622 Menschen starben durch einen Unfall bei der Arbeit im Jahr 2009. Das ist die niedrigste Zahl, seit tödliche Arbeitsunfälle statistisch ausgewertet werden, teilte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin am Dienstag in Dortmund in ihrem jährlichen Bericht zum Stand der Arbeitssicherheit mit.

Auch die Unfallquote erreichte im vorletzten Jahr ihren niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik. Gezählt wurden 26 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf 1000 Vollzeitstellen. Insgesamt wurden 975.000 Arbeitsunfälle registriert.


Allerdings starben 2803 Menschen an den Folgen einer Berufskrankheit, 373 mehr als im Jahr zuvor. Fast die Hälfte dieser Todesfälle ging auf Erkrankungen zurück, die von dem gefährlichen Mineral Asbest verursacht wurden. Weil Informationen aus mehreren Quellen in die Statistik der Bundesanstalt einfließen, liegt das Berichtsjahr immer mehr als ein Jahr zurück.