TarifstreitMindestlohn für Elektriker

Eine gute Nachricht für Elektriker: Die Tarifpartner haben sich auf eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns auf 10,10 Euro im Westen und 9,35 Euro im Osten geeinigt. von dpa

Einer der ältesten Branchen-Mindestlöhne soll nach dem Willen der Tarifparteien auch künftig gelten. Die Gewerkschaft IG Metall und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) haben für die rund 317.000 Elektriker einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen, wie beide Seiten mitteilten.

Beim Bundesarbeitsministerium haben sie gemeinsam beantragt, den darin festgeschriebenen Mindestlohn für allgemeinverbindlich zu erklären. Er darf dann im Inland auch nicht von ausländischen Arbeitskräften unterboten werden.

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Im Elektrohandwerk gibt es bereits seit 1997 einen Mindestlohn, der aktuell bei 9,60 Euro pro Stunde im Westen und 8,20 Euro im Osten liegt. Ab dem kommenden Jahr sind bis 2015 jeweils jährliche Erhöhungsschritte bis 10,10 Euro im Westen und 9,35 Euro im Osten vereinbart.

"Wir wollen die Beschäftigten, die Betriebe, die Arbeitsplätze und unsere Tarifverträge vor Schmutzkonkurrenz schützen. Die Beschäftigten sollen von ihrer Arbeit anständig leben können", erklärte die IG-Metall-Tarifexpertin Helga Schwitzer. Das Elektrohandwerk ist nach Einschätzung seines Verbandes bislang gut mit dem Mindestentgelt gefahren. Es sichere Arbeitsplätze und gebe den Unternehmen Planungssicherheit, erklärte der ZVEH-Vizepräsident Gerd Peters.

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Leserkommentare
  1. natürlich gerne mal vom Mast.

    Übrigens bei solchen Arbeiten ist vor nicht allzu langer Zeit in der Nähe von Gelsenkirchen wieder ein schwerer Unfall passiert.

  2. wer kann von 10,- anständig leben. In welchem Land leben sie? Welchen Lebensstil pflegen Sie. In was für einer "Bruchbude" wohnen Sie?

    Der Euro hat die fast gleiche Kaufkraft wie die DM. Wir waren vor 30 Jahren weiter.

    Also ich höre die Elektriker schon jubeln. Liebe Zeit, nur weil man schlecht bezahlt ist, muss man ja nicht zwangsläufig dumm sein.

  3. In Berlin arbeiten viele Architekten für 10 Euro die Stunde, wenn man Glück hat sind auch 12 drinn. So gesehen sind 10 Euro nicht schlecht.

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    mit 1 Euro pro Tag in China vergleichen, stehen die Architekten und Elektriker noch besser da.
    Ohne einen Zweitjob und eine mitarbeitende Lebensgefährtin geht es dann nicht. Nur gut das unsere Politiker und Banker den Durchschnittsverdienst noch hoch halten. Sonst sähe die Statistik ja wirklich schlecht aus.

  4. mit 1 Euro pro Tag in China vergleichen, stehen die Architekten und Elektriker noch besser da.
    Ohne einen Zweitjob und eine mitarbeitende Lebensgefährtin geht es dann nicht. Nur gut das unsere Politiker und Banker den Durchschnittsverdienst noch hoch halten. Sonst sähe die Statistik ja wirklich schlecht aus.

    Antwort auf "10 Euro nicht schlecht"
  5. Die 10,10 Euro bis 2015 ist ein Witz als gelernter Elektroinstallateur aufm Bau.
    Damals wo es noch kein Mindestlohn gab, im Jahr 2000 zum Beispiel hab ich schon 20 DM bei eine Zeitarbeitsfirma bekommen. 10 Jahre später geh ich für 9,60 Euro arbeiten bei einer Zeitarbeitsfirma als Elektroinstallateur. Im Jahr 2015 krieg ich also fast dasselbe wie im Jahr 2000.
    Und übrigens finde ich, dass es auch kein Unterschied gemacht wird, ob man einen Elektro-Beruf gelernt hat oder nur als Elektro-Helfer in der Branche arbeitet. Einfach nur ein Witz!

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    man besser bei Carglas Scheiben einbauen. Sollen die Schlauen doch ihren Mist selber machen. Der Handwerker wird in Deutschland verar... . 2011 kommt alles noch schlimmer. Dann kann man sich den üppigen Arbeitsmarkt noch mit vielen Rumänen, Bulgaren, Tschechen u.s.w. teilen. Das ist keine Hetze gegen Ausländer. Die Ausländer sind auch nur die Mittel und Opfer des Lohndumpings.

    10,- € nicht ein Witz, sondern eine Beleidigung.

  6. man besser bei Carglas Scheiben einbauen. Sollen die Schlauen doch ihren Mist selber machen. Der Handwerker wird in Deutschland verar... . 2011 kommt alles noch schlimmer. Dann kann man sich den üppigen Arbeitsmarkt noch mit vielen Rumänen, Bulgaren, Tschechen u.s.w. teilen. Das ist keine Hetze gegen Ausländer. Die Ausländer sind auch nur die Mittel und Opfer des Lohndumpings.

    10,- € nicht ein Witz, sondern eine Beleidigung.

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    Zudem ist die gesetzliche Empfehlung nicht mehr unter 10 Euro zu arbeiten,sondern solche Stellen auszuschlagen. da die Rente mit 648 Euro nicht mehr garantiert werden kann.Rechnerisch ganz klar nach zuvollziehen.Es droht also die Altersarmut und das noch vor 2015..und nun Ihr Politiker."Denk ich an Deutschland in der Nacht,bin ich um den Schlaf gebracht"...

  7. Ich glaube die wissen nicht wie das ist Kalsandstein,Ziegel und Betonstaub zu schlucken,betondecken zu fräsen-schlitzen.Tausende u8nd aufs Leben betrachtet Millionen Metern an Kabel durch die Kante bei Sommer und Winter zu bewegen.Und das bei dem Elektrotechnischen Wissen?..Aber im Havariefall.."Hier Hilfe schreien"???Bin dafür das keine Elektriker mehr im Handwerk arbeiten stattdessen in den Schaltschrankbau oder berufsfremden Stellen sich einsetzen.Es hat keinen Sinn mehr .Ich gehe für 8,56Euro arbeiten für eine Leihfirma die nur 35 Stunden berechnet gehe mit Netto 967 Euro nachhause.Wer soll davon leben.Suche verzweifelt für Samstags Mini nebenjobs.Weil das geld nicht reicht.dafür 3,5 Jahre Aus bildung und 14 Jahre Berufserfahrung..Nein Danke.Wacht endlich auf Ihr dummen Gewerkschaften .Sonst sind alle weg.Glaubt ihr die Pickfeinen Energieeletroniker gehen dann als Elektriker und machen sich die Hände schmutzig und sehen beim Stemmen aus wies Schwein....?????

  8. Zudem ist die gesetzliche Empfehlung nicht mehr unter 10 Euro zu arbeiten,sondern solche Stellen auszuschlagen. da die Rente mit 648 Euro nicht mehr garantiert werden kann.Rechnerisch ganz klar nach zuvollziehen.Es droht also die Altersarmut und das noch vor 2015..und nun Ihr Politiker."Denk ich an Deutschland in der Nacht,bin ich um den Schlaf gebracht"...

    Antwort auf "Eigentlich kann"

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte Mindestlohn | Bundesarbeitsministerium | Euro | Metall | Tarifvertrag | Arbeit
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