BerufsausbildungAusländische Berufsabschlüsse werden künftig schneller geprüft

Migranten sollen künftig binnen drei Monaten wissen, ob ihre Ausbildung in Deutschland anerkannt wird. Die Bundesregierung hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

Im Kampf gegen den drohenden Fachkräftemangel erleichtert die Bundesregierung die Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, das Ausländern einen Rechtsanspruch auf Prüfung ihrer Qualifikation einräumt. Binnen drei Monaten nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen sollen sie Klarheit bekommen, ob ihre Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden. In dem Bescheid soll ihnen auch mitgeteilt werden, welche Weiterbildung für eine vollständige Anerkennung noch notwendig ist.

"Wir stehen in einem weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Darum müssen wir das Potenzial all derer, die bei uns leben, optimal nutzen." Schätzungen zufolge leben in Deutschland fast 300.000 Ausländer vor allem aus Nicht-EU-Ländern, die unter ihrer Qualifikation arbeiten, weil ihre Berufsabschlüsse nicht anerkannt werden. Gleichzeitig klagt die Wirtschaft über einen Fachkräftemangel. Allein in den Bereichen Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik fehlen nach Angaben von Arbeitgeberverbänden bereits mehr als 117.000 Fachkräfte.

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Das Gesetz

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine Regelung, die bisher nur für Spätaussiedler gilt: Alle Migranten sollten Anspruch darauf haben, den in ihrer Heimat erlernten Beruf in Deutschland anerkannt zu bekommen. Dies soll in einem geregelten Verfahren zügig und transparent geschehen. Innerhalb von drei Monaten nach dem Einreichen eines Antrags auf Anerkennung muss die Entscheidung fallen. Wird die Ausbildung nicht eins zu eins anerkannt, erhalten Bewerber eine Information, welche Qualifikationen ihnen im Vergleich zum deutschen Standard noch fehlen. Diese können nacherlernt werden.

Berufe

Anerkannt werden können Berufe, bei denen der Staat den Zugang regelt. Dazu gehören Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Apotheker, Rechtsanwälte und Handwerksmeister. Die Bundesländer haben außerdem bereits zugesagt, auch Regelungen für die Berufe in ihrer Zuständigkeit zu schaffen, dazu zählen etwa Erzieher, Lehrer, Architekten und Ingenieure. Auch die nicht-reglementierten Ausbildungsberufe sollen anerkannt werden. Das sind die meisten Berufe aus dem Handwerk, dem kaufmännischen oder technischen Bereich.

Zwingende Voraussetzung für einen Antrag ist eine abgeschlossene Ausbildung, Ungelernte werden nicht zugelassen.

Betroffene

Anträge können nicht nur in Deutschland lebende Migranten stellen, sondern auch Menschen, die vom Ausland aus eine Erwerbstätigkeit in Deutschland anstreben. Eine Aufenthaltsgenehmigung soll nicht erforderlich sein. Allerdings führt die Anerkennung des Berufs nicht zur Erteilung eines Aufenthaltstitels, hierum müssen sich Bewerber gesondert bemühen.

Das neue Gesetz betrifft zunächst rund 350 Ausbildungsberufe, für die der Bund zuständig ist. Die Länder haben bereits in Aussicht gestellt, dass sie neue Regeln auch für Berufe unter ihrer Zuständigkeit wie Lehrer und Ingenieure auf den Weg bringen wollen.

Die Staatsangehörigkeit der Antragsteller soll bei der Bewertung der Abschlüsse keine Rolle mehr spielen. Bisher ist die Zulassung bei zahlreichen reglementierten Berufen etwa bei Ärzten an die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Landes gebunden. Nun soll nur noch die Qualifikation ausschlaggebend sein, die der Zuwanderer mitbringt.

 
Leserkommentare
  1. [...]

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie angemessen in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse. Danke. Die Redaktion/er

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    werte Redaktion!

    Wollen Sie eine lösungsorienterte Diskussion, oder nur das übliche Herumgeeiere?

    Entweder wir haben einen Fachkräftemangel, oder nicht.
    Wenn ja, sollte etwas dagegen getan werden.

    Nach dem allgemeinen Vernehmen von Politik und Wirtschaft werden insbesondere hochqualifizierte Fachkräfte benötigt.

    Auch wenn die Umstände mehr als tragisch sind, aber in Japan sind nun einmal hunderttausende Menschen durch gleich vier Katastrophen auf einmal obdachlos geworden.

    Wenn tatsächlich also mehr als 117.000 Fachkräfte fehlen,
    warum also nicht zB 100000 japanischen Fachkräften und ihren Familien unbürokratisch eine neue Perspektive in einem anderen Land anbieten?

    Mehrere Probleme könnten auf einen Schlag gelöst werden:
    - das Fachkräfteproblem, den auch Japaner gelten als gut ausgebildet, diszipliniert und fleißig,
    - das Nachwuchsproblem, denn Familien sollten mitkommen,
    aber auch
    - 100000 Menschen zu helfen eine unermessliche Tragödie zu überwinden.

    Gerade in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse sollte man in der Lage sein, Flexibilität und Humanität zu zeigen anstatt nur die alten Killerphrasen herunterzubeten.

    Oder sollte sich hier der Verdacht aufdrängen, dass wirklich niemand, noch nicht einmal der Qualitätsjournalismus in der Lage oder Willens ist, neue Lösungswege nicht einmal zu denken?

    werte Redaktion!

    Wollen Sie eine lösungsorienterte Diskussion, oder nur das übliche Herumgeeiere?

    Entweder wir haben einen Fachkräftemangel, oder nicht.
    Wenn ja, sollte etwas dagegen getan werden.

    Nach dem allgemeinen Vernehmen von Politik und Wirtschaft werden insbesondere hochqualifizierte Fachkräfte benötigt.

    Auch wenn die Umstände mehr als tragisch sind, aber in Japan sind nun einmal hunderttausende Menschen durch gleich vier Katastrophen auf einmal obdachlos geworden.

    Wenn tatsächlich also mehr als 117.000 Fachkräfte fehlen,
    warum also nicht zB 100000 japanischen Fachkräften und ihren Familien unbürokratisch eine neue Perspektive in einem anderen Land anbieten?

    Mehrere Probleme könnten auf einen Schlag gelöst werden:
    - das Fachkräfteproblem, den auch Japaner gelten als gut ausgebildet, diszipliniert und fleißig,
    - das Nachwuchsproblem, denn Familien sollten mitkommen,
    aber auch
    - 100000 Menschen zu helfen eine unermessliche Tragödie zu überwinden.

    Gerade in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse sollte man in der Lage sein, Flexibilität und Humanität zu zeigen anstatt nur die alten Killerphrasen herunterzubeten.

    Oder sollte sich hier der Verdacht aufdrängen, dass wirklich niemand, noch nicht einmal der Qualitätsjournalismus in der Lage oder Willens ist, neue Lösungswege nicht einmal zu denken?

  2. Bei einer realen Arbeitslosigkeit von 12% noch mehr Menschen ins Land zu locken ist irrsinnig.

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    bösartig und wissentlich mit dem Feuer.

    Bei so hohen Arbeitslosenzahlen und den gegenwärtig vorherrschenden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt diesen noch weiter aufzureißen.

    Ich schüttele echt nur noch den Kopf bei sowenig Fingerspitzengefühl und Lobbyhörigkeit!

    bösartig und wissentlich mit dem Feuer.

    Bei so hohen Arbeitslosenzahlen und den gegenwärtig vorherrschenden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt diesen noch weiter aufzureißen.

    Ich schüttele echt nur noch den Kopf bei sowenig Fingerspitzengefühl und Lobbyhörigkeit!

  3. bösartig und wissentlich mit dem Feuer.

    Bei so hohen Arbeitslosenzahlen und den gegenwärtig vorherrschenden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt diesen noch weiter aufzureißen.

    Ich schüttele echt nur noch den Kopf bei sowenig Fingerspitzengefühl und Lobbyhörigkeit!

    Antwort auf "Neoliberaler Schachzug"
  4. werte Redaktion!

    Wollen Sie eine lösungsorienterte Diskussion, oder nur das übliche Herumgeeiere?

    Entweder wir haben einen Fachkräftemangel, oder nicht.
    Wenn ja, sollte etwas dagegen getan werden.

    Nach dem allgemeinen Vernehmen von Politik und Wirtschaft werden insbesondere hochqualifizierte Fachkräfte benötigt.

    Auch wenn die Umstände mehr als tragisch sind, aber in Japan sind nun einmal hunderttausende Menschen durch gleich vier Katastrophen auf einmal obdachlos geworden.

    Wenn tatsächlich also mehr als 117.000 Fachkräfte fehlen,
    warum also nicht zB 100000 japanischen Fachkräften und ihren Familien unbürokratisch eine neue Perspektive in einem anderen Land anbieten?

    Mehrere Probleme könnten auf einen Schlag gelöst werden:
    - das Fachkräfteproblem, den auch Japaner gelten als gut ausgebildet, diszipliniert und fleißig,
    - das Nachwuchsproblem, denn Familien sollten mitkommen,
    aber auch
    - 100000 Menschen zu helfen eine unermessliche Tragödie zu überwinden.

    Gerade in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse sollte man in der Lage sein, Flexibilität und Humanität zu zeigen anstatt nur die alten Killerphrasen herunterzubeten.

    Oder sollte sich hier der Verdacht aufdrängen, dass wirklich niemand, noch nicht einmal der Qualitätsjournalismus in der Lage oder Willens ist, neue Lösungswege nicht einmal zu denken?

    • kauda8
    • 23.03.2011 um 17:02 Uhr

    Momentan, wo wie sowieso schon zu viele Ausländer haben, ist es unverantwortlich, noch mehr zu holen, nur weil sie billiger Arbeiten und kaum möglichkeiten haben sich gegen Ausbeutung zu wehren.
    Außerdem sind die meißten ausländischen Abschlüsse nicht gleichwertig, werden aber hier mit einem höheren Abschluss gleichgesetzt.

    Es wäre sinnvolle, kein Geld mehr in unnütze "Fortbildungsprogramme" oder "Umschulungen" zu setzen, nur um die Teilnehmer nicht als "Arbeitslos" klassifizieren zu müssen.
    Statt dessen müsste man das Problem beim Schopf packen: Bessere Schulen, mehr Lehrer anstatt G8 oder Einheitsschule. Wenn man den jungen Menschen, die Probleme haben, einen guten Startanstoß gibt, erledigt sich ein großteil von allein.
    Klar gibt es immer Arbeitslose, ältere Menschen haben es nunmal schwer was neues zu finden, und dann gibt es noch die "von Beruf arbeitslosen"... sowas wird sich nicht verhinden lassen.

    Aber wie auch immer: man darf jetzt nicht der Industrielobby nachgeben. Ausländer haben für die restliche Gesellschaft enorme Kosten, wenn es nicht gelingt, sie zu integrieren/assimilieren. Und da hat die erfahrung ja wunderbar gezeig dass es NICHT funktioniert. Wer hat die Reportage in RTL über Bad Godesberg/Bonn gesehen? Das ist die traurige Realität... ich wohne da...ich muss es wissen. Erst gestern ist ein Freund von mir dort zusammengeschlagen worden..

    2 Leserempfehlungen
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    Das was Sie fordern ist eine bessere AUSBILDUNG, was aber viel wichtiger wäre und dazu gehören Menschen mit anderen Ansichten/Erfahrungen etc. ist ein gute BILDUNG.
    In Deutschland geht es nur um die AUSBILDUNG -in den meisten hochindustrialisierten Ländern ebenfalls.
    Deshalb sind sie auf kurz oder lang zum absterben verdammt. Und da die BILDUNG fehlt wird der Schuldige bei anderen gesucht und schnell ausgemacht.

    Das was Sie fordern ist eine bessere AUSBILDUNG, was aber viel wichtiger wäre und dazu gehören Menschen mit anderen Ansichten/Erfahrungen etc. ist ein gute BILDUNG.
    In Deutschland geht es nur um die AUSBILDUNG -in den meisten hochindustrialisierten Ländern ebenfalls.
    Deshalb sind sie auf kurz oder lang zum absterben verdammt. Und da die BILDUNG fehlt wird der Schuldige bei anderen gesucht und schnell ausgemacht.

    • kauda8
    • 23.03.2011 um 17:02 Uhr

    Momentan, wo wie sowieso schon zu viele Ausländer haben, ist es unverantwortlich, noch mehr zu holen, nur weil sie billiger Arbeiten und kaum möglichkeiten haben sich gegen Ausbeutung zu wehren.
    Außerdem sind die meißten ausländischen Abschlüsse nicht gleichwertig, werden aber hier mit einem höheren Abschluss gleichgesetzt.

    Es wäre sinnvolle, kein Geld mehr in unnütze "Fortbildungsprogramme" oder "Umschulungen" zu setzen, nur um die Teilnehmer nicht als "Arbeitslos" klassifizieren zu müssen.
    Statt dessen müsste man das Problem beim Schopf packen: Bessere Schulen, mehr Lehrer anstatt G8 oder Einheitsschule. Wenn man den jungen Menschen, die Probleme haben, einen guten Startanstoß gibt, erledigt sich ein großteil von allein.
    Klar gibt es immer Arbeitslose, ältere Menschen haben es nunmal schwer was neues zu finden, und dann gibt es noch die "von Beruf arbeitslosen"... sowas wird sich nicht verhinden lassen.

    Aber wie auch immer: man darf jetzt nicht der Industrielobby nachgeben. Ausländer haben für die restliche Gesellschaft enorme Kosten, wenn es nicht gelingt, sie zu integrieren/assimilieren. Und da hat die erfahrung ja wunderbar gezeig dass es NICHT funktioniert. Wer hat die Reportage in RTL über Bad Godesberg/Bonn gesehen? Das ist die traurige Realität... ich wohne da...ich muss es wissen. Erst gestern ist ein Freund von mir dort zusammengeschlagen worden..

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    • Ahti
    • 23.03.2011 um 17:20 Uhr

    Sie sagen:
    [Ausländer haben für die restliche Gesellschaft enorme Kosten, wenn es nicht gelingt, sie zu integrieren/assimilieren]
    1. Die Kosten dürften wohl nicht nennenswert von denen für Deutsche mit ALGII abweichen. Also bitte vorsichtig mit solchen Verleumdungen.
    und viel wichtiger:
    2. Denken Sie einen Schritt weiter: In vielen Fällen ist gerade die Arbeitslosigkeit ein Problem, die Anerkennung eines Abschlusses hilft hier nicht nur, sondern hat sogar eine Schlüsselposition inne (Wohlstand der Familie, Vorbildfunktion, Kontakt mit anderen Teilen der Gesellschaft...)

    • kauda8
    • 05.04.2011 um 15:21 Uhr

    60-70% der Insassen in unseren Gefängnissen sind Ausländer oder haben einen Migrationshintergrund. Wissen sie eigentlich was sowas kostet? und das ist noch nicht alles: INegrationsprogramme, Sprachförderungen... und angenommen die kosten beliefen sich nur auf die der ALG-Sätze: Haben die denn vorher Steuern bezahlt und somit ein Anrecht darauf? Nein! Und Jobs die von einem Ausländer besetzt sind heißt ein Job weniger für einen deutschen. und das bedeutet ALG also HartzIV für den...

    Die Anerkennung eines gleichwertigen Abschlusses ist kein Problem, die Anerkennung eines nicht gleichwertigen aber schon. Und das ist leider die Regel da die BRD ein (noch) sehr hohes Niveao hat was Schulbildung/Bildung allgemein angeht. Es ist natürlich eine Vorbildfunktion, aber man könnte durch geeignete Fortbildungsmaßnahmen Ausländer auf unseren Stand bringen. Dann wäre das kein Problem. Jeder kann in Deutschland an eine Uni gehen und studieren.

    Das wäre Integration...

    • Ahti
    • 23.03.2011 um 17:20 Uhr

    Sie sagen:
    [Ausländer haben für die restliche Gesellschaft enorme Kosten, wenn es nicht gelingt, sie zu integrieren/assimilieren]
    1. Die Kosten dürften wohl nicht nennenswert von denen für Deutsche mit ALGII abweichen. Also bitte vorsichtig mit solchen Verleumdungen.
    und viel wichtiger:
    2. Denken Sie einen Schritt weiter: In vielen Fällen ist gerade die Arbeitslosigkeit ein Problem, die Anerkennung eines Abschlusses hilft hier nicht nur, sondern hat sogar eine Schlüsselposition inne (Wohlstand der Familie, Vorbildfunktion, Kontakt mit anderen Teilen der Gesellschaft...)

    • kauda8
    • 05.04.2011 um 15:21 Uhr

    60-70% der Insassen in unseren Gefängnissen sind Ausländer oder haben einen Migrationshintergrund. Wissen sie eigentlich was sowas kostet? und das ist noch nicht alles: INegrationsprogramme, Sprachförderungen... und angenommen die kosten beliefen sich nur auf die der ALG-Sätze: Haben die denn vorher Steuern bezahlt und somit ein Anrecht darauf? Nein! Und Jobs die von einem Ausländer besetzt sind heißt ein Job weniger für einen deutschen. und das bedeutet ALG also HartzIV für den...

    Die Anerkennung eines gleichwertigen Abschlusses ist kein Problem, die Anerkennung eines nicht gleichwertigen aber schon. Und das ist leider die Regel da die BRD ein (noch) sehr hohes Niveao hat was Schulbildung/Bildung allgemein angeht. Es ist natürlich eine Vorbildfunktion, aber man könnte durch geeignete Fortbildungsmaßnahmen Ausländer auf unseren Stand bringen. Dann wäre das kein Problem. Jeder kann in Deutschland an eine Uni gehen und studieren.

    Das wäre Integration...

    • Ahti
    • 23.03.2011 um 17:02 Uhr

    In vielen Arbeitsbereichen, die eine Qualifikation erfordern, fehlen Fachkräfte oder anders: Leider stimmen die Anforderungen an die Arbeitnehmer und die Qualifikation der Arbeitssuchenden nicht immer überein.
    Mit dem neuen Beschluss können so einige Stellen besetzt werden und ein paar Unternehmen besser wirtschaften.
    Der Beschluss sorgt vor allem für Fairness und beendet ein Stück Diskriminierung, sprich: er ist richtig, wichtig und leider viel zu spät.
    Meine Vorredner kann ich nicht ganz verstehen...

    • Ahti
    • 23.03.2011 um 17:20 Uhr

    Sie sagen:
    [Ausländer haben für die restliche Gesellschaft enorme Kosten, wenn es nicht gelingt, sie zu integrieren/assimilieren]
    1. Die Kosten dürften wohl nicht nennenswert von denen für Deutsche mit ALGII abweichen. Also bitte vorsichtig mit solchen Verleumdungen.
    und viel wichtiger:
    2. Denken Sie einen Schritt weiter: In vielen Fällen ist gerade die Arbeitslosigkeit ein Problem, die Anerkennung eines Abschlusses hilft hier nicht nur, sondern hat sogar eine Schlüsselposition inne (Wohlstand der Familie, Vorbildfunktion, Kontakt mit anderen Teilen der Gesellschaft...)

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    wollen allesamts eines:

    Einen Arbeitsplatz von dem sie leben können.

    Und je mehr die Politik ihnen diese Möglichkeit verbaut, Nicht-Eu-Außländen ihnen vorzieht, desto schneller und desto näher werden wir wieder Zuständen kommen wie in den Jahren 1991 - 1993.

    Das ist wie bei meinem ersten Beitrag schon schrieb: "Ein Spiel mit dem Feuer."

    Das kann man natürlich solange ingorieren und schönreden wie man kann, aber irgendwann ...

    Nicht das ich das sehen möchte, darum quake ich ja diese Kassandrarufe.

    wollen allesamts eines:

    Einen Arbeitsplatz von dem sie leben können.

    Und je mehr die Politik ihnen diese Möglichkeit verbaut, Nicht-Eu-Außländen ihnen vorzieht, desto schneller und desto näher werden wir wieder Zuständen kommen wie in den Jahren 1991 - 1993.

    Das ist wie bei meinem ersten Beitrag schon schrieb: "Ein Spiel mit dem Feuer."

    Das kann man natürlich solange ingorieren und schönreden wie man kann, aber irgendwann ...

    Nicht das ich das sehen möchte, darum quake ich ja diese Kassandrarufe.

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