Glaube und Arbeit Karriere mit GottSeite 2/2
Nurhan Soykan, Pressereferentin des Zentralrats der Muslime in Deutschland, bestätigt, dass es in diesen Fällen zu den meisten Problemen kommt. "Kopftuchverbote sind in Schulgesetzen festgeschrieben. Diese Regel ist von der privaten Wirtschaft übernommen worden." Sie hat beobachtet, dass es vor allem auf die Position ankommt, in welcher die Muslimin arbeitet. "Als Putzpersonal stört sich keiner daran, aber als Lehrerin, oder Erzieherin ist man der Gesellschaft ein Dorn im Auge", kritisiert die Pressereferentin. "Die staatliche Haltung zu Akademikerinnen mit Kopftuch ist negativ." Soykan ist überzeugt, dass das Kopftuchverbot zu einer Diskriminierung von muslimischen Frauen führt. Abdul Aziz hat jedoch festgestellt, dass sich viele Musliminnen gegen die Vorurteile wehren. "Letztendlich ist das eine Frage der gegenseitigen Toleranz", sagt er.
Glaube und Arbeitsleben miteinander in Einklang zu bringen, fällt ungleich schwerer, wenn das Arbeitsumfeld so schwierig ist wie das in einer Justizvollzugsanstalt. Herbert M. ist Stellvertretender Leiter einer Teilanstalt im Norden Deutschlands. Als Protestant geht der Mittfünfziger mit seinem Glauben eher zurückhaltend um. "Eine Bibel findet sich nicht auf meinem Schreibtisch, jedoch ein christlicher Kalender hängt an der Wand", erzählt er. Integrieren kann er seinen Glauben im Umgang mit den Gefangenen. "Ich setze zwar den staatlichen Anspruch des Strafvollzuges durch, jedoch ist der Mensch eben ein Mensch, auch mit seinen Unzulänglichkeiten. Dazu gehört auch Toleranz und Einfühlungsvermögen, ein Täter ist nie nur Täter, sondern auch Opfer." Glauben heißt für den Gefängnisleiter, "sich auf Schatzsuche zu begeben. Schätze, die gefunden werden, sind beispielsweise Eigenschaften bei Gefangenen, die förderungswürdig sind. Manchmal sind es Talente, die der Gefangene an sich selber nie festgestellt hat."
Herbert M. ist überzeugt, dass gerade im Gefängnis, der Glaube Trost, Hoffnung und Zuversicht geben kann – sowohl dem Personal als auch den Gefangenen. "Was gibt es Befreienderes als die Botschaft: Unabhängig von der irdischen Gerechtigkeit bin ich verantwortlich vor Gott. Er hat die Macht, zu verzeihen und gibt mir die Chance auf einen Neuanfang."
Aber auch für ihn gibt es Widersprüche, denn er sanktioniert Gefangene, obwohl sein Glaube ihm sagt, er müsse verzeihen. Für einen Christen, sagt er, sollten nicht die Strafen entscheidend sein, sondern das Vertrauen in den Menschen. Das aber steht im Widerspruch zum Strafvollzug. In diesen Momenten findet der Protestant wieder Kraft in seinem Glauben. Diese Fähigkeit verbindet ihn mit vielen anderen Gläubigen. Vielleicht ist es das, was der modernen Arbeitsgesellschaft abhanden gekommen ist – der Moment des Innehaltens und Nachdenkens. Und der Antwort auf die Frage: Was glaubst du?
- Datum 17.11.2009 - 12:14 Uhr
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der feste Glaube versetzt Berge und ist unabhängig meiner Meinung von Glaubensrichtungen.
Ist der Inhalt Gott so ist es eine ethische Idealausrichtung.
Allerdings gilt auch noch: Der Mensch denkt und Gott lenkt d.h. es kommt oft anders als man glaubt trotz inbrünstiger Gebete. Ja, was ist der Mensch um zu wissen was der Supremo mit uns vorhat.
Übertriebener religiöser Eifer Einzelner war schon immer ein sehr gutes Mittel den Frieden einer Gesellschaft oder einfach nur das Betriebsklima einer Firma nachhaltig zu stören. Besonders in einer Gesellschaft wie der unsrigen, in welcher zunehmend mehr Menschen unterschiedlichsten Glaubens teilweise auf engstem Raum zusammenleben (müssen), tut jeder Gläubige doch gut daran, seine Mitmenschen nicht permanent mit seinem eigenen Glaubensbekenntnis zu belästigen und sich selbst ein wenig zurückzunehmen.
In wiefern hängt Glaube von Kleidungsartikeln ab? Natürlich haben sie miteinander nichts zu tun. Der Glaube ist eine physische, ungegenständliche Sache. Die entkleidete Nonne hat von ihrem Glauben nichts verloren. Kleidungsstücke haben nur mit Religionsvorschriften zu tun, und das haupsächlich in aussereuropäischen Ländern. Inwiefern diese Vorschriften strengstens einzuhalten sind, ist umstritten. In manchen islamischen Ländern müsse Frauen keinen Kopfschleier tragen. Manche islamische Geistliche behaupten, dass er mit der Religion gar nichts zu tun hat. Anders als der Christianismus hat der Islam keine Reforme seit dem 8. Jahrhundert unternommen. Manche Vorschriften, die damals einen Sinn hatten, haben heute keinen mehr. Anstatt ständig "Toleranz" für sinnlos gewordene Vorschriften zu verlangen, könnten manche Andersgläubigen vielleicht ein Bischchen Anpassungsbereitschaft aufbringen. Es wird zu oft verlangt, dass sich das Aufnahmeland an sie anzupassen hat, eher als umgekehrt. Im Gegensatz zu einem angemessenen Wiederstand gegen übertriebene Anforderungen, der sich hier in Frankreich zeigt, erscheinen die Deutschen oft erstaunlich weich und mürbe zu sein, bereit, alles zu akzeptiern. Es ist zu hoffen, das der militante Islamismus kein trojanisches Pferd gerade in Deutschland findet. Die obige Artikel predigt Toleranz, aber wenn Toleranz als Knüpel benützt wird, um Werte durchzusetzen, die unsere europäische Werte wiedersprechen, ist sie keine Tugend mehr.
Für Schwester Judith macht den Glauben aus, "den Menschen in den Vordergrund zu stellen". Kapier ich nicht. Was hat das mit Glauben zu tun? Wieso stellt Schwester Judith den Menschen der Menschen wegen in den Mittelpunkt?
"Die staatliche Haltung zu Akademikerinnen mit Kopftuch ist negativ." Das wundert mich wiederum überhaupt nicht: als Wissenschaftler möchte ich nicht unbedingt Kollegen, die ihre Entscheidungen auf Grund ihres Glaubens fällen. Da muss ich schon harte Fakten oder zumindest "Evidenzen" verlangen.
""Die staatliche Haltung zu Akademikerinnen mit Kopftuch ist negativ." Das wundert mich wiederum überhaupt nicht: als Wissenschaftler möchte ich nicht unbedingt Kollegen, die ihre Entscheidungen auf Grund ihres Glaubens fällen. Da muss ich schon harte Fakten oder zumindest "Evidenzen" verlangen."
Aha, und woher wissen sie ob eine Akademikerin mit Kopftuch Entscheidungen aufgrund ihres Glaubens fällt? Und woher wollen sie wissen ob das eine akademikerin ohne Kopftuch nicht tut? Wenn man keine Ahnung hat ...
der Glaube ein festen Bestandteil im Leben eines Menschen hat, wie z.B. bei einer Kopftuchträgerin, hat sie selbstverständlich nichts in vielen Wissenschaftsbereichen nichts verloren.
Was würden Sie denken, wenn so eine Person zu Ergebnissen kommen würde, die den Glauben in Frage stellen könnte?!
der Glaube ein festen Bestandteil im Leben eines Menschen hat, wie z.B. bei einer Kopftuchträgerin, hat sie selbstverständlich nichts in vielen Wissenschaftsbereichen nichts verloren.
Was würden Sie denken, wenn so eine Person zu Ergebnissen kommen würde, die den Glauben in Frage stellen könnte?!
der Glaube ein festen Bestandteil im Leben eines Menschen hat, wie z.B. bei einer Kopftuchträgerin, hat sie selbstverständlich nichts in vielen Wissenschaftsbereichen nichts verloren.
Was würden Sie denken, wenn so eine Person zu Ergebnissen kommen würde, die den Glauben in Frage stellen könnte?!
Der Islam war eine Religion die in der Vergangenheit in der Wissenschaft sehr viel weiter war als ihres Gleichen da diese sich mit Hexen und Seuchen rumschlugen und die anderen sich mit Algebra und Trigonometrie, nur heutzutage schlägt sich die Islamische Welt mit Seuchen rum, ein Schwaches Argument zu behaupten das die Religion es hier jemanden verbieten würde Wissenschaft und Religion voneinander zu trennen denn der Islam stand nie zwischen diesem oder verbietet dies oder Verfolgte Menschen diesbezüglich wobei man dies nicht von anderen Religionen behaupten kann.
Buda-Bertalan Weisenstein-Neumann:
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Glaube sollte mehr Geistigkeit als Geistlichkeit ausdrücken
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Glaube ist eher Spiritualität als Religiosität
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von Frauen und Männer, die im Ihrem Geiste
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in Ihren Gehirn und Emotionen
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größer unterscheiden, als wir wahr haben wollen
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und unsere Kinder erziehen wir falsch!
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Gerade dieses Unterschied ist das Schönste
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in der Glaube, Emotionen und Ritualen der Frauen und Männer!
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Dies sollten wir stärker tolerieren, als blockieren!!!
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Liebe, Verzeihe – übe Gnade
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Gnadenlos sind nur – die Schwachen,
Frieden versprechen Sie – mit Feuer-Waffen,
Gnade und Toleranz für Global-Frieden,
Um den Völker-Freundschaft, Freiheits-Willen!
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Fantasie für MEHR Toleranz und Frieden,
Nicht für Töten-Foltern-Ausspielen-Knebeln,
Lieben und Verzeihen – gegen Blut-Rachen,
Versöhnung, Mahn-Wörter sind Gottes-Waffen!
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Zeige nicht nur am Weihnachten Liebe,
Verzicht’ lange Jahre auf Glaubens-Rache,
Dies wäre Gottes erneute, wahre Geburt,
Achtung für Mitmenschen aus Ehre, Demut!
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Mißbrauche nicht – im Namen deines Gottes,
Friedlicher Glaube ist – was du, damit tötest!
Alle Menschen glauben an Gottes-Gnade,
Toleriere, achte Leben – und – Verzeihe!!!
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Fortsetzung:
http://Weisenstein-Neuman...
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Copyright 2004-2009, Urheberrecht bei Buda-Bertalan Weisenstein-Neumann, reg.: 4910...
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