Berufseinsteiger Erst Praxisschock, dann Burn-out
Burn-out trifft nicht nur Manager im mittleren Alter. Auch schon Berufsanfänger leiden unter Erschöpfung. Konkurrenzkampf und befristete Verträge verschärfen den Druck.
Als Carla Große* ihren ersten Job nach der Universität begann, war sie hoch motiviert. Die Sozialwissenschaftlerin hatte in einem großen Unternehmen einen befristeten Vertrag als Projektassistentin unterschrieben. Sie kniete sich in ihre Aufgabe rein. Wegen der befristeten Beschäftigung brachte sie noch mehr Leistung, immer mit der Hoffnung, einen unbefristeten Job zu bekommen. Der Projektleiter merkte schnell, was er an ihr hatte und zog sich immer mehr aus dem Projekt zurück – noch mehr Arbeit für Große. Bald fühlte sich die junge Frau erschöpft, litt unter Schlafstörungen, fand kaum noch Erholung. Nach mehreren Monaten ging sie schließlich zum Arzt. Der diagnostizierte Burn-out, verschrieb leichte Antidepressiva, empfahl ihr Psychotherapie und Coaching.
Burn-out trifft nicht mehr nur Führungskräfte oder Menschen in sozialen Berufen im mittleren Alter. Auch immer mehr Berufsanfänger leiden unter dem Ausgebranntsein. Nach Studien der Krankenkassen DAK, TK und AOK leidet jeder zehnte Berufstätige unter 30 Jahren unter Schmerzen ohne organische Ursachen, meist begleitet von Burn-out und Depressionen. Auch der Betriebskrankenkassen Bundesverband beobachtet, dass seit 2004 immer mehr junge Arbeitnehmer mit der Diagnose Burn-out krankgeschrieben werden.
Die Psychologin Heike Haker wundert es nicht, dass auch schon die Jungen psychisch krank werden: "Berufsanfänger kommen vollgestopft mit Wissen in die Unternehmen, wollen was verändern, zeigen, dass sie etwas können. Und dann kommt der Praxisschock." Menschen, die schon lange im Unternehmen sind und idealistische Berufsanfänger – "da prallen Kulturen aufeinander." Ernüchterung macht sich breit, das Arbeitsleben ist anders als erwartet. Entscheidungen dauern länger, Abstimmungsprozesse müssen eingehalten werden, frische Ideen werden abgetan.
- Das Burnout-Syndrom
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Unter dem Begriff Burnout-Syndrom wird nach einer Phase des sehr engagierten Arbeitens ein Zustand schwerer psychischer Erschöpfung verstanden, der sich auf vielfältige Weise äußert: emotionale Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Apathie, Depressionen und sogar Aggressionen können am Ende einer meist über längere Zeit andauernden Entwicklung stehen.
Abzugrenzen ist das Burnout-Syndrom von einer echten Depression: Im Gegensatz zu einer reinen Depression sind Menschen mit Burnout emotional ansprechbar. Darum ist ein an Burnout erkrankter Mensch auch gut behandelbar –– zumeist auch ohne den Einsatz von Medikamenten. Geht das Erschöpfungssyndrom jedoch in eine Depression über, muss häufig eine Medikamentengabe erfolgen.
- Phasen und Verlauf
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An Burnout kann jeder erkranken: Schüler, Studenten, Berufstätige, Führungskräfte, Arbeitslose. Charakteristisch für die Erkrankung ist zunächst eine Phase der Euphorie und besonders starken Engagements. Die Betroffenen verzichten nahezu ganz auf Erholungsphasen, sie rücken ihren Beruf völlig in den Mittelpunkt ihres Lebens und vergessen darüber ihre eigenen Bedürfnisse. Häufig isolieren sich die Betroffenen in dieser Zeit. Ein Großteil der sozialen Kontakte wird nur noch zu Kollegen, Kunden oder Mitarbeitern gepflegt, für alles andere hat man keine Zeit mehr.
Nach einigen Wochen, Monaten und manchmal auch erst Jahren setzt eine Phase der Erschöpfung ein: chronische Müdigkeit, Traurigkeit, Antriebslosigkeit und das Gefühl, dass alles einfach nur noch zu viel ist, kennzeichnen diese zweite Phase. Es kommen auch körperliche Symptome dazu: Schlafstörungen, Ausschlag, Schwindel, Angst- und Panikattacken, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen.
Typisch ist auch, dass jetzt das Engagement abnimmt. Die Betroffenen ziehen sich zurück und verändern sich. Manche werden zynisch, andere depressiv. Wer vormals sehr gut organisiert war, ist plötzlich völlig desorganisiert. Viele verrichten jetzt nur noch Dienst nach Vorschrift. Ein Gefühl von innerer Leere, Desinteresse und Einsamkeit tritt an die Stelle, wo einmal Leidenschaft für den Job war.
- Ursachen und Vorsorge
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Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Menschen, die besonders engagiert sind und ihren Selbstwert über die Arbeit definieren, sind eher gefährdet. Auch die Mitarbeiter von Unternehmen, in denen ein hoher Personal-, Zeit- und Kostendruck herrscht, können eher erkranken. Wer einen unsicheren Job hat und schlecht bezahlt wird, ist außerdem gefährdet. Zudem liegt die Zahl der Erkrankungen in sozialen und Pflegeberufen höher, weil hier die emotionale Belastung deutlich größer ist als in anderen Berufen. Auch Freiberufler scheinen gefährdeter zu sein. Zudem ist der Handlungsspielraum entscheidend: Wenn Menschen das Gefühl haben, an ihren Arbeitsbedingungen nicht mitwirken zu können, fühlen sie sich ausgeliefert. Wer in einem Unternehmen arbeitet, in dem nicht offen kommuniziert und selten oder nie gelobt wird, scheint auch gefährdeter zu sein.
Gemeinhin kann ein Burnout-Syndrom mit einer Therapie gut behandelt werden. Häufig ist dabei ein stationärer Aufenthalt von einigen Wochen in einer speziellen Klinik vonnöten. Die Rückkehr in den Job erfolgt nach der Therapie über Teilzeitmodelle. Die Chance, wieder ganz zu genesen, ist hoch.
Verschärft wird dieser Prozess durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und doppelte Tarifstrukturen. Vor allem Berufsanfänger bekommen befristete, deutlich schlechter bezahlte Stellen. "Die Befristung potenziert den Perfektionismus, den viele Berufsanfänger an den Tag legen. Sie denken, dass sie ständig beweisen müssen, dass sie die Richtigen für den Job sind", sagt Haker. Aus Angst davor, dass der Vertrag nicht verlängert wird oder jemand anders den nächsten befristeten Vertrag bekommt, gehen viele ans Limit ihrer Leistungsgrenzen. "Gerade wenn man noch nicht gearbeitet hat, kann man seine Energieressourcen schlecht einschätzen", sagt Haker. "Aus dem Studium kennen junge Menschen zwar die intensiven Lernphasen vor Prüfungen. Dann denken viele, dass sie es auch dauerhaft im Beruf schaffen, 14 Stunden am Tag zu arbeiten. Aber das geht eben nicht."
Während es an der Universität oder in der Ausbildung nach Prüfungsphasen eindeutige Ergebnisse und oft auch Wertschätzung für das Geleistete gibt, kennt das Arbeitsleben einen solchen Rhythmus nicht. Bleibt Lob aus, steigt der Stress zusätzlich. Die meisten Berufsanfänger haben zudem noch nicht die nötige Distanz zum Arbeitsplatz. Sie werten Kritik häufiger als ein persönliches Scheitern.
Dabei ist es für Hochschulabsolventen und junge Facharbeiter gleichermaßen schwierig einzusteigen, sagt Haker. "Junge Menschen hatten in ihrer Ausbildung zwar schon einen Einblick in das Berufsleben, in den einzelnen Bereichen aber oft nur für kurze Zeit." Zugleich haben sich auch die Anforderungen verschärft.
- Datum 15.06.2011 - 11:59 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich kenne solche Fälle aus meinem Bekanntenkreis. Da werden unbesehen junge Menschen gleich mal verheizt,lässt sie mitsamt ihrer Motivation und ihrem Arbeitseifer voll vor die Wand fahren.
wir haben in unserer Fa. auch so einige "Kandidaten frisch von der Uni in den Burn Out" gehabt.
Leider muss man aber auch feststellen das viele Personen überrascht sind was Arbeit ist und/oder nicht oder wenig belastbar sind.
Das liegt oft daran das diese Personen über wenig Erfahrung aber mit vielen Schuljahre verfügen. Viele sind ja schon was kurz vor/um die Dreißig wenn Sie das erste mal Arbeiten sollen.
Aber es gibt sicherlich auch Missbrauch durch die Unternehmen...
Der Unterschied ist: sich um die Arbeit und das was um einen herum passiert kümmern oder "Dienst nach Vorschrift" (= leck mich am siewissenschon) und pünktlich nach hause gehen.
Am Ende *ist* es Mißbrauch durch die Unternehmen.
Was sonst sollen denn die befristeten Verträge und die "lassen wir sie mal Überstunden bis zum umfallen machen"-Haltung denn sein? Schicksal?
Und praktische Erfahrungen haben die Studenten von heute genug gemacht. Und ich rede nicht von "ich sitz da mal rum"-Praktika, sondern es handelt sich um "volle Arbeitszeit mit direkter Leistungskontrolle"-Praktika. Was glauben Sie denn überhaupt wie sich ihr Studium finanziert hat? Durch rumsitzen oder durch Kellnern in überfüllten Kneipen und ähnliches?
Die sollen nicht belastbar sein? Im Gegenteil. Die sind schon leicht beschädigt wenn sie anfangen und werden dann vollends in die Überlastung getrieben. Gibt natürlich auch Ausnahmen, aber wen nicht im goldenen Käfig aufwächst leistet einiges und später noch mehr. Gerne dann auch zuviel für seine Gesundheit.
Der Unterschied ist: sich um die Arbeit und das was um einen herum passiert kümmern oder "Dienst nach Vorschrift" (= leck mich am siewissenschon) und pünktlich nach hause gehen.
Am Ende *ist* es Mißbrauch durch die Unternehmen.
Was sonst sollen denn die befristeten Verträge und die "lassen wir sie mal Überstunden bis zum umfallen machen"-Haltung denn sein? Schicksal?
Und praktische Erfahrungen haben die Studenten von heute genug gemacht. Und ich rede nicht von "ich sitz da mal rum"-Praktika, sondern es handelt sich um "volle Arbeitszeit mit direkter Leistungskontrolle"-Praktika. Was glauben Sie denn überhaupt wie sich ihr Studium finanziert hat? Durch rumsitzen oder durch Kellnern in überfüllten Kneipen und ähnliches?
Die sollen nicht belastbar sein? Im Gegenteil. Die sind schon leicht beschädigt wenn sie anfangen und werden dann vollends in die Überlastung getrieben. Gibt natürlich auch Ausnahmen, aber wen nicht im goldenen Käfig aufwächst leistet einiges und später noch mehr. Gerne dann auch zuviel für seine Gesundheit.
Der Unterschied ist: sich um die Arbeit und das was um einen herum passiert kümmern oder "Dienst nach Vorschrift" (= leck mich am siewissenschon) und pünktlich nach hause gehen.
Am Ende *ist* es Mißbrauch durch die Unternehmen.
Was sonst sollen denn die befristeten Verträge und die "lassen wir sie mal Überstunden bis zum umfallen machen"-Haltung denn sein? Schicksal?
Und praktische Erfahrungen haben die Studenten von heute genug gemacht. Und ich rede nicht von "ich sitz da mal rum"-Praktika, sondern es handelt sich um "volle Arbeitszeit mit direkter Leistungskontrolle"-Praktika. Was glauben Sie denn überhaupt wie sich ihr Studium finanziert hat? Durch rumsitzen oder durch Kellnern in überfüllten Kneipen und ähnliches?
Die sollen nicht belastbar sein? Im Gegenteil. Die sind schon leicht beschädigt wenn sie anfangen und werden dann vollends in die Überlastung getrieben. Gibt natürlich auch Ausnahmen, aber wen nicht im goldenen Käfig aufwächst leistet einiges und später noch mehr. Gerne dann auch zuviel für seine Gesundheit.
von schlechtem Stil in der Personalpolitik und eine schon fast vorausgesetzte Rückratlosigkeit vieler Beschäftigter machen die Gemengelage aus.
Um der Karriere Willen hat sich eingebürgert sich selbst auszubeuten, Sinnloses zu tun, hauptsächlich zu gefallen.
Egal wie.
Am Ende haben wir uns nur selbst das Arbeitsklima versaut.
Und die Qualifikationsmärchen der Bildungspolitiker lassen es uns viel zu spät merken, das das staatlich als ideal propagierte Ausbildungsprogramm mit Abitur und Studium nur die Abhängigkeit erhöht, und nur manchmal wirklich gefragt macht. Aber in allen Fällen viel zu wenig mit der Realität zu tun hat.
So kommen dann junge, motivierte, aber schon zu alte Menschen für die fixeste Anpassung, auf den Arbeitsmarkt, nur um festzustellen, das sie besser die Geflogenheiten schon viel früher hätten kennenlernen müssen, um nicht ihre Energie an den falschen Stellen verpuffen zu lassen.
Auf diese Weise kann Jugend aber für die Alten nicht mehr gefährlich werden. Ihr Energievorsprung wird so systematisch zermürbt.
Hoch lebe der Besitzstand!
H.
von schlechtem Stil in der Personalpolitik und eine schon fast vorausgesetzte Rückratlosigkeit vieler Beschäftigter machen die Gemengelage aus.
Um der Karriere Willen hat sich eingebürgert sich selbst auszubeuten, Sinnloses zu tun, hauptsächlich zu gefallen.
Egal wie.
Am Ende haben wir uns nur selbst das Arbeitsklima versaut.
Und die Qualifikationsmärchen der Bildungspolitiker lassen es uns viel zu spät merken, das das staatlich als ideal propagierte Ausbildungsprogramm mit Abitur und Studium nur die Abhängigkeit erhöht, und nur manchmal wirklich gefragt macht. Aber in allen Fällen viel zu wenig mit der Realität zu tun hat.
So kommen dann junge, motivierte, aber schon zu alte Menschen für die fixeste Anpassung, auf den Arbeitsmarkt, nur um festzustellen, das sie besser die Geflogenheiten schon viel früher hätten kennenlernen müssen, um nicht ihre Energie an den falschen Stellen verpuffen zu lassen.
Auf diese Weise kann Jugend aber für die Alten nicht mehr gefährlich werden. Ihr Energievorsprung wird so systematisch zermürbt.
Hoch lebe der Besitzstand!
H.
dass jedesmal, wenn eine Person oder Gruppe als Opfer dargestellt wird, Frauen repräsentativ dafür herhalten müssen. Vor allem da sich die ZEIT der Gender-Mainstreaming-Ideologie verpflichtet hat, müsste doch hier eine gewisse Einseitigkeit auffallen, oder?
Ihr Kommentar ausgefallen, wäre die Person männlich gewesen?
Wahrscheinlich hätte es dann geheißen, dass Männer ja die eierlegenden Wollmilchsäue für ihre Familie spielen müssen, weil Madame nicht den Stress der Arbeitswelt auf sich nehmen will, im Falle einer Trennung kein Recht auf ihre Kinder hätten, immer aufgerieben werden zwischen Job und Zuhause, weil Madame, trotzdem sie nicht arbeitet auch einen Vater für die Kinder haben will, dementsprechend mehr Stress aushalten und dann schlussendlich auch noch früher sterben müssen als ihre weiblichen Mitmenschen. Also kein Wunder, dass sie im Burn-Out enden.
So ungefähr?
Ihr Kommentar ausgefallen, wäre die Person männlich gewesen?
Wahrscheinlich hätte es dann geheißen, dass Männer ja die eierlegenden Wollmilchsäue für ihre Familie spielen müssen, weil Madame nicht den Stress der Arbeitswelt auf sich nehmen will, im Falle einer Trennung kein Recht auf ihre Kinder hätten, immer aufgerieben werden zwischen Job und Zuhause, weil Madame, trotzdem sie nicht arbeitet auch einen Vater für die Kinder haben will, dementsprechend mehr Stress aushalten und dann schlussendlich auch noch früher sterben müssen als ihre weiblichen Mitmenschen. Also kein Wunder, dass sie im Burn-Out enden.
So ungefähr?
Ich habe viele Hochschulabgänger kennengelernt, die den "alten" Mitarbeitern mal so richtig klar machen möchten wer hier die bessere Bildung und Argumente für Alles und Nichts hat. Auch sind sie der Auffassung, dass sie des langen "entbehrungsreichen" Studiums wegen, gleich als Führungskraft mit anständigem Gehalt zu beschäftigen sind.
Diese mit Schulwissen durchtränkten Anfänger mit der typischen jungakademischen Hybris können weder Erfahrung noch geistige Reife noch Charakterbildung vorweisen. Diese Sorte Mensch ist das Ergebnis eines überhöhten Selbstideals, das erst einmal korrigiert werden muss. Man braucht keine Kollegen die glauben den Vorturner machen zu müssen. Gefragt ist lösungsorientiertes Arbeiten und kollegiales Verhalten, Anstand und Empathie.
Das scheinen viele auf der Universität nicht zu lernen und schlittern deshalb auch geradewegs in den burn-out oder sie schütten "tonnenweise" Tranquilizer und Aufputschmittel in sich hinein. Auch eine Strategie Probleme zu bewältigen und gut für die Pharmaindustrie. Somit sind sie doch noch "wertvolle" Mitglieder unserer Gesellschaft die für Wachstum sorgen.
Wenig Altersweisheit. Wie wäre es das ganze etwas gelassnere zu sehen und die Jüngeren einfach als das zu sehen was sie sind. die Jüngeren. Die können nicht anders. Sie aber schon. Wer sollte dann auf wen Rücksicht nehmen? Oder sind die Älteren schon so gestresst das sie die Jüngeren als Konkurrenz wahrnehmen die sie ja scheinbar gar nicht sind? Ich seh da eher Druck der auf ihnen lastet und das macht Angst um den Arbeitsplatz.
Die heutige (Büro-)Arbeitswelt ist scheinbar echt in Schieflage geraten.
Genau so einen älteren "Kollegen" hatte ich auch auf meiner letzten Arbeitsstelle, als stellvertretenden Standort Leiter; dem Standortleiter von Anfang an in den Hintern gekrochen, sich dem Chef "unentbehrlich" gemacht, in dem er den "Laden am laufen hielt", wenn der weg war. Wie? Spionieren, mobben, "petzen". Sonst alle für sich arbeiten lassen, wen der Chef weg ist. Bei allen innovativen Mitarbeitern gezielt schwächen suchen und dem Chef mitteilen, Innovationen, den Schein wahrend, professionell hinterfragen und klein reden. Und sich auf dem "Teamtag" in der Gegenwart des Chefs über Personen beschweren, weil sie ihm gegenüber eher einsilbig und kurz angebunden sind... usw. usw. Das tollste: Natürlich weiß der Chef wen er da hat...
Wie nennt man das und wer arbeitet dort ( http://de.wikipedia.org/w... ), worauf man unbedingt achten MUSS, wenn man in solchen Umgebungen arbeitet und integer sein, bleiben und sich schützen will:
Nur eine Chance, aus allem raushalten und übers Wetter reden...
Habe ich nicht auf Dauer geschafft und bin jetzt selbständig...
Wenig Altersweisheit. Wie wäre es das ganze etwas gelassnere zu sehen und die Jüngeren einfach als das zu sehen was sie sind. die Jüngeren. Die können nicht anders. Sie aber schon. Wer sollte dann auf wen Rücksicht nehmen? Oder sind die Älteren schon so gestresst das sie die Jüngeren als Konkurrenz wahrnehmen die sie ja scheinbar gar nicht sind? Ich seh da eher Druck der auf ihnen lastet und das macht Angst um den Arbeitsplatz.
Die heutige (Büro-)Arbeitswelt ist scheinbar echt in Schieflage geraten.
Genau so einen älteren "Kollegen" hatte ich auch auf meiner letzten Arbeitsstelle, als stellvertretenden Standort Leiter; dem Standortleiter von Anfang an in den Hintern gekrochen, sich dem Chef "unentbehrlich" gemacht, in dem er den "Laden am laufen hielt", wenn der weg war. Wie? Spionieren, mobben, "petzen". Sonst alle für sich arbeiten lassen, wen der Chef weg ist. Bei allen innovativen Mitarbeitern gezielt schwächen suchen und dem Chef mitteilen, Innovationen, den Schein wahrend, professionell hinterfragen und klein reden. Und sich auf dem "Teamtag" in der Gegenwart des Chefs über Personen beschweren, weil sie ihm gegenüber eher einsilbig und kurz angebunden sind... usw. usw. Das tollste: Natürlich weiß der Chef wen er da hat...
Wie nennt man das und wer arbeitet dort ( http://de.wikipedia.org/w... ), worauf man unbedingt achten MUSS, wenn man in solchen Umgebungen arbeitet und integer sein, bleiben und sich schützen will:
Nur eine Chance, aus allem raushalten und übers Wetter reden...
Habe ich nicht auf Dauer geschafft und bin jetzt selbständig...
Ihr Kommentar ausgefallen, wäre die Person männlich gewesen?
Wahrscheinlich hätte es dann geheißen, dass Männer ja die eierlegenden Wollmilchsäue für ihre Familie spielen müssen, weil Madame nicht den Stress der Arbeitswelt auf sich nehmen will, im Falle einer Trennung kein Recht auf ihre Kinder hätten, immer aufgerieben werden zwischen Job und Zuhause, weil Madame, trotzdem sie nicht arbeitet auch einen Vater für die Kinder haben will, dementsprechend mehr Stress aushalten und dann schlussendlich auch noch früher sterben müssen als ihre weiblichen Mitmenschen. Also kein Wunder, dass sie im Burn-Out enden.
So ungefähr?
Wenig Altersweisheit. Wie wäre es das ganze etwas gelassnere zu sehen und die Jüngeren einfach als das zu sehen was sie sind. die Jüngeren. Die können nicht anders. Sie aber schon. Wer sollte dann auf wen Rücksicht nehmen? Oder sind die Älteren schon so gestresst das sie die Jüngeren als Konkurrenz wahrnehmen die sie ja scheinbar gar nicht sind? Ich seh da eher Druck der auf ihnen lastet und das macht Angst um den Arbeitsplatz.
Die heutige (Büro-)Arbeitswelt ist scheinbar echt in Schieflage geraten.
mit der Angst um den Arbeitsplatz zu tun, und die Alten 40plus wissen, dass wenn sie rausfliegen meist nur noch Hartz IV auf sie wartet. Daher spielen sie oftmals und meist in größeren Unternehmen das Spiel, treibt die Jungen in die Stressfalle, da diese nicht wissen wie der Hase läuft.
Ausserdem wird auch von vielen Jungen erwartet, dass sie auf ein Fachwissen von 20plus Jahren zurückgreifen können und werden dementsprechend auch mit Arbeit zugeschüttet.
Hatte letztens ein Gespräch mit einem dt. Jung-Ing. der nach Canada wollte und der erzählte mir das er ein Angebot hatte für 2500 Euro zu arbeiten, ihm aber schon gesagt wurde das aufgrund des Mangels an Bewerbern teilweise Arbeit von vier weiteren offenen Stellen mit übernehmen würde und dies als Bewährung zu betrachten sei. Er hat dann dankend, abgelehnt,da er nicht für die Arbeit leben wollte, da absehbar war das es auf eine 50-60+h Woche hinausliefund ihm klar war das er in ein zwei Jahren auf dem Zahnfleisch kriechen würde.
Zur Frau Große kann man nur sagen, dass wenn sie Sachbearbeiterin ist, wahrscheinlich aufgrund der Qualifikation Frau einen Job im ÖD bekommen hat. Ein Weg der für junge männliche Akademiker leider kein Ausweg ist. Aber ich bin mir sicher das sich die Ausbeutung der jungen noch rächen wird und die Unternehmenslenker den Knall da noch nicht gehört haben.
mit der Angst um den Arbeitsplatz zu tun, und die Alten 40plus wissen, dass wenn sie rausfliegen meist nur noch Hartz IV auf sie wartet. Daher spielen sie oftmals und meist in größeren Unternehmen das Spiel, treibt die Jungen in die Stressfalle, da diese nicht wissen wie der Hase läuft.
Ausserdem wird auch von vielen Jungen erwartet, dass sie auf ein Fachwissen von 20plus Jahren zurückgreifen können und werden dementsprechend auch mit Arbeit zugeschüttet.
Hatte letztens ein Gespräch mit einem dt. Jung-Ing. der nach Canada wollte und der erzählte mir das er ein Angebot hatte für 2500 Euro zu arbeiten, ihm aber schon gesagt wurde das aufgrund des Mangels an Bewerbern teilweise Arbeit von vier weiteren offenen Stellen mit übernehmen würde und dies als Bewährung zu betrachten sei. Er hat dann dankend, abgelehnt,da er nicht für die Arbeit leben wollte, da absehbar war das es auf eine 50-60+h Woche hinausliefund ihm klar war das er in ein zwei Jahren auf dem Zahnfleisch kriechen würde.
Zur Frau Große kann man nur sagen, dass wenn sie Sachbearbeiterin ist, wahrscheinlich aufgrund der Qualifikation Frau einen Job im ÖD bekommen hat. Ein Weg der für junge männliche Akademiker leider kein Ausweg ist. Aber ich bin mir sicher das sich die Ausbeutung der jungen noch rächen wird und die Unternehmenslenker den Knall da noch nicht gehört haben.
mit der Angst um den Arbeitsplatz zu tun, und die Alten 40plus wissen, dass wenn sie rausfliegen meist nur noch Hartz IV auf sie wartet. Daher spielen sie oftmals und meist in größeren Unternehmen das Spiel, treibt die Jungen in die Stressfalle, da diese nicht wissen wie der Hase läuft.
Ausserdem wird auch von vielen Jungen erwartet, dass sie auf ein Fachwissen von 20plus Jahren zurückgreifen können und werden dementsprechend auch mit Arbeit zugeschüttet.
Hatte letztens ein Gespräch mit einem dt. Jung-Ing. der nach Canada wollte und der erzählte mir das er ein Angebot hatte für 2500 Euro zu arbeiten, ihm aber schon gesagt wurde das aufgrund des Mangels an Bewerbern teilweise Arbeit von vier weiteren offenen Stellen mit übernehmen würde und dies als Bewährung zu betrachten sei. Er hat dann dankend, abgelehnt,da er nicht für die Arbeit leben wollte, da absehbar war das es auf eine 50-60+h Woche hinausliefund ihm klar war das er in ein zwei Jahren auf dem Zahnfleisch kriechen würde.
Zur Frau Große kann man nur sagen, dass wenn sie Sachbearbeiterin ist, wahrscheinlich aufgrund der Qualifikation Frau einen Job im ÖD bekommen hat. Ein Weg der für junge männliche Akademiker leider kein Ausweg ist. Aber ich bin mir sicher das sich die Ausbeutung der jungen noch rächen wird und die Unternehmenslenker den Knall da noch nicht gehört haben.
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