DDR-Fabriken : Die vergessenen Orte der Arbeit

In den über 8.000 Volkseigenen Betrieben arbeiteten die meisten DDR-Bürger. Von den Fabriken sind nur Ruinen geblieben, die als stille Zeitzeugen Geschichte erzählen.

Verfallene Fabrikhallen, leere Produktionsstätten: Die Volkseigenen Betriebe waren für viele Ostdeutsche die letzte Konstante in der DDR. Manche Fabriken stehen noch und verfallen. Der Fotograf Maix Mayer hat die Ruinen besucht und nach dem Moment gesucht, in dem der Ort seine Geschichte preisgibt und vom Leben und Arbeiten jener Zeit berichten.

Aus seiner Arbeit ist ein Bildband entstanden, der auf ungewöhnliche Weise Geschichte erzählt. "Die vergessenen Orte der Arbeit" ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Wir zeigen eine Auswahl.

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Kommentare

12 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Richtigstellung???

Ich habe mehrere Jahre in Ostdeutschland gelebt und muss Ihnen zustimmen, wenn Sie das Medienbild des Osten bedauern. Denn es gibt eine andere Seite von Ostdeutschland, welche Lebensqualität, Offenheit und Toleranz zeigt und in Teilen auch eine neue Wirtschaftsleistung.

Jedoch finde ich es von Ihnen wiederum nicht angemessen, wenn Sie in Ihrem Vergleich mit Polen oder Rumänien versuchen Ostdeutschland aufzuwerten. Dort schwingt ein Hauch an Vorurteilen mit, den ich in diesem Fall zu groß finde. Dort begehen Sie den gleichen Fehler, den Sie zuvor kritisiert haben und Stellen Regionen oder Länder in einem falschen Bild dar.