Keine Besserung Der ziemlich große Unterschied
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Gründe für die Unterschiede

Ähnlich wie bei allen anderen Altersgruppen lässt sich zwar ein Teil der Einkommenslücke durch unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen, eine spezifische Berufswahl oder Teilzeitarbeit wegen Kindern erklären. Aber nicht alles: "Die Ergebnisse verweisen auf eine Diskriminierung", sagt Bispinck. Die Schere geht mit den Berufsjahren immer weiter auseinander, außerdem sind die Unterschiede in Westdeutschland höher als in Ostdeutschland. Besser bezahlt als ihre männlichen Kollegen werden Frauen in exakt zwei Berufsfeldern: "Bei den Verkäuferinnen im Einzelhandel und den Mathematikerinnen", erklärt der Sozialwissenschaftler.

Können die Mathematikerinnen als einzige besser rechnen als ihre männlichen Kollegen? Wohl kaum. Ein Teil des Unterschieds lässt sich erklären: Frauen unterbrechen den Beruf häufiger und länger, etwa um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen. Sie arbeiten auch häufiger in Teilzeit, in den besser bezahlten Leitungs- und Führungsjobs sind Frauen deutlich weniger häufig vertreten als Männer.

Aber selbst wenn man all diese Fakten herausrechnet, dann bleibt sowohl bei den Berufsanfängerinnen als auch in allen anderen Altersgruppen ein Unterschied. Zwei Drittel des Gehaltsunterschieds ließen sich nicht durch äußere Faktoren erklären, hat die Sozialwissenschaftlerin Astrid Ziegler ausgemacht. Heute arbeitet Ziegler für die IG Metall, zuvor hat die Wissenschaftlerin am WSI lange Zeit die Ursachen für die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen genauer untersucht.

"Die Einstufungskriterien wirken diskriminierend", sagt Ziegler. So würden typisch weibliche Tätigkeiten wie Pflege eher schlechter bezahlt als typisch männliche Tätigkeiten wie schwere körperliche Arbeit. Allerdings müssen auch Altenpflegerinnen in ihrer Arbeit häufig schwere, körperliche Arbeiten verrichten – sie werden jedoch schlechter bezahlt als Männer, die eine gleichwertige Tätigkeit an einer Maschine verrichten. "Es ist nicht einleuchtend, weswegen Tierpfleger mehr verdienen als Kinderpflegerinnen. Alle Untersuchungen zeigen: Tätigkeitsmerkmale erklären nur ein Drittel des Gender-Pay-Gaps. Es kann sich also nur um eine geschlechtsspezifische Beschäftigungs- und Einkommensdiskriminierung handeln", sagt Astrid Ziegler.

Wenn man diese Ungleichbehandlung aufheben möchte, muss man gleiche Löhne für gleiche und gleichwertige Arbeit schaffen, lautet das Urteil der Wissenschaftler und Vertreter aus den Betrieben. So zeigt sich, dass der Gender-Pay-Gap dort weniger groß ist, wo es verbindliche Tarife gibt. Um die ungleiche Bezahlung zu überwinden, so sind sich fast alle Wissenschaftler einig, können nur klare, gesetzliche Regelungen helfen. Heide Pfarr, Direktorin des WSI, hat schon 2004 einen Gesetzentwurf vorgelegt. Sie sagt: "Die Politik hat sich sehr lange mit freiwilligen Initiativen und Selbstverpflichtungen der Wirtschaft zufrieden gegeben. Diese Strategie ist gescheitert, wie die veröffentlichten Daten wieder gezeigt haben. In Ländern wie Kanada, in denen Gesetze Arbeitgeber zur Untersuchung von Entgeltunterschieden verpflichten, ist deutlich mehr erreicht worden."

 
Leser-Kommentare
  1. Ich kenne diesen Unterschied aus meinem Berufsleben nicht. In meinem Umfeld wurde nie unterschiedlich bezahlt.
    Das einzige Indiz das mir plausibel erscheint gemäß eigener Erfahrung ist der Umstand, dass viele Kolleginnen weniger verdient hätten, wenn Ihnen die männlichen Kollegen nicht gesagt hätten, dass sie mehr verlangen können.
    Möglicherweise reicht es in vielen Fällen schon, wenn wir uns diesbezüglich den Amerikanern angleichen und Gehälter nicht mehr vertraulich behandeln.
    Die zweite Ursache, die ich von Beschreibungen meiner Frau kenne, ist der Umstand, dass Frauen wegen Kindern bzw. dem potentiellen Risiko Kinder zu bekommen schlechter Gehaltszuwächse und Beförderungen erlangen.

    H.

  2. Ich kann nicht ausschließen, das Frauen bei manchen Arbeitgebern benachteiligt sind, da spielt vielleicht auch die Erwartung kommender Ausfälle eine Rolle.
    Das Frauen in vielen frauentypischen Berufen schlechter bezahlt werden kann allerdings kaum verwundern, da in meinem Erfahrungsumfeld Frauen sich deutlich weniger um höhere Gehälter bemühten bzw. weniger Risiken dafür eingingen und auch deutlich zögerlicher deshalb den Job wechselten.
    Zu Beginn meines Berufslebens habe ich von meinem Arbeitgeber im Einstellungsgespräch sofort eine DM mehr verlangt und erhalten, als dieser angeboten hat. Das war zwar an die Bedingung der Leistungsbestätigung geknüpft, wurde dann aber rückwirkend gezahlt.
    Ehrlich gesagt halte ich es für eine deutlich größere Ausnahme, wenn eine Frau das versuchen würde.
    Im Wettbewerb scheint die z.T. adrenalingetriebene Risikobereitschaft sich auf Dauer und insgesamt auszuzahlen. Man kann mit mehr Transparenz (Gehälter) da etwas Abhilfe schaffen, was den auch vorhandenen Chauvinisten das Leben schwerer macht. Den Unterschied zu eliminieren halte ich nicht für möglich, es sei denn meine Einschätzung der Ursachen erwiese sich als falsch.

    H.

  3. Was hat die Frage, weshalb Tierpfleger besser bezahlt werden als Kinderpflegerinnen, mit Männern und Frauen zu tun? (Übrigens gibt es auch im Beruf des Tierpflegers Frauen). Das Gehaltsniveau in den verschiedenen Berufen ist auch aus teils merkwürdigen Gründen unterschiedlich. (Als Grund würde mir einfallen, daß Tierpfleger sich schmutzig machen und einer hohen Verletzungsgefahr aussetzen). Die kapitalistische Marktlogik würde annehmen, daß Frauen dann vernünftigerweise in Massen vom Kindergarten zum Zoo gehen. Aber ich sehe kein Kriterium, nach dem Altenpflegerinnen oder Erzieherinnen dann bezahlt werden sollten. Solange in unterschiedlichen Wirtschaftssparten unterschiedliche Tarifverträge gelten und sich andererseits Frauen und Männer freiwillig (!) für unterschiedliche Berufe interessieren, sind Unterschiede zwischen dem Durchschnitt der Männer und der Frauen unvemeidlich.

  4. In diesem Zusammenhang habe ich vor ein paar Tagen etwas Interessantes gelesen:
    Selbst im öffentlichen Dienst, wo der Lohn nicht ausgehandelt sondern streng nach Tabelle berechnet wird und eine "Ih, das ist ja eine Frau, der gebe ich weniger Geld"-Geschlechterdiskriminierung im Grunde ausgeschlossen ist, verdienen Männer im Schnitt ca. 20% mehr.

    • Ranjit
    • 08.10.2009 um 9:25 Uhr
    5. Kanada

    Wie im Artikel ja angeschnitten, funktioniert es in Kanada durchaus, diese Geschlechterdiskriminierung einzudämmen. Wobei Kanada generell weitaus fortschrittlicher in Sachen Diskriminierungsbekämpfung ist (Stichwort: Integration von Immigranten).

    Deutschland ist im Vergleich zu anderen "Entwickelten Ländern" noch recht unterentwickelt. Nicht ohne Grund sprechen wir von Industrienationen wo der Angelsächsische Bereich von 'developed nations' spricht. Unsere Dienstleistungsquote ist unerentwickelt, wofür wir in sehr naher Zukunft (jetzt nach der Wahl) mit großen Entlassungswellen in der Industrie bezahlen werden. Wir geben im Vergleich lächerlich wenig unseres BIPs für Bildung aus, wir diskriminieren Frauen, sozial Schwache und Ausländer in extremem Ausmaß. Und mit Schwarz-Gelb wird sich an alledem wenig ändern.

    Aber im Endeffekt wird es mit der Gleichbezahlung der Geschlechter so ablaufen, wie mit allem Modernen. Die westliche Welt wird uns ein Jahrzehnt oder mehr vormachen und dann, plötzlich, übernehmen wir Deutschen die Idee auch... und übertreibens fürchterlich.

    Aber immerhin nur noch Jahrzente. Bei der Pressefreiheit waren es noch Jahrhunderte die wir hinter England herhinkten. Aber mit der Überalterten Gesellschaft wird es wohl auch in Zukunft nichts mit mehr Innovation und zeitnaher Anpassung an dringende gesellschafliche Herausforderungen.

    Na vielleicht rettet uns ja unser glorreicher Oppositionsführer Steinmeier... Nuja, nicht wirklich...

  5. Irgendwie ist mir das allerdings ein Rätsel wie das zusammenpassen soll:

    Bildungsforscher Wilfried Bos sagte: "Männer sind nicht per se dümmer. Wir werden nur nicht so gefördert"
    Dumme Jungen, schlaue Mädchen? Der oberflächliche Blick auf die Schulnoten führte zu diesem lange gepflegten Vorurteil. Eine neue Studie des Aktionsrates Bildung bestätigt aber, dass der Grund für die Zensurenlücke ein anderer ist: Jungen werden in Kindergarten und Schule massiv benachteiligt.

    Bericht im Spiegel

    http://www.spiegel.de/sch...

    Die Frage sollte lauten: Wieso werden in Deutschland so viele qualifizierte Mädchen ausgebildet und wofür??
    Was ist dran an der angeblichen Benachteiligung der Jungen in der Schule
    die dann nahtlos in eine totale Bevorzugung im Job übergehen sollte?
    Mir erschließt sich das nicht sofort.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mit der angeblichen oder tatsächlichen Benachteiligung der Jungen in der Schule erzeugt man ein Gefühl der unfairen Behandlung (es reicht das Gefühl, d.h. es ist völlig ausreichend, wenn die Benachteiligung nur gefühlt vorhanden ist). Ein Mann wird also in ein Einstellungsgespräch gehen mit der Annahme, dort auch gleich über den Tisch gezogen zu werden. Entsprechend hart verhandelt er dann. Eine Frau, die schon in der Schule bevorzugt wurde, denkt "ich bin lieb, ich bin schön, mir fliegt alles so zu", und verhandelt nicht. Das Fehlen von Testosteron für ein entsprechend aggressives Auftreten tut ein übriges dazu. Dass Loyalität bestraft wird, bzw. nur belohnt, wenn man mit ihrem Bruch droht, und die Drohung dann nicht umsetzt, sollte auch jedem klar sein.

    Frauen, die angeblich eine sehr hohe soziale Kompetenz haben, tun sich mit derartigen Spielchen sehr schwer.

    Eine Frage kann man natürlich sofort beantworten: Wofür bildet man in Deutschland so viele qualifizierte Mädchen aus? Na ganz einfach: Um das Lohnniveau zu drücken! Schon die Existenz von Frauen in einem Beruf ermöglicht es, ihnen 20% weniger zu zahlen. Hat man es geschafft, einen Beruf zum Frauenberuf zu machen, kann man diesen Unterschied noch vergrößern. Ganz vorne eingespannt in die Versklavung der Frauen sind die Emanzen [ Anmerkung: Bitte versuchen Sie polemisierende Bezeichnungen zu vermeiden und so zu einer sachbezogenen Debatte beizutragen.Danke. Die Redaktion/m.e.], die den Frauen einreden, dass Kinder und Familienglück nichts wert sind, sondern nur abhängige Arbeit ein erfülltes Leben bietet. Männer glauben das allerdings schon länger...

    Das Jungen benachteiligt werden, ist eine ideologisch verblendete Interpretation von Forschungsergebnissen.
    Was ein Bildunsgforscher sagt und was in der Bildungsforschung diskutiert wird, sind zwei paar Schuhe.
    Fakt ist, das Mädchen bessere Noten haben und öfters höhere Schulabschlüsse erreichen. Daraus kann Mann schließen, dass Jungen benachteiligt werden.
    Peter Zimmermann als Beispiel "Grundwissen Sozialisation" (2003). Dort wird u.a. schulische Sozialisation beschrieben. In der Forschung werden dann solche Artikel interpretiert.
    Aus den gleichen Zahlen schließe ich: Mädchen verlassen die Grundschule mit besseren Noten. Jungen mit einem besseren Selbstbewusstsein.
    Gleiche Ausgangssituation. Andere Interpretation. Und vor allem ein anderer Diskurs.
    Hier noch ein sehr guter Kommenatr von Kendra Briken zu diesem, alle Jahre wiederkehrende Spiegelartikel
    http://www.konkret-verlag...

    Mit der angeblichen oder tatsächlichen Benachteiligung der Jungen in der Schule erzeugt man ein Gefühl der unfairen Behandlung (es reicht das Gefühl, d.h. es ist völlig ausreichend, wenn die Benachteiligung nur gefühlt vorhanden ist). Ein Mann wird also in ein Einstellungsgespräch gehen mit der Annahme, dort auch gleich über den Tisch gezogen zu werden. Entsprechend hart verhandelt er dann. Eine Frau, die schon in der Schule bevorzugt wurde, denkt "ich bin lieb, ich bin schön, mir fliegt alles so zu", und verhandelt nicht. Das Fehlen von Testosteron für ein entsprechend aggressives Auftreten tut ein übriges dazu. Dass Loyalität bestraft wird, bzw. nur belohnt, wenn man mit ihrem Bruch droht, und die Drohung dann nicht umsetzt, sollte auch jedem klar sein.

    Frauen, die angeblich eine sehr hohe soziale Kompetenz haben, tun sich mit derartigen Spielchen sehr schwer.

    Eine Frage kann man natürlich sofort beantworten: Wofür bildet man in Deutschland so viele qualifizierte Mädchen aus? Na ganz einfach: Um das Lohnniveau zu drücken! Schon die Existenz von Frauen in einem Beruf ermöglicht es, ihnen 20% weniger zu zahlen. Hat man es geschafft, einen Beruf zum Frauenberuf zu machen, kann man diesen Unterschied noch vergrößern. Ganz vorne eingespannt in die Versklavung der Frauen sind die Emanzen [ Anmerkung: Bitte versuchen Sie polemisierende Bezeichnungen zu vermeiden und so zu einer sachbezogenen Debatte beizutragen.Danke. Die Redaktion/m.e.], die den Frauen einreden, dass Kinder und Familienglück nichts wert sind, sondern nur abhängige Arbeit ein erfülltes Leben bietet. Männer glauben das allerdings schon länger...

    Das Jungen benachteiligt werden, ist eine ideologisch verblendete Interpretation von Forschungsergebnissen.
    Was ein Bildunsgforscher sagt und was in der Bildungsforschung diskutiert wird, sind zwei paar Schuhe.
    Fakt ist, das Mädchen bessere Noten haben und öfters höhere Schulabschlüsse erreichen. Daraus kann Mann schließen, dass Jungen benachteiligt werden.
    Peter Zimmermann als Beispiel "Grundwissen Sozialisation" (2003). Dort wird u.a. schulische Sozialisation beschrieben. In der Forschung werden dann solche Artikel interpretiert.
    Aus den gleichen Zahlen schließe ich: Mädchen verlassen die Grundschule mit besseren Noten. Jungen mit einem besseren Selbstbewusstsein.
    Gleiche Ausgangssituation. Andere Interpretation. Und vor allem ein anderer Diskurs.
    Hier noch ein sehr guter Kommenatr von Kendra Briken zu diesem, alle Jahre wiederkehrende Spiegelartikel
    http://www.konkret-verlag...

  6. Ich bin es Leid, zu dem wöchentlichen Misandrie-Artikel von Frau Groll noch etwas zu schreiben. Ihre Behauptungen wurden hier auch schon vielfach und fundiert widerlegt.

    Offensichtlich wird hier versucht, durch endlose Wiederholung Wahrheit zu erzeugen.

    Wer erfahren möchte, wie es tatsächlich aussieht, schaut einfach mal ein paar der Kommentare und Anmerkungen der LeserInnen durch:

    http://community.zeit.de/...

    http://www.zeit.de/online...

    http://www.zeit.de/karrie...

    http://www.zeit.de/2009/3...

    Wenn Sie die Suchfunktion der ZEIT benutzen, werden Sie noch dutzendweise einseitige, simplifizierende Feminismus-Artikel finden. Dies scheint in der Gender-Diskussion offensichtlich immer noch das Mittel der Wahl zu sein?

    Wenn Frauen nur Frauen einstellen, ob das im Kindergarten oder als Firmenchefin (siehe z.B. Iris von Arnim) ist, dann wird das in der Regel als ein großer Erfolg gefeiert und spricht für die Qualitäten und die Charakterstärke der Frau. Wenn Männer das gleiche tun, dann ist das Sexismus und einfach eine riesen Schweinerei. Noch Fragen?

    Wenn man Männer nicht von vornherein als Täter und Frauen als Opfer stilisiert, ist es natürlich auch schwierig, durch Fakten nicht belegbare Forderungen durchzusetzen, nicht wahr?

  7. Mit der angeblichen oder tatsächlichen Benachteiligung der Jungen in der Schule erzeugt man ein Gefühl der unfairen Behandlung (es reicht das Gefühl, d.h. es ist völlig ausreichend, wenn die Benachteiligung nur gefühlt vorhanden ist). Ein Mann wird also in ein Einstellungsgespräch gehen mit der Annahme, dort auch gleich über den Tisch gezogen zu werden. Entsprechend hart verhandelt er dann. Eine Frau, die schon in der Schule bevorzugt wurde, denkt "ich bin lieb, ich bin schön, mir fliegt alles so zu", und verhandelt nicht. Das Fehlen von Testosteron für ein entsprechend aggressives Auftreten tut ein übriges dazu. Dass Loyalität bestraft wird, bzw. nur belohnt, wenn man mit ihrem Bruch droht, und die Drohung dann nicht umsetzt, sollte auch jedem klar sein.

    Frauen, die angeblich eine sehr hohe soziale Kompetenz haben, tun sich mit derartigen Spielchen sehr schwer.

    Eine Frage kann man natürlich sofort beantworten: Wofür bildet man in Deutschland so viele qualifizierte Mädchen aus? Na ganz einfach: Um das Lohnniveau zu drücken! Schon die Existenz von Frauen in einem Beruf ermöglicht es, ihnen 20% weniger zu zahlen. Hat man es geschafft, einen Beruf zum Frauenberuf zu machen, kann man diesen Unterschied noch vergrößern. Ganz vorne eingespannt in die Versklavung der Frauen sind die Emanzen [ Anmerkung: Bitte versuchen Sie polemisierende Bezeichnungen zu vermeiden und so zu einer sachbezogenen Debatte beizutragen.Danke. Die Redaktion/m.e.], die den Frauen einreden, dass Kinder und Familienglück nichts wert sind, sondern nur abhängige Arbeit ein erfülltes Leben bietet. Männer glauben das allerdings schon länger...

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