Jahresrückblick: Elterngeld Väter bleiben vorsichtig
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Machtlos gegen traditionelle Einstellungen

Die klassische Rollenverteilung rechnet sich für die Familien vor allem deshalb, weil die Frauen nach wie vor weniger verdienen als die Männer. So stellen alle Studien zum Elterngeld fest, dass die Berufstätigkeit der Partnerin für die Elterngeldväter ein wichtiger Faktor ist. Väter mit einer Partnerin, die selbst nur kurz im Job aussetzen möchte, machen häufiger von der Elternzeit Gebrauch. Arbeitet die Frau hingegen in einem deutlich schlechter bezahlten Beruf, in welchem sie auch nach längerer Familienzeit zurückkehren kann, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich das Paar bei Familiengründung für eine klassische Arbeitsteilung entscheidet: Sie steigt für längere Zeit aus und kehrt anschließend in Teilzeit zurück, er arbeitet ganz normal weiter und nimmt die Rolle des Familienernährers ein. Das Elterngeld – für sie – ist für solche Paare allenfalls eine finanzielle Erleichterung. Elterngeld für ihn ist hingegen eine finanzielle Einbuße.

Und selbst wenn sie in einem sehr gut bezahlten Beruf arbeitet, spielen die Vorstellungen von Familie und die Einstellung zur eigenen Geschlechterrolle eine starke Rolle bei der Frage, ob er zu Hause bleibt: Männer, die glauben, dass die Mutter eine "natürliche frühe Zuständigkeit" für das Kind habe, entscheiden sich häufiger gegen die Väterzeit.

Auf betrieblicher Ebene hat das Elterngeld auch nicht viel verändert. Überwiegend Männer im öffentlichen Dienst und Angestellte in größeren Unternehmen nutzen die Elternzeit. Von Personalabteilungen, Betriebs- und Personalräten jedoch fühlt sich die Mehrheit nur mäßig unterstützt. An diesen Stellen fehlen Informationsangebote. Auf eine längere Abwesenheit der Männer sind die Unternehmen zudem nur selten vorbereitet. Häufig gibt es nicht einmal eine geregelte Vertretung. Die zwei Monate Elternzeit der Männer wird von einer Vielzahl der Führungskräfte als ein längerer Urlaub betrachtet. 16 Prozent der in der SowiTra-Studie befragten Elterngeldväter glauben außerdem, dass sich die berufliche Auszeit für sie als Nachteil erwiesen habe. Sie sahen nach der Rückkehr in den Job ihre Aufstiegschancen gefährdet; nur zwei Prozent dagegen glaubt, sich aufgrund der gewonnenen Erfahrungen für einen Aufstieg qualifiziert zu haben.

Und auch die Geburtenrate ist im Jahr 2009 nicht gestiegen. Im Gegenteil, sie ging leicht zurück. Laut Statistischem Bundesamt sank sie im ersten Halbjahr verglichen mit dem Vorjahr um fast sieben Prozent. Das Elterngeld konnte im Krisenjahr 2009 also keinen Anreiz für mehr Kinder schaffen.

Aber immerhin: Einige Männer versuchen, Erwerbstätigkeit und Elternschaft miteinander in Einklang zu bringen. Für sie ist der gesetzliche Anspruch auf zwei Vätermonate ein wichtiges Instrument, um in ihren Unternehmen ihr Recht auf die Auszeit fürs Kind durchzusetzen. Die Väterzeit ist damit ein sehr wichtiges Symbol für einen gesellschaftlichen Wandel der männlichen Geschlechterrolle. Eine Diskussion ist in Gang gekommen; ein Erfolgsmodell jedoch sieht anders aus.

 
Leser-Kommentare
  1. "Die Väterzeit ist damit ein sehr wichtiges Symbol für einen gesellschaftlichen Wandel der männlichen Geschlechterrolle."

    Ein nutzloses, kostenträchtiges Symbol, wie so vieles in der Ära Merkel. 'Wandel' im Zusammenhang mit Geschlecht = Aussterben innerhalb einer Generation. Immer noch nicht begriffen? Die Geburtenraten von Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte Frauenrechte kennen, sind nach wie vor hoch. Wo führt uns das hin? Kein Wort dazu?

    Wäre es nicht naheliegender, Mädchen besser auf eine Mutterrolle vorzubereiten, damit sie sich von eigenen Kindern nicht überfordert fühlen, anstatt zu versuchen, Männer, die noch nicht einmal die Basisinstinkte für das ansatzweise ausfüllen einer Mutterposition haben, dafür herzunehmen? Es ist das Mädchenspiel: Wir sind alle gleich und machen alles gemeinsam. Nein, wir sind nicht alle gleich und das ist offensichtlich.

    Ich bin ehrlich gesagt entsetzt über die sehr begrenzten Fähigkeiten vieler junger Frauen eine eigene Wohnung sauber zu halten und sich selbst Nahrungstechnisch zu versorgen. Jeder Wehrpflichtige hat das besser drauf. Als Mütter schlichtweg unreif. Da ist einfach etwas verloren gegangen, und wir haben es zugelassen.

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    ... da vernachlässigen Sie doch die Tatsache, dass die Erst-Mütter in Deutschland immer älter werden. Ganz abgesehen von den Müttern Anfang/Mitte 40, die aus reiner Selbstverwirklichung nach einem gewissen beruflichen Erfolg jetzt schnell noch das Kinderkriegen nachholen wollen.

    "Ein nutzloses, kostenträchtiges Symbol, wie so vieles in der Ära Merkel. 'Wandel' im Zusammenhang mit Geschlecht = Aussterben innerhalb einer Generation."

    Ganz im Gegenteil, das Klima hat sich gewandelt, das merke ich in meiner Firma. Viele Väter setzten sich überhaupt erst Dank des Elterngeldes mit der Möglichkeit einer Teilzeitarbeit auseinander, auch wenn bei jedem die konkrete Situation anders aussieht. Für mich selbst war es ein guter Hebel und Anlaß auf eine 30h Woche runterzugehen.

    "Die Geburtenraten von Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte Frauenrechte kennen, sind nach wie vor hoch. Wo führt uns das hin?"

    Die Geburtenraten in Ländern mit sehr ausgeprägter Unterstützung und Gleichberechtigung sind auch höher. D schafft das Kunststück das schlechteste aus beiden Welten abzugreifen.

    "Wäre es nicht naheliegender, Mädchen besser auf eine Mutterrolle vorzubereiten, damit sie sich von eigenen Kindern nicht überfordert fühlen"

    Normalerweise eine Aufgabe der Familie. Überforderte Mädchen sind imho eh ein Unterschichtenproblem, betrifft vielleicht 10% der Leute. Klar sollte man da was machen, aber da kann man die Väter ruhig auch mit einbeziehen.

    "Männer, die noch nicht einmal die Basisinstinkte für das ansatzweise ausfüllen einer Mutterposition haben, dafür herzunehmen"

    So ein Schwachsinn. Wir können vielleicht nicht stillen, aber Fürsorge können Männer genauso und es macht auch Spaß.

    "Jeder Wehrpflichtige ..."

    Lernt man da neuerdings kochen?

    • kascho
    • 29.12.2009 um 14:36 Uhr

    Danke für diesen humoristischen Beitrag! Ich habe sehr gelacht!

    • Sredna
    • 29.01.2010 um 16:27 Uhr

    Ihr Frauenbild wird 25.000 Jahre alt - lasst uns alle Feiern!
    Natürlich - der Hauptgrund all unserer Probleme ist, dass wir Frauen einfach viel zu viele Rechte geben - wie kommen die auch dazu, mehr zu wollen, als ihr gesamtes Leben am Herd zu verbringen?
    Immer noch nicht begriffen? Die Lebensqualität in Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte (Frauen)rechte kennen, ist nach wie vor sehr niedrig.
    Man möge mir meinen Sarkasmus verzeihen.

    Es ist wirklich unglaublich, dass man im 21. Jahrhundert immer noch für den ""Wandel" im Zusammenhang mit Geschlecht" von überkommenen Vorstellungen à la "Frauen an den Herd - Männer auf die Jagd" weg argumentieren muss.

    Sie greifen voll auf Stereotype zurück. Die meisten, eher alle jungen Väter, die ich kenne, wären absolut auch für die Rolle des Vollzeitvaters geeignet. Und was die für Instinkte haben!
    Die 12 2-Lösung ist sicherlich nicht unbedingt galant. Aber sie argumentieren direkt komplett dagegen, das Väter die Erziehung (ganz oder zeitweise) übernehmen.
    Natürlich muss man etwas dagegen tun, wenn Leute heute keinen Haushalt mehr führen können. Aber das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass Frauen zu viele Rechte haben.
    Tut mir leid, aber derjenige, der hier "nichts begriffen" hat, sind sie.

    ... da vernachlässigen Sie doch die Tatsache, dass die Erst-Mütter in Deutschland immer älter werden. Ganz abgesehen von den Müttern Anfang/Mitte 40, die aus reiner Selbstverwirklichung nach einem gewissen beruflichen Erfolg jetzt schnell noch das Kinderkriegen nachholen wollen.

    "Ein nutzloses, kostenträchtiges Symbol, wie so vieles in der Ära Merkel. 'Wandel' im Zusammenhang mit Geschlecht = Aussterben innerhalb einer Generation."

    Ganz im Gegenteil, das Klima hat sich gewandelt, das merke ich in meiner Firma. Viele Väter setzten sich überhaupt erst Dank des Elterngeldes mit der Möglichkeit einer Teilzeitarbeit auseinander, auch wenn bei jedem die konkrete Situation anders aussieht. Für mich selbst war es ein guter Hebel und Anlaß auf eine 30h Woche runterzugehen.

    "Die Geburtenraten von Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte Frauenrechte kennen, sind nach wie vor hoch. Wo führt uns das hin?"

    Die Geburtenraten in Ländern mit sehr ausgeprägter Unterstützung und Gleichberechtigung sind auch höher. D schafft das Kunststück das schlechteste aus beiden Welten abzugreifen.

    "Wäre es nicht naheliegender, Mädchen besser auf eine Mutterrolle vorzubereiten, damit sie sich von eigenen Kindern nicht überfordert fühlen"

    Normalerweise eine Aufgabe der Familie. Überforderte Mädchen sind imho eh ein Unterschichtenproblem, betrifft vielleicht 10% der Leute. Klar sollte man da was machen, aber da kann man die Väter ruhig auch mit einbeziehen.

    "Männer, die noch nicht einmal die Basisinstinkte für das ansatzweise ausfüllen einer Mutterposition haben, dafür herzunehmen"

    So ein Schwachsinn. Wir können vielleicht nicht stillen, aber Fürsorge können Männer genauso und es macht auch Spaß.

    "Jeder Wehrpflichtige ..."

    Lernt man da neuerdings kochen?

    • kascho
    • 29.12.2009 um 14:36 Uhr

    Danke für diesen humoristischen Beitrag! Ich habe sehr gelacht!

    • Sredna
    • 29.01.2010 um 16:27 Uhr

    Ihr Frauenbild wird 25.000 Jahre alt - lasst uns alle Feiern!
    Natürlich - der Hauptgrund all unserer Probleme ist, dass wir Frauen einfach viel zu viele Rechte geben - wie kommen die auch dazu, mehr zu wollen, als ihr gesamtes Leben am Herd zu verbringen?
    Immer noch nicht begriffen? Die Lebensqualität in Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte (Frauen)rechte kennen, ist nach wie vor sehr niedrig.
    Man möge mir meinen Sarkasmus verzeihen.

    Es ist wirklich unglaublich, dass man im 21. Jahrhundert immer noch für den ""Wandel" im Zusammenhang mit Geschlecht" von überkommenen Vorstellungen à la "Frauen an den Herd - Männer auf die Jagd" weg argumentieren muss.

    Sie greifen voll auf Stereotype zurück. Die meisten, eher alle jungen Väter, die ich kenne, wären absolut auch für die Rolle des Vollzeitvaters geeignet. Und was die für Instinkte haben!
    Die 12 2-Lösung ist sicherlich nicht unbedingt galant. Aber sie argumentieren direkt komplett dagegen, das Väter die Erziehung (ganz oder zeitweise) übernehmen.
    Natürlich muss man etwas dagegen tun, wenn Leute heute keinen Haushalt mehr führen können. Aber das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass Frauen zu viele Rechte haben.
    Tut mir leid, aber derjenige, der hier "nichts begriffen" hat, sind sie.

  2. ... da vernachlässigen Sie doch die Tatsache, dass die Erst-Mütter in Deutschland immer älter werden. Ganz abgesehen von den Müttern Anfang/Mitte 40, die aus reiner Selbstverwirklichung nach einem gewissen beruflichen Erfolg jetzt schnell noch das Kinderkriegen nachholen wollen.

    Antwort auf "Nichts begriffen"
  3. "Ein nutzloses, kostenträchtiges Symbol, wie so vieles in der Ära Merkel. 'Wandel' im Zusammenhang mit Geschlecht = Aussterben innerhalb einer Generation."

    Ganz im Gegenteil, das Klima hat sich gewandelt, das merke ich in meiner Firma. Viele Väter setzten sich überhaupt erst Dank des Elterngeldes mit der Möglichkeit einer Teilzeitarbeit auseinander, auch wenn bei jedem die konkrete Situation anders aussieht. Für mich selbst war es ein guter Hebel und Anlaß auf eine 30h Woche runterzugehen.

    "Die Geburtenraten von Gesellschaften, die nur sehr eingeschränkte Frauenrechte kennen, sind nach wie vor hoch. Wo führt uns das hin?"

    Die Geburtenraten in Ländern mit sehr ausgeprägter Unterstützung und Gleichberechtigung sind auch höher. D schafft das Kunststück das schlechteste aus beiden Welten abzugreifen.

    "Wäre es nicht naheliegender, Mädchen besser auf eine Mutterrolle vorzubereiten, damit sie sich von eigenen Kindern nicht überfordert fühlen"

    Normalerweise eine Aufgabe der Familie. Überforderte Mädchen sind imho eh ein Unterschichtenproblem, betrifft vielleicht 10% der Leute. Klar sollte man da was machen, aber da kann man die Väter ruhig auch mit einbeziehen.

    "Männer, die noch nicht einmal die Basisinstinkte für das ansatzweise ausfüllen einer Mutterposition haben, dafür herzunehmen"

    So ein Schwachsinn. Wir können vielleicht nicht stillen, aber Fürsorge können Männer genauso und es macht auch Spaß.

    "Jeder Wehrpflichtige ..."

    Lernt man da neuerdings kochen?

    Antwort auf "Nichts begriffen"
  4. Dass die Väterzeit alleine ein brauchbares Instrument ist, um die Zahl der Geburten zu erhöhen will ich auch bezweifeln.

    Aber ist Ihre Lösung wirklich, Frauenrechte einzuschränken?
    Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie keine Ausbildung machen dürften, mit irgendjemand verheiratet würden, von der Willkür eines anderen Menschen abhängig wären etc.

    Ich denke, dass viele Frauen gerne Kinder bekommen und betreuen würden, aber die finanzielle Abhängigkeit, ob in der Ehe oder nach einer Trennung, da sie wegen der Kinderbetreuung nicht arbeiten können, berufliche Nachteile, die Mikro-Rente fürchten.
    Wie wäre es mit (für Geringverdiener kostenlosen, bzw. preisgünstigen) ausreichenden Betreuungsmöglichkeiten, dann wäre auch die großen Probleme der Kinder sozial schwacher Eltern gelindert.
    Vor allem hätten die Frauen die Möglichkeit, finanziell unabhängig zu sein. Wer möchte und es sich leisten kann, kann immer noch halbtags arbeiten oder sich vom Mann finanzieren lassen und die Kinder zuhause betreuen.
    Gerade gut ausgebildete Frauen hätten dann den Mut zum Kind, auch wenn sie nicht in einer stabilen, glücklichen Bindung leben.

    Andererseits ist Stärkung der Väterrechte ein wichtiger Schritt, um auch Männern die Entscheidung zu erleichtern, Vater zu werden. Es kann nicht sein, dass Vätern ohne triftige Gründe der Kontakt zum Kind verwehrt wird.

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    die Wahrheit ist: die heutigen Kinder werden so weltfremd erzogen, dass sie einfachste, lebensnotwendige Dinge wie Nahrungszubereitung nicht mehr lernen.

    Wie soll eine Frau, die nicht kochen kann, ihre Kinder gesund ernähren?

    Genauso weltfremd ist es zu glauben, man müsste den Familien Geld bezahlen, damit sie Kinder bekommen.
    Der Staat als Zuhälter, der die Eltern zur Prostitution animiert.
    Das ist keine Realsatire, sondern nennt sich Elterngeld.
    [Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/vv]

    Wenn ich mich gut fühle, dabei aber auf der Strecke bleibe, hat mich mein Gefühl wohl betrogen. Wenn ich mich schlecht fühle, dabei aber durchkomme, hat mich mein Gefühl wohl auch betrogen.

    'Meine' Lösung ist das Einschränken von Frauenrechten gewiss nicht. Die Einschränkung ergibt sich leider mit fürchterlich drückender Logik aus den höheren Geburtenraten in Gesellschaftssystemen mit schwach entwickelten Frauenrechten.

    Enweder Männer füllen die Verantwortungslücke, oder Frauen tun es. Wir brauchen dringend starke Frauen, die auch Dinge tun, bei denen sie sich nicht gut fühlen, wenn sie denn notwendig sind. Die auch Verantwortung übernehmen, wenn sie sie alleine tragen müssen. Die Kinder haben als normalen Teil ihrer Existenz verstehen und sich selbst systematisch auf die Mutterrolle vorbereiten, wenn die Gesellschaft das schon nicht für nötig hält. Die sich nicht in Konkurrenz sondern Komplemetarität zum Vater ihrer Kinder sehen. Es wird Zeit, daß freie Frauen die Freiheiten, die teils erkämpft, teils kampflos gewährt wurden, mit Verantwortung ausfüllen.

    die Wahrheit ist: die heutigen Kinder werden so weltfremd erzogen, dass sie einfachste, lebensnotwendige Dinge wie Nahrungszubereitung nicht mehr lernen.

    Wie soll eine Frau, die nicht kochen kann, ihre Kinder gesund ernähren?

    Genauso weltfremd ist es zu glauben, man müsste den Familien Geld bezahlen, damit sie Kinder bekommen.
    Der Staat als Zuhälter, der die Eltern zur Prostitution animiert.
    Das ist keine Realsatire, sondern nennt sich Elterngeld.
    [Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/vv]

    Wenn ich mich gut fühle, dabei aber auf der Strecke bleibe, hat mich mein Gefühl wohl betrogen. Wenn ich mich schlecht fühle, dabei aber durchkomme, hat mich mein Gefühl wohl auch betrogen.

    'Meine' Lösung ist das Einschränken von Frauenrechten gewiss nicht. Die Einschränkung ergibt sich leider mit fürchterlich drückender Logik aus den höheren Geburtenraten in Gesellschaftssystemen mit schwach entwickelten Frauenrechten.

    Enweder Männer füllen die Verantwortungslücke, oder Frauen tun es. Wir brauchen dringend starke Frauen, die auch Dinge tun, bei denen sie sich nicht gut fühlen, wenn sie denn notwendig sind. Die auch Verantwortung übernehmen, wenn sie sie alleine tragen müssen. Die Kinder haben als normalen Teil ihrer Existenz verstehen und sich selbst systematisch auf die Mutterrolle vorbereiten, wenn die Gesellschaft das schon nicht für nötig hält. Die sich nicht in Konkurrenz sondern Komplemetarität zum Vater ihrer Kinder sehen. Es wird Zeit, daß freie Frauen die Freiheiten, die teils erkämpft, teils kampflos gewährt wurden, mit Verantwortung ausfüllen.

  5. die Wahrheit ist: die heutigen Kinder werden so weltfremd erzogen, dass sie einfachste, lebensnotwendige Dinge wie Nahrungszubereitung nicht mehr lernen.

    Wie soll eine Frau, die nicht kochen kann, ihre Kinder gesund ernähren?

    Genauso weltfremd ist es zu glauben, man müsste den Familien Geld bezahlen, damit sie Kinder bekommen.
    Der Staat als Zuhälter, der die Eltern zur Prostitution animiert.
    Das ist keine Realsatire, sondern nennt sich Elterngeld.
    [Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/vv]

    Antwort auf "Keine gleiche Würde?"
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    ... neulich in der B**D oder warum sind hier die alten Männer plötzlich auf dem Trip alle jungen Frauen könnten nicht mehr kochen?

    Und selbst wenn es so wäre, es reicht ja, wenn der Mann kochen kann, nicht wahr? Wie sieht es damit aus lieber Richard und lieber Martin? Oder erwartet Man(n) etwa rundum-Bedienung und ist erschüttert, dass dieses beschränkte Weltbild sich in der jungen Generation nicht mehr findet?

    "Genauso weltfremd ist es zu glauben, man müsste den Familien Geld bezahlen, damit sie Kinder bekommen."

    Das ist nicht weltfremd sondern ein Fakt, aber Konservative haben es ja eh nicht so mit Fakten, sondern vertrauen lieber ihrer (beschränkten) "Lebenserfahrung".

    Staaten in denen Förderung und Unterstützung von Familien stattfindet, stehen viel besser mit ihrer Geburtenrate da. Selbst die DDR handelte da intelligenter und erfolgreicher.
    Man muss heutzutage einfach auf zuviel verzichten und das in einer Zeit in der es für die jungen Leute eh bergab geht. Ich hab z.B. noch nie ne Lohnerhöhung mitgemacht, die die Inflationsrate überschritten hätte und da kann ich froh sein, dass ich überhaupt eine bekomme und einen festen Arbeitsvertrag habe. Ich kenne durchaus Leute die viel schlechter dastehen.

    Aber lieber Richard,du hast natürlich Recht, wenn es einem eh schon schlecht geht und alles ständig auf Kippe steht und flexibel sein muss, dann hängt man sich gerne und bereitwillig noch einige Kinderchen ans Bein. Staatliche Absicherung ist da nur teurer Luxus.

    ... neulich in der B**D oder warum sind hier die alten Männer plötzlich auf dem Trip alle jungen Frauen könnten nicht mehr kochen?

    Und selbst wenn es so wäre, es reicht ja, wenn der Mann kochen kann, nicht wahr? Wie sieht es damit aus lieber Richard und lieber Martin? Oder erwartet Man(n) etwa rundum-Bedienung und ist erschüttert, dass dieses beschränkte Weltbild sich in der jungen Generation nicht mehr findet?

    "Genauso weltfremd ist es zu glauben, man müsste den Familien Geld bezahlen, damit sie Kinder bekommen."

    Das ist nicht weltfremd sondern ein Fakt, aber Konservative haben es ja eh nicht so mit Fakten, sondern vertrauen lieber ihrer (beschränkten) "Lebenserfahrung".

    Staaten in denen Förderung und Unterstützung von Familien stattfindet, stehen viel besser mit ihrer Geburtenrate da. Selbst die DDR handelte da intelligenter und erfolgreicher.
    Man muss heutzutage einfach auf zuviel verzichten und das in einer Zeit in der es für die jungen Leute eh bergab geht. Ich hab z.B. noch nie ne Lohnerhöhung mitgemacht, die die Inflationsrate überschritten hätte und da kann ich froh sein, dass ich überhaupt eine bekomme und einen festen Arbeitsvertrag habe. Ich kenne durchaus Leute die viel schlechter dastehen.

    Aber lieber Richard,du hast natürlich Recht, wenn es einem eh schon schlecht geht und alles ständig auf Kippe steht und flexibel sein muss, dann hängt man sich gerne und bereitwillig noch einige Kinderchen ans Bein. Staatliche Absicherung ist da nur teurer Luxus.

  6. @richardrund: ja, ja, der moralische Zeigefinger wird in Deutschland bei solchen Themen gerne gehoben.

    Das wahre Problem liegt meiner Meinung nach in der Familienpolitik. Die widersprüchlichen familienpolitischen Maßnahmen führen dazu, dass jeder dem anderen sein Bild von Familie aufrdücken will und das führt zu einem ewigen Kampf.
    Leidiges Thema

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    ... es geht gerade nicht um Moral, sondern um schiere Notwendigkeit.
    Wer nicht kochen kann, gibt die Kontrolle über seine Ernährung ab.
    Wenn Sie die Ernährung ihrer Kinder lieber den Nahrungsmittelkonzernen überlassen, ist das ihre Entscheidung.

    Es gibt keine verschiedenen Familienmodelle.
    Es gibt nur ein Modell, dass für die absolute Mehrheit der Familien funktioniert: ein Partner verdient das Geld, der andere kümmert sich um die Kinder und arbeitet halbtags, wenn er das möchte.
    Ob dabei der Mann oder die Frau, das Geld verdient, bleibt jeder Familie selbst überlassen. Da wir aber biologische Wesen sind, ist es zu weit über 90% der Mann.
    Was nicht, oder nur sehr schlecht funktioniert, sind Alleinerziehende oder 2 Vollzeit berufstätige Eltern.

    Das von Medien, Politik und Wirtschaft etwas anderes propagiert wird, liegt nur an der Angst vor dem Arbeitskräftemangel und in der Folge steigenden Löhnen.
    Um die Familien geht es dabei in keiner Weise, um das Wohl von Frauen und Kindern schon mal gar nicht...

    ... es geht gerade nicht um Moral, sondern um schiere Notwendigkeit.
    Wer nicht kochen kann, gibt die Kontrolle über seine Ernährung ab.
    Wenn Sie die Ernährung ihrer Kinder lieber den Nahrungsmittelkonzernen überlassen, ist das ihre Entscheidung.

    Es gibt keine verschiedenen Familienmodelle.
    Es gibt nur ein Modell, dass für die absolute Mehrheit der Familien funktioniert: ein Partner verdient das Geld, der andere kümmert sich um die Kinder und arbeitet halbtags, wenn er das möchte.
    Ob dabei der Mann oder die Frau, das Geld verdient, bleibt jeder Familie selbst überlassen. Da wir aber biologische Wesen sind, ist es zu weit über 90% der Mann.
    Was nicht, oder nur sehr schlecht funktioniert, sind Alleinerziehende oder 2 Vollzeit berufstätige Eltern.

    Das von Medien, Politik und Wirtschaft etwas anderes propagiert wird, liegt nur an der Angst vor dem Arbeitskräftemangel und in der Folge steigenden Löhnen.
    Um die Familien geht es dabei in keiner Weise, um das Wohl von Frauen und Kindern schon mal gar nicht...

  7. 7. ??

    Warum müssen denn die Frauen bitte das Kind gesund ernähren? Sind Männer zu blöd dazu, in der Familie zu kochen oder ist es nur bequemer, die Verantwortung abzuschieben.

    Die Frauenrechte einzuschränken ist also der natürliche und perfekte Weg zu mehr Kindern. Deswegen leben ja auch so unglaublich viele glückliche Menschen in totalitären Systemen... zeitgeleich wird dann auch Ehebruch wieder strafbar und wir verbrennen die Frauen dann auch, nicht?

    Warum muss eigentlich etwas so grundelegendes wie der Gleichheitsanspruch ständig verteidigt werden? Manche (Männer) werden wohl ewig gestrig bleiben...

    Aaaaaaber ich hoffe, diese Menschen kommen dann auch in ein totalitäres System ohne Rechte für das, was sie grad sind, weiß, schwarz, grün, kariert, egal. Im Arbeitslager und bei körperlichem Missbrauch durch dortige Aufseher werden sie dann vielleicht drüber nachdenken, dass das mit den Rechten für alle vielleicht doch die bessere Idee war...

    Übrigens ist eine Ehe ohne Rechte für die Frau vielfach (es sei denn, sie hat das Glück, einen der wenigen Männer, die ihre Position nicht ausnutzen, abzubekommen) nichts anderes als Sklaverei. Sie hat zu arbeiten (Haushalt, Kinder, gesellschaftliche Repräsentation) und sexuell zur Verfügung zu stehen. Insofern sollte man da vielleicht nochmal drüber nachdenken...

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    Wo sind eigentlich ihre Pflichten?

    Frauen leben im Schnitt 6 Jahre länger als Männer, so versklavt sind sie wohl doch nicht.
    [...]?
    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Inhalte. Danke, die Redaktion/vv]
    Glauben Sie aus reiner Menschlichkeit, oder stehen dahinter andere Interessen?

    Wo sind eigentlich ihre Pflichten?

    Frauen leben im Schnitt 6 Jahre länger als Männer, so versklavt sind sie wohl doch nicht.
    [...]?
    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Inhalte. Danke, die Redaktion/vv]
    Glauben Sie aus reiner Menschlichkeit, oder stehen dahinter andere Interessen?

    • wauzi
    • 27.12.2009 um 21:53 Uhr

    stagnierender einkommen und gestiegener lebenshaltungskosten
    schaut das ganze etwas anders aus.
    vor einer generation hat ein versorger für eine familie genügt. auch nach der scheidung war wenig aber ausreichend geld vorhanden.
    heute schaut es anders aus. da kann man einer kassiererin beim penny ungestraft etwas von emanzipation der frau und von selbstverwirklichung erzählen.

    gut, bei akademikerinnen schaut es anders aus, aber die bekommen ihre ersten kinder (zwillinge)eh mitte40 nach einer hormontherapie.

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    • kascho
    • 29.12.2009 um 14:38 Uhr

    Ich kann Sie beruhigen, das sieht auch bei Akademikerinnen heute nicht mehr anders aus.

    • kascho
    • 29.12.2009 um 14:38 Uhr

    Ich kann Sie beruhigen, das sieht auch bei Akademikerinnen heute nicht mehr anders aus.

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