Kurioses Amerikanische Schule entlässt alle Lehrer
Die Schüler waren zu schlecht, das hat die Lehrer an einer amerikanischen Schule ihre Jobs gekostet: Die Schulbehörde hat alle 93 Lehrer kurzerhand entlassen.
© Jeff J Mitchell/Getty Images

Blick in einen Klassenraum: Weil fast die Hälfte der Schüler an einer amerikanischen Highschool keinen Abschluss erreichen, hat die Schulbehörde harte Maßnahmen ergriffen und allen Lehrern gekündigt
Radikalkur gegen unfähige Lehrer? Weil die Pennäler einer Highschool in den USA chronisch schlechte Leistungen erbrachten, hat die Schulbehörde kurzerhand allen Lehrern gekündigt. Insgesamt 93 Lehrkräfte der Highschool in Central Falls (Bundesstaat Rhode Island) sollen zum Ende des Schuljahres nach Hause geschickt werden, schreibt die Lokalzeitung The Providence Journal. Auch der Rektor und seine drei Stellvertreter müssten gehen.
Die Leiterin der Behörde, Fran Gallo, begründete den drastischen Schritt mit dem Unwillen der Lehrer, sich stärker zu engagieren. "Wir haben ein ernstes Problem, 48 Prozent der Schüler schaffen keinen Abschluss." Dies könne nicht länger hingenommen werden. Lediglich sieben Prozent der insgesamt 800 Schüler hätten bei ihrem Abschluss im vergangenen Jahr ausreichende Mathematik-Kenntnisse vorweisen können, heißt es. Nur 55 Prozent beherrschten das Lesen.
US-Medien berichteten, die Schule in der Problemregion sei eine der schlechtesten im ganzen Bundesstaat. 75 Prozent der Schüler in dem Distrikt lebten in Armut, die Muttersprache der meisten Schüler sei nicht Englisch, sondern Spanisch. Um einer Wiederholung vorzubeugen, hat die Behörde gleich festgelegt, dass sich künftige Lehrer fortbilden und zur "professionellen Entwicklung" bereit sein müssten.
Allerdings stieß der Beschluss auf erheblichen Protest der Lehrer und deren Gewerkschaftsvertreter. Die Entlassung der Lehrer sei "unmoralisch, illegal und ungerecht." Auch viele Schüler äußerten sich schockiert und nahmen ihre Lehrer öffentlich in Schutz.
- Datum 25.02.2010 - 11:46 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Schon lustig, einen Text über eine Problemschule in einem Armenviertel mit einem Bild zu illustrieren, das Schüler an einer bessergestellten Privatschule zeigt (an staatlichen Schulen in den USA wird keine Schuluniform getragen).
Die Behauptung, dass an amerikanischen, oeffentlichen Schulen keine Uniform getragen werde ist absolut falsch! Viele staatliche Schulen (von Kindergarten bis High School) haben Schuluniformzwang, besonders solche in aermeren Vierteln. Es handelt sich dabei um eine Massnahme zur Reduzierung von Gang-Problemen, da sich uniformierte Schueler nicht durch gewisse Kleidungsstuecke oder Kleidungsfarben als Gangmitglieder ausweisen koennen. Darueberhinaus ueberdeckt die Schuluniform auch Einkommensunterschiede und beugt Neid und sozialen Spannungen unter den Schuelern etwas vor.
Die Entscheidung ueber die Einfuehrung eines Schuluniformzwanges liegt bei jeder einzelnen Schule und der Elternschaft im Einzugsgebiet dieser Schule. Oftmals entscheiden sich gerade oeffentliche Schulen in "besseren" Gegenden gegen eine Schuluniform, weil kein grosses Gang-Problem besteht, aber auch weil die Eltern genuegend Geld fuer modische und individuelle Kleidung ihrer Sproesslinge haben und deren "Individualitaet" in Sachen Mode nicht einschraenken wollen.
Die Behauptung, dass an amerikanischen, oeffentlichen Schulen keine Uniform getragen werde ist absolut falsch! Viele staatliche Schulen (von Kindergarten bis High School) haben Schuluniformzwang, besonders solche in aermeren Vierteln. Es handelt sich dabei um eine Massnahme zur Reduzierung von Gang-Problemen, da sich uniformierte Schueler nicht durch gewisse Kleidungsstuecke oder Kleidungsfarben als Gangmitglieder ausweisen koennen. Darueberhinaus ueberdeckt die Schuluniform auch Einkommensunterschiede und beugt Neid und sozialen Spannungen unter den Schuelern etwas vor.
Die Entscheidung ueber die Einfuehrung eines Schuluniformzwanges liegt bei jeder einzelnen Schule und der Elternschaft im Einzugsgebiet dieser Schule. Oftmals entscheiden sich gerade oeffentliche Schulen in "besseren" Gegenden gegen eine Schuluniform, weil kein grosses Gang-Problem besteht, aber auch weil die Eltern genuegend Geld fuer modische und individuelle Kleidung ihrer Sproesslinge haben und deren "Individualitaet" in Sachen Mode nicht einschraenken wollen.
Wenn man sich anschaut, was einen als Lehrer in den USA befaehigt, dann ist das meines Erachtens kein Wunder.
Lehrer in den USA gehoeren zu den besser ausgebildeten Berufsgruppen. Sie gehoeren aber auch zur Gruppe der Suendenboecke auf die alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen abgeschoben werden. Die Mehrheit der Lehrer an oeffentlichen amerikanischen Schulen, von Kindergarten bis High School, haben einen Master's Degree, alle haben aber mit Sicherheit einen Bachelor's Degree von einer akkreditierten Universitaet. Darueberhinaus hat jeder Bundesstaat Akkreditierungspruefungen und jeder Leher benoetigt ein "Teaching Certificate", das alle paar Jahre erneuert werden muss. Bei jeder Erneuerung muessen, je nach Staat, ueber Hundert Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden.
Lehrer in den USA gehoeren zu den besser ausgebildeten Berufsgruppen. Sie gehoeren aber auch zur Gruppe der Suendenboecke auf die alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen abgeschoben werden. Die Mehrheit der Lehrer an oeffentlichen amerikanischen Schulen, von Kindergarten bis High School, haben einen Master's Degree, alle haben aber mit Sicherheit einen Bachelor's Degree von einer akkreditierten Universitaet. Darueberhinaus hat jeder Bundesstaat Akkreditierungspruefungen und jeder Leher benoetigt ein "Teaching Certificate", das alle paar Jahre erneuert werden muss. Bei jeder Erneuerung muessen, je nach Staat, ueber Hundert Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden.
Die Behauptung, dass an amerikanischen, oeffentlichen Schulen keine Uniform getragen werde ist absolut falsch! Viele staatliche Schulen (von Kindergarten bis High School) haben Schuluniformzwang, besonders solche in aermeren Vierteln. Es handelt sich dabei um eine Massnahme zur Reduzierung von Gang-Problemen, da sich uniformierte Schueler nicht durch gewisse Kleidungsstuecke oder Kleidungsfarben als Gangmitglieder ausweisen koennen. Darueberhinaus ueberdeckt die Schuluniform auch Einkommensunterschiede und beugt Neid und sozialen Spannungen unter den Schuelern etwas vor.
Die Entscheidung ueber die Einfuehrung eines Schuluniformzwanges liegt bei jeder einzelnen Schule und der Elternschaft im Einzugsgebiet dieser Schule. Oftmals entscheiden sich gerade oeffentliche Schulen in "besseren" Gegenden gegen eine Schuluniform, weil kein grosses Gang-Problem besteht, aber auch weil die Eltern genuegend Geld fuer modische und individuelle Kleidung ihrer Sproesslinge haben und deren "Individualitaet" in Sachen Mode nicht einschraenken wollen.
Lehrer in den USA gehoeren zu den besser ausgebildeten Berufsgruppen. Sie gehoeren aber auch zur Gruppe der Suendenboecke auf die alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen abgeschoben werden. Die Mehrheit der Lehrer an oeffentlichen amerikanischen Schulen, von Kindergarten bis High School, haben einen Master's Degree, alle haben aber mit Sicherheit einen Bachelor's Degree von einer akkreditierten Universitaet. Darueberhinaus hat jeder Bundesstaat Akkreditierungspruefungen und jeder Leher benoetigt ein "Teaching Certificate", das alle paar Jahre erneuert werden muss. Bei jeder Erneuerung muessen, je nach Staat, ueber Hundert Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden.
...ein amerikanischer Batchelor?
Wenn der amerikanische Bachelor qualitativ dem australischen Bachelor entspricht, kommt das niemals an die Kenntisse eines deutschen Vordiploms (jetzt -oh Graus- auch Batchelor) heran!
Aber die Hauptsache, die Deutschen werten ihr Vordiplom und ihr Diplom ab. Man haette einfach auf das Vordiplom auch das Woertchen Batchelor und auf das Diplom das Woertchen Master schreiben muessen.
Aber man muss sich ja wieder schlechtreden und klein machen.
Was man an auslaendischen Unis unter Studium versteht, spottet oftmals jeder Beschreibung. Wenn ich hier anfangen wuerde zu erzaehlen, wuerde mir niemand glauben.
(Die dreieinhalb amerikanischen Eliteunis mal ausgeschlossen).
...ich studiere in England Mathematik - 12 Stunden pro Woche - davon 6 Vorlesung und 6 Tutorials die eigentlich eine "Rechne deine Aufgabe und frage wenn du Problem hast"-Stunde ist.
Insgesamt erbärmlich - das gleiche gilt für den A-Level im Vergleich zum Abitur...
Aber zum Artikel:
Sicherlich können die Lehrer dies beeinflussen - müssen aber nicht, es können auch dir Schüler sein.
Und dann ist die Frage - können die Lehrer zum Beispiel mit Problemschülern umgehen - 1 oder 2 können da schon beträchtlich stören.
Und zum Beispiel in England können solche Schüler ein Problem sein - der Lehrer darf sie nicht einfach zum Rektor schicken - verletzt die Aufsichtspflicht... begleitet er sie zum Rektor ist er nicht im Klassenraum und verletzt die Aufsichtspflicht... vor die Tür schicken kann er auch nicht - verschwindet der Schüler ist der Lehrer daran Schuld...
Da kann der Lehrer noch so gut sein - mit einem oder 2 Problemschülern war es dass - aber was es hier braucht ist kein realitätsfernes Zentralkomitee (alles zentral geplant und funktioniert nicht...) wie in England sonder ein System dass dem Lehrer Handlungsspielraum einräumt und nicht den Schülern alle Rechte einräumt, dem Lehrer aber kein so dass der Lehrer keine Disziplin durchsetzen kann.
...ich studiere in England Mathematik - 12 Stunden pro Woche - davon 6 Vorlesung und 6 Tutorials die eigentlich eine "Rechne deine Aufgabe und frage wenn du Problem hast"-Stunde ist.
Insgesamt erbärmlich - das gleiche gilt für den A-Level im Vergleich zum Abitur...
Aber zum Artikel:
Sicherlich können die Lehrer dies beeinflussen - müssen aber nicht, es können auch dir Schüler sein.
Und dann ist die Frage - können die Lehrer zum Beispiel mit Problemschülern umgehen - 1 oder 2 können da schon beträchtlich stören.
Und zum Beispiel in England können solche Schüler ein Problem sein - der Lehrer darf sie nicht einfach zum Rektor schicken - verletzt die Aufsichtspflicht... begleitet er sie zum Rektor ist er nicht im Klassenraum und verletzt die Aufsichtspflicht... vor die Tür schicken kann er auch nicht - verschwindet der Schüler ist der Lehrer daran Schuld...
Da kann der Lehrer noch so gut sein - mit einem oder 2 Problemschülern war es dass - aber was es hier braucht ist kein realitätsfernes Zentralkomitee (alles zentral geplant und funktioniert nicht...) wie in England sonder ein System dass dem Lehrer Handlungsspielraum einräumt und nicht den Schülern alle Rechte einräumt, dem Lehrer aber kein so dass der Lehrer keine Disziplin durchsetzen kann.
...Eifer des Gefechtes natuerlich Bachelor ohne t.
...ich studiere in England Mathematik - 12 Stunden pro Woche - davon 6 Vorlesung und 6 Tutorials die eigentlich eine "Rechne deine Aufgabe und frage wenn du Problem hast"-Stunde ist.
Insgesamt erbärmlich - das gleiche gilt für den A-Level im Vergleich zum Abitur...
Aber zum Artikel:
Sicherlich können die Lehrer dies beeinflussen - müssen aber nicht, es können auch dir Schüler sein.
Und dann ist die Frage - können die Lehrer zum Beispiel mit Problemschülern umgehen - 1 oder 2 können da schon beträchtlich stören.
Und zum Beispiel in England können solche Schüler ein Problem sein - der Lehrer darf sie nicht einfach zum Rektor schicken - verletzt die Aufsichtspflicht... begleitet er sie zum Rektor ist er nicht im Klassenraum und verletzt die Aufsichtspflicht... vor die Tür schicken kann er auch nicht - verschwindet der Schüler ist der Lehrer daran Schuld...
Da kann der Lehrer noch so gut sein - mit einem oder 2 Problemschülern war es dass - aber was es hier braucht ist kein realitätsfernes Zentralkomitee (alles zentral geplant und funktioniert nicht...) wie in England sonder ein System dass dem Lehrer Handlungsspielraum einräumt und nicht den Schülern alle Rechte einräumt, dem Lehrer aber kein so dass der Lehrer keine Disziplin durchsetzen kann.
Natürlich tun mir die Lehrer leid, aber sie werden schon etwas Neues finden. Das ist ja das Gute an einem Arbeitsmarkt ohne Kündigungsschutz. Es geht halt allen so, und wer was kann, findet auch einen neuen Job. Nur wer es nicht kann, muss sich umorientieren. Und schont damit die Nerven der Schüler und ihrer Eltern.
Wir schreiben 2010, und zumindest, wer schreiben und lesen kann, benötigt zumeist keinen Schutz. In Deutschland sind alle Türen und Fenster zu, Millionen verharren auf Arbeitsplätzen, die sie eigentlich ablehnen. Da aber alle anderen Fenster und Türen auch zu sind, geht keiner mehr raus an die frische Luft, denn er kommt ja nicht wieder rein. Tragisch, unromantisch, aber wohl wahr.
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