Arbeitsplatz Diese Pflanzen überleben in jedem Büro
Gegen hässliche Räume und schlechte Luft am Arbeitsplatz helfen Grünpflanzen. Welche geeignet sind und wie sie gepflegt werden, zeigen wir in einer Übersicht.
Der Winter ist da und mit ihm trockene Heizungsluft. In vielen Büros sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten auf 30 Prozent, ideal wären allerdings 50 Prozent. Die Folge: Mitarbeiter leiden verstärkt unter Konzentrationsmangel, Reizungen der Atemwege und Kopfschmerzen.
Pflanzen in den Arbeitsräumen können das Klima verbessern. Sie bauen Kohlendioxid ab, produzieren Sauerstoff, und sie erhöhen auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit. Manche Pflanzen filtern sogar Schadstoffe und reduzieren den Geräuschpegel im Großraumbüro ein wenig.
Außerdem verschönern die Grünpflanzen den Arbeitsplatz. Studien haben festgestellt, dass sie zudem eine psychologische Wirkung haben und sich Menschen in begrünten Räumen wohler fühlen und leistungsfähiger sind.
Wenn die grünen Gewächse nur nicht so anfällig wären. Die meisten Zimmerpflanzen brauchen viel Licht und nicht alle vertragen die künstliche Beleuchtung in Büroräumen. Auch das Substrat ist entscheidend, es kann allerdings je nach Pflanzenart einige Zentner wiegen.
Schließlich müssen die Pflanzen gepflegt werden. Was geschieht, wenn Herr Scholz aus der Buchhaltung seinen kalten Kaffee in die Yucca-Palme kippt, und sowohl Frau Schmidt als auch Frau Müller aus der Personalabteilung mit der Gießkanne durchs Büro ziehen, lässt sich leicht ausmalen: die Pflanzen sterben oder werden überwässert. Es nisten sich Schimmelpilze und Parasiten ein und das kann zum Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter werden.
Viele Firmen lassen sich darum von Gärtnereien mit Büropflanzen beliefern. Sie übernehmen häufig auch die Pflege. Die Kosten für diese Dienstleistung sind ab drei Euro pro Pflanze und Monat zu haben. Wem das zu teuer ist, kann die Begrünung auch selbst übernehmen. Wir zeigen die Top Fünf der Überlebenskünstler unter den Büro-Pflanzen.
- Datum 18.11.2010 - 18:30 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 7
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:









Also ganz so reisescheu sind sie auch wieder nicht.
Zumindest ist einer mit uns schon ein wenig umhergereist - im geht es weiterhin gut.
Sicherlich sollte man nicht regelmäßig umherreisen, aber den einen oder anderen Umzug hält er ohne Probleme aus.
Das sollte "ihm" sein... nicht "im"...
Das sollte "ihm" sein... nicht "im"...
Das sollte "ihm" sein... nicht "im"...
Als ich einmal vor vielen Jahren meinen Arbeitsplatz wechselte, sind alle meine schönen gepflegten Büropflanzen dort geblieben, 3 Monate später, als ich mal wieder vorbeisah, waren alle tot. Ich kenne keine Firma, in der zwei Leute die Pflanzen gießen, ich kenne nur Firmen, in denen es außer mir niemand tut. In meinem nachfolgenden Job im neuen Büro habe ich halbtotes Grünzeug aufpäppeln dürfen, die Pflanzen waren nach einem halben Jahr wieder richtig schön. Jetzt bin ich da nicht mehr, und die Pflanzen sind wieder vernachlässigt. Keinen interessiert´s im Team, jedem ist das zu lästig, sich um Pflanzen zu kümmern. Und meinen 30 Jahre alten ficus drehe ich regelmäßig, damit er nicht einseitig wächst.
Ficus ist gar nicht so robust. Mein Tipp: Geigenblattfeige!
Besser wäre es die Identität des Ortes auch pflanzlich wieder zu geben:
Jobcenter des Arbeisamtes :
Erigeron neglectus Kern = verkanntes Berufkraut
Landwirtschaftsministerium :
Teesdalia nudicaulis (L.) R. Br. = Bauernsenf
Hundezüchterverband :
Artemisia vulgaris L. = gewöhnlicher Beifuß
Skihütte : Narthecium ossifragum (L.) Huds. = Beinbrech
BayernLB : Juncus effusus L. = Flatter-Binse
Büro von Heinz Hans Püschel : Prunella vulgaris L. = kleine Braunelle
SPD Parteizentrale : Veronica opaca Fr. = Glanzloser Ehrenpreis
Den Namen "Beamtengras" hat sie doch wohl nicht von ungefähr ...
Steckt in irgendeiner Form Expertise in diesem Artikel? Ich erwarte keine tiefschürfenden Gedanken, aber schon mehr Wissen um Zimmerpflanzen, als ich selbst habe. Okay, Sie haben Infos über die vorgestellten Pflanzen irgendwo abgeschrieben, aber ihre Empfehlungen wirken nicht kompetent. Sie empfehlen Pflanzen als robust, die hohe Ansprüche an die Zimmertemperatur haben, und sie vergessen die Klassiker. Ich rate zu Grünlilien und zum Fensterblatt.
Was hat die Zeit eigentlich für einen Anspruch an sich selbst? Will sie ein Qualitätsblatt sein, oder will sie im Netz Fülltexte für Werbeanzeigen fabrizieren?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren