Ansturm auf die Frauen
Dennoch: Nach wie vor müssen Frauen in manchen Betrieben gegen Vorurteile ankämpfen. "Sehr attraktive Managerinnen etwa haben es in der Männerwelt zuweilen besonders schwer", beobachtet Personalberaterin Wieduwilt. Sie werden hin und wieder nur auf ihr Aussehen reduziert.
Das ist ein weltweites Phänomen. In New York hat jetzt eine entlassene Mitarbeiterin gegen die Citibank geklagt. Der Vorwurf der 33-Jährigen: Sie wurde gefeuert, weil sie zu sexy sei. Die Bank bestreitet das.
Doch nicht nur die Männer sind schuld, wenn Frauen auf der Karriereleiter nicht weiterkommen. Oft stehen sie sich selbst im Wege. Thorborg: "Die wenigsten Frauen wagen den letzten Schritt. Viele denken: Das tu ich mir nicht an! Sie wollen sich und ihre Familie nicht ins Rampenlicht stellen."
Ein weiterer Grund: Weibliche Vorbilder fehlen, genauso wie Mentoren. 68 Prozent der Führungsfrauen klagen: Es gibt in ihrem Unternehmen keine systematische Karriereförderung für Frauen. Dies fand die Personalberatung Heidrick & Struggles bei einer Umfrage unter 260 Managerinnen heraus.
Die Folge: Frauen sind meistens Einzelkämpfer und viel schlechter vernetzt als Männer.
Doch auch das ändert sich mittlerweile rapide. Frauen Mitte 30 sind heute extrem umtriebig und zielstrebig, beobachtet Wieduwilt: "Da wächst eine ganz durchsetzungsstarke Frauengeneration heran." Auch Headhunter Thorborg ist überzeugt: Frauen werden künftig auf allen Managementebenen Normalität sein. Er sagt: "Meine zwölfjährige Tochter wird einmal ohne Probleme Karriere machen können."
(Erschienen im Handelsblatt)
- Datum 11.07.2010 - 16:27 Uhr
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- Quelle Handelsblatt
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was machen eigentlich nicht-managerInnen so im leben? gibts die auch noch? ist deren leben berichtenswert? oder gibts so viele managerInnen, dass die ZEIT sich auf texte über diese reduzieren kann. oberschichtsblabla halt...
dem restmenschen jeglichen geschlechts bleiben vergnügungen wie niedriglohnsektor, steigende lohnzusatzkosten, ggf. erhöhte erwerbsobliegenheit, steter abbau des bildungsniveaus, quoten für besserverdienende, faktische abschaffung der gewaltenteilung und eine presse, deren einziges thema die leiden von bundeskanzlerInnen, ministerInnen und managerInnen sind.
meine oma las früher blätter, die hießen "das goldene blatt" und so. darin gings ausschließlich um die leiden von prinzessinnen und prinzen. ist die ZEIT mittlerweile auf diesem niveau angekommen?
Liebe Karrierefrauen: Gründet Unternehmen!
Doch das zu thematisieren ist in diesem Lande ja tabu und wird von der Systempresse bewusst verschwiegen.
Oder geht es nur darum in den DAX Unternenmen die Quoten zu heben? Das bringt wenig! Im Mittelstand muss man immer noch selber gründen.
Meine Frau hats gemacht.
Hallo
Man kann eben nur finden was auch da ist.
Gruss
Rene
dreht weiter seine Runden...
"Noch häufiger aber sind engstirnige Vorgaben der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass die Headhunter keine Frau auftreiben können."
Darf man die Einstellung einer Frau inzwischen nichteinmal mehr aus sachlichen Gründen unterlassen? Hauptsache die Quote erfüllt, völlig ungeachtet der Qualifikation?
Bevorzugung ungeachtet der fachlichen Kompetenzen läuft so ziemlich Allem zuwider was die Emanzipationsbewegung ehrlicherweise fordern kann: nämlich vor allem Anderen Gleichberechtigung!
"Es gibt in ihrem Unternehmen keine systematische Karriereförderung für Frauen"
Genauso wenig gibt es eine systematische Förderung für Männer, es setzt sich durch, wer die richtigen Kontakte in Verbindung mit Glück und ausreichend Ehrgeiz hat (ein bisschen Talent soll auch nicht schaden). Dieses System ist letztlich allen, denen es daran mangelt, gegenüber gleich ungerecht.
Projekte wie den Girls Day, Mentoring Programme für Frauen an Universitäten u.ä. gibt es längst zuhauf.
Kein vernünftiger Mensch hat Interesse an "Frauen zurück an den Herd"-Parolen, doch das Annehmen männlicher Routinen zeugt nicht gerade von einem selbstbewussten Frauenbild.
Man sollte aufhören jede Frau, die nicht einem Dax-Unternehmen vorsitzt als eine gescheiterte Existenz zu betrachten.
Es gibt mindestens so viele Lebensentwürfe wie Menschen, der Staat hat lediglich die Aufgabe jedem zu ermöglichen, den seinen zu verwirklichen.
Nach meiner Erfahrung wollen viele Frauen die oft auch lächerlichen Karriere Spielchen gar nicht mitmachen. Die die nach "oben" streben schaffen das auch ohne Quoten, nach meiner Erfahrung.
Es herrscht Gleichberechtigung und nicht Förderberechtigung.
Belegen Sie solche Theorien mit seriösen Quellenangaben. Die Redaktion / mh
"Headhunter" (keine -innen?) und Frauenquoten einzuführen?
Geht es DESWEGEN vielen Frauen besser oder TROTZDEM?
Wenn die Quote vorgibt, welches Geschlecht die derzeit leere Position besetzen muss, dann fragt man sich, was nun diskriminierender erscheint: quotenlose "Männerwelt" (war sie das? Warum? oder befohlene Gleichberechtigung.
warum sollten männer freiwilig das feld räumen? um sich von frauen rumbefehlen zu lassen? würden das die frauen auch tun? wenn die frauen was erreichen wollen sollen sie kämpfen und nicht immer nur rumheulen. vielleicht müssen sie aber garnicht kämpfen, vielleicht sind frauen einfach anders als männer, aber ich glaub das werden die medien ihnen schon erzählen was sie zu wollen haben ...
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