Wirtschaftsbionik Manager sind wie Ameisen

Das Fach Wirtschaftsbionik zeigt, dass Unternehmen viel von der Natur lernen können. Doch nicht auf alle Probleme hat die Tier- und Pflanzenwelt eine Antwort.

In einem Ameisenstaat leben Millionen Tiere. Durch perfekte Kommunikation funktioniert das Zusammenleben. Wenn eine Ameise Futter findet, markiert sie den Weg von der Futterquelle zum Ameisenbau mit Duftstoffen. So wissen ihre Artgenossen, wo sie Nahrung suchen können.

Unternehmensberater nutzen dieses Beispiel oft, um zu zeigen, wie wichtig es in komplexen Organisationen ist, Informationen und Erfahrungen weiterzugeben und transparent zu machen. Da Mitarbeiter keine Duftstoffe versprühen, bleibt Unternehmen nichts anderes übrig, als ein Wissensmanagement innerhalb ihrer Belegschaft aufzubauen.

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Manager können also einiges von der Natur lernen. Die Wirtschaftsbionik setzt sich mit genau diesen Fragen auseinander. Bisher beschäftigte sich die Bionik vor allem damit, welche Errungenschaften der Natur helfen, um technische Probleme zu lösen. Nun meinen einige Wissenschaftler und Unternehmensberater, dass sich auch Managementmethoden von der Natur abschauen lassen, gerade in Krisenzeiten.

Krisen-Strategien aus der Natur

Die Biologin Gudrun Happich hat sechs Strategien ausgemacht, mit denen die Natur Krisen erfolgreich überwindet.

1. Mit Krise rechnen
Krisen sind in der Natur normal und nichts Außergewöhnliches. Da Pflanzen und Tiere immer mit Schwierigkeiten rechnen, sind sie auf Krisen gut vorbereitet und können schnell reagieren.

2. Langfristig denken
Wenn das kurzfristige Überleben gesichert ist, verfolgt jeder Organismus als Ziel das langfristige Wachstum. Die Natur denkt nicht in Quartalszahlen, sondern die Entwicklungsstrategien sind auf Generationen angelegt.

3. An Veränderungen zügig anpassen
Um nachhaltig zu wachsen, passen sich Organismen kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen an und nicht erst, wenn sie bedrohlich werden.

4. Stärken und Besonderheiten ausbauen
Beim Anpassungsprozess besinnen sich Organismen auf ihre eigenen Stärken und Besonderheiten. Es geht nicht darum, sich anderen Arten anzugleichen, sondern spezifische Lösungen zu suchen.

5. Gemeinsam reagieren
Pflanzen meistern Krisen gerade dadurch so gut, weil sie sich bei Veränderungen gegenseitig unterstützen. Benachbarte Pflanzen reagieren etwa auf Schadstoffe gemeinschaftlich und jede Pflanze übernimmt die Aufgabe, die sie am besten versteht und von der sie vielleicht sogar profitieren kann.

6. Steuerungsmechanismen etablieren
Bereits bevor es zur Krise kommt, etablieren Insekten Steuerungsmechanismen, die bei bestimmten Änderungen der Rahmenbedingungen automatisch greifen. So kann schneller und effektiver auf Krisen reagiert werden.

Die Erkenntnisse der Wirtschaftsbionik reichen von der Strategieentwicklung über die Personalpolitik bis hin zu Organisationsfragen. Fredmund Malik, Gründer des Malik Management-Zentrums in St. Gallen, ist überzeugt: "Die wirklich spannenden Ergebnisse für die Lösung komplexer Systeme werden künftig aus den biologischen Wissenschaften kommen." Der Wissenschaftler und Unternehmensberater gilt als Pionier auf diesem Feld. "Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Unternehmen keine berechenbaren Maschinen sind, sondern dynamische, komplexe Organismen", sagt Malik.

Viele Manager hätten dies noch nicht begriffen. Die aktuelle Finanzkrise führt er unter anderem auf die Vorstellung zurück, man könne das Handeln von Menschen genau vorhersehen. "Man kann die Zukunft aber nicht mit Computern berechnen." Wer dies einsehe, brauche völlig neue Strategien und zwar solche, die mit denen aus der Natur vergleichbar seien. "In der Natur ist der Störfall die Regel. Biologische Organismen rechnen ständig mit Überraschungen", sagt Malik.

In der Evolution gibt es ein Auf und Ab. Phasen des Wachstums wechseln mit denen der Stagnation und des Absterbens. "Auch Manager sollten mehr in diese Richtung denken", sagt Klaus-Stephan Otto, Geschäftsführer von Dr. Otto Training & Consulting, einer Unternehmensberatung am Rande Berlins. Ein Manager einer Schreibmaschinen-Firma hätte noch so gut sein können, mit der Einführung des Computers hätte er kein Wachstum mehr erreichen können. "Manager müssen auch Absterbeprozesse begleiten und dann auf andere Geschäftsmodelle umschwenken", sagt Otto.

Ein Unternehmen, das in seiner Firmenstruktur bereits der Natur nacheifert, ist der US-Familienkonzern W. L. Gore & Associates. Das Unternehmen ist bekannt für die Kunststoffmembran Gore-Tex, die Textilien wasserdicht und atmungsaktiv macht.

Die Organisationsstruktur des Unternehmens wird oft mit einer Amöbe verglichen. Dieser Einzeller teilt sich, sobald er eine bestimmte Größe erreicht hat. Ähnlich ist es bei Gore. Die Unternehmensleitung will nicht, dass in einem Werk mehr als 200 Mitarbeiter arbeiten. Wächst eine Einheit zu stark, wird sie aufgeteilt. "Wir machen das, um den persönlichen Umgang und die direkte Kommunikation der Kollegen sicherzustellen'", sagt ein Sprecher. "Das fördert die Kreativität, außerdem gibt es weniger Bürokratie."

Die Biologin und Beraterin Gudrun Happich ist davon überzeugt, dass Unternehmen insbesondere im Krisenmanagement viel von der Natur lernen können. "Die Natur ist das erfolgreichste Unternehmen aller Zeiten", sagt Happich. Viele Unternehmen seien auf Krisen unvorbereitet. In der Natur sei dies anders. Als Beispiel nennt sie Blut, das im Blutkreislauf flüssig ist, bei einer Wunde aber automatisch gerinnt. Ein verletzter Mensch überlebt, weil der Körper auf die Verletzung vorbereitet ist und sofort reagieren kann. "Ist das Überleben zumindest kurzfristig gesichert, verfolgt jeder Organismus sein zweithöchstes Ziel: das langfristige Wachstum", sagt die Biologin. Wichtig sei eine Unternehmensstrategie, die das Überleben über Generationen im Blick hat.

Dazu müsse sich ein Unternehmen stetig wandeln. Pflanzen und Tiere passen sich kontinuierlich an Veränderungen in ihrer Umgebung an, und nicht erst dann, wenn die neue Umwelt zur Bedrohung wird. Als etwa vor mehr als 21.000 Jahren das Klima immer kälter wurde, reagierte eine frühe Stammform des Elefanten mit immer stärkerem Fellwachstum. Schließlich war das Fell bis zu einem Meter lang, aus dem Urelefanten wurde das Mammut.

Beim Anpassungsprozess bauen Organismen laut Happich die eigenen Stärken und Besonderheiten aus. Unternehmer würden hingegen viel zu oft einfach nur der Konkurrenz nacheifern. "Je mehr die Firmen allerdings darauf schauen, was die anderen tun, desto austauschbarer werden sie – und verspielen womöglich ihre größten Vorteile." Unternehmen sollten besser individuell die Krise als Chance nutzen. Wie das funktioniert, zeige der Mammutbaum: Er wächst dort, wo Wälder durch Brände zerstört wurden. Erst mit dem Feuer springen die Zapfen des Baumes auf und geben die Samen frei.

Eine weitere wichtige Krisenstrategie der Natur ist die gegenseitige Unterstützung. Wird ein Boden vergiftet, nehmen Mikroorganismen, Pflanzenwurzeln und der Boden selbst jeweils jene Schadstoffe auf, die sie besser vertragen als die anderen. In Unternehmen hingegen würden einzelne Abteilungen viel zu oft gegeneinander arbeiten, sagt Unternehmensberaterin.

Ist diese Argumentation nicht etwas zu platt? Für die Erkenntnis, dass Krisen auch als Chance genutzt werden können, braucht es nicht unbedingt einen Mammutbaum. Viele der Öko-Managementstrategien liegen auf der Hand, bemängeln Kritiker, die hinter Unternehmensberatern Trittbrettfahrer vermuten, die aus einem Trend schnell Kapital schlagen wollen. Fredmund Malik: "Vieles, was sie erzählen, geht über platte Analogien nicht hinaus."

(Zuerst erschienen auf Karriere.de)

 
Leser-Kommentare
  1. 1. keine

    entfernt.
    Bitte äußern Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Beiträgen zum Inhalt des Artikels. Danke. Die Redaktion/km

    • Akanda
    • 06.05.2010 um 18:54 Uhr

    Zum Thema ist letzte Woche ein eBook bei iTunes erschienen:
    „Manage the Manager" von Dr. Günther Hermann und Matthias Hermann
    Es wird beschrieben, wie jeder Manager in das allem und allen zu Grunde liegende Einheitliche Feld durch die einfache, mühelose Technik der Transzendentalen Meditation tauchen kann, um von dort die Intelligenz der Natur zu beleben, die für die Koordination aller im Universum stattfindenden Prozesse zuständig ist.
    Dieses Wissen stammt aus der uralten Tradition der Vedischen Seher, die ihre Erkenntnisse in ausgedehnten Meditationssitzung in ihrem Transzendentalen Bewußtsein gesehen und sie dann mündlich weitergegebn haben.

    Das Buch gibt es bei iTunes zum Runterladen auf das iPhne, iPod Touch oder ein vergleichbares Gerät.

    Einige Mitglieder der Familie Gore praktizieren die Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi Programm seit vielen Jahren.

    • fox85
    • 06.05.2010 um 19:39 Uhr

    Guter Artikel - hätte ihn beinahe nicht gelesen.. Die Überschrift ist ARG provokant!! ^^

    @ Akanda: Bin leicht irritiert.. Was verstehen sie (oder dieses Buch) unter Transzendenz und wie soll "Transzendentale Meditation" funktionieren? Und daran schließt sich gleich die nächste Frage: Was bringt das dem Manager??

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Akanda
    • 07.05.2010 um 9:33 Uhr

    >> @ Akanda:Was verstehen sie (oder dieses Buch) unter Transzendenz<<
    Das kann man mit 1500 Zeichen nur streifen, Weitere Details über das Buch (in dem alle Ihre Fragen beantwortet werden) gibt es bei:
    http://www.textunes.de/We...
    und auf
    www.Meditation.de
    Hier kurz ein Anriß des Themas:
    Es gibt eine Ebene, die von den Vedischen Sehern (Sanskrit: Rishis) als die allem zu Grunde liegende Ebene der Natur identifiziert worden ist. Diese Ebene wurde als „Feld" beschrieben, das subtiler als das Subtilste auf der (wir würden heute sagen) „Quantenmechanischen Ebene" das ganze Universum durchdringt.
    Einstein hat in Zusammenarbeit mit dem indischen Physiker Satyendranath Bose diese Idee des „Feldes" aufgegriffen und in seiner „Einheitlichen Feldtheorie" verarbeitet. Nach Aussagen der Vedischen Rishis ist dieses Feld der Ursprung aller Phänomene im Universum, psychischer und physischer Natur. Dieses Feld ist ein unbegrenztes Reservoir von Energie und Intelligenz - es kann mit verschiedenen Namen genannt werden:
    Transzendenz, Absolutes Sein, Einheitliches Feld, Quantenmechanischer Grundzustand, ... Brahman, das große Tao, ...

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 10:00 Uhr

    >>... und wie soll "Transzendentale Meditation" funktionieren?<<
    Zuerst sei gesagt: die Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi funktioniert vollkommen einfach, mühelos, anstrengungslos. Sie ist so leicht und angenehm, dass sie sogar von Kindern gerne regelmäßig 2 Mal täglich in einer bequemen Sitzhaltung praktiziert wird. In Deutschland gibt es die T.M. schon seit 50 Jahren (Herman Hesse war einer der ersten Deutschen, der die T.M. direkt vonn Maharishi gelernt hat), weltweit praktizieren über 6 Millionen Menschen. Sie ist wertneutral, unabhängig von Weltanschaung, Religion, Alter, Genus, etc..
    Man lernt diese Tiefenentspannung nicht aus einem Buch, sondern von einem speziell dazu ausgebildeten Lehrer - das geschieht in vier aufeinander folgenden Tagen mit jeweils 1 1/2 stündigen Treffen. Im ersten halben Jahr wird in Abständen von 14 Tagen ein kurzes Meditationschecking empfohlen.
    In diesem Zusammenhang möchte ich vor Trittbrettfahrern warnen, die unter dem Namen „freie Transzendentale Meditation" versuchen, den (guten Namen) der T.M. zum Erreichen finanzieller Ziele zu nutzen - "freie" T.M. hat nichts mit der authentischen Technik von Maharishi Mahesh Yogi zu tun.
    Wo man einen Lehrer in der Nähe findet erfahren Sie kostenlos unter: 0800-Maharishi oder unter www.Meditation.de
    Viel Spaß beim Erschließen der Transzendenz ;-)

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 10:40 Uhr

    >> die nächste Frage: Was bringt das dem Manager?? <<
    Die Erfahrung der Transzendenz (siehe Kommentar Nr. 8) hat enorme Vorteile:
    Währen der Transzendentalen Meditation wird die mentale, geistige Aktivität innerhalb kürzester Zeit auf ein Minimum reduziert. Dadurch nimmt auch die körperliche Aktivität ab: der Atem wird flacher, das Herz bekommt eine Verschnaufpause, im vegetativen Nervensystem kommt es zu allerlei wünschenswerten Phänomenen: Abnahme von „Stresshormonen", Normalisierung
    des Blutdrucks, bessere Durchblutung des Gehirns... eine tiefe Ruhe, innere Weite, subtile Heiterkeit macht sich breit - das Gehirn funktioniert dabei als ein zusammenhängendes Ganzes: die rechte Hirnhälfte funkt in Synch mit der linken, der Stirnbereich wird mit dem Hinterkopf koordiniert. Das Resultat: leichter Zugriff auf im Gedächtniss gespeicherte Informationen, die Fähigkeit, diese Informationen mit der gegenwärtigen Situation kreativ in Beziehung zu setzen und schnell unter Einbeziehung aller Faktoren zur besten Lösung des Problems zu kommen.
    Ein höchst interessanter Nebeneffekt: beim Eintauchen des bewußten Geistes in die Transzendenz (das Einheitliche Feld) wird dadurch eine „Welle" im Feld erzeugt, die sich vom Meditierenden aus in der Umgebung ausbreitet - ein Feldeffekt, seinem Begründer zu Ehren auch „Maharishi Effekt" genannt -

    Seit ca. 35 Jahren wird die T.M. weltweit in Firmen von Managern eingesetzt, Firmen multiplizieren durch den 'Maharishi Effekt' ihre Gewinne.

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 9:33 Uhr

    >> @ Akanda:Was verstehen sie (oder dieses Buch) unter Transzendenz<<
    Das kann man mit 1500 Zeichen nur streifen, Weitere Details über das Buch (in dem alle Ihre Fragen beantwortet werden) gibt es bei:
    http://www.textunes.de/We...
    und auf
    www.Meditation.de
    Hier kurz ein Anriß des Themas:
    Es gibt eine Ebene, die von den Vedischen Sehern (Sanskrit: Rishis) als die allem zu Grunde liegende Ebene der Natur identifiziert worden ist. Diese Ebene wurde als „Feld" beschrieben, das subtiler als das Subtilste auf der (wir würden heute sagen) „Quantenmechanischen Ebene" das ganze Universum durchdringt.
    Einstein hat in Zusammenarbeit mit dem indischen Physiker Satyendranath Bose diese Idee des „Feldes" aufgegriffen und in seiner „Einheitlichen Feldtheorie" verarbeitet. Nach Aussagen der Vedischen Rishis ist dieses Feld der Ursprung aller Phänomene im Universum, psychischer und physischer Natur. Dieses Feld ist ein unbegrenztes Reservoir von Energie und Intelligenz - es kann mit verschiedenen Namen genannt werden:
    Transzendenz, Absolutes Sein, Einheitliches Feld, Quantenmechanischer Grundzustand, ... Brahman, das große Tao, ...

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 10:00 Uhr

    >>... und wie soll "Transzendentale Meditation" funktionieren?<<
    Zuerst sei gesagt: die Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi funktioniert vollkommen einfach, mühelos, anstrengungslos. Sie ist so leicht und angenehm, dass sie sogar von Kindern gerne regelmäßig 2 Mal täglich in einer bequemen Sitzhaltung praktiziert wird. In Deutschland gibt es die T.M. schon seit 50 Jahren (Herman Hesse war einer der ersten Deutschen, der die T.M. direkt vonn Maharishi gelernt hat), weltweit praktizieren über 6 Millionen Menschen. Sie ist wertneutral, unabhängig von Weltanschaung, Religion, Alter, Genus, etc..
    Man lernt diese Tiefenentspannung nicht aus einem Buch, sondern von einem speziell dazu ausgebildeten Lehrer - das geschieht in vier aufeinander folgenden Tagen mit jeweils 1 1/2 stündigen Treffen. Im ersten halben Jahr wird in Abständen von 14 Tagen ein kurzes Meditationschecking empfohlen.
    In diesem Zusammenhang möchte ich vor Trittbrettfahrern warnen, die unter dem Namen „freie Transzendentale Meditation" versuchen, den (guten Namen) der T.M. zum Erreichen finanzieller Ziele zu nutzen - "freie" T.M. hat nichts mit der authentischen Technik von Maharishi Mahesh Yogi zu tun.
    Wo man einen Lehrer in der Nähe findet erfahren Sie kostenlos unter: 0800-Maharishi oder unter www.Meditation.de
    Viel Spaß beim Erschließen der Transzendenz ;-)

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 10:40 Uhr

    >> die nächste Frage: Was bringt das dem Manager?? <<
    Die Erfahrung der Transzendenz (siehe Kommentar Nr. 8) hat enorme Vorteile:
    Währen der Transzendentalen Meditation wird die mentale, geistige Aktivität innerhalb kürzester Zeit auf ein Minimum reduziert. Dadurch nimmt auch die körperliche Aktivität ab: der Atem wird flacher, das Herz bekommt eine Verschnaufpause, im vegetativen Nervensystem kommt es zu allerlei wünschenswerten Phänomenen: Abnahme von „Stresshormonen", Normalisierung
    des Blutdrucks, bessere Durchblutung des Gehirns... eine tiefe Ruhe, innere Weite, subtile Heiterkeit macht sich breit - das Gehirn funktioniert dabei als ein zusammenhängendes Ganzes: die rechte Hirnhälfte funkt in Synch mit der linken, der Stirnbereich wird mit dem Hinterkopf koordiniert. Das Resultat: leichter Zugriff auf im Gedächtniss gespeicherte Informationen, die Fähigkeit, diese Informationen mit der gegenwärtigen Situation kreativ in Beziehung zu setzen und schnell unter Einbeziehung aller Faktoren zur besten Lösung des Problems zu kommen.
    Ein höchst interessanter Nebeneffekt: beim Eintauchen des bewußten Geistes in die Transzendenz (das Einheitliche Feld) wird dadurch eine „Welle" im Feld erzeugt, die sich vom Meditierenden aus in der Umgebung ausbreitet - ein Feldeffekt, seinem Begründer zu Ehren auch „Maharishi Effekt" genannt -

    Seit ca. 35 Jahren wird die T.M. weltweit in Firmen von Managern eingesetzt, Firmen multiplizieren durch den 'Maharishi Effekt' ihre Gewinne.

  2. "Die Biologin .. Gudrun Happich ist davon überzeugt, dass Unternehmen ...viel von der Natur lernen können. "Die Natur ist das erfolgreichste Unternehmen aller Zeiten".. "

    Erst mit einer Steuerungssystemtheorie des Evolutionsprozesses haben wir ein management-fähige und projektfähige Evolutionstheorie in der Hand. Erst dann können „Unternehmen insbesondere im Krisenmanagement (hinreichend) viel von der Natur lernen“ und wie das Evolutionsunternehmen das eigene Unternehmen und eine ganze Weltindustriekultur zu einem erfolgreichen Entwicklungssystem/ -Unternehmen machen. Besonders das Weltindustriesystem benötigt diesen Theoriesprung. Wenn dieser ausbleiben sollte, dann werden die zahlriechen Fehlentwicklungen in den fortgeschirttenen Industriestaaten zum Systemabsturz führen. Er st dieser Absturz kann dann die entwicklungs-blockierende, gesellschaftliche Ordnungen der KAPITALSTOCKMAXIMIERER zu überwinden.

    Aber zu diesem Theoriesprung und seine revolutionäre Wirkung in der Politik wird es erst kommen, wenn die Machtfrage im Weltindustriesystem gestellt ist und das herrschende 2%Wachstumszwang-Regime gestürzt ist. Die Spitzen dieses Regimes verhindern mit äußerster Entschlossenheit diesen Theoriesprung. Außenstehende können sich diese Realität nicht vorstellen. Zu der Blockade-Mafia gehört auch die ZEIT-Redaktion und -Geschäftsführung. Wer unter ‚Steuerungssystemtheorie des Evolutionsprozesses‘ googelt kann für sich den sensationell einfachen Theoriesprung schon schaffen.

    • Riktam
    • 07.05.2010 um 8:20 Uhr

    Als würde der Mensch ausserhalb der Natur stehen!

  3. 7. Naja,

    Kybernetik/ Systemtheorie/ Radikaler Konstruktivismus sind Theorieangebote, die schon lange den Transfer der Unterscheidung Organismus/Umwelt auf gesellschaftliche, also auch wirtschaftliche Belange geleistet haben.
    Verständlich ist jedoch, dass in der (Nach-)Wirtschafts-Sinnkrise auch die Biologen versuchen Kasse zu machen. Und die Manager-Ameisen laufen diesem Zuckerwürfel wahrscheinlich bald nach. Die Frage ist nur, ob Biologen als Experten für komplexe gesellschaftliche Problemlagen in Frage kommen?

    • Akanda
    • 07.05.2010 um 9:33 Uhr

    >> @ Akanda:Was verstehen sie (oder dieses Buch) unter Transzendenz<<
    Das kann man mit 1500 Zeichen nur streifen, Weitere Details über das Buch (in dem alle Ihre Fragen beantwortet werden) gibt es bei:
    http://www.textunes.de/We...
    und auf
    www.Meditation.de
    Hier kurz ein Anriß des Themas:
    Es gibt eine Ebene, die von den Vedischen Sehern (Sanskrit: Rishis) als die allem zu Grunde liegende Ebene der Natur identifiziert worden ist. Diese Ebene wurde als „Feld" beschrieben, das subtiler als das Subtilste auf der (wir würden heute sagen) „Quantenmechanischen Ebene" das ganze Universum durchdringt.
    Einstein hat in Zusammenarbeit mit dem indischen Physiker Satyendranath Bose diese Idee des „Feldes" aufgegriffen und in seiner „Einheitlichen Feldtheorie" verarbeitet. Nach Aussagen der Vedischen Rishis ist dieses Feld der Ursprung aller Phänomene im Universum, psychischer und physischer Natur. Dieses Feld ist ein unbegrenztes Reservoir von Energie und Intelligenz - es kann mit verschiedenen Namen genannt werden:
    Transzendenz, Absolutes Sein, Einheitliches Feld, Quantenmechanischer Grundzustand, ... Brahman, das große Tao, ...

    Antwort auf "Das war knapp..."
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    • fox85
    • 07.05.2010 um 14:53 Uhr

    Unter Transzendenz kann man vieles verstehen (oder hineininterpretieren), daher war ihr kurzer Abriss schon sehr hilfreich! Dass das Buch all meine Fragen beantwortet, würde ich nicht sagen, aber trotzdem Danke für die aufschlussreiche Antwort! ^^

    LG fox85

    • fox85
    • 07.05.2010 um 14:53 Uhr

    Unter Transzendenz kann man vieles verstehen (oder hineininterpretieren), daher war ihr kurzer Abriss schon sehr hilfreich! Dass das Buch all meine Fragen beantwortet, würde ich nicht sagen, aber trotzdem Danke für die aufschlussreiche Antwort! ^^

    LG fox85

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