und seine Idee mit viel Geduld umgesetzt zu haben. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Ich werde ihm jedoch keine Konkurrenz machen. Fernstudieninstitute sind nun mal nicht mein Ding, ich suche weiter, bis es "klick" macht.

  4. ... um eine Website "vernünftig" erscheinen zu lassen. Also eine Photosite sollte schon Expertenwissen über Photographieren und Photoapparate enthalten. Der Leser muss erkennen, dass er es mit einem "As" zu tun hat. Sonst geht man weiter. Die Website-Technik (mit Datenbank und so) wird heute mehr und mehr vom Provider inklusive angeboten, da braucht man nichts mehr zu machen. Schauen Sie sich mal die kostenlosen Auftritte an, die man bei Google (nur ein Beispiel von vielen) erstellen kann - einfach genial. Alles drin, alles dran - für null Cents. Allerdings zunächst als Subdomain. Ich bin sicher, bald machen die noch 'nen Shop mit Abrechnungssystemen etc. gratis dazu. Ich hab' schon viele Formate ausprobiert, sodass ich sofort loslegen könnte - allein mir fehlt noch die "Nischenidee". Herrn Jungs Verdienst ist hauptsächlich, die Beziehungen zu den Fernstudieninstituten hergestellt und seine Idee mit viel Geduld umgesetzt zu haben. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Ich werde ihm jedoch keine Konkurrenz machen. Fernstudieninstitute sind nun mal nicht mein Ding, ich suche weiter, bis es "klick" macht.

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    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    ...aber sie sollten ihre Wissen ganz schnell aktualisieren. Ein CMS aufzusetzen heisst noch lange nicht es auch vernünftig zu machen. Und es wird alles von den Providern geregelt? Ich habe schon einige Provider durch - diese stellen vielleicht die Datenbanken an sich zur Verfügung, die Datenbank designen und strukturieren (ich sage nur 3. Normalform) und die Schnittstellen programieren muss man immer noch selber. Auch kann man mit den "Baukästen" keine wirklich vernünftigen Webseiten erstellen (ich sehe es immer wieder bei meinen Kunden). Das fängt beim grotenschlechten Code an, der so gut wie nie Standardkonform ist, und geht bis hin zur fehlenden Suchmaschinenoptimierung. Wenn man es richtig machen will, sind Kentnisse über HTML/CSS unabdingbar, dazu sollte man mit dem Bereich "Barrierefreiheit" vertraut sein. Dann die Frage ob CMS oder etwas eigenes machen: Wenn man auf einer Seite nur ein paar Texte oder Daten sichern will, dann kann man das auch selber per PHP/MySQL. Wenn es mehr ist wird auch ein CMS interessant.

    Ich will hier nicht klugscheissen, darum geht es nicht...wem diese Dinge etwas sagen und wer sich dann noch ein wenig mit Photoshop auskennt und klein wenig das Händchen für Gestaltung hat (dazu gehören auch Farblehre und Typographie), der kan eine wirklich gute Seite machen.

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    Ansonsten ist es wie beim Vergleich zwischen einer Torte aus der Konditorei (ich rede hier von einer wirklich noch handgemachten Torte) und einer fertigen Backmischung: Letzteres macht vielleicht auch satt, aber ist noch lange nicht so gut und verfehlt auch bei den Gästen die Wirkung, welche eine handgemachte hätte...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    ...aber sie sollten ihre Wissen ganz schnell aktualisieren. Ein CMS aufzusetzen heisst noch lange nicht es auch vernünftig zu machen. Und es wird alles von den Providern geregelt? Ich habe schon einige Provider durch - diese stellen vielleicht die Datenbanken an sich zur Verfügung, die Datenbank designen und strukturieren (ich sage nur 3. Normalform) und die Schnittstellen programieren muss man immer noch selber. Auch kann man mit den "Baukästen" keine wirklich vernünftigen Webseiten erstellen (ich sehe es immer wieder bei meinen Kunden). Das fängt beim grotenschlechten Code an, der so gut wie nie Standardkonform ist, und geht bis hin zur fehlenden Suchmaschinenoptimierung. Wenn man es richtig machen will, sind Kentnisse über HTML/CSS unabdingbar, dazu sollte man mit dem Bereich "Barrierefreiheit" vertraut sein. Dann die Frage ob CMS oder etwas eigenes machen: Wenn man auf einer Seite nur ein paar Texte oder Daten sichern will, dann kann man das auch selber per PHP/MySQL. Wenn es mehr ist wird auch ein CMS interessant.

    Ich will hier nicht klugscheissen, darum geht es nicht...wem diese Dinge etwas sagen und wer sich dann noch ein wenig mit Photoshop auskennt und klein wenig das Händchen für Gestaltung hat (dazu gehören auch Farblehre und Typographie), der kan eine wirklich gute Seite machen.

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    Ansonsten ist es wie beim Vergleich zwischen einer Torte aus der Konditorei (ich rede hier von einer wirklich noch handgemachten Torte) und einer fertigen Backmischung: Letzteres macht vielleicht auch satt, aber ist noch lange nicht so gut und verfehlt auch bei den Gästen die Wirkung, welche eine handgemachte hätte...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    ...aber sie sollten ihre Wissen ganz schnell aktualisieren. Ein CMS aufzusetzen heisst noch lange nicht es auch vernünftig zu machen. Und es wird alles von den Providern geregelt? Ich habe schon einige Provider durch - diese stellen vielleicht die Datenbanken an sich zur Verfügung, die Datenbank designen und strukturieren (ich sage nur 3. Normalform) und die Schnittstellen programieren muss man immer noch selber. Auch kann man mit den "Baukästen" keine wirklich vernünftigen Webseiten erstellen (ich sehe es immer wieder bei meinen Kunden). Das fängt beim grotenschlechten Code an, der so gut wie nie Standardkonform ist, und geht bis hin zur fehlenden Suchmaschinenoptimierung. Wenn man es richtig machen will, sind Kentnisse über HTML/CSS unabdingbar, dazu sollte man mit dem Bereich "Barrierefreiheit" vertraut sein. Dann die Frage ob CMS oder etwas eigenes machen: Wenn man auf einer Seite nur ein paar Texte oder Daten sichern will, dann kann man das auch selber per PHP/MySQL. Wenn es mehr ist wird auch ein CMS interessant.

    Ich will hier nicht klugscheissen, darum geht es nicht...wem diese Dinge etwas sagen und wer sich dann noch ein wenig mit Photoshop auskennt und klein wenig das Händchen für Gestaltung hat (dazu gehören auch Farblehre und Typographie), der kan eine wirklich gute Seite machen.

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    Wie die erfolgreiche Site des Herrn Jung zeigt, kommt es auf übertriebene Website-Technik nicht an. Sie können sich natürlich in tausend Details hineinvertiefen, um Ihren Auftritt mit möglichst viel "professionellem" Schnickschnack auszuschmücken, aber nötig ist es nicht, eher Zeitverschwendung. Es kommt darauf an, Leute an die Site zu binden, sie also thematisch interessant zu machen. Daneben dann für Affiliatepartner als Werbefläche anzubieten, was auch kein Hexenwerk ist, jedenfalls braucht man dafür kein Studium. Das wollte ich damit sagen. Wenn man eine gute Idee hat (die mir im Moment noch fehlt), kann man eigentlich sofort loslegen. Immerhin lebt Herr Jung bereits von seiner Site, was mich sehr erstaunt!

    Wie die erfolgreiche Site des Herrn Jung zeigt, kommt es auf übertriebene Website-Technik nicht an. Sie können sich natürlich in tausend Details hineinvertiefen, um Ihren Auftritt mit möglichst viel "professionellem" Schnickschnack auszuschmücken, aber nötig ist es nicht, eher Zeitverschwendung. Es kommt darauf an, Leute an die Site zu binden, sie also thematisch interessant zu machen. Daneben dann für Affiliatepartner als Werbefläche anzubieten, was auch kein Hexenwerk ist, jedenfalls braucht man dafür kein Studium. Das wollte ich damit sagen. Wenn man eine gute Idee hat (die mir im Moment noch fehlt), kann man eigentlich sofort loslegen. Immerhin lebt Herr Jung bereits von seiner Site, was mich sehr erstaunt!

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:00 Uhr

    Ansonsten ist es wie beim Vergleich zwischen einer Torte aus der Konditorei (ich rede hier von einer wirklich noch handgemachten Torte) und einer fertigen Backmischung: Letzteres macht vielleicht auch satt, aber ist noch lange nicht so gut und verfehlt auch bei den Gästen die Wirkung, welche eine handgemachte hätte...

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    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:03 Uhr

    In einem gebe ich Ihnen aber recht: Der Inhalt muss von jemanden sein, der sich damit auskennt. Die tollste Seite ist nichts wert, wenn der Inhalt murks ist...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:03 Uhr

    In einem gebe ich Ihnen aber recht: Der Inhalt muss von jemanden sein, der sich damit auskennt. Die tollste Seite ist nichts wert, wenn der Inhalt murks ist...

    • Lapje
    • 31.01.2010 um 22:03 Uhr

    In einem gebe ich Ihnen aber recht: Der Inhalt muss von jemanden sein, der sich damit auskennt. Die tollste Seite ist nichts wert, wenn der Inhalt murks ist...

    Antwort auf "Sorry 2"

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