Technische Berufe Die Maschinen-Versteher
Früher kümmerten sich Elektroniker und Mechaniker um die Wartung von Maschinen. Heute ist dies die Arbeit von Mechatronikern, einer Mischung aus beiden Berufen.
Das Wort Mechatroniker ist eine Mischung aus Mechaniker und Elektroniker, entsprechend sieht auch das dazugehörige Berufsbild aus. Ohne Mechatroniker lassen sich moderne Maschinenanlagen kaum bedienen oder warten. Zu viel Technik hat in die Industrie Einzug gehalten. Und mit dem Fortschritt entstand ein neuer Beruf. Seit 1998 ist Mechatroniker ein Ausbildungsberuf. Aber was genau machen die Fachkräfte eigentlich?
"Mechatroniker werden überall da eingesetzt, wo es Maschinen gibt, also in fast jeder Branche. In der Fertigung, im Feingerätebau, in der Kfz-Branche, im Flugzeug- und Schiffsbau", sagt Peter Marx. Er ist Geschäftsführer der Industrie-Lehrwerkstatt Koblenz. Mechatroniker bedienen und warten Maschinen, sie kontrollieren und steuern Arbeitsabläufe, kümmern sich um die Feinjustierung der Mechanik oder die Installation von Updgrades der Betriebssoftware einer Maschine. Sie kennen sich mit Informatik, Hydraulik und Pneumatik aus. "Aber sie ersetzen nicht Elektroniker und Mechaniker. Diese Berufe gibt es immer noch – nur sind sie viel spezialisierter. Mechatroniker sind dagegen eher Allrounder", sagt Peter Marx.
Minimale Voraussetzungen für die Ausbildung ist ein guter Hauptschulabschluss, optimal ein Realschulabschluss. Mechatronik ist aber auch ein Fach, das sich an einigen Hochschulen und Universitäten studieren lässt und für eine Laufbahn als Ingenieur qualifiziert. "Mechatroniker sind in einem vielseitigen Handwerksberuf tätig, der Fachwissen aus mehreren, komplett unterschiedlichen Bereichen verlangt. Daher ist das Anforderungsprofil an die Auszubildenden sehr hoch", sagt Marx.
Die Ausbildung erfolgt im Betrieb und der Berufsschule, sie dauert 3,5 Jahre und wird mit einer Abschlussprüfung beendet. In den ersten beiden Lehrjahren wird eine mechanische Grundausbildung vermittelt, danach lernen die Auszubildenden Elektrotechnik. Zu den Fächern gehören auch Physik, Mathematik, Deutsch und Politik. Im praktischen Teil der Ausbildung werden auch grundlegende Kenntnisse aus der Metallbearbeitung, beigebracht: Feilen, Bohren, Fräsen, Löten.
Die Jobchancen nach der Ausbildung sind sehr gut, denn es fehlt an gut ausgebildeten Fachkräften.
- Arbeitszeit: 35 bis 40 Stunden pro Woche
- Gehalt: etwa 2000 Euro/brutto; bei Akademikern deutlich höher
- Ausbildung: duale, staatlich anerkannte Ausbildung oder Studium
- Datum 10.05.2010 - 11:20 Uhr
- Serie Beruf der Woche
- Quelle ZEIT ONLINE
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ein synthetischer, von Bürokraten erfundener Beruf,
der keinen Maschinenbauer und keinen Elektroniker
ersetzt.
... als Mechatroniker bewirbt man sich auch nicht als Maschinenbauer oder als Elektrotechniker.
Zu Ihren Zeiten waren beide Bereich noch strikt voneinander getrennt, aber in der heutigen Zeit kommt man in den zukunftsfähigen Bereichen nicht mehr ohne das andere aus. Ein BD-Laufwerk zum Beispiel könnte weder ein Maschinenbauer, noch ein Elektrotechniker bauen... ein Mechatroniker aber schon.
Interdisziplinär wird das genannt und das ist auch immer mehr erforderlich.
auf die eierlegende Wollmilchsau.
... als Mechatroniker bewirbt man sich auch nicht als Maschinenbauer oder als Elektrotechniker.
Zu Ihren Zeiten waren beide Bereich noch strikt voneinander getrennt, aber in der heutigen Zeit kommt man in den zukunftsfähigen Bereichen nicht mehr ohne das andere aus. Ein BD-Laufwerk zum Beispiel könnte weder ein Maschinenbauer, noch ein Elektrotechniker bauen... ein Mechatroniker aber schon.
Interdisziplinär wird das genannt und das ist auch immer mehr erforderlich.
auf die eierlegende Wollmilchsau.
... als Mechatroniker bewirbt man sich auch nicht als Maschinenbauer oder als Elektrotechniker.
Zu Ihren Zeiten waren beide Bereich noch strikt voneinander getrennt, aber in der heutigen Zeit kommt man in den zukunftsfähigen Bereichen nicht mehr ohne das andere aus. Ein BD-Laufwerk zum Beispiel könnte weder ein Maschinenbauer, noch ein Elektrotechniker bauen... ein Mechatroniker aber schon.
Interdisziplinär wird das genannt und das ist auch immer mehr erforderlich.
2000,- Brutto, wie soll der eine Familie gründen, seine Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlen, für das Alter vorsorgen etc. Leute werdet keine Handwerker oder Facharbeiter. Ihr müsst mehr wissen und leisten als die meisten Sesselpubser und bekommt noch nicht die Hälfte des Gehaltes. Gehalt bekommen die meisten sowieso nicht, sondern Lohn. Ehrliche Arbeit lohnt sich nicht.
Ich hätte es bisher nicht für möglich gehalten, aber ein Hochspannungskabelfreileitungsmonteur verdient beim RWE den miesen Lohn von 2780,- € brutto mit allen Zulagen (N24). Der Job ist gefährlich und anstrengend. Es gibt 700 Monteure in der BRD, von denen verunglücken im Schnitt zwei tödlich pro Jahr. Das ist gefährlicher als Afghanistan, aber es interessiert kein Schwein.
Mit fünfzig können die nicht mehr den Job machen. Wer zahlt denn von welchem Geld die private Berufsunfähigkeits- rente,die Beiträge müssen immens sein. Das ist auch noch was wofür sich noch Generationen bei Schröder Clement und den beamteten Grünen bedanken können.
Beamte haben ja noch eine vom Staat bezahlte Dienstunfähigkeitsversicherung. Die Versorgung bei Dienstunfähigkeit beträgt bei einem 24-jährigen Beamten im gehobenen Dienst etwa 1175,- €, das erhalten die meisten nicht wenn sie 45 Jahre malocht haben. Aber der Beamte hat dann ja auch schon 3 Jahre auf Staatskosten studiert (865,- € pro Monat Gehalt, andere bezahlen Studiengebühren) und 3 Jahre gearbeitet als Lediger für etwa 1900,- € netto pro Monat.
Ich gönne denen das, aber wie passt das alles mit dem breiten Lohndumping zusammen. Ich halte ein Einkommen von 1400,-€ netto für einen Ledigen für die absolute Untergrenze, da muss die Altersvorsorge und eine wirkliche Berufsunfähigkeit schon abgezogen sein.
Also Leute so interessant und wichtig das Handwerk ist, macht lieber was anderes. Wer unbedingt was mit den Händen schaffen will, kann es auch als Arzt, Beamter, Banker oder sonst was bei einem schönen Köpi in seiner beheizten Bastelgarage an einem edlen Oldtimer.
Hanwerker oder Facharbeiter ist in unserer Gesellschaft inzwischen das Allerletzte. Als Jugendlicher sehen das manche vielleicht noch nicht, aber viele von denen werden es später bitter bereuen. Die Bauernschlauen von denen, also bei weitem nicht die Besseren, werden dann Feuerwehr- oder Polizeibeamte (nicht in allen Bundesländern benötigt man die FHR) oder sie gehen zum Bund. Selbst dort haben sie meist eine bessere Behandlung zu erwarten als in ihren Betrieben, von der Bezahlung mal ganz abgesehen.
hat man wohl schon alle rausgeschmissen oder in Frührente geschickt. Jetzt werden erstmal die neuen Mechatroniker verheizt.
auf die eierlegende Wollmilchsau.
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