Medizin Aus Herr Doktor wird Frau Doktor
Ein Beruf wird weiblich: Deutschland gehen die Mediziner aus. Dabei drängen immer mehr Frauen in den Arztberuf. Bereits 60 Prozent der Medizin-Absolventen sind Frauen.
Wenn das Stichwort "Feminisierung der Medizin" fällt, ist Regine Rapp-Engels sofort hellwach. Der Begriff habe einen negativen Klang, sagt die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, und ihre Stimme wird noch eine Spur resoluter. Als "Testikuläre Feminisierung" bezeichnen Ärzte es, wenn ein Mann zu wenig männliche Hormone hat und sein Körper weibliche Züge annimmt. Ein bisschen so verhält es sich mit der Feminisierung des Arztberufes. "Das hat also einen Krankheitswert", stellt Rapp-Engels ironisch fest. "Als wäre es bedrohlich, wenn mehr Frauen in die Medizin gehen. Als wäre dadurch die ärztliche Versorgung in Gefahr."
Der Arztberuf war in Westdeutschland bis in die 1990er Jahre hinein männlich dominiert. Erst seit einigen Jahren holen die Frauen auf. Stellten sie 1991 erst ein Drittel der Ärzte, waren es 2008 nach Angaben der Bundesärztekammer 41,5 Prozent. Und dieser Trend wird sich beschleunigen: Heutzutage sind rund 60 Prozent der Medizinabsolventen Frauen; unter den Studienanfängern machen sie bereits 70 Prozent aus.
Die Zukunft der Medizin ist weiblich, und das hat Konsequenzen für die Branche. Denn gerade für Ärzte und Ärztinnen lassen sich Beruf und Familie nur schwer unter einen Hut bringen – weder in der eigenen Praxis noch im 24-Stunden-Betrieb eines Krankenhauses.
Droht also eine Unterversorgung, weil die Ärztinnen Babypausen einlegen und danach alle Teilzeit arbeiten – wenn überhaupt? Das glaubt die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes indes nicht. Schließlich ist die Carearbeit längst keine Sache der Frauen mehr. Ein viel größeres Problem ist die Abwanderung der fertig ausgebildeten Medizinerinnen und Mediziner. Die deutschen Medizinabsolventen gehen entweder ins Ausland, wo die Gehälter besser sind und sich der Beruf einfacher mit Familie vereinbaren lässt. Oder sie wechseln in eine andere Branche: zu Versicherern, Pharmafirmen, Verbänden. Raus aus Arztstellen, in denen 50, 60 oder gar 80 Stunden pro Woche gearbeitet wird, rein in einen Job, der auch ein Privatleben erlaubt.
Die familienfeindlichen Arbeitsbedingungen gehören zu den vielen Ursachen für den Ärztemangel, der sich in kleinen Städten und ländlichen Gebieten mit zunehmender Schärfe bemerkbar macht: Praxen bleiben unbesetzt, Klinikchefs suchen nach Personal. Im vergangenen Jahr wurden im Deutschen Ärzteblatt fast 22.000 Stellenanzeigen geschaltet – das waren dreimal so viele wie 2004.
Ein Krankenhaus wie die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Murnau ist da im Vorteil. Die Klinik, 80 Kilometer südlich von München, genießt nicht nur bei der Versorgung von Schwerstverletzten einen exzellenten Ruf, sie gilt außerdem als ein besonders familienfreundlicher Arbeitgeber. Obwohl hier hauptsächlich Notdienste und chirurgische Operationen geleistet werden, gibt es für die rund 1600 Mitarbeiter gleitende Arbeitszeiten und eine verlässliche Schichtplanung.
Bundesweit bekannt wurde das Haus durch seine Kindertagesstätte, die es sich bereits seit 1977 leistet. An 365 Tagen im Jahr werden hier 100 Kinder im Alter von acht Monaten bis zu zehn Jahren betreut – von fünf Uhr morgens bis abends um halb zehn. "Wir haben das in einer Kosten-Nutzen-Analyse durchgerechnet und festgestellt, dass es sich für die Klinik betriebswirtschaftlich lohnt", sagt Personalleiter Albert Stichaner.
- Datum 14.12.2009 - 14:42 Uhr
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Zwischen dem Ärztemangel und meiner Realität klafft eine Lücke -- als ich mich nach dem Abi für Humanmedizin interessiert habe hat mich die Dame von der ZVS noch ausgelacht, was ich mir den einbilden würde mit 'ner Note von 2,2 es überhaupt versuchen zu wollen. Möglicherweise sitze ich in ein paar Jahren doch noch in irgendeiner Klinik - aber dann nicht als Arzt.
Woher sollen denn die ganzen Ärzte kommen wenn man (dramatisiert) 5,2 Studienplätze pro Jahrgang zur Verfügung stellt?
also, liebe/r takeshi vokuhila, DEIN argument kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. ich halte schon einen notenschnitt von 2,2 für viel zu niedrig, um überhaupt ein medizinstudium zu rechtfertigen. stell dir vor, du wirst irgendwann mal von einem arzt behandelt, dessen intellektuelle qualitäten nicht ausreichend sind, um wirklich eine qualitätsgerechte medizinische behandlung zu gewährleisten. also ICH möchte das nicht!
wenn ich zu entscheiden hätte (aber das habe ich leider nicht) würde ich den notenschnitt bei 1,5 festsetzen oder allerhöchstens 1,8. wobei zu bemerken ist, daß noten nicht alles sind. aber das ist ein anderes thema und führte hier viel zu weit.
also, liebe/r takeshi vokuhila, DEIN argument kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. ich halte schon einen notenschnitt von 2,2 für viel zu niedrig, um überhaupt ein medizinstudium zu rechtfertigen. stell dir vor, du wirst irgendwann mal von einem arzt behandelt, dessen intellektuelle qualitäten nicht ausreichend sind, um wirklich eine qualitätsgerechte medizinische behandlung zu gewährleisten. also ICH möchte das nicht!
wenn ich zu entscheiden hätte (aber das habe ich leider nicht) würde ich den notenschnitt bei 1,5 festsetzen oder allerhöchstens 1,8. wobei zu bemerken ist, daß noten nicht alles sind. aber das ist ein anderes thema und führte hier viel zu weit.
und die vergangenheit auch. die meisten dinge in dieser welt enden da wo sie auch angefangen haben - die ersten heilkundigen waren frauen - aus dem wissen um empfaengnisverhuetung entstand vor mehreren tausend jahren die medizin.
und wenn man mal "bloed" fragen darf : ws werden denn die maenner heutzutage ? bankangestellte ? oder schuhverkaeufer - waere nicht abwegig ....
"aus dem wissen um empfaengnisverhuetung entstand vor mehreren tausend jahren die medizin. "
selten so gelacht, der war gut, also vor mehreren tausenden jahren entstand die medizin?? soso
und schwangerschaft ist ein krankheit nicht wahr, da braucht man medizin, das ist schon klar ;-)
"aus dem wissen um empfaengnisverhuetung entstand vor mehreren tausend jahren die medizin. "
selten so gelacht, der war gut, also vor mehreren tausenden jahren entstand die medizin?? soso
und schwangerschaft ist ein krankheit nicht wahr, da braucht man medizin, das ist schon klar ;-)
wenn die schulen jungs/männer der art diskriminieren, ist es nicht verwunderlich, dass 70 prozent der medizien studierenden weiblich sind.In der schule zählt nicht mehr intelligenz sondern nur noch fleiß. Diese fatale schulpolitik wird uns noch sehr viele spitzenwissenschaftler verwehren. aus sin die zeiten wo deutsche wissenschaftler noch als hochqualifiziert angesehen wurden.Dabei werden mädchen gezielt gefördert indem sprachen mehr als alle anderen fächer zählen und fleiß über alles übergeordnet wird. d
Inwiefern sind Sprachen wichtiger als andere Fächer? Meines Wissens nach kann man weder Mathematik abwählen, noch dass die Noten der Sprachfächer mit 5 multipliziert in die Durchschnittsnote eingehen. Diese Behauptung ist also schlicht Blödsinn.
Übrigens sind Mädchen genauso intelligent wie Jungen. Wenn Mädchen außerdem noch fleißig sind, leisten sie mehr. Dann ist es nur gerechtfertigt, dass sie bessere Chancen auf Studienplätze etc. haben. Zudem schließen die Frauen auch ihr Medizinstudium seit Jahren mit besseren Zensuren ab als die Männer. Werden die Männer dort in den Multiple-Choice-Tests diskriminert?
Schauen Sie sich mal die Hobbies von Mädchen und Jungen an. Mädchen lesen (das erweitert den Wortschatz und fördert die Konzentrationsfähigkeit), Jungen spielen Computerspiele und glotzen (das REDUZIERT den Wortschatz und SENKT die Konzentrationsfähigkeit). Die Jungen sollten sich bei ihren Eltern bedanken, die zulassen, dass sie ständig vor einer Kiste sitzen.
Jungs sind im Nachteil, weil Fleiß bevorzugt wird vor Intelligenz, die intelligenten, aber faulen Jungs also im Nachteil sind gegenüber den dummen, aber fleißigen Mädchen?
Geht es noch sexistischer?
Dass der Ärzteberuf organisatorisch eine Katastrophe ist, ist nichts neues. Ich möcht nicht von einem Mediziner in Stunde 60 seiner durchgehenden Schicht operiert werden.
Inwiefern sind Sprachen wichtiger als andere Fächer? Meines Wissens nach kann man weder Mathematik abwählen, noch dass die Noten der Sprachfächer mit 5 multipliziert in die Durchschnittsnote eingehen. Diese Behauptung ist also schlicht Blödsinn.
Übrigens sind Mädchen genauso intelligent wie Jungen. Wenn Mädchen außerdem noch fleißig sind, leisten sie mehr. Dann ist es nur gerechtfertigt, dass sie bessere Chancen auf Studienplätze etc. haben. Zudem schließen die Frauen auch ihr Medizinstudium seit Jahren mit besseren Zensuren ab als die Männer. Werden die Männer dort in den Multiple-Choice-Tests diskriminert?
Schauen Sie sich mal die Hobbies von Mädchen und Jungen an. Mädchen lesen (das erweitert den Wortschatz und fördert die Konzentrationsfähigkeit), Jungen spielen Computerspiele und glotzen (das REDUZIERT den Wortschatz und SENKT die Konzentrationsfähigkeit). Die Jungen sollten sich bei ihren Eltern bedanken, die zulassen, dass sie ständig vor einer Kiste sitzen.
Jungs sind im Nachteil, weil Fleiß bevorzugt wird vor Intelligenz, die intelligenten, aber faulen Jungs also im Nachteil sind gegenüber den dummen, aber fleißigen Mädchen?
Geht es noch sexistischer?
Dass der Ärzteberuf organisatorisch eine Katastrophe ist, ist nichts neues. Ich möcht nicht von einem Mediziner in Stunde 60 seiner durchgehenden Schicht operiert werden.
Anstatt darüber zu berichten, wie unser Gesundheitssystem schon seit Jahren Tag für Tag den Bach runter läuft, versucht die Zeit den Geschlechterkampf anzufachen.
Wenn die meisten Leute, auch Kassenpatienten genannt, drei Monate oder mehr auf einen Termin beim Kardiologen warten müssen, dann ist denen das so was von Wumpe, ob sie von Dr. Klaus P. oder KLara P. behandelt werden.
leider interessieren sich aber weder dr. klaus p. noch dr. klara p. real für das, was die mesnchen in ihre sprechstunden treibt. das einzige, was sie noch zu interessieren scheint, das sind die blutwerte. blut läßt sich leicht abzapfen, wird in ausgelagerten labors analysiert. und anschließend braucht man nur die analysierten mit den "normweerten" zu vergleichen. statsitsiche methoden in der medizin.
was das bringt, habe ich gerade in der bekanntschaft erlebt. dort ist ein mann gestorben, dem sie wochenlang das blut abgenommen haben, dort irgendeinen wert moniert haben und ihn darauf hin behandelt. gestorben ist er dann an krebs, und zwar innerhalb kürzester zeit, weil er nicht darüberhinaus untersucht wurde - und der krebs, als dieser endlich erkannt, auch schon viel zu weit fortgeschritten war.
woran liegt das? am ärztemangel, an der überbeanspruchung der ärzte, unterbezahlung, schlicht ausbeutung... aber wohl kaumd aran, daß es jetzt mehr ärztinnen als ärzte gibt. diese springen nur dort ein in die bresche, wo es den männern niocht mehr paßt, weil die bedingungen zu schlecht sind für sie. DA liegt der knackpunkt!
leider interessieren sich aber weder dr. klaus p. noch dr. klara p. real für das, was die mesnchen in ihre sprechstunden treibt. das einzige, was sie noch zu interessieren scheint, das sind die blutwerte. blut läßt sich leicht abzapfen, wird in ausgelagerten labors analysiert. und anschließend braucht man nur die analysierten mit den "normweerten" zu vergleichen. statsitsiche methoden in der medizin.
was das bringt, habe ich gerade in der bekanntschaft erlebt. dort ist ein mann gestorben, dem sie wochenlang das blut abgenommen haben, dort irgendeinen wert moniert haben und ihn darauf hin behandelt. gestorben ist er dann an krebs, und zwar innerhalb kürzester zeit, weil er nicht darüberhinaus untersucht wurde - und der krebs, als dieser endlich erkannt, auch schon viel zu weit fortgeschritten war.
woran liegt das? am ärztemangel, an der überbeanspruchung der ärzte, unterbezahlung, schlicht ausbeutung... aber wohl kaumd aran, daß es jetzt mehr ärztinnen als ärzte gibt. diese springen nur dort ein in die bresche, wo es den männern niocht mehr paßt, weil die bedingungen zu schlecht sind für sie. DA liegt der knackpunkt!
Nachdem die Frauen schon das Bildungssystem auf dem Gewissen haben, machen sie sich nun auf, den nächsten öffentlichen Sektor zu zerstören.
Naja, wenn wir uns diesen Luxus der Halbtags-Ärztinnen leisten können, kann es um D noch nicht so schlimm bestellt sein...
ich weiß nicht, welchen artikel sie gelesen haben und in welcher realität sie leben. in DIESER realität sicher nicht. und DIESEN artikel können sie auch nicht meinen.
vermutlich haben sie ihren eigenen inneren "artikel", der sich auf enttäuschung mit frauen gründet und daher lieber frauen gleichmäßig abwertet (seien es ärztinnen oder egal welche), als sich mit der realität zu beschäftigen oder diese überhaupt wahrzunehmen.
ich weiß nicht, welchen artikel sie gelesen haben und in welcher realität sie leben. in DIESER realität sicher nicht. und DIESEN artikel können sie auch nicht meinen.
vermutlich haben sie ihren eigenen inneren "artikel", der sich auf enttäuschung mit frauen gründet und daher lieber frauen gleichmäßig abwertet (seien es ärztinnen oder egal welche), als sich mit der realität zu beschäftigen oder diese überhaupt wahrzunehmen.
Die höheren Positionen, zB im Krankenhaus,oder spezialisierte Facharztpositionen, auch spezialiisierte Zahnärzte, werden aber wohl kaum so schnell von Frauen besetzt. Der Grund ist wohl einmal der lange Bildungsweg, der einen erst im Alter von 25-27 (für viele ein perfektes Alter um Kinder zu kriegen)frisch aus der Uni läst (es folgt meist einige Jahre Facharztausbildung/Asistenzzeit) ins Arbeitsleben entlässt, der Theorie mächtig, aber keine Arbeitserfahrung, und wer will als Frau direkt am Anfang eine Babypause einsetzen? Wenn man dann noch MKG-chirurg werden will, da wird man nicht vor 30 aus der Uni kommen.
Des weiteren ist wohl schlicht der enorme Zeitaufwand und Stress, das nötige emotionale Engagement und die große zusätzliche Verantwortung dafür verantwortlich. zwar sind die 80 Std Wochen der Chirurgen bekannt, doch die meisten anderen Arbeiten mittlerweile nicht weniger, dank dem enormen Verwaltungsaufwand, der in den letzten Jahren dazu gekommen ist. Und falls man noch wissenschaftliche Ambitionen hat oder einfach hoche spezialisierte Leistungen bringen will, dreht sich das Leben sowieso um nicht viel anderes.
Ich glaube diese Berufe sind schwer vor allem mit dem Bild einer liebevollen Mutter die sich um ihre Kinder kümmert und vor allem ZEIT für dies hat!
Nur 40% Frauen in der Zahnmedizin? In den letzten anfangenden Semestern sowie in meinem eigenen, gabs nie mehr als 25% MÄNNER! Es gibt mittlerweile an einer Uni eine MindestMÄNNERquote für Zahnmedizinanfänger.
Inwiefern sind Sprachen wichtiger als andere Fächer? Meines Wissens nach kann man weder Mathematik abwählen, noch dass die Noten der Sprachfächer mit 5 multipliziert in die Durchschnittsnote eingehen. Diese Behauptung ist also schlicht Blödsinn.
Übrigens sind Mädchen genauso intelligent wie Jungen. Wenn Mädchen außerdem noch fleißig sind, leisten sie mehr. Dann ist es nur gerechtfertigt, dass sie bessere Chancen auf Studienplätze etc. haben. Zudem schließen die Frauen auch ihr Medizinstudium seit Jahren mit besseren Zensuren ab als die Männer. Werden die Männer dort in den Multiple-Choice-Tests diskriminert?
Schauen Sie sich mal die Hobbies von Mädchen und Jungen an. Mädchen lesen (das erweitert den Wortschatz und fördert die Konzentrationsfähigkeit), Jungen spielen Computerspiele und glotzen (das REDUZIERT den Wortschatz und SENKT die Konzentrationsfähigkeit). Die Jungen sollten sich bei ihren Eltern bedanken, die zulassen, dass sie ständig vor einer Kiste sitzen.
man solche vorurteile und so ein einfach gestricktes weltbild möchte ich auch mal haben
sind sie wirklich der meinung mädchen sind gleich intelligent wie buben?? da dürfte ihnen wohl ein fehler unterlaufen sein
warum sind mädchen fleißig und buben nicht?? warum brauchen dann mädchen eine spezielle förderung, warum werden sie bei gleichen leistungen besser benotet? fragen über fragen und als antwort müssen vorurteile herhalten
außerdem nützen gute noten recht wenig, wenn sie so wenig aussagekraft über die leistungsfähigkeit haben, und das trifft frauen dann beim aufstieg in spitzenpositionen und die gesamte volkswirtschaft
mädchen lesen, achso alle mädchen lesen, ich frage mich wer dann den ganzen kram kauft, der da in den geschäften herumhängt und warum es so einfältige sendungen im tv gibt, speziell für frauen, die auch erfolgreich sind, und was für bücher werden gelesen? da gehst nicht um technik, sondern um herz schmerz schnulzen und lebensratgeber, ob die was im berufsleben bringen bezweifle ich
man solche vorurteile und so ein einfach gestricktes weltbild möchte ich auch mal haben
sind sie wirklich der meinung mädchen sind gleich intelligent wie buben?? da dürfte ihnen wohl ein fehler unterlaufen sein
warum sind mädchen fleißig und buben nicht?? warum brauchen dann mädchen eine spezielle förderung, warum werden sie bei gleichen leistungen besser benotet? fragen über fragen und als antwort müssen vorurteile herhalten
außerdem nützen gute noten recht wenig, wenn sie so wenig aussagekraft über die leistungsfähigkeit haben, und das trifft frauen dann beim aufstieg in spitzenpositionen und die gesamte volkswirtschaft
mädchen lesen, achso alle mädchen lesen, ich frage mich wer dann den ganzen kram kauft, der da in den geschäften herumhängt und warum es so einfältige sendungen im tv gibt, speziell für frauen, die auch erfolgreich sind, und was für bücher werden gelesen? da gehst nicht um technik, sondern um herz schmerz schnulzen und lebensratgeber, ob die was im berufsleben bringen bezweifle ich
@kascho: Grundschullehrer(-innen) halten die Deutschnote beim Übertritt am Ende der Grundschule für wichtiger als die Mathematiknote (siehe z.B. die LAU 5-Untersuchung http://www.hamburger-bild...). Und am Gymnasium hat man in der 5. Klasse Deutsch und eine Fremdsprache, zwei Hauptfächer; im MINT-Bereich hat man Mathematik und Biologie, ein Hauptfach und ein Nebenfach, welches tendenziell eher eine Stärke der Mädchen ist. In der 7. Klasse kommt eine weitere Sprache hinzu, ebenfalls natürlich als Hauptfach. Erst in der 8. Klasse kommt Physik hinzu (welches bei mir als 3-stündiges Fach eine Mittelstellung zwischen Haupt- und Nebenfach hatte), in der 9. Klasse je nach Wahl eine weitere Fremdsprache oder Chemie. Bis zum Eintritt in die Kollegstufe ist es am Gymnasium m.W. gar nicht möglich, mehr Unterricht im MINT-Bereich zu haben als in Sprachen (vielleicht geht es an Schulen, in denen Informatik reguläres Unterrichtsfach ist).
Übrigens wird in der oben erwähnten Studie auch festgestellt, dasss Mädchen bei gleicher Leistung bessere Noten und mehr Gymnasialempfehlungen bekommen als Jungen; andere Studien (z.B. QUASUM) kommen zu ähnlichen Ergebnissen.
Und ich halte es auch nicht für natur/gottgegeben, dass Mädchen fleißiger sind, sondern eher für ein Ergebnis eines Jungeninteressen vernachlässigenden Unterrichts; da Erfolgserlebnisse die Lernmotivation erhöhen, wird die ungerechte Notenvergabe hier auch mitwirken.
das mit der gegenwärtigen fächerzusammenstellung mag stimmen.
ich dagegen habe ein polytechnisches schulsystem durchlaufen, mit einer deutlich größeren förderung von naturwissenschaftlichen fächern als den klassischen "mädchenfächern". viele andere haben das ebenso. und mal abgesehen von den schwächen, die dieses schulsystem hatte (und die ich tatsächlich einmal ausklammern möchte, weil sie hier nichts zur sache beitragen), so hat dieses polytechnische schulsystem doch ebenso dazu geführt, daß mädchen gleich stark wie die jungen waren, und auch teils in die naturwissenschaften gegenagen sind (ein umstand, der nach der wende, weitegehdm wieder rückgängiug gemacht wurde. aber das ist ebenfalls ein anderes thema)
wie kommen sie eigentlich darauf, daß mädchen NICHT fleißiger sind als jungen? es ist doch nun einmal tatsache. fragen sollte man sich aber, WORAN das liegen könnte! an mädchen und jungen selbst? oder doch vielmehr an den strukturen, die die gegenwärtige schule gerade bietet? sind fähigkeiten von mädchen/ frauen vielleicht zunehmend (auch auf dem arbeitsmarkt) stärker gefragt als es die bisher gültigen rollenmuster der männer hergeben würden? SOLCHE und ähnliche fragen wären hier sinnvoll. aber keine sexistischen anspielungen etc. das ist unwürdig für dieses forum!
das mit der gegenwärtigen fächerzusammenstellung mag stimmen.
ich dagegen habe ein polytechnisches schulsystem durchlaufen, mit einer deutlich größeren förderung von naturwissenschaftlichen fächern als den klassischen "mädchenfächern". viele andere haben das ebenso. und mal abgesehen von den schwächen, die dieses schulsystem hatte (und die ich tatsächlich einmal ausklammern möchte, weil sie hier nichts zur sache beitragen), so hat dieses polytechnische schulsystem doch ebenso dazu geführt, daß mädchen gleich stark wie die jungen waren, und auch teils in die naturwissenschaften gegenagen sind (ein umstand, der nach der wende, weitegehdm wieder rückgängiug gemacht wurde. aber das ist ebenfalls ein anderes thema)
wie kommen sie eigentlich darauf, daß mädchen NICHT fleißiger sind als jungen? es ist doch nun einmal tatsache. fragen sollte man sich aber, WORAN das liegen könnte! an mädchen und jungen selbst? oder doch vielmehr an den strukturen, die die gegenwärtige schule gerade bietet? sind fähigkeiten von mädchen/ frauen vielleicht zunehmend (auch auf dem arbeitsmarkt) stärker gefragt als es die bisher gültigen rollenmuster der männer hergeben würden? SOLCHE und ähnliche fragen wären hier sinnvoll. aber keine sexistischen anspielungen etc. das ist unwürdig für dieses forum!
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