Freiwillig arbeitslos versichert
Frage: Ich bin selbständig und zahle freiwillig in die Arbeitslosenversicherung ein. Was passiert, wenn ich mich aufgrund der schlechten Auftragslage arbeitslos melde?
Dann gelten dieselben Regelungen wie für Festangestellte. Wer mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat (bei Angestellten werden die Beiträge vom Arbeitgeber abgeführt), hat sich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben. Um sich arbeitslos zu melden, ist es notwendig, das Gewerbe abzumelden oder es als Nebengewerbe umzumelden. Für Freiberufler bleibt die Steuernummer beim Finanzamt bestehen.
In der Zeit der Arbeitslosigkeit kann die Selbstständigkeit im Rahmen einer Nebenbeschäftigung weiterhin ausgeübt werden, wenn der wöchentliche Zeitaufwand weniger als 15 Stunden beträgt. Bei umfangreicheren Aufträgen können sich Freiberufler für den entsprechenden Zeitraum bei der Arbeitsagentur abmelden. Dann gelten weder Arbeitszeit- noch Einkommensgrenzen, jedoch zahlt die Arbeitsagentur für diese Zeit in der Regel auch keine Beiträge zur Sozialversicherung. Das heißt: Gegebenenfalls müssen sich die Freiberufler für einzelne Tage freiwillig krankenversichern. Wer das nicht tut und erkrankt, riskiert ohne Versicherung dazustehen.
Bei einer kurzzeitigen Unterbrechung der Arbeitslosigkeit von bis zu sechs Wochen müssen Freiberufler nicht erneut das aufwendige Antragsprozedere durchlaufen. Das Arbeitslosengeld wird anschließend automatisch weitergezahlt.
Beispiel 3: Kurzzeitige Unterbrechung der Arbeitslosigkeit
Frau Blume ist derzeit arbeitslos und hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld bis Ende 2010. Sie erhält einen Auftrag für eine freiberufliche Tätigkeit für den Monat Mai und bekommt dafür 2000 Euro. In dieser Zeit meldet sie sich von der Arbeitsagentur ab. Ab dem 1. Juni bekommt sie wieder Arbeitslosengeld. Das Einkommen aus dem Mai wird nicht angerechnet. Außerdem verlängert sich ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld um einen Monat und endet erst am 31. Januar 2011.
- Nützliche Links zum Thema Existenzgründung
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http://www.frauenmachenkarriere.de/Themen/Selbststaendigkeit/Existenzgruendung/
http://www.foerderdatenbank.de/
http://www.akademie.de/existenzgruendung/index.html
http://www.existenzgruender.de/
http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/foerderung/gruenden/index.html
Frage: Ich wurde bereits durch die Arbeitsagentur für die Aufnahme einer Selbständigkeit gefördert. Wann kann ich erneut eine Förderung erhalten?
Wer arbeitslos ist – und die Förderung liegt zwei Jahre zurück – dann ist es möglich, Leistungen für eine Existenzgründung zu beantragen, soweit die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Maßgeblich ist der Tag, an dem das letzte Mal ein Existenzgründungszuschuss gezahlt wurde.
Beispiel 4: Erneute Förderung der Selbständigkeit
Herr Wolf hat vom 1. Januar 2008 bis 31. März 2009 einen Gründungszuschuss erhalten. Die 24-monatige Ausschlussfrist beginnt am 1. April 2009 und endet am 31. März 2011. Er kann also frühestens erst wieder am 1. April 2011 eine Förderung erhalten.
- Datum 09.03.2010 - 06:54 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Man hätte meiner Meinung nach ehrlicher sein müssen, man hat nicht die Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe "zusammengelegt" sondern die Arbeitslosenhilfe abgeschafft und durch eine etwas höhere Sozialhilfe abgeschafft. Ja, "Hartz 4" ist zwar weniger Geld als viele über Arbeitslosenhilfe erhalten konnten, aber es ist _deutlich_ mehr als die alte Sozialhilfe.
Davon abgesehen hat man aber nicht aus Jahrzehnten der Verwaltungspraxis der Sozialhilfe lernen wollen, denn wenn man Menschen so wenig Geld zum Existieren lässt dann kommt es auf jeden Euro an. Darum gab es in der alten Sozialhilfe ein eingespieltes System.
Zum Beispiel gab es, das fand niemand "skandalös", je nach Wohnort unterschiedlich hohe Leistungssätze. Einfach weil die alltäglichen Lebenshaltungskosten sich zwischen Stadt und Land, Nord und Süd, stark unterscheiden. Es ist schlicht ungerecht dass ein berliner Leistungsempfänger mit einem "Bundessatz" mehr Kaufkraft hat als ein münchner Leistungsempfänger. Das Endresultat ist dass die sozial Schwachen mehr und mehr aus wohlhabenden Regionen fortziehen, so dass die Wohlhabenden unter sich sind und sich soziale Probleme umgekehrt anderswo anballen. Das wollte man verhindern!
Ebenso gab es Extrazahlungen wenn die Waschmaschine der Familie kaputt ging. Das ist viel sinnvoller als irgendwelche Pauschalen in einen Regelsatz reinzurechnen. Denn so wird das Überleben zum "Glücksspiel" für die Betroffenen. Bedarfsgerechter und "ehrlicher" muss das ALGII werden.
die ewige Kurverei um die Arbeitslosen macht mich krank.
Menschenskind alle die Arbeit haben geben ein Stückchen ihres Arbeits - Kuchen ab. Ist doch im Zeitalter des Computers kein Verwaltungsproblem mehr. Aber oh weh, die Arbeit haben sind ja auch meistens Superegoisten. Besser auf die Harzler eindreschen als dazu ja zu sagen.------ der erste ist der Super Ego Außenminister W.
Beispiel: wenn die "Lohnzurückhaltung" endlich ein Ende fände und die Reallöhne wieder stiegen, was sie seit einem Jahrzehnt im Gegensatz zu anderen Ländern nicht mehr getan haben, dann haben die Leute mehr Kaufkraft. Wenn sich die Leute wieder mehr leisten können, zB öfter schön auswärts essen gehen, schaffen sie damit neue Beschäftigung.
Das ist der "Aufwärtskreislauf" den wir im Übrigen in Gang setzen müssen, die Exportfixierung wurde zu einem Selbstzweck bei dem keiner mehr fragt "Und wenn wir 'Wettbewerbsfähigkeit' nur um den Preis der Selbstausbeutung steigern können welchen Sinn soll das dann haben?".
Die Kuchentheorie von gewerkschaftlichen Idealisten mit wenig ökonomischer Grundbildung hat übrigens zu den Problemen beigetragen. Denn durch die massenhafte Frühverrentung von eigentlich gesunden und gut ausgebildeten erfahrenen Arbeitnehmern hat man der Wirtschaft zum einen wichtige Fachkräfte entzogen und zum anderen die Kosten der Sozialsysteme massiv erhöht. Moralisch haben sich Rentner das Anrecht auf ihre Altersbezüge erarbeitet, aber natürlich haben sie in keinen Spartopf "eingezahlt" sondern die Rente ihrer eigenen Eltern bezahlt. Jeder Renteneuro der heute ausgezahlt wird kommt ebenso vn den jetzt Erwerbstätigen wie die Kosten der Gesundheitsversorgung für Rentner (auch wenn Rentner immer stärker daran beteiligt werden, man ihnen also "Linke Tasche Rechte Tasche" wieder was wegnimmt). Das hat viele frühere Arbeitsplätze von Hilfsarbeitern unbezahlbr gemacht.
Beispiel: wenn die "Lohnzurückhaltung" endlich ein Ende fände und die Reallöhne wieder stiegen, was sie seit einem Jahrzehnt im Gegensatz zu anderen Ländern nicht mehr getan haben, dann haben die Leute mehr Kaufkraft. Wenn sich die Leute wieder mehr leisten können, zB öfter schön auswärts essen gehen, schaffen sie damit neue Beschäftigung.
Das ist der "Aufwärtskreislauf" den wir im Übrigen in Gang setzen müssen, die Exportfixierung wurde zu einem Selbstzweck bei dem keiner mehr fragt "Und wenn wir 'Wettbewerbsfähigkeit' nur um den Preis der Selbstausbeutung steigern können welchen Sinn soll das dann haben?".
Die Kuchentheorie von gewerkschaftlichen Idealisten mit wenig ökonomischer Grundbildung hat übrigens zu den Problemen beigetragen. Denn durch die massenhafte Frühverrentung von eigentlich gesunden und gut ausgebildeten erfahrenen Arbeitnehmern hat man der Wirtschaft zum einen wichtige Fachkräfte entzogen und zum anderen die Kosten der Sozialsysteme massiv erhöht. Moralisch haben sich Rentner das Anrecht auf ihre Altersbezüge erarbeitet, aber natürlich haben sie in keinen Spartopf "eingezahlt" sondern die Rente ihrer eigenen Eltern bezahlt. Jeder Renteneuro der heute ausgezahlt wird kommt ebenso vn den jetzt Erwerbstätigen wie die Kosten der Gesundheitsversorgung für Rentner (auch wenn Rentner immer stärker daran beteiligt werden, man ihnen also "Linke Tasche Rechte Tasche" wieder was wegnimmt). Das hat viele frühere Arbeitsplätze von Hilfsarbeitern unbezahlbr gemacht.
Beispiel: wenn die "Lohnzurückhaltung" endlich ein Ende fände und die Reallöhne wieder stiegen, was sie seit einem Jahrzehnt im Gegensatz zu anderen Ländern nicht mehr getan haben, dann haben die Leute mehr Kaufkraft. Wenn sich die Leute wieder mehr leisten können, zB öfter schön auswärts essen gehen, schaffen sie damit neue Beschäftigung.
Das ist der "Aufwärtskreislauf" den wir im Übrigen in Gang setzen müssen, die Exportfixierung wurde zu einem Selbstzweck bei dem keiner mehr fragt "Und wenn wir 'Wettbewerbsfähigkeit' nur um den Preis der Selbstausbeutung steigern können welchen Sinn soll das dann haben?".
Die Kuchentheorie von gewerkschaftlichen Idealisten mit wenig ökonomischer Grundbildung hat übrigens zu den Problemen beigetragen. Denn durch die massenhafte Frühverrentung von eigentlich gesunden und gut ausgebildeten erfahrenen Arbeitnehmern hat man der Wirtschaft zum einen wichtige Fachkräfte entzogen und zum anderen die Kosten der Sozialsysteme massiv erhöht. Moralisch haben sich Rentner das Anrecht auf ihre Altersbezüge erarbeitet, aber natürlich haben sie in keinen Spartopf "eingezahlt" sondern die Rente ihrer eigenen Eltern bezahlt. Jeder Renteneuro der heute ausgezahlt wird kommt ebenso vn den jetzt Erwerbstätigen wie die Kosten der Gesundheitsversorgung für Rentner (auch wenn Rentner immer stärker daran beteiligt werden, man ihnen also "Linke Tasche Rechte Tasche" wieder was wegnimmt). Das hat viele frühere Arbeitsplätze von Hilfsarbeitern unbezahlbr gemacht.
ja, ja dann holt man die die Bedenken aus der Tasche und wirft die Lösunges in den Abfalleimer der Idialisten.
Aber andere Länder haben den Schritt gewagt und da gibt viel weniger Harzler.
Na ja am deutschen Wesen ist nicht alles Klasse wie man u.a. am Bildungswesen sieht.
hab ich mich gefragt, wenn sowieso jeder aus christlicher Nächstenliebe was kriegt, wieso dann die vielen Regeln und die teure Prüfung? Wenn die Leute fleißig sind, sollten wir ihnen Geld geben damit sie schnell wieder hoch kommen, wenn sie faul sind, sollten wir ihnen schnell Geld geben, damit sie uns in Ruhe lassen - und nicht auch noch die Löhne der Fleißigen drücken. Je mehr Faule umso besser, dann steigen die Löhne ^^
Aus der internationalen Perspektive ist für Deutschland eine Lohnsteigerung aufgrund der extremen Exportlastigkeit (die ja den Sozialstaat mitfinanziert) unerwünscht. Leider würgt das den Binnenmarkt ab, weshalb die OECD bereits kritisch mit dem Finger zeigte.
Die Bevölkerung badet die Exportgelüste von Rüstungs-, Pharma- und Autoindustrie aus, während der Maschinenbau Jahr für Jahr sogenannte Einkommensarbeit vernichtet. Wahsinn dass wir noch auf Einkommenssteuern als Steuerquelle setzen
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