Frauen in Aufsichtsräten Wirtschaft prescht vor, Politik zieht nach
Die Frauenquote bei der Telekom setzt die Politik unter Zugzwang: Die Einführung eines Stufenplans für mehr Frauen in der Wirtschaft wird kommen. Von Tina Groll
"Das Jahrzehnt für Frauen in der Wirtschaft hat gerade erst begonnen", sagt Monika Schulz-Strelow und strahlt. Die Präsidentin des Vereins Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) hat allen Grund zur guten Laune: Soeben ist Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, ihrem Verein beigetreten. Die Telekom hat als erstes DAX-Unternehmen eine Frauenquote für Führungspositionen eingeführt.
Die Signalwirkung dürfte hoch sein, und zwar in zwei Richtungen: Zum einen zeigt die Entscheidung, dass Unternehmen nicht per se gegen eine Quotenregelung sind. Zum anderen zeigt sie auch, dass Selbstverpflichtungen der Wirtschaft möglicherweise ausreichen.
Nur durch den massivem Lobbydruck aus Frauen- und Wirtschaftsverbänden – allen voran von FidAR – hat die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen Einzug in den Koalitionsvertrag gefunden. Bislang steht da aber nicht mehr als eine schwammige Erklärung. Die Regierung ist eigentlich gegen die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für die Kontrollgremien in DAX-Konzernen. Schwarz-Gelb setzt lieber auf Selbstverpflichtung und fürchtet, dass eine Quote als Brechstange wahrgenommen werden könnte. "Das wirkt dann wie Kortison: Die Symptome verschwinden, aber die Ursachen bleiben", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Zudem sei eine Quotierung verfassungsrechtlich problematisch, eine "Mindestanteilsregelung als Ultima Ratio" hingegen nicht.
Das Ziel der Frauenverbände ist allerdings klar: die paritätische Besetzung der Vorstände und Aufsichtsräte. Das käme einem Quantensprung in Sachen Gleichstellung nach – und gilt als kaum realisierbar. Das weiß auch FidAR. Der Verein setzt darum auf eine Stufenlösung: erst 25 Prozent Frauen, dann 40 Prozent.
An der Quote scheint es keinen Weg vorbei zu geben. Selbstverpflichtungserklärungen gibt es in der Wirtschaft schon seit einer Dekade, realisiert wurde bislang nichts. Der Frauenanteil in den Spitzengremien stagniert seit Jahren bei zehn Prozent, auf Anteilseignerseite sogar bei gerade einmal drei Prozent.
Dass die Selbstverpflichtungen nicht wirksam sind, haben die europäischen Nachbarländer längst erkannt und gehandelt: 2008 legte Norwegen mit einer gesetzlichen Quote von 40 Prozent Frauen in den Kontrollgremien der börsennotierten Unternehmen vor, Schweden und Finnland folgten. Auch in den Niederlanden und in Frankreich wurden die politischen Weichen gestellt. Frankreich möchte in sechs Jahren die 40-Prozent-Marke in den Kontrollgremien börsennotierter Gesellschaften und öffentlicher Unternehmen erreicht haben.
Dem wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen haben die Quoten keinerlei Abbruch getan. Im Gegenteil: Immer wieder konstatieren Studien, dass Unternehmen, an deren Spitzen Männer und Frauen gleichberechtigt entscheiden, wesentlich erfolgreicher, effizienter und profitabler sind. Eine Studie unter finnischen Unternehmen, die Entscheidungspositionen mit Frauen besetzten, zeigte, dass die Profitabilität durchschnittlich um bis zu 20 Prozent stieg.
Mit noch nicht einmal zehn Prozent Frauen in Spitzenpositionen hinkt Deutschland dem weit hinterher. "Unternehmen können sich es gar nicht mehr leisten, in den Führungsetagen auf die Kompetenz von Frauen zu verzichten", sagt Ministerin Schröder. Auch volkswirtschaftlich ist die Rechnung fatal: Immerhin sind rund zwei Drittel der Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge Frauen. Das heißt, die Gesellschaft investiert zwar massiv in die Ausbildung von Frauen, lässt aber dann das Potenzial verkümmern.
Immer mehr Konzerne verstehen das. Die HypoVereinbank beispielsweise hat Anfang des Jahres den ersten Frauenbeirat in einem Finanzinstitut ins Leben gerufen. Und die Telekom möchte konzernweit die 30-Prozent-Marke erreichen. "Es geht nicht um politisch korrekte Alibiregelungen, sondern um spürbare und nachhaltige Umsetzung von Chancengleichheit für die besten Talente, egal welchen Geschlechts", sagt Thomas Sattelberger. Bis 2015 will das Unternehmen das ehrgeizige Ziel erreicht haben. Ausgerechnet am Firmensitz in Deutschland ist der Handlungsbedarf besonders groß: Sind international immerhin 24 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt, sind es in den deutschen Teilen des Konzerns gerade einmal 18 Prozent.
Spezielle Frauenförderprogramme blieben bei der Telekom bislang ohne Erfolg, sagt Sattelberger. Warum? Zu hart sei die gläserne Decke, sagt der Personalvorstand, der selbst in fünf DAX-Konzernen Spitzenämter innehatte. "Wenn es um die Besetzung von Aufsichträten ging, wurde oftmals gar nicht erst nach Frauen geguckt", sagt er. Noch immer verhindern Rollenklischees, verfestigte Verhaltensmuster und diffuse Ängste bei den Top-Entscheidern, dass Frauen in die Spitzenjobs kommen. Zudem verzichten immer noch viele Frauen auf den nächsten Karriere-Sprung, sobald die Kinderbetreuung darunter zu leiden droht. Ein Forscherteam um den Soziologen Carsten Wippermann vom Sinus-Institut untersuchte im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, wie die Abschottung des Top-Managements gegen Frauen funktioniert.
- Die Studie
Der Frauenanteil in den Kontrollgremien von Unternehmen mit Sitz in Deutschland beträgt etwa zehn Prozent. Obgleich eine Erhöhung des Frauenanteils seit Jahrzehnten gefordert wird, hat sich bislang kaum etwas verändert. Nun hat ein Forscherteam um den Soziologen Dr. Carsten Wippermann von Sinus Sociovision in Heidelberg im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend untersucht, wie Frauen beim Aufstieg in die Top-Positionen diskriminiert werden. Im Dezember wird die repräsentative Studie "Brücken und Barrieren für Frauen zu Führungspositionen" der Öffentlichkeit vorgestellt. ZEIT ONLINE liegen bereits heute einige der Ergebnisse vor.
- Das Forschungsdesign
In einem zweistufigen Verfahren befragten die Forscher zunächst mit standardisierten, disproportionalen Fragebögen Männer und Frauen in Führungspositionen zu ihren Karrierewegen und Karriereeinstellungen befragt. Anschließend führten die Soziologen mit 30 Männern im mittleren und gehobenen Management narrative Tiefeninterviews von zwei bis drei Stunden Dauer durch, um mehr über ihre Einstellungen zu Frauen in Kontrollgremien der Wirtschaft zu erfahren. In einem dritten Schritt wurden Personaldienstleistungsunternehmen befragt.
- Die Ergebnisse
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Die Fragebogenauswertung zeigte, dass Kinder offenbar nicht das Karrierehindernis sind: Immerhin 61 Prozent der befragten Frauen haben Kinder und sind trotzdem in einer Führungsposition. In ihrer Einstellung zu den Erfolgsfaktoren für eine Karriere unterscheiden sich die befragten Managerinnen und Manager nicht. Auch nicht, was ihre Einschätzung über Frauen in Führungspositionen angeht: Hier geben beide Geschlechter an, prinzipiell positiv gegenüber Frauen in Top-Positionen aufgeschlossen zu sein. Während Männer jedoch meinen, dass Frauen mit gleicher Leistung in der Hierarchie aufsteigen, geben 75 Prozent der Frauen an, dass sie viel mehr arbeiten müssen. Die Wahrnehmung ist zwischen den Geschlechtern also unterschiedlich.
Die Tiefeninterviews fördern bei den Männern drei Mentalitätsmuster zu Tage: Allen drei Typen fallen Gründe ein, warum Frauen nicht in die Top-Positionen kommen können, aber keine, weswegen dies gelingen könne. Der konservative Typus glaubt, dass Frauen qua Geschlecht weniger geeignet seien, der emanzipierte Typus nimmt an, dass Frauen schlicht chancenlos gegenüber männlichen Machtritualen sei und der individuelle Typus meint zwar, dass das Geschlecht keine Rolle spiele, aber es nicht genügend authentische und flexible Frauen gebe. Alle drei Mentalitätsmuster wirken zusammen wie mehrdimensional miteinander verschränkte Sperren in Unternehmen: Werden Frauen einer der genannten Anforderungen gerecht, fallen sie somit zugleich unter das diskreditierende Verdikt des anderen. Als Elemente eines Systems erzeugen die Denkmuster damit eine mehrfach gesicherte soziale Schließfunktion mit sehr selektiver Durchlässigkeit.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Frauke Vogler, Aufsichtsrätin beim Unternehmen Q-Cells SE, ist eine. Sie bekam ihren Job durch ein sogenanntes Old-Boys-Netzwerk, zu dem sie sich Zugang verschafft hatte. "Viele Frauen kommen aber gar nicht erst rein in diese Netzwerke", sagt sie. Meist seien die Vergabeverfahren wenig transparent. Die Jobs würden nicht in der Zeitung ausgeschrieben, sondern unter einem Zirkel Ausgewählter vergeben. Zumeist bedürfe es eines Mentors, der dem Nachwuchs helfe. "Warum nicht Aufsichtsratsposten ausschreiben und das Personal mit Headhuntern suchen?", schlägt Vogler vor. Immerhin müssten die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder unternehmensspezifische Anforderungen erfüllen. Gefragt sei eine Vielfalt der Profile, keine Einheit von Expertise, Alter oder Geschlecht.
Dass diese Vielfalt – Diversity – den Unternehmen nutzt, hat die Regierungskommission zum Corporate Governance Kodex längst schriftlich fixiert. FidAR drängt schon lange auf eine Verschärfung des Wortlauts, der derzeit nicht ausdrücklich von Frauen spricht, sondern nur eine allgemeine Diversity-Empfehlung für die Besetzung der Aufsichtsräte gibt. Jetzt möchte die Kommission den Kodex mit dem Ziel konkretisieren, den Anteil von Frauen und internationalen Vertretern nachhaltig zu erhöhen.
Es wäre ein Schritt, der weiteren Druck aufbaut. Die Widerstände sind groß. Eine gesetzlich festgeschriebene Frauenquote, befürchten die Gegner, sei nicht nur ein massives, politisches Eingreifen in die Wirtschaft, die Maßnahme könnte auch dazu führen, dass talentierte junge Männer nicht mehr zum Zuge kommen und stattdessen mittelmäßige Frauen auf Posten gehievt werden, denen sie nicht gewachsen sind. Die vermeintliche Unvereinbarkeit von Aufsichtsratsposten und Familie ist ein weiteres Argument gegen mehr Frauen, sagen Kritiker.
Die Telekom sieht Aufsichtsratposten und Familie nicht als unvereinbar an. Die Einführung der Frauenquote wird mit einem Bündel weiterer Maßnahmen flankiert: Die Anzahl der konzerneigenen Kindergärtenplätze wird um ein Vielfaches erhöht, Führungspositionen werden als Teilzeitjobs angelegt, die sich Männer und Frauen teilen sollen und Mitarbeiter werden für die Elternzeit motiviert.
"Das alles ist ein sehr großer Schritt", sagt Thomas Sattelberger. Gefragt danach, warum man bei diesen weitreichenden Plänen dann nicht gleich die 50-Prozent-Marke anpeilt, lacht der Personalvorstand und sagt: "Das wäre nicht realistisch. Aber wenn wir das schaffen, was wir uns vorgenommen haben, wäre eine kritische Masse erreicht. Der Rest schiebt sich hoffentlich von alleine an."
Ob das stimmt, bleibt fraglich. Immer wieder stellen Studien zur Feminisierung von Branchen fest, dass bei einem Frauenanteil von 30 Prozent eine Art Sättigungsprozess einsetzt. Spätestens dann wird die Quote notwendig. Und auch, damit sich die Frauenförderung eben nicht als Alibimaßnahmen im Sinne einer positiven Unternehmenskommunikation einiger, weniger DAX-Konzerne entpuppt.
- Datum 15.03.2010 - 17:19 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Aber muss man sie denn bis zur Extase betreiben. Wenn eben nur fähige Männer da sind, werden eben die Positionen, bspw. im Aufsichtsrat nur mit ihnen besetzt. Man muss doch nicht zwanghaft Frauen reinquetschen. Völlig überzogen!
Eine Quote schafft nicht Gleichberechtigung, sondern ist eine von oben verordnete Maßnahme, um Männer bei der Vergabe von Positionen aufgrund ihres Geschlechts zu diskriminieren. Quote ist also nichts anderes als Sexismus. Ich kann es nicht verstehen, dass wir in der Diskussion nicht schon weiter sind. Wenn sich zwei Personen um eine Position bewerben, dann sollte selbstverständlich Ihre Qualifikation für diese Position entscheiden. In den meisten Fällen hat das nichts mit primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen zu tun. Einem Geschlecht anzugehören stellt selbstverständlich keine Qualifikation für eine Führungsposition in einem Unternehmen dar. Unternehmen, die Bewerber aufgrund Ihres Geschlechts bevorzugen (in diesem Fall die Telekom) sollten gesellschaftlich geächtet und boykottiert werden.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Sollte der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen bei der Telekom tatsächlich auf den Sexismus der Entscheidungsträger zurückzuführen sein, die Frauen benachteiligen, so ist das eine Schande für das Unternehmen und ist genau so verachtenswert wie Männer allein dafür zu benachteiligen, dass sie ein X-Chromosom zu wenig haben. Aber es ist sicherlich keine Hilfe, nun munter weiter Individuen wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit zu diskriminieren. Das bedeutet, den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
Eine Quote schafft nicht Gleichberechtigung, sondern ist eine von oben verordnete Maßnahme, um Männer bei der Vergabe von Positionen aufgrund ihres Geschlechts zu diskriminieren. Quote ist also nichts anderes als Sexismus. Ich kann es nicht verstehen, dass wir in der Diskussion nicht schon weiter sind. Wenn sich zwei Personen um eine Position bewerben, dann sollte selbstverständlich Ihre Qualifikation für diese Position entscheiden. In den meisten Fällen hat das nichts mit primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen zu tun. Einem Geschlecht anzugehören stellt selbstverständlich keine Qualifikation für eine Führungsposition in einem Unternehmen dar. Unternehmen, die Bewerber aufgrund Ihres Geschlechts bevorzugen (in diesem Fall die Telekom) sollten gesellschaftlich geächtet und boykottiert werden.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Sollte der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen bei der Telekom tatsächlich auf den Sexismus der Entscheidungsträger zurückzuführen sein, die Frauen benachteiligen, so ist das eine Schande für das Unternehmen und ist genau so verachtenswert wie Männer allein dafür zu benachteiligen, dass sie ein X-Chromosom zu wenig haben. Aber es ist sicherlich keine Hilfe, nun munter weiter Individuen wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit zu diskriminieren. Das bedeutet, den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
"Wirtschaft prescht vor, Politik zieht nach." Das stimmt nicht. Es ist umgekehrt.
Die Verfasserin neigt dazu, die Fakten auf den Kopf zu stellen.
Wir haben die beste Bundeskanzlerin aller Zeiten. Mit Quoten ist es nicht getan, denn wenn eine Position aus Proporzgründen entsprechend besetzt wird, leidet die Qualität, wie wir ja beispielsweise am Parteienproporz der Besetzung der Richterstellen beim Bundesverfassungsgericht sehen.
Tina Groll macht aus 60% einfach 2/3, wobei da scheint es kein problem zu sein, dass im studium und bei den noten buben massiv benachteiligt werden
ja ja die Frauen nehmen es mit den prozentzahlen nicht so ganz genau, für wahr eine sehr kompetente frau diese Groll
wenn es die unternehmen eh machen, dann muss die politik keine regeln vorgeben
Wenn man/frau wegen der Quote/Geschlechterproporz als Second Best den Job ergattert hat, kann er/sie ja mal zeigen, was man/frau so drauf hat. The devil wears Prada.
Naja, vielleicht sollte man sich hier kein „u“ für ein „a“ vormachen lassen. Dieser ehemalige Staatsmonopolist „Telekom“, dessen „Volksaktie“ bei unter 10 EUR pendelt, baut seit Jahren kontinuierlich Personal ab und will sich „verjüngen“, da sind halt noch Strukturanpassungen zu leisten. Ich weiß da jetzt nicht, wie viele Menschen dann bis 2015 ihre formale Altersteilzeit beenden und welche „sozialverträglichen“ Beschäftigungsmaßnahmen da auslaufen, aber das hat sicher auch Auswirkungen auf die „Frauenquote“; deren Personalabbau betrifft ja vorwiegend (teure) alte Männer (die oftmals einen Beamtenstatus hatten). Insofern bleibt das ein – teils vielleicht auch geschmackloser – PR- Gag…
….und ausgerechnet die Telekom…(?)…
Jill Lee, Diversity Managerin – von Siemens (die hatten auch so ein Tratra dadrum) widmet sich ab Mai übrigens auch „neuen Aufgaben außerhalb (!) des Konzerns“, was immer da passiert ist…(Greenwashing?)
Und gleichzeitig sagt mir die Zeitung, das dieses Frankreich, mit angehender 40% Frauenquote, sich über die deutsche Wirtschaftsleistung beschwert.
Im Spiegel lese ich einen Artikel, dass die krise zwar alle trifft, wir aber in Europa am besten wegkommen.
Auf die Schweiz mag ich gar nicht erst verweisen.
...wenn ich diesen Artikel lese. Wenn Frauen wirklich so toll wären wie sie (und erstaunlicherweise auch nicht wenige Männer) behaupten, würden sie sich durchsetzen. Von den "diskriminierten" schwächlichen Beta-Männchen die sich nicht durchsetzen konnten redet ja auch keiner...ich fordere eine Quote für Beta-Männchen, die von den Alpha-Männern diskriminiert werden!!
Die angebliche "Diskriminierung" von Frauen in der Wirtschaft ist ein Ammenmärchen. Frauen studieren die falschen Fächer und können sich halt nicht durchsetzen! Dann heisst es "aber sie sind doch so intelligent, und der Verlust für die Wirtschaft" etc...mag sein. Tatsache ist aber dass nicht die Intelligentesten an der Spitze stehen (sonst wären alle DAX Vorstände Professoren) sondern die, die den höchsten Testosteronspiegel haben und somit sich im Wirtschaftskampf durchsetzen können. Das Leben ist Kampf, die Wirtschaft ist Kampf, und genau deshalb haben Frauen als CEO dort (bis auf wenige Ausnahmen) nichts verloren.
Je weiter man diese perversen "Gleichberechtigungs" Aktionen treibt, desto harscher wird die Gegenbewegung sein.
These (50er Jahre, Hausbuch für die deutsche Hausfrau)
Gegenthese (68er, Frauen sind wie Männer, Geschlechter gibt es nicht, alles anerzogen)
Synthese (201?, ??)
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